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Brockhaus Konversationslexikon

Autorenkollektiv, F. A. Brockhaus in Leipzig, Berlin und Wien, 14. Auflage, 1894-1896

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Periophthalmus - Periphrase
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rer, die unter die Herrschaft der Spartiaten gekom-
men waren. Die polit. Rechte waren ihnen genom-
men, doch hatten sie die Verpflichtung, Kriegsdienst
zu leisten. Außer Ackerbau wurde von ihnen auch
Handel und Industrie in großem Umfang betrieben.
?briopktkä.1inn3, s. Meergrundeln.
Periöft (grch.), die Knochenhaut (s. Knochen);
periostal, die Knochenhaut betreffend; Periostl-
tis, Knochenhautentzündung.
Schule, s. Peripatetische Philosophie.
Peripatetifche Philosophie, zunächst die
Philosophie des Aristoteles, entweder von seiner Ge-
wohnheit, einen Teil seiner Vortrüge im Auf- und
Abgehen (p6i'ipat6in) zu halten, oder von dem Orte,
wo er sie hielt, einem Schattcngange des Lyceums;
sodann die Philosophie seiner Sckule, welche die
Peripatetische hieß. Unter den unmittelbaren Schü-
lern des Aristoteles waren die bedeutendsten Theo-
phrast, Eudemus und Aristorenus. Unter Strato
nahm die Lebre eine mehr naturalistische Wendung,
während die folgenden die Aristotelische Lehre, nicht
ohne Verflachung, restituierten. Seit der Neuaus-
gabe der Aristotelischen Werke durch Andronicus
von Nhodus (zu Ciceros Zeit) zeichnet sich die Peri-
patetische Schule durch eine rastlose kommentierende
Thätigkeit aus, die vom Neuplatonismus, der die
Aristotelische mit der Platonischen Philosophie ver-
einigen wollte, in noch größerer Ausdebnung fort-
gesetzt wurde. Die berühmtesten peripatetischen
Kommentatoren des Aristoteles waren Nikolaus
von Damaskus, Alexander von Agä, Aspasius,
Aorastus, Aristokles von Messene und namentlich
Alexander von Aphrooisias. Bald nach ihm erlosch
die Schule, indem die Aristotelische Philosophie der
Neuplatonischen sozusagen ganz einverleibt wurde.
I>vrip3.tu8, s. Klauenträgcr.
Peripetie (grch.), Schicksalsumschwung, nament-
lich der entscheidende Wendepunkt im Schicksal des
Helden eines Dramas. Schon Aristoteles bezeichnet
die P. als wesentlich für das Drama und führt als
beliebteste Form die Erkennung an. Ihre Stelle
ist der 4. Akt; bei Shakespeare ist die Akteinteilung
zu willkürlich, als daß ihr stets diese Stelle zufiele;
anders bei den neuern. Sehr scharf ist die P. in
"Coriolan", "Jungfrau von Orleans" und "Uriel
Acofta" ausgeprägt.
Peripherie (grch.), der Umfang des Kreises
oder überhaupt einer durch eine krumme Linie be-
grenzten Flüche. Bei geradlinig begrenzten Figuren
nennt man den Umfang häufiger Perimeter.
Periphlebltis (grch.), die Entzündung der
äußern Venenhaut.
Periphrase (grch., "Umschreibung"), in der Rhe-
torik eine Figur, die statt den eigentlichen Begriff
zu nennen, diesen durch Angabe seiner Eigenschaften,
Verhältnisse, Umgebungen oder Wirkungen veran-
schaulicht und dadurch, daß sie einem ästhetischen
Zwecke dient, sich von der Paraphrase (s. d.) unter-
scheidet, die nur auf Deutlichkeit berechnet ist. So