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Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

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Christus.
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So die Todten nicht auferstehen, so ist Christus auch nicht auferstanden, ib. v. 16.
Ist Christus aber nicht auferstanden, so ist euer Glaube eitel, so seid ihr noch in euren Sünden (weil onrch die Anser» ftehnna Christi offenbar geworden, daß CMt seine Genua» thuung nngenommeu, indem er den Mrgcn los gelassen), ib. v. 1?.'
Hoffen wir allein in diesem Leben auf Christum, so sind wir die Elendesten unter allen Menschen, ib. v. 19.
Nun aber ist Christus auferstanden von den Todten, und der Erstling (nicht bwß der Ieit, sondern vielmehr der Kraft nnch) geworden unter denen, die da schlafen, ib. v. 80.
GOtt aber sei Dank, der uns den Sieg gegeben hat durch unsern HErrn IEsum Christum, ib. v. 57.
So Jemand den HErrn IEsum Christ nicht lieb hat, der sei Anathema, Maharam Motha, 1 Cor. 16, 22.
IEfus Christus war nicht ja und nein, sondern es war ja in ihm, denn alle GOttes Verheißungen sind ja in ihm, 2 Cor.
1, 19. 20.
Ist Jemand in Christo, so ist er eine neue Creatur, Z Cor.
5, 17. GOtt war in Christo, und versöhnte die Welt mit ihm selber,
und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu, ib. v. 19. Wie stimmet Christus mit Belial? 2 Cor. 6, 15. Ihr wisset die Gnade unseres HErrn I. C., daß ob er wohl
reich ist, war er doch arm um euretwillen, auf daß ihr durch
seine Armuth reich würdet, 2 Cor. 8, 9. Christus, ob er wohl gekreuzigt ist in der Schwachheit, so lebet
er doch in der Kraft GOttes, L Cor. 13, 4. Denn so durch das Gesetz die Gerechtigkeit kommt, so ist Christus
vergeblich gestorben, Gal. 2, 21. Welchen Christus IEsus vor Augen gemalet war und jetzt unter
euch gekreuziget ist, Gal. 3, 1. Christus hat uns erlöset von dem Fluch des Gesetzes, da er
ward ein Fluch für uns, ib. v. 13. Aber die Schrift hat es alles beschlossen unter die Sünde, auf
daß die Verheißung käme durch den Glauben an IEsum
Christ, gegeben denen, die da glauben, Gal. 3, 22. (S. Ge-
schließen §. 3.)
Ihr seid allzumal Einer in Christo IEfu, v. 28. Seid ihr aber Christi, so seid ihr ja Abrahams Samen, und
nach der Verheißung Erben, Gal, 3, 29. In Christo IVsu gilt weder Veschneidung noch Vorhaut Etwas,
sondern eine neue Creatur, Gal. s, 15. Daß ihr zu derselben Zeit wäret ohne Christo, fremde, und
außer der Bürgerschaft Israel, Eph. 2, 12. Denn er (Christus) ist unser Friede, der aus beiden Eins gemacht, ib. v. 14. Erbauet auf den Grund der Propheten und Apostel, da I. C.
der Eckstein ist, ib. v. 20. Auch erkennen, daß Christum lieb haben ist besser, denn alles
Wissen, Eph. 3, 19. Gleichwie Christus uns geliebet hat, und sich selbst dargegeben
für uns lc., Gph. 5, 2. Wache auf, der du schlafest, und stehe auf von den Todten,
so wird dich Christus erleuchten, ib. v. 14. Der Mann ist des Weibes Haupt, gleichwie auch Christus das
Haupt ist der Gemeine, und er ist seines Leibes Heiland,
ib. v. 23
Wie nun die Gemeine ist Christo Unterthan, also auch die Weiber ihren Männern, in allen Dingen, ib. v. 24. Ihr Männer, liebet eure Weiber, gleichwie Christus geliebet
hat die Gemeine, und hat sich selbst für sie gegeben, ib.
v. 25. Daß Christus hoch gepriesen werde an meinem Leibe, es sei
durch Leben oder durch Tod, Phil. 1, 20. Christus ist (in) mein Leben (Mcs in Allem; oder so lange ich
lebe, ist Alles nuf ihn gerichtet) und Sterben (und eben der-
selbe) ist mein Gewinn (wenn ich werde zn ihm kommen, v. 23),
ib. v. 21. Und alle Zungen (auch die Feinde) bekennen sollen, daß I. C.
(in der erhöhten Menschheit) der HErr sei zur (in der) Ehre
GOttes, des Vaters, Phil. 2, 11. Ich vermag Alles durch den, der mich mächtig macht, Christus,
Phil. 4, 13. Nun freue ich mich in meinem Leiden - was noch mangelt an
Trübsalen in Christo lc., Col. 1, 24. S. erstatten. Welches ist der Schatten von dem, das zukünftig war, aber der
Körper selbst ist in Christo, Col. 2, 17. Suchet, was droben ist, da Christus ist, sitzend zu der Rechten
GOttes, Col. 3, 1. Wenn aber Christus, euer Leben, offenbar wird, dann werdet
ihr auch offenbar werden mit ihm in der Herrlichkeit, Col.
3, 4. Das ist je gewißlich wahr, und ein theuer werthes Wort, daß
I. C. gekommen ist in die Welt, die Sünder selig zu machen,
i Tim. I, 15. Jetzt aber offenbaret durch die Erscheinung unsers Heilandes
I. C., der dem Tode die Macht genommen «., 2 Tim.
1, 10. Halte im Gedächtniß I. C., der auferstanden ist von den
Todten, 2 Tim. 2, 8.
