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diesen Aufstürzen von Welten haben darauf Ueberschwemmungen und Feuerschlünde die letzte Hand der

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Himmel eine solche Dunkelheit, daß man fast gar nichts sehen konnte. und durch die dadurch umhergeschleuderten Felsenmassen sind Flüsse in ihrem Laufe gehemmt und neue Seen zum Entstehen gebracht worden. In Italien bei Norica spaltete sich ein Theil von einem Berge und versank so tief in die Erde hinab, daß eine Schnur von 294 Faden den Grund nicht erreichte. und den 24. Junius 1765 sank der Berg Montepiano in Neapolis, der 1/10 Quadratmeile groß war, so tief in die Erde hinein, daß man jetzt kaum die Stelle noch sieht. und unter den neuern Naturscenen dieser Art ist die letzte, welche sich am 2. Sept. 1806 in der Schweiz ereignete, eine der merkwürdigsten, wo in einem Zeitraum von wenigen Minuten ein Thal, welches zwischen dem Zuger- und Lowerzer-See, von der Nordseite aber von dem 3500 Fuß hohen Roßberge und von der Südseite von dem 4400 Fuß hohen Rigiberge eingeschlossen lag, von gewaltigen, mit mächtigem Krachen verbunden, losgerissenen Felsenmassen des Rigiberges zerstört wurde, wobei das Dorf Röthen, welches in diesem Thale lag, mit einem Theile des Fußes des Berges in die Tiefe der Erde hinabsank, und die andern drei Dörfer Glogau, Busingen und ein Theil von Lowerz, die sich außer jenem noch hier befanden, verschüttet wurden, wobei 87 Bauergüter ganz und 60 nur zum Theil unter-^[folgende Seite]