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gehoben, und wiederum Städte und ganze Gegenden, wie bei Neapel die Städte Herkulaneum und Pompeji und die ganze Gegend um Modena *), mit Staub und Asche verschüttet sind.

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*) Die Städte Herkulaneum und Pompeji und die ganze Gegend umher wurde im Jahre 79 nach Christi Geburt durch den Auswurf des Vesuvs so sehr verschüttet, daß man die Lage dieser Städte nicht anzugeben gewußt hat, indem die Asche aus diesem Berge hin und wieder über 112 Fuß hoch darüber lag.

Die Gegend bei Modena ist ebenfalls durch Ausbrüche von Vulkanen im Jahre 97 vor Christi Geburt zur Zeit des Consulats C. Marcius und Sept. Julius, nach Plinius im II. Buche Kap. 53, verheert und verschüttet worden. Nach Ramazzini's Erzählung findet man hier 14 Fuß tief unter der Erde ueberbleibsel von einer alten Stadt, Häuser, gepflasterte Straßen u. s. w. Hierauf folgt, wie er hinzu fügt, eine feste Erde und unter dieser eine feuchte Erde, die mit vielen Pflanzentheilen vermischt ist. und unter dieser befinden sich in einer Tiefe von 26 Fuß ganze Bäume, z. B. Nußbäume mit vielen Aesten, Blättern und Früchten, und hierauf trifft man wieder, 2 Fuß tiefer, eine sehr zarte Kreide, die mit vielen Muschelschalen vermengt ist, an. Nach seiner Angabe soll diese Kalklage 11 Fuß dick sein, worauf sich aufs Neue wieder Aeste, Blätter und ganze Bäume befinden. Auf diese Weise wechseln daselbst,