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Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

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Feldbaum - Fell.
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Esau ging aufs Feld ein Wildpret zu fangen, i Mos. 27, 3
5, 27.
Rüben fand Dudaim auf dem Felde, 1 Mos. 30, 14. 16. Joseph träumte: wir binden Garben auf dem Felde, 1 Mos.
37, 7. ging irre auf dem Felde, v. 15. Joseph taufte das Feld von den Egyptern, 1 Mos. 47, 23. Israel mußte fröhnen auf dem Felde, 2 Mos. 1, 14. Manna fand man am Sabbath nicht auf dem Felde, 2 Mos.
16. 25. Soll nicht mit mancherlei Samen besäet werden, 3 Mos.
19, 19.
Soll sechs Jahre besäet werden, 3 Mos. 25, 3.
Bileams Eselin ging auf dem Felde (Äcker), 4 Mos. 22, 23.
Dem Weibe ManoahZ erschien der Engel auf dem Felde, Richt.
13, 9.
Nuth las Aehren auf dem Felde, Ruth 2, L. Saul kam vom Felde, 1 Sam. 11, 5. Es war Honig im Felde, 1 Sam. 14. 25. David verbarg sich auf dem Felde, 1 Sam. 20. 5. 11. 24. 35. Einer ging aufs Feld, daß er Kraut läse, 2 Kon. 4, 39. Iesabels Aas war wie Koth auf dem Felde, 2 Kon. 9, 37. Ein Mensch blühet wie eine Blume auf dem Felde, Pf.
103, 15.
Denn dein Thau ist wie ein Thau des grünen Feldes, Esa. 26,
19. (S. aufmachen §. 5.) Komm, mein Freund, laß uns aufs Feld hinaus gehen lc.,
Hohel. 7, 11. (S. Vurf.) Simon von Cyrene tam vom Felde, Luc. 23, 26. Marc.
15, 21. Wer auf dem Felde ist, der kehre nicht um, seine Kleider zu
holen, Matth. 24, 18. Hebet eure Augen auf und sehet das Feld an, denn es ist fchon
weiß zur Ernte, Joh. 4, 35.
§. 2. Uebcr Feld gehen, so viel als verreisen, 4 Mos. 9, 10. 13. 2 Sam. 11, 10. 1 Kon. 18. 27. Ier. 6, 25.
Hadere nicht mit einem Zornigen und gehe nicht allein mit ihm über Feld (an einsame Oerter), Sir. 6, 19.
§. 3. Das Feld ist fröhlich, jauchzet 2c. (S. Baum 8. 2.) 1 Chr. 17, 32. Ps. 96, 12.
Daß mich das Thier auf dem Felde (wilde Heiden in wahrer Lnßc und Glauben) preise, Efa. 43, 20.
8. 4. II) Kriegsmacht; * III) die Kirche GOt-tcs. ** (S. Acker §. 3.)
" Und die Herrlichkeit seines Waldes und seines Feldes soll zu nichte werden (alle seine brieysmncht und die Menge seines Volks, auch des übrigen Vorraths), Esa. 10, 18.
** Wohlan, es ist noch um ein klein wenig zu thun, fo soll Libanon ldns Heidenthum) ein Feld (Kirche GOttes) werden; und das Feld (bisherige Iudenthmn) soll ein Wald (im »er-kehrten Sinn, wie weiland die Heiden, dahin gegeben werden) gerechnet werden, Efa. 29, 17.
z. 5. Das Feld behaupten, Eph. 6, 13. durch die geistlichen Waffen die geistlichen Feinde überwinden.
Feldbaum
Bäume, die wild wachsen, sind ein Bild a) der Reiche dieser Welt, besonders der Heiden, Ezech. 17, 24. b) der Könige, welche sich anf Assyrien verließen, c. 31, 15.
Feldgeist
S. Feldteufel. Ein Bild gräßlicher Venvüstnnq, Esa. 13, 21.
Feldgeschrei
Ein Geschrei, wodurch sich Soldaten, Schiffsleute unter einander aufmuntern, ihr Vorhaben mit ge-sammten Kräften zu bewerkstelligen, Ios. 6, 5. 10. 16. 20. Christus wird seine Ankunft zum Gericht durch ein solches Geschrei ankündigen lassen, 1 Thess. 4, 16. Es ist Vilo eines allgemeinen Aufrufes des HErrn, theils die Todten zu erwecken, theils Alle vor seinen Thron zu sammeln, theils Siegeszeichen für die Seinen. Ob Paulus auf den Gebrauch bei den Nömcrn und Juden, welche, wenn Halsgenchte gehalten werden sollten, es durch einen Ausrufer verkündigen lichen, gezielt, ist zweifelhaft. Büchner's Hand-Eoncord.
Feldgras
Weil dergleichen bald zu verdorren Pflegt, so wird es angeführt als ein Bild Unvermögender, welche der Macht nicht widerstehen können, Esa. 37, 27.
Feldhauptmann
In unsern Tagen ein General.
Phichol, Abimelechs Feldhauptmann, 1 Mos. 21, 22. c. 26, 26. Siffera Iabins, Richt. 4, 2. 7. Abner Sauls, 1 Sam. 14, 50. 2 Sam. 2, 8. Sobach Hadad Esers, 2 Sam. 10, 16. 16. Ioab Davids, 2 Sam. 24, 2. Amasa Davids, 1 Kön. 2, 5. 32. Benaja Salomos, 1 Kön. 4, 4. Amri, 1 Kön. 16, 16. Naeman, 2 Kön. 5, 1. Sopher, 2 Kön. 25, 19. HoloferneZ Nebucadnezars, Ind. 2, 4.
Feldschlacht
Mir ist so herzlich weh - denn meine Seele höret - eine Feldschlacht, Ier. 4, ,9.
Feldteufel
Wilde Böcke, Dämonen, die in Vocksgestalt ver-edrt wurden; ähnlich den Satyrn: 3 Mos. 17, 7. 5 Mos 32, 17. von denen man auch glaubte, daß sie als Gespenster in Einöden und Ruinen wohnten, Esa. 13, 21. c. 34, 14.
Rehabeam stiftete den Feldteufeln (garstigen GVtzen) Priester,
2 Cor. 11, 15.
Feldthier
Heiden, besonders Babylonier, Ier. 12, 9.
Feldwegs (Stadium)
Ein Maß von 125 doppelten Schritten, deren 8 eine alte römische Meile, oder 40 eine geographische Meile ausmachten, 1 Mos. 35,16. c. 48, 7. 2Köu. 5 . 19. Luc. 24 , 13. Joh. 6, 19. c. 11, 18. Offb. 14, 20. c. 21, 16.
Felgen
Die Stücke, welche an einem Wagenrade die Nnn-dung machen, 1 Kön. 7, 33. Ezcch. 1, 18.
Feln
Glücklich. Ein tyrannischer Mann. Kaisers Claudius verordneter Landpfleger in Iudäa, A.G.
23, 26.
Verhört den Paulus, c. 24, 3. 22.
Erschreckt über Paulus Rede, v. 25.
Hofft, Paulus soll sich durch Geschenke los kaufen, ib. v. 26.
Läßt Paulus hinter sich gefangