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Brockhaus Konversationslexikon

Autorenkollektiv, F. A. Brockhaus in Leipzig, Berlin und Wien, 14. Auflage, 1894-1896

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466
Großbulgarien - Großdeutsche Partei





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Panzer, Küstenfahrzeuge (Monitors).
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Hotspur . .
Cyclops . .
Gorgon . .
Hecate . . .
Hydra . . .
Glatton . .
Rupcrt. . .
Conaucror .
Hero ....
Prince Albert.
Valiant . . . .
Penelope. . . .
Audacious. . .
Shannon . . .
Belleisle. . . .
Northampton .
Orion .....
Nelson.....
Imperieuse . .
Warspite. . . .
Narcissus . . .
Orlando . . . .
Aurora.....
Galatca . . . .
Iwmortalite .
Australia. . . ,
Undaunted. . .
1864
68
12,7
2 750
12,5
4
23
1
1864
63
12,7
2 750
12,5
4
23
1
1866
43
9,7
1230
11,5
2
16,5
2
1870
71,6
15,3
4070
28

25
8
1371
68,6
13,7
3 480
23
4
25
5
1871
68,6
13,7
3 480
23
4
25
6
1871
68,6
13,7
3 480
23
4
25
5
1871
68,6
13,7
3480
20
4
25
6
1871
75
16
4 910
30,5

30,5
5
1872
76
16
5 520
30,5

25
8
1881
32
17,7
6 300
30,5

30,5
12
1885
32
17,7
6 300> 30,5
2
30,5
12
Panzerkreuzer.
---- 11,5
11,5
15,3
1865
73
1865
85
1867
79
1869
35
1875
79
1876
74
1876
35
1878
74
1880
85
1885
96
1885 1886
96 91,5
1887
91,5
1887
91,5
1837
91,5
1887
91,5
1888
91,5
14,5
17
15
16
16
16
18
16
18
19
19
17
1?
17
1?
17
17
17
3 880
6710
4 470
6 010
5 390
4870
7 630
4870
7 630
7 700
7 700
5 600
5 115
5 600
5 600
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Thunderer. .
Dreadnought
Inflexible . .
Agamemuon.
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Edinburgh. .
Collingwood.
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1881
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1885
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20
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35,3
99
99
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99
100,6
100,6
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105
104
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105
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116
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116
116
11000
12 000
8 790
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9 560
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9 652
10 450
10 760
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12 200
10 630
10630
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14150
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14150
14150
14150
14150
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30,5
23
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20
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18
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12 350
Z.B. 116 22 12350
12 350
I. V. bedeutet im Bau befindlich. Zu den schweren Ge-
schützen rechnen alle Kaliber über 15 om; bei den leichten
Geschützen sind die Revolverkanonen nicht mitgezählt. Die
Panzerfregatten und die zwei ältesten Kreuzer siud jetzt Zu
Schlachtschiffen dritten Ranges herabgcsunken: fast wertlose
Hafenverteidigcr sind die drei ältesten Panzer-Küstenfahrzeuge.
Von den Panzerkreuzern besitzen die sieben letzten nur Gürtel-
panzer. Schlachtschiffe ersten Ranges sind dieKasematt-Panzer-
schiffe Alexandra, Temcraire, Süperb und sämtliche Turm-
panzerschiffe. Von diesen haben die ersten drei sowie Tra-
falgar und Nile zwei geschlossene Türme, Victoria und Sans-
Pareil je einen Turm; Inflexible, Agamcmnou, Ajax, Colossus
und Edinburgh eine Citadelle, alle übrigen Barbettetürme.
* Ging 22. Juni 1893 unter (s. Großbritannien, S. 457 a).
Das Budget der Flotte betrug für 1892/93 im
ganzen (einschließlich Halbsold und Pensionen)
14240200 Pfd. St.; für 1893/94 sind 100 Pfd. St.
weniger auf den Etat gesetzt.
Die Verwaltung der Seemacht geht von der Ad-
miralität aus, an deren Spitze der Erste Lord der
Admiralität steht, welcher Mitglied des Kabinetts
ist und einige Lord-Kommissare als Gehilfen zuge-
wiesen erhält. Die Seeoffiziere ergänzen sich aus
Zöglingen der Marineschule zu Dartmouth, die mit
15-16 Jahren nach dem Bestehen eines Examens
als Xaval (^Häets angenommen werden. Erst nach
fünfjähriger Fahrzeit als Midshipman und Able-
gung einer technischen Prüfung darf die Ernennung
zum Seeoffizier erfolgen; die Patente sind nicht käuf-
lich, ein Teil der Seeoffiziere befindet sich auf Halb-
sold (meist auf drei Jahre) und ist vielfach während
dieser Zeit im Dienste der Handelsflotte, namentlich
auf Postdampfern, thätig. Die Mannschaft wird
angeworben. Die Anwerbung geschieht meistens
auf 3 Jahre. Außer den Matrosen gehören noch die
Seesoldaten (Nai-iners) und die Marine-Artillerie
zur Schiffsbesatzung, von denen die Mariners für
den Infanteriedienst bei Landungen und den Wack-
dienst an Bord bestimmt sind. Seit 1860 besteht
eine Seereserve, die im Falle eines Krieges zur Be-
satzung der aus der Reserve in Dienst gestellten
schiffe dient und im Frieden jährlich 28 Tage zur
Übung einberufen wird; das Korps der Küstenwache
liefert diese Seereserve. Außerdem bestehen für die
Seemacht 2 besondere Korps: die Werftdivisionen
und die Marinepensionäre. Die Küstenwache, aus
3500 der besten Seeleute und aus 500 Heizern be-
stehend, ist militärisch gestaltet; die Leute erhalten
Pension und freie Wohnung, sind zu einer 40tägigen
Übung in jedem Jahre an Bord des Geschwaders
verpflichtet. Die Küstenwache bildet die erste Re-
serve für die Mobilmachung der Eckiffe. Die zweite
Reserve wird aus den Offizieren und Mannschaften
der Handelsmarine, die sich freiwillig einschreiben
lassen, entnommen. Die Werftdivisionen sind aus
freiwilligen Lokalbataillonen, die sich aus Hand-
werkern und Arbeitern der Marinewerkstätten er-
gänzen (DockMi-ä VHtwIionL), zusammengesetzt,
werden zeitweilig zu Übungen zusammengestellt,
sind ungefähr 20000 Mann stark und sollen im
Kriege zur Verteidigung der Arsenale und Werften
der Kriegshäfen Verwendung finden. Die Marine-
pensionüre bestehen aus Mannschaften, die 10 Jahre
auf der Flotte gedient haben und sich auf weitere
10 Jahre dazu verpflichten, im Falle eines Krieges
an Bord von Kriegsschiffen zu dienen. - Vgl. Watt,
'Ine 8wto ok tlio uavx (Lond. 1886); Lord VraM),
'11i6 Naval ^imulü (Portsmouth 1886 fg.).
Grotzbulgarieu, s Bulgaren.
Groß-Comoro, s. Conwren.
Großconstable von England (I^oiä Iii^n
(^0N8<Hl)1e), s. (ÜOULtadio.
Groß - Cumbrae, s. Cumbrae.
Groß-Dahlak, Insel, s. Dahlak.
Grotzdeutfche Partei, Bezeichnung für die-
jenige Partei in Deutschland, die ein geeinigtes
Deutsches Reich auf föderalistischer Grundlage und
nur mit Einschluß Österreichs, allenfalls auch samt
dessen außerdeutschen Provinzen, das sog. Siebzig-
millionenreich, erstrebte. Sie bildete sich im Gegen-
satze zur Kl eindeutschen Partei, deren Ziel die
Einigung Deutschlands mit preuß. Spitze und mit
Ausschluß Österreichs war. Bei der Beratung der