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Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

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Anab - Anbeten.

§. 2. Ob das, was er in der Wüste gefunden, Maulpferde gewesen, indem er einen Esel und Mutterpferd zusammen gelassen, wie 1 Mos. 36, 24. steht, ist deswegen bedenklich zu glauben, a) weil das Wort Jemim bei keinem morgenländischen Volke Maulpferde bedeutet; b) weil Ana nur Esel gehütet und keiner Pferde gedacht wird; c) weil das hebräische Wort Maza nicht erfinden, (aussinnen, erdenken) sondern nur eine Sache, welche schon wirklich da ist, finden, bedeutet. Daher wollen es andere von gewissen Völkern, so Emim oder Jemim hießen, und Riesen waren; Andere von einem damals noch unbekannten Kraut, das wegen des schönen Geruchs und Geschmacks den Ana in Verwunderung setzte, und noch Andere von warmen Wasserquellen verstehen, und dies letztere ist wohl den wenigsten Schwierigkeiten unterworfen. Vgl. Winer, Bibl. Realwörierb. unt. Maulthier II. 78.

§. 3. II) Ein Sohn Seirs und Fürst der Horiter. 1 Mos. 36, 20. 29. 1 Chr. 1, 38.

Anab

Traube oder Knote. Eine Stadt im Stamm Juda, auf einem Berge nicht weit von Debir und Hebron gelegen, in welcher die Enakim wohnten, Jos. 11, 21. c. 15, 50.

Anaharath

Eine Dürre, Anzündung. Eine Stadt im Stamm Isaschar, gegen Mitternacht, eine Meile von Tiberias, Jos. 19, 19.

Anaia

Der HErr antwortet. I) Ein Levit. Neh. 8, 4.

II) Einer aus den Häuptern des Volks zu Zeiten Nehemias, c. 10, 22.

Anamelech

Königlicher Redner oder Sänger; Andere übersetzen es: des Königs Armuth. Es war ein Abgott derer von Sepharvaim, welche ihm ihre Söhne verbrannten, und ihn eben so wie den Moloch verehrten, 2 Kön. 17, 31.

Anamim

Brunnen, Gesang der Wasser. Ein Sohn Mizraims und ein Enkel Hams. 1 Mos. 10, 13. 1 Chr. 1, 11.

Anan

Wolke oder Wahrsager. Ein jüdischer Hauptmann. Neh. 10, 26.

Anani

Weissagung. Ein Sohn Elioenais. 1 Chr. 3, 24.

Anania oder Ananias

Des HErrn Antwort, der HErr wird antworten. I) Einer von den Sängern Davids, 1 Chr. 26, 23.

II) Vater Maesejas, Neh. 3, 23.

III) Einer von den drei Gesellen Daniels, wiewohl dieser Hanaja, einer von GOttes Gnaden heißt, Dan. 1, 6.

Bekam den Namen Sadrach, c. 3, 30. 21. und Wurde in den Feuerofen geworfen.

IV) Der Vater Azarias, ein Mann von gutem Geschlecht, Tob. 5, 18. 19.

V) Ehemann der Saphira, der mit schnellem Tode wegen des entwendeten Geldes von dem verkauften Acker gestraft wurde. A.G. 5, 1?10 etc.

VI) Ein Jünger zu Damascus, welcher Saulus sehend machte und taufte, A.G. 9, 10 f.

VII) Ein Hoherpriester, welcher Paulus ohne Beweis vor dem Landpfleger Felix verklagte. A.G. 23, 2. c. 24, 1.

Anath

Ein Redner. Der Vater des Richters Samgar. Richt. 3, 31. c. 5, 6.

Anathema maran atha

Er sei verbannt, der HErr kommt, d. h. ausgestoßen aus der christlichen Gemeinde, dem Fluch übergeben; ? der HErr, der zum Gericht kommt, wird es ahnden. Die Worte: Maharam Motha, stammen von Luther, der sie in der Randglosse erklärt: verdammt zum Tode. ? Ob es dem jüdischen Bann, und zwar der schwersten Art, der Schammatha, entsprechen solle, die eine, unter den schrecklichsten Flüchen ohne Hoffnung der Wiederaufnahme, verhängte Verbannnng war, ist nicht auszumachen. S. Bann.

So Jemand den HErrn Christum nicht lieb hat, d. i. ihm entschieden Feind ist, und seiner Sache entgegen wirkt, der sei Anathema maharam motha (dem schärfsten, ja ewigen Bann unterworfen), 1 Cor. 16, 22.

Anathot

Die Antwort. Eln Name, welcher Mannspersonen und auch Städten beigelegt wurde.

I) Ein Sohn Bechers, und Neffe Benjamins, 1 Chr. 8, 8.

II) Einer von den Hauptleuten des jüdischen Volks zu Nehemias Zeiten. Neh. 10, 9.

III) Eine priesterliche Stadt im Stamm Benjamin. Jos. 21, 18. Jer. 11, 23. c. 29, 27.

Dahin begab sich der Hohepriester Abjathar, 1 Kön. 2, 26. Daraus war Jeremias gebürtig, Jer. 1, 1. und kaufte daselbst einen Acker, c. 23, 7. 8. 11.

Anbeginn, s. Anfang

Heißt so viel als Anfang. Von Anbeginn, von Anfang. Ps. 68, 34. Esa. 40, 21. Matth. 19, 8. Luc. 1. 3. Ebr. 4, 3.

Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, ererbt das Reich, das euch bereitet ist vom Anbeginn der Welt, Matth. 25, 34.

Anbeißen

Heißt in heiliger Schrift so viel als Speise kosten und essen. A.G. 10, 10. c. 20, 11. c. 23, 14.

Anbellen

Jud. 11, 13. heißt es: Niemand wird sich gegen dich regen dürfen.

Anbeten

§. 1. Dadurch wird I) der religiöse Dienst, der nach der ersten Tafel GOtt, dem HErrn, allein von Rechtswegen gebührt, da man ihn, nach seinem göttlichen Befehl und Willen, über alle Dinge liebt, ehrt, fürchtet, und alles Thun und Lassen zu seinem Lob und Ehren hinrichtet, ausgedrückt. Angebetet haben:

Abraham nebst Isaac. 1 Mos. 22, 5.

Die 24 Aeltesten, Offb. 4, 10. c. 11, 16. c. 19, 4.

Der Aussätzige JEsum, Matth. 8, 2.

Der Blinde, den JEsus sehend gemacht, Joh. 9, 33.

Candaces aus Mohrenland, A.G. 8, 27.

David, 2 Sam. 18, 20. Ps. 5, 8. Ps. 133, 2.