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Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

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Blastus - Bleiben.
1.83
Blastus
Zweig. Der Kämmerer des Herodes Agrippa, A.G. 12, 20.
Blatt
z. 1.1) Emes Buchs Colmnnen, Ier. 36, 23.
II) Eines Baums, Esa. 27, 3. Ezech. 17, 9. Sir. 6, 3. Mattl). 24, 32. Marc. 13, 28. Denen, die von euch überbleiben, will ich ein feiges Herz machen
in ihrer Feinde Lande, daß sie soll ein rauschendes Blatt
jagen, 3 Mos. 26, 36. Willst du wider ein rauschendes Blatt so ernst sein? Hiob
13, 25.
Der ist wie ein Baum gepflanzet - und seine Blätter verwelken
nicht, Ps. i, 3.
Die Gerechten werden grünen wie ein Blatt, Sprw. 11, 26. Wir find alle verwelket wie die Blätter, Esa. 64, 6. Ihre Frucht wird zur Speise dienen, und ihre Blätter zur
Arznei, Ezech. 47, 12. Feigenbaum, welcher nur Blätter hatte, Matth. 21, 19. Marc.
11, 13.
§. 2. In der Beschreibung der immerwährenden Frende vor GOtt, Offb. 22, 2. heißt es vom Baum des Lebens: die Blätter des Holzes dienen zur Gesundheit der Heiden (Völker); d. i. es fehlt im himmlischen Leben nicht an Mitteln, eine immer blühende gleiche Lebenskraft und Mnnterkeit zn erhalten, im Gegensatz zn dem Verblühen und Altern im irdischen' Leben.
§. 3. III) Anch von andern Dingen, z. B.
Das goldene Blatt der heiligen Krone, 3 Mos. 6, 9. Blatt der Thür, 1 Kon. 6, 34. Ezech. 41, 34.
Blattern
Schwürige und brennende Drüsen, davon der ganze Leib so voll war, daß es wie eine einzige Blatter erschien, 2 Mos. 9,9. 10.11.
Derb schlagen.
Bläuen
Bläue ihm (dem Kinde) den Rücken, weil er noch klein ist,
Sir. 30, 12. Bis er (der vollgesoffene Narr) wohl geblauet, geschlagen und
verwundet wird, c. 31, 38.
Blech
Steht 4 Mos. 16, 38. 39. 1 KVn. 6, 30. 2 K«». 18,16. Esa. 41, 7. Ier. 10, 9.
Blei
Ist ein geringeres Metall, das aus unreinem Salz, Mercnr und Schwefel besteht, Hiob 19, 24. Ier. 6, 29. Ezech. 22, 18. 20. Ezech. 27, 12. Zach. 5, 7. 8.
Pharao's Heer sank unter, wie Vlei, 2 Mos. 15, 10.
Das unter der Midianiter Naub mußte durchs Feuer gereinigt
werden, 4 Mos. 31, 22. Was ist schwerer, denn Blei? und wie will man einen Narren
anders heißen, denn Blei? Sir. 22, 17.
Bleiben
F. 1. I) An einem Ort oder bei einem sich aufhalten eine Zeitlang: oder anch seinen beständigen Sitz und Wohnung da haben.
Avinielcch zu Aruma, Richt. 9, 41. Der Besessene in den Gräbern, Luc. 6, 2?. Die Cancmiter unter Ephraim, Ios. 16, 10. Dauid in der Wüste, 1 Sam. 23, 14 2c. Erastns zu Corinth, 2 Tim. 4, 20. Dis Fürsten der Moabiter bci Bileam, 4 Mos. 22, 3. IEsns über Nacht am Oelberge, Luc. 21, 37. Die Icbusiter zn Jerusalem, Ios. 15, 63. Joseph mit JEsu in Egypten, Matth. 2, 13. IS. Lot auf dem Verge, 1 Mos. 19, 30. Maria bei Elisabeth bei drei Monden, Luc. 1, 56. Mose bei Icthro, 2 Mos. 2, 21. auf dem Berge vierzig Tage und vierzig Nächte, 2 Mos. 24, 1L.
Paulus bei Aquila, A.G. 19, 3. in seinem eigenen Gedmge,
A.G. 28, 30.
Petrus zu Joppe, A.G. 9, 43. Ruth bei ihrer Schwieger, Ruth. 1, 14. Saul zu Gibea, i Sam. 14, 2 lc. Bleibe im Lande und nähre dich redlich, Pf. 37, 3. Die Gottlosen werden nicht im Lande bleiben, Sprw. 10, 30 Bleibe bei uns, denn es will Abend werden, Luc. 24, »9.
§. 2. Zeigt es eine Dauer und Beständigkeit, sowohl von Sachen als Personen, an; bestehen, sein Ansehen und Giltigkeit 2c. behalten. Josephs Bogen bleibt fest, 1 Mos. 49, 24. Der Mensch - fliehet wie ein Schatten, und bleibt nicht,
Hiob. 14, 2. Darum bleiben (bestehen) die Gottlosen nicht im Gericht,
Ps. 1, 5.
Wer böse ist, bleibt nicht vor dir, Ps. 5, 5. Wer wird bleiben anf deinem heiligen Berge? Ps. 15, 1. Wer sein Geld nicht auf Wucher giebt - wer das thut, der
wird wohl bleiben, Ps. 15, 5. Ich habe den HErrn allezeit vor Augen, darum werbe ich wohl
bleiben, Ps. 16, 8.
Eins bitte ich vom HErrn - daß ich im Haufe des HErrn bleiben möge, Ps. 27, 4. S. Besuchen« Der Frommen Gnt wird ewiglich bleiben, Ps. 37, 13. Recht muß doch Necht bleiben, Ps. 94, 15. Wohl dem, der barmherzig ist - denn er wird ewiglich bleiben,
Ps. 112, 5. 6. Du hast die Erde zugerichtet und sie bleibet stehen. EZ bleibet
täglich (bis aus diesen Cag) nach deinem Wort, Ps. 119,
90. 91.
Der Gottlosen Scepter wird nicht bleiben über dem Haustein
der Gerechten, Ps. 125, 3. Die Frommen werden vor deinem Angesicht bleiben, Pf.
140, 14.
Wer aber mir gehorchet, der wird sicher bleiben, Sprw. i, 33. Das Gedächtniß der Gerechten bleibet im Segen, Sprw.
10, 7.
Das Haus der Gerechten bleibet stehen, Sprw. 12, 7.
Wer ungestraft sein will, der bleibet ein Narr (wird endlich wie ein Vieh), Spr. 12, 1.
Die Erde bleibet ewiglich (so lange diese Welt stehet, Z»s. 102, 26 f.), Pred. i, 4.
Glaubet ihr nicht, so bleibet ihr nicht, Efa. 7, 9. (im Pesttz eurer Wohlfahrt und Freiheit.)
Wenn ihr (Zluße thätet und) stille bliebet, so würde euch geholfen, Efa. 30, 16.
Den Frommen giebt GOtt Güter, die bleiben, Sir. 11, 15.
Die Wahrheit bleibet ewiglich, Sir. 40, 12.
Ein guter Name bleibt ewiglich, Sir. 41, 15. 16.
EZ wird nicht ein Stein auf dem andern bleiben, Matth. 24, 2. Marc. 13, 2.
Zacharias blieb stumm, Luc. 1, 22.
Wenn ein Starker - so bleibet sein Haus mit Frieden, Luc.
11, 21.
Neber welchen du sehen wirst den Geist herab fahren, und auf
ihm bleiben (lange Zeit ül»er Christs in Taudengestatt
schweben), Joh. I, 33. Wirket Speise, nicht die vergänglich ist, sondern die da bleibet
(bis) in das ewige Leben, Joh. s, 27. Nun ihr aber sprechet, wir sind sehend, (so) bleibet (demnach)
eure Sünde, Joh. 9, 41. Es bleibe vielmehr also, daß GOtt sei wahrhaftig, und alle
Menschen falsch, Rom. 3, 4. Wo bleibet nun der Ruhm, er ist aus- (geschlossen), Röm.
3, 27. Wer den Willen GOttes thut, der bleibt in Ewigkeit, 1 Joh.
2, 17. Um der Wahrheit willen, die uns bleibet, und bei uns sein
wirb in Ewigkeit, 2 Joh. 2. Geduld aber soll fest bestehen bi5 ans Ende, Iac. 1, 4.
z. 3. 1 Cor. 7, 8. 26. widerspricht die Empfehlung der Ehelosigkeit nicht der göttlichen Ginsetzung der Ehe, 1 Mos. 1, 28. c. 2, 18.; jene gilt nur für die besonders bedrängten Zeiten der ersten Christen, und für die, die die Gabe der Enthaltsamkeit hatten.
F. 4. GOtt ist unwandelbar seiner Natur und Wesen nach. Was er ist, das ist er allezeit, und wie er ist, so ist er allezeit. Alles, was er geschaffen, ist wandelbar, er, als der Schöpfer, bleibet unveränderlich.
Der HErr bleibet ewiglich, Ps. 9, 8.
Die Furcht des HErrn ist rein, und bleibet ewiglich, Ps.
19, 10. Der HErr bleibet ein König m Ewigkeit, Pf. LZ, 10.