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Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

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Dremmgtelt.
Drct große Feste mußte Israel jährlich feiern, 2 Mos. 23, 14.
17. c. 34, 23, 2t. 3 Mos. 23, I. 4 Mos. 26, IS.
Drei silberne Seckel mußte eine Weibsperson, die das fünfte Jahr noch nicht erreicht, zur Schätzung geben, 3 Mos. 27, 6.
Dcei Freistüdte, 4 Mos. 35, 14. 5 Mos. 4, 41.
Drei Zeugen find genug, das Necht und Gericht zu bestätigen, 5 Mos. 17, 6. Matt!). 18, 16. 2 Cor. 13, 1.
Drei Monden blieb die BundeZlade im Hause Obed Edoms, 2 Sam. 6, 11. 12.
Drci Spieße stieß Ioab dem Abfalom ins Herz, 2 Sam.
18, 14.
Drei Jahre war Theurung zu Davids Zeit, 2 Sam. 21, 1.
Drei Jahr war Samaria vom König zu Assyrien zweimal belagert und erobert, 2 Kon. 17, 5. c. 18, 9. 10.
Drei Männer in den feurigen Ofen geworfen, Dan. 3, 23.
Drei Wochen war Daniel traurig, Dan. 10, 2. 3.
Drei Tage und Nächte war Ionas im Bauche des Walisisches, Ion. 2, 1. Matth. 12, 40.
Drei Tagereisen war Nmwe groß, Ion. 3, 3.
Drei Ilchr und sechs Monden regnete es zur Zeit Elias nicht, 1 Kön. 17, 1. 9. c. 18, 41. Iac. 5, 17. Luc. 4, 25.
Drei Eimer Weins wurden täglich dem Vaal vorgesetzt. Bei v. 2.
Drei Tage blieb das Volk bei ITsu ungegessen, Matth. 15, 32.
Drei Monden blieb Maria bei Elisabeth, Luc. 1, 56.
Drei Tage war Paulus nicht sehend, A.G. 9, 9.
Drei Jahr hat Paulus zu Ephesus allein gepredigt, A.G.
20, 31.
Drei Thore auf jeder Seite hatte das neue Jerusalem, Offb.
21, 12.
Drei Dinge sind nicht zu sättigen, Sprw. 30, 15. mir zu wunderlich, v. 18.
Wenn gleich die drei Männer, Noah, Daniel und Hiob darin wären :c., Ezech. 14, 14.
Um drei oder vier Laster willen Damascus will ich ihrer nicht schonen, Amos i, 3.
(3er Reiche) ladet dich einmal oder drei zu Gaste betrüglich :c>, Sir. 13, 8.
Drei schöne Dinge sind, die beide GOtt und den Menschen Wohlgefallen, Sir. 25, i. denen ich von Herzen seind bin, v. 3.
Drei Dinge sind schrecklich, Sir. 26, 5.
Wo zween oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen, Matth. 16, 20.
Lasset uns drei Hätten machen, Marc. 9, 5.
Nun aber bleibet Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei, i Cor. 13, 13.
Drei find, die da zeugen im Himmel: der Vater, das Wort und der heilige Geist; und diese drei sind Eins, 1 Joh. 5,7.
Drei sind, die da zeugen auf Erden, der Geist, und daZ Wasser, und das Blut, ib. v. 8. (Johannes saßt hier lurz alle Zeugnisse zusammen, durch welche Christus als göttlicher Gesandter bestätigt worden ist: das Wnsser, das göttliche Zeugniß bei der Taufe IEsu, statt aller äußeren Zeugnisse, der Wunder u. s. w.; das slnt, der heilige Kreuzestod Christi, als die vollendetste Offenbarung seiner Heiligkeit, statt des ganzen von Christi sittlicher Hoheit entnommenen Beweises: - den Geist, die innere unter dem Einfluß des h?il. Geistes an den Herzen wirkende Kraft des Evangeliums, die Icden die Göttlichkeit des Christenthums fühlen läßt. Dies alles zusammen ist ein Zeugniß GOttes für Christum.)
§. 2. W.'nn 1 Chr. 22, 12. David fich soll 3
Jahr Theurung :c. wählen, und 2 Sam. 24,13. 7 Jahre steht, so widerspricht sich dies nicht, sondern die sieben Jahre sind vom Anfang der schon bis ins 4te Jahr dancrnden Theuruug, welche kanm 2 Sam. 21,14. in etwas nachgelassen, zn rechnen, und diesen beinahe 4 Jahren sollten noch 3 Jahre folgen. Nnd so trifft die dritte Zahl an beiden Orten zn.
§. 3. Daß der Spruch 1 Joh. 5, 7. obgleich seine Echtheit sowie vom seligen Büchner, so von Dengel, Ernchi (Neueste Th. Bibl. IV. 108.), oem^ Bischof Cuqenius (in Matthaei's erster Ausg. des N. T. ?0N. I. ?i-a6l. p. I.VI-I.XII.) behauptet worden, offenbar unecht sei; erhellet daraus, weil er in allen alten griechischen, und in vielen lateinischen Handschriften, und in den alten Uebcr-setzungen, mit Ausnahme der Vulgata, fehlt, weil die griechischen Kirchenväter ihn nicht kennen; auch ob ihn die lateinischen gekauut, sehr uugewiß ist; und sich auch nachweisen läßt, wie er nach und nach in den Text gekommen ist.
Dreieinigkeit
§. 1. Die Dreieinigkeit besteht darin, daß in dem einigen göttlichen Wesen drei verschiedene Personen, nämlich Vater, Sohn und Geist siud, welche Drei doch dem Wesen, Majestät, Willen und Eigenschaften nach Eins siud. Es ist demnach dem Wesen nach nur Ein GOtt, aber in dem einigen göttlichen Wesen drei verschiedene Personell, deren jede wahrer GOtt, hochgelobt in Ewigkeit, nicht aber drei Götter.
§. 2. Die Vernunft kann das gewisse Dasein der Dreieinigkeit nicht erkennen, und trifft in der Natur keinen Grnnd an, woraus sie schließen kounte, daß mehr als Eine Person in dem göttlichen Wesen, ja sie schließt, sich selbst überlassen, vielmehr, daß der einige GOtt, der nothwendig sein müsse, in Ansehung der Natur Eines Wesens, wenn dasselbe nicht solle getheilt werden, auch nur Ein Snppositnm ausmache. Inzwischen trifft eine gesnnde Vernnnft, welche mit der Bibel denkt, nichts Widersprechendes darin an. GOtt kann sich auf die vollkommenste Art, und also anch ohne Vervielfältigung mittheilen.
§. 3. Es bleibt also ein unbegreifliches Geheimniß (Esa. 45, 15.) wobei der Glanbe m einfältiger Demuth in den Zeugnissen heiliger Schrift A. T. a), wo einige vorbereitende Winke von dieser Lehre sich finden, und N. T. b), worin sich GOtt also offenbart, willig beruht. Diese Lehre, welche im Grunde durch die gauze Neligionstheorie Christi durchgeht" (Schröckh G. K. XXXV. Einl. S. 7.), hat eiuen sichern biblischen Grnnd. Daß der Vater und Sohn wirkliche, persönlich snbsistirende Wesen sind, steht zweifellos fest. Wenn nun so oft diesen beiden der heilige Geist an die Seite gesetzt, jedoch von ihnen noch unterschieden, und ihm entweder das gleiche (wie Matth. 28, 19.) oder ein verschiedenes Präoicat gegeben wird (wie 2 Cor. 13, 13. 1 Pctr. 1, 2.); so folgt nach grammatischen und logischen Regeln, daß der heilige Geist ebenso Person sein muß, wie es der Vater und Sohn ist. Das entscheidendste Gewicht hat die Taufformel, weil der, auf dessen Namen mau getauft wird, nothwendig eine Person sein muß; wie deun überhaupt das Wort Name in der Schrift nie von einem Abstracto, z. V. Eigenschaften, Kraft, sondern nur von einem persönlichen Subject gebraucht wird, s. Z^nesii Opus«. Ilisol. säit. 2. p. 567-72. Theol. Viblioth. V. 144 -47. und (Graf Lyuar) über Crncsti und seine Orthodorie. Lpz. 1782. S. 5. 6. Dazu kommt das gewichtige Zeugniß der alten christlichen Kirche, die in ihren ältesten Schriften, Bekenntnissen und Liturgieu den Vater, Sohn und heiligen Geist als Objecte des christlichen Cultus anerkannt hat.
a) Den priesterlichen Segen, welchen GOtt auf sein Volk zu legen befohlen, 4 Mos. S, 24-26. (S. Segnen ß. 7.)
Den englischen Lobgesang, Esa. 6, 3. vgl. Joh. 12, 41.
Die Neoe des Messias, Efa. 48, ia. c. Si, 1.
Der Himmel ist onrchg Wort des HErrn gemacht, und alle sein Heer durch den Geist seines Mundes, Pf. 33, 6.
l,) Die Offenbarung am Jordan, Matth. 3, 16. 17.
Die Verheißung Christi, Joh. 14, 10. 17.
Die Einsetzung der Taufe, Matth. 23, 19.
Die Wünsche des Paulus, 2 Cor. 13, 13. und Johannes, Offb. i, 4. S.
Den Erwählten - nach der Vorfehung GOttes des Vaters, durch die Heiligung des GeisteI (die d:r Grist bewirkt hat), zum Gehorsam und zur Besprengung des Blutes JEsu Christi (zum Glauben an die Entfünoianug, die das Mut Christi bc-wirkt hat), i Petr. i, Z.
§. 4. Jedoch hat man dies Geheimniß durch mancherlei Bilder und Gleichnisse n» etwas, doch ganz