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Handbuch der Drogisten-Praxis

Gustav Adolf Buchheister, Verlag von Julius Springer, Berlin, 3. Auflage, 1893

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Theoretisches über die Hauptorgane der Phanerogamen-Pflanzen.

befinden. Herzförmig, spiessförmig und pfeilförmig erklären sich durch die Bezeichnung.

Die Blätter sind entweder gestielt oder ungestielt. Letztere wieder, je nach ihrer Anhaftung, entweder herablaufend, wenn sich die Blattfläche auf den Stengel mehr oder minder fortsetzt; stengelumfassend, wenn der Blattgrund den Stengel umfasst; durchwachsen, wenn die Stengel umfassenden Blattlappen auf der der Blattfläche entgegengesetzten Seite des Stengels mit einander verschmelzen.

Auch der Blattrand dient vielfach zur näheren Bezeichnung der Blattform. Das Blatt ist entweder ganzrandig oder eingeschnitten. Die

^[Abb:Fig. 30. Doppeltgefiedertes Blatt.]

^[Abb:Fig. 31. Gefingertes Blatt (folium digitatum).]

^[Abb:Fig. 32. Unpaarig und doppelfiederschnittiges Blatt (fol. imparibipinnatisectum), von Laserpitium latifolium. Stark verkleinert.]

^[Abb:Fig. 33. Dreifachfiederschnittiges Blatt (f. tripinnatisectum), von Thalictrum foetidum. Verkl.]

^[Abb:Fig. 34. Vierfach-fiederschnittiges Blatt (f. quadripinnatisectum) von Laserpitium hirsutum Lam.]