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Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

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Endelich - Engel.
Bi5 daß mein Gnbe kommt, will ich nlHt welcher, oot. :nein«
Frömmigkeit, Hiob 27, 5. Wenn die Missethat zu Ende gekommen ist (wenn das Maß der
Sünden voll sein wird), Ezech. 21, 2S. 29. Du aber, Daniel, gehe hin, bis das Ende (Vcr Welt) komme,
und ruhe (in der Erde), daß du aufstehest in deinem Theil
(zn deinem Erbtheil zur Rechten Christi) am Ende der Tage,
Dan. 12, 13. Wenn dein Ende kommt, daß du davon mußt, lo theile dein
Erbe aus, Sir. 33, 24.
z. 10. Es ist aber nahe gekommen das Ende
Mer Dinge, 1 Petr. 4, 7. Da die christliche Aera die letzte, und ihr Ziel die völlige Entwickelung des ganzen göttlichen Weltplans ist; so wird auch in ihr, ohne chronologische Bestimmung, 2 Petr. 3, 8., das Ende der Welt als sich annähernd gedacht; eine Vorstellungsart, die Jeder als moralische Marime zur steten Wachsamkeit benutzen soll. Dieses Ende kommt eher, denn wir es uns versehen. Christi Zu-knnft ist nicht fern, er wird nicht verziehen, Ebr. 10,37. und was der ersten Welt geschehen, haben wir alle zu erwarten mit dem jüngsten Tage.
z. 11. Ende machen, Esa. 16, 10. c. 21, 2. Ier. 48, 35. Ezech. 7, 24. c. 26, 13. 2 Thess. 2, 8.
Die Finsterniß machts kein Gnde mit mir, Hiob 23, 17.
Ich rufe zu GOtt, dem Allerhöchsten, der meines Jammers ein
Ende machet, Pf. 57, 3. Und will des Hochmuths der Stolzen ein Ende machen, Efa.
13, 11. Du machst es mit mir ein Ende, den Tag vor Abend, Esa.
38, 12. Mit allen Heiden will ich es ein Ende machen, aber mit dir
will ich es nicht ein Ende machen, Ier. 46, 88. Ich will es ein Ende machen mit allen ihren Freudenfesten,
Hos. 2, ii. Der Eid macht ein Ende alles Haders, Gbr. e, 16.
z. 12. Ein Ende nehmen, Dan. 9, 26.
Sie (die Gottlosen) nehmen ein Ende mit Schrecken, Ps.
73, 19. Hiob 15, 32. (denn sie kommen in ein unaufhörliches
Schrecken.) Du aber bleibest, wie du bist, und deine Jahre nehmen lein
Ende, Ps. 102, 28. Und sollen ein jämmerliches Ende nehmen, (es soll der Hnsgang
in «inem recht betrübten Tage bestehen), Amos 8, 10. Die Ungerechten nehmen ein böses Ende, Weish. 3, 19. Der Ungerechten Bosheit nimmt ein Ende, Weish. 14, 31. Alles vergängliche Ding muß ein Ende nehmen, Sir. 14, 20.
§. 13. Wenn Christus am dritten Tage ein
Ende nehmen wird, Luc. 13, 32. so will er sagen: in Kurzem wird Alles mit mir vollbracht werden, ich werde mein Leben am Kreuze endigen, Alles, was mir zur Erlösung des menschlichen Geschlechts obliegt, in willigem Gehorsam aufs Vollkommenste vollbringen, und dieser tückische Herodes wird mir wider GOttes Rath nichts anhaben können. (S. Dritt 8-2.) §. 14. Ende sein und werden, Ier. 44, 12.
Laß der Gottlosen Bosheit ein Ende werben, und fördere die Gerechten, Ps. 7, 10.
Der Sünder müsse ein Ende werden auf Erden, und die Gottlosen nicht mehr sein, Ps. 104, 35.
Der Anfang seiner (des Narren) Worte ist Narrheit, und das Ende ist schädliche Thorheit, Pred. 10, 13.
Viel Büchermächens ist lein Ende, Pred. 12, 12.
Die Ernte ist das Ende der Welt, Matth. 13, 39.
Er wird ein König sein über das Haus Jacobs ewiglich, und seines Königreichs wird kein Ende sein, Luc. i, 33.
§. 15. Das Ende eines Dinges ist besser, denn sein Ansang, Pred. 7, 9. Dieses hat seine unstreitige Richtigkeit in Ansehung 1) unsrer Geschäfte, 2) unsers Glücks, 3) der Frommen Unglücks, 4) des Christenthnms, 5) des Lehens und in allen unsern Verrichtungen.
z. 16. Christus ist des Gesetzes Ende (Ziel und Schluß), Rom. 10, 4. in mehrfacher Beziehung. 1) Christus ist es, auf welchen das unsre Schuld
uns aufdeckende und strafende Gesetz uns hinweiset als auf den einzigen Heiland. 2) Christus hat das Gesetz in seinem ganzen Umfange vollkommen erfüllt, was keinem Menschen zu leisten möglich war; er stellte dar, was das Gesetz wollte, die Vollkommenheit, welche die Tendenz des Gesetzes ist. 3) Christus hat der schlechthin verdammenden Kraft des Gesetzes ein Ende gemacht, uns von seinem Fluche befreit. 4) Er hat, weit entfernt, das Ansehen oeS Gesetzes zu verdunkeln oder aufzuheben, die Heiligkeit und Gültigkeit desselben in das hellste Licht gesetzt, sowohl durch seinen Gehorsam und Leiden, als durch die geistliche Auslegung desselben, Matth. 5, 17.19. daher auch Paulus sagt, Rom. 3, 31. wir richten das Gesetz auf (s. Gesetz §. 5.); und so macht Christus, indem er uns Kraft und Trieb giebt, erst die rechte Erfüllung des Gesetzes möglich.
Endelich
Hurtig, fleißig, unermüdet, Sprw. 22, 29. emsig,
d. i. eilend, Luc. 1, 39.
Die Anschläge eines Endelichen (Unverdrossenen) bringen Ueberfluß, Sprw. 21, 5.
Endor
Wohmmgsbrunnen. Eine Stadt un Stamm Manasse, Ios. 17, 11. Ps. 83, 11.
Da war ein Weib, die einen Wahrfagergeist hatte, i Sam. 28, 7.
Eneglaim
Kälber- oder Wagenbrunnen. Ein Dorf am todten Meer, Ezech. 47, 10.
Engannim
Gartenbrunnen. I) Eine Stadt im Stamm Iuda, Ios. 15, 34. II) Eine Stadt im Stamm Isaschar, Ios. 19, 21.
Enge
Wo man nicht leicht durchkommen kann; daher es denn, von der Pforte zum ewigen Leben gebraucht, die Schwierigkeiten andeutet, welche man im Christenthum zu überwinden hat. (S. Pforte z. 1.) Der Engel trat an einen engen Ort vor Bileams Eselin,
4 Mos. 22, 26.
Gehet ein durch die enge Pforte, Matth. 7, 13. Die Pforte ist enge, und der Weg ist schmal, der zum Leben
führet, und Wenige sind ihrer, die ihn finden, v. 14. Luc.
13, 24.
Engeddi
Glücks- und HeUbrunnen. Eine Stadt und feste Burg im Stamm Iuda auf eiuem Felsen, Ios. 15, 62. lag in einer schönen und fruchtbaren Gegend, 2Chr.'20, 2. Hohel. 1, 14. Ezech. 47, 10.
Engel
§. 1. Das Wort hat in den Grundsprachen seinen Namen von senden, und heißt ein Bote, Ge-sandter, z. V. 1 Mos. 32, 3. 4 Mos. 20, 14. Sprw. 13, 17. Luc. 7, 24. Es ist also ein Amts-, nicht aber ein Naturuame, wodurch das Amt, das einer bekleidet, angedeutet wird. Es wird beigelegt I) sowohl den Priestern unter dein Gesetz, als auch allen Lehrern und Predigern im N. T., welche GOttes Voten sind an Christus statt, 2 Cor. 5, 20. die er an die Menschen schickt, ihnen seinen Willen zu verkündigen.
EZ kam aber der Engel des HGrrn (ein von GOtt yesanoter Prophet), Nicht. 2, 1. 4. (n. H. der Gundesenclel ß. 7.)
Verhänge deinen Mund nicht, daß er dein Fleisch verführ«; und sprich vor dem Engel (Viener GOttes oder Priestn)