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Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

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Ehre.
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Zobsingrt zu Ehren seinem Namen, Pf. sa, 2.
Alle Lande muffen seiner Ehre voll werden, Ps. 72, 19.
Hilf du uns, GOtt, unser Helfer, um deines Namens Ehre
willen. Pf. 79, 9.
Zeige deinen Knechten deine Werke, und deine Ehre ihren Kindern, Ps. 90, 16.
Erzählet unter den Heiden seine Ehre, Ps. 96, 3. Die Himmel verkündigen seine Gerechtigkeit; und alle Völker
sehen seine Ehre, Ps. 97, 6. Daß die Heiden den Namen des HErrn fürchten, und alle Könige
auf Erden deine Ehre, Ps. 102, 16. Die Ehre des HErrn ist ewig, Ps. 104, 31. Erhebe dich, GOtt, über den Himmel, und deine Ehre über alle
Lande, Pf. 108, 6. Der HErr ist hoch über alle Heiden, seine Ehre gehet, so weit
der Himmel ist, Ps. 113, 4. Und singen auf den Wegen des HErrn, daß die Ehre des HSrrn
groß sei, Ps. 133, 5. Heilig, heilig, heilig ist der HErr Zebaoth, alle Lande sind
seiner Ehre voll, Gsa. 6, 3.
Ich will meine Ehre keinem Andern lassen, Efa. 48, 11. Tie Erde wird voll werden von Erkenntniß der Ehre des HErrn,
wie Wasser, das das Meer bedecket. Hab. 3, 14. vergl. Esa.
11, 9.
Bin ich nun Vater, wo ist meine Ehre? Bin ich HErr, wo
fürchtet man mich? Mal. 1, 6. T einem Namen sei ewiglich Ehre und Lob, du GOtt Israels,
Tob. 3, 23. Richte Zion wieder auf - daß deine Ehre im Volk groß werde,
Sir. 36, 16. Ehre fei GOtt in der Höhe, und Friede auf Erden, und den
Menschen ein Wohlgefallen, Luc. 2, 14. (Ehre sei dem Vater,
d r den Heiland gesendet; Friede mit GMt bringt der mensch-
gewordene Sohn GOttes; und nn den durch den Geist zu heili»
yenden Menschen wird GGtt Wohlgefallen haben.) Die Krankheit ist nicht zum Tode, sondern zur (wegen der)
Ehre GOttes, daß der Sohn GOttes dadurch geehrt werde,
Joh. ii, 4. Ihm sei Ehre in Ewigkeit, Röm. 11, 36. c. 16, 27. Gal. 1, 5.
Eph. 3, 21. Phil. 4, 30. 1 Tim. 1, 17. c. 6, 16. 2 Tim. 4,
18. i Petr. 4, ii. c. 5, ii. L Petr. 3, 18. Br. Jud. 25. Osfb. 1. 6.
Ihr esset oder trinket, oder was ihr thut, so thut es alles zu OOttes Ehre, 1 Cor. 10, 31.
HErr, du bist würdig zu nehmen Preis, Ehre und Kraft, Offb. 4, ii. c. 5, 12. c. 5, 13.
Lob, Ehre, und Weisheit, und Dank sei unserm GOtt von Ewigkeit zu Ewigkeit, Offb. 7, 12.
Heil und Preis, Ehre und Kraft sei GOtt, unserm HErrn, Offb.
19, 1.
§. 12. II) Wird GOtt selbst die Ehre des Menschen genannt, weil der Mensch von ihm Ehre rühmen kann, und Er anch den Menschen Ehre giebt. (§. 19.) III) Von andern Dingen, wodurch GOttes Ehre befördert, oder wo ihm göttliche Ehre erwiesen und sein Lob erhöhet?c. wird. Von dem ehrenreichen Gottesdienst der Israeliten, dessen sich diese vor Andern rühmen konnten. Wie denn die Vundes-lade die Herrlichkeit oder Ehre GOttes genannt wird, 1 Sam. 4, 21. 22.
Lieben Herren, wie lange soll meine Ehre (GMt, Andere: hei» liges k'eben) geschändet werden? Pf. 4, 3.
HErr, ich habe lieb die Stätte deines Hauses, und den Ort, da deine Ehre wohnet, Ps. 26, 8.
Dafelbst sehe ich nach dir in deinem Heiligthum, wollte gerne schauen deine Macht und Ehre, Pf. S3, 3.
Und verwandelten ihre Ehre (das reine, nur dem Geiste denk-bare Md GOttes) in ein Gleichniß eines Ochfen, der Gras frißt, Pf. 106, 20.
Es ist GOttes Ehre, eine Sache verbergen, Svrw. 25, 3.
Aber die Stätte unsers Heiligthums, nämlich der Thron göttlicher Ehre, ist allezeit fest geblieben, Ier. 17, 12.
§. 13. c) Van Christo; wo es seine ehrenvolle göttliche Majestät, ja alle göttlichen Vollkommenheiten bezeichnet, welche er als wahrer GOtt von Ewigkeit, als ein Mensch aber mittheilungsweise und in seiner Erhöhung deren völligen Gebrauch angenommen hat, daß er der Ehre von allen Creaturen würdig ist.
Du wirst ihn lassen eine kleine Zeit von GOtt verlassen sein; aber mit Ehren und Schmuck wirst du ihn krönen, Ps. s, 6.
Er hat große Ehre an deiner Hülfe, du legest Lob und Schmuck auf ihn, Ps. 21, 6.
Machet die Thore weit, und die Thuren in der Welt hoch, daß
der König der Ehren einziehe, Ps. 24, 7-9. Und seine Nuhe wird Ehre sein, Esa. 11, 10. (S. Ruhe.) Der (Me) gab ihm (Christo) Gewalt, Ehre und Reich, daß
ihm alle Völker, Leute und Zungen dienen sollten, Dan.
7, 14.
Wir hären Lobgesänge vom Ende der Erde zu Ehren dem Gerechten, Esa. 24, 16. (Christo, A.G. 3,14. c. 7, 5Z. c 22,14) Friede sei im Himmel, und Ehre in der Höhe, Luc. 19, 38. (Doch) ich suche nicht meine Ehre, es ist aber Giner, der sie sucht
und richtet, Joh. 8, 50
So ich mich selber ehre, so ist meine Ehre nichts, Joh. 8, 54. Apostel sind eine Ehre Christi, 2 Cor. 8, 23. (weil sie Christo
zu Ehren il,r Amt aeMrt.) Du hast ihn eine kleine Zeit der Engel mangeln lassen; mit
Preis und Ehre hast du ihn gekrönet, und hast ihn gesetzt
über die Werte^deiner Hände, Ebr. 2, 7. 9. Dieser aber ist größerer Ehre werth, denn Moses, nachdem der
eine größere Ehre am Hause hat, der es bereitet, denn das
Haus, Ebr. 3, 2. (0. i. er ist um so nicl yrGcrer Ehre werth
nls Moses, um wie viel Were Ehre der Stifter, Gründer eines
Hauses als das Hmis hnt.) Also auch Christus hat sich nicht selbst in die Ehre gesetzt, daß
er Hoherpriester würde, Ebr. 5, 5.
§. 14. Dieser Spruch beweist, daß GOtt seinen Sohn zum Hohenpriester berufen habe, Joh. 5, 41. wobei zugleich Christi Hoheit, wie Ebr. 1. angedeutet wird, wie er denn v. 8. GOttes Sohn heißt. S. A.G. 13, 33 ff.
§.15. Christus, der HErr, zur Ehre GMes, des Vaters.
Und alle Zungen (Völker, sie m'öym Sprachen reden, welche sie wollen), bekennen sollen, daß IEsus Christus der HErr fei, zur (in der) Ehre GOttes, des Vaters, Phil. 2, 11.
§. 16. Paulus will sagen: Jedermann, auch die Feinde, uuter denen er herrscht und seine Macht und Gewalt ihnen immer mehr offenbaren wird, müssen frei und öffentlich bekennen, daß Christus in seiner erhöhten Menschheit mit eben der Majestät und Herrlichkeit geziert ist und herrscht, welche er, als der Sohn GOttes, mit seinem Vater gemein hat, Matth. 25, 31. c. 16, 27. Das Wörtchen zur kann anch behalten werden, indem ja durch alle Herrlichkeit Christi zugleich des Vaters Ehre, welche in der That eben dieselbe einige göttliche Majestät ist, mit verklärt wird, Joh. 17, 4 :c. und weil Christi Herrlichkeit keinen andern Zweck hat, als GOttes Verehrnng auszubreiten, uno weil wiederum GOtt nicht besser verherrlicht werden kann, als durch Christum und sein Reich.
z. 17. Ehre einlegen: Wenn GOtt durch seine majestätische Kraft (§. 11.) mit besonders augenscheinlicher Offenbarnng seiner helfenden oder strafenden Macht sich als 'den unumschränkten HErrn der Welt beweiset, und dadurch die Menschen reizt, ihn als solchen anzuerkennen und zu preisen, 2 Mos. 8, 22. Und will an Pharao und aller seiner Macht Ehre einlegen
2 Mos. 14, 4. 17. 18.
Ich will Ehre einlegen unter den Heiden; ich will Ehre einlegen auf Erden, Ps. 46, 11.
Wenn Menschen wider dich wüthen, so legest du Ehre ein, Ps 76, 11. (der größte Zorn des Menschen, wen« dn ihn brichst, muß dich rUhmen.)
z. 18. Ehre erlangen: sich durch Verdienste, Tugenden )c. z. 1. in ^Hochachtung setzen, 1 Macc. 2, 51. c. 14, 29. S. z. 2. Wer fest an ihr (der Weisheit) hält, der wird Ehre erlangen
Sir. 4, 14.
Iosua hat Ehre erlanget, Sir. 46, 3. Iudns dem Volk, 1 Macc. 3, 3.
8. 19. Ehre geben. Diese giebt sich 1) GOtt selbst; wenn er Ehre einlegt (H. 16.) und seinen Namen durch menschliche Macht übersteigende Thaten verherrlicht; oder seinen Ruhm keinem Andern überlädt.