Büchners Hand-Concorl».
Denn dazu seid ihr berufen, sintemal auch Christus gelitten hat
für uns, und uns ein Vorbild gelassen, daß ihr sollt nachfolgen seinen Fußstapfen, 1 Petr. 2, 21. Sintemal auch Christus einmal für unfere Sünden gelitten hat,
der Gerechte für die Ungerechten, 1 Petr. 3, 18. Freuet euch, daß ihr mit Christo leidet, auf daß ihr auch zur
Zeit der Offenbarung seiner Herrlichkeit Freude und Wonne
haben möget, 1 Petr. 4, 13. Ob Jemand sündiget, so haben wir einen Fürsprecher bei dem
Vater, IEsum Christ, der gerecht ist, 1 Ioh/2, 1. Ein jeglicher Geist, der da bekennet, daß I. C. ist in das
Fleisch gekommen, der ist von GOtt, 1 Joh. 4, 2. Dieser ists, der da kommt mit Wasser und Blut, I. C., nicht
mit Wasser allein, fondern mit Wasser und Blut, i Joh.
5. 6. Christus ist Gin Mal geopfert, wegzunehmen Vieler Sünden,
zum andern Mal aber wird er ohne Sünde erscheinen, Ebr.
9, 29.
IEsus Christus gestern und heute, und derselbe auch in Ewigkeit, Ebr. 13, 8.
Von I. C., welcher ist der treue Zeuge und Erstgeborne von den Todten, ein Fürst der Könige auf Erden, Offb. i, 5.
§.2. Christus in uns. Christus ist zwar nicht fern von einem Jeglichen, AG. 17, 27. Luther aber sagt: ein Anders ist, wenn GOtt da ist, ein Anders, wenn er dir da ist. Die Gläubigen sind GOtteö Tempel und Wohnuug, Joh. 14, 23. 1 Cor. 3, 16. c. 6, 19. 2 Cor. 6, 16. Eph. 2, 21. 22. Ebr. 3, 6. und der göttlichen Natur theilhaftig, 2 Petr. 1, 4. und so ist Christus in ihnen nicht nur mit seinen Gaben, sondern auch seinem Wesen nach; denn wer ihm anhanget, ist durch den heil. Geist im Glauben, und in einem himmlischen Sinn mit Christo geistlicher Weise aufs Innigste vereinigt, I Cor. 6, 17. (S. Bleiben §. 6.) Es ist daher nicht die bloße von den Gläubigen gedachte Idee, oder sein vorgestelltes Bild, was in ihnen wirkt, sondern er selbst ist es, der in der Kraft seines allvermögenden Geistes ihnen seine Lebensfülle mittheilt; so reel und wahrhaftig, als er selbst von GOtt Alles mitgetheilt empfängt, Joh. 17, 21-23. oder so gewiß als aus dem Weinstocke in die Reben der Saft übergeht, Joh. 15, 1 fp So wirket also Christus erleuchtend, Joh. 8, 12. Eph. 5, 14. heiligend, Joh. 8, 36. c. 14, 21. Röm. 8, 2. Phil. 4,13. und tröstend, Matth. 11, 28. Joh. 16, 33. in den Herzen der Gläubigen.
Ich lebe, aber doch nun nicht ich, sondern Christus (mit seiner Gerechtigkeit nno Hciligungskraft) lebet in mir, Gal. 2, 20.
Welcher ist Christus (der) in (unter) euch (gepredigtt ist), der da ist die Hoffnung der Herrlichkeit, Col. i, 27.
z. 3. II) Heißt Christus so viel als die heilsame Lehre uon ihm.
Und alsbald predigte er Christum in den Schulen, daß derfelbe GOttes Sohn sei, A.G. 9, 20.
Wir aber predigen den gekreuzigten Christus, (der) den Juden (zwar) ein Aergerniß, und den Griechen eine Thorheit (scheint), 1 Cor. 1, 23.
Ich hielte mich nicht dafür, daß ich Etwas wüßte unter euch, ohne allein IEsum Christ, den Gekreuzigten, i Cor. 2, 8.
Ihr aber habt Christum nicht also gelernet, Eph. 4, 20.
z.4. III) Die Kirche Christi.
Denn gleichwie Ein (natürlicher) Leib ist, und hat doch viele Glieder, alle Glieder aber Eines Leibes, wiewohl ihrer viele sind, sind sie doch Ein Leib; also auch Christus (ists mit dem geistlichen Leibe Christi, seiner Kirche, beschaffen), i Cor. 22, 13.
z. 5. IV) Die Wohlthaten Christs welche er dem menschlichen Geschlechte durch sein Leiden und Sterben erworben.
Sondern ziehet an den HErrn IGsum Christ (sowohl im Glauben mit Ergreifung seiner Gerechtigkeit, Gal. 3, L?. als anch im Leben, und nenen heiligen' Sinn, Ml. 2, b. zu seiner Mach folge) und wartet des Leibes, doch also, daß er nicht geil werde, Röm. 13, 14. (nno erfüllet nicht des Leibes sündliche Oegierden, lmltet eine solche Lebensordnnng im Leib» ttchen, die dem geistlichen Leben dienlich ist), s. Hnzichen ß. ö.
Denn wie viel euer getauft sind, die haben Christum angezogen, Gal. 3, 87.
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