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Handbuch der Drogisten-Praxis

Gustav Adolf Buchheister, Verlag von Julius Springer, Berlin, 3. Auflage, 1893

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Theoretisches über die Hauptorgane der Phanerogamen-Pflanzen.

die Länge die Breite um das 4- bis 6fache übertrifft und die Ränder mehr oder minder parallel laufen. Lanzettlich, wenn die Länge die Breite ungefähr um das 3 fache übersteigt und von der Mitte des Blattes an nach beiden Seiten eine Verschmälerung stattfindet. Keilförmig, wenn ein an der Basis schmales Blatt sich nach der Spitze verbreitert. Spatelförmig, wenn das oben abgerundet verbreiterte Blatt sich nach der Basis sehr allmälig verschmälert. Eirund, wenn das Blatt ungefähr dem Längdurchschnitt eines Hühnereies entspricht. Verkehrteiförmig, wenn die breiteste Stelle der Eiform oberhalb der Mitte liegt. Nierenförmig, wenn es kreisförmig bis quer-oval ist und am Grunde einen tiefen Einschnitt zeigt, zu dessen beiden Seiten sich zwei abgerundete Abschnitte

^[Abb:Fig. 27. Blätter, 1. stengelumfassendes (folium amplexicaule). 2. herablaufendes (decurrens), von Verbascum thapsiforme. 3. reitende und schwertförmige Blätter (f. equitantia et ensiformia), von Iris Germanica. 4. verwachsene (connata), von Lonicera Caprilfolium. 5. durchwachsene (perfoliata), von Bupleurum rotundifolium. 6. ringsumgelöstes (f. basi solutum), von Sedum reflexum.]

^[Abb:Fig. 28. Einfach- und paarig gefiedertes sechspaariges (sejugum) Blatt (Sennesblätter) von Cassia angustifolia. p Fiedern (pinnae), r Blattspindel (rhachis), o Blattstielchen (petiolulus), s Nebenblättchen (stipulae).]

^[Abb:Fig. 29. Unpaarig gefiedertes Blatt (fol. imparipinnatum) von Lathyrus silvestris, Endfieder zu einer Ranke metamorphosirt.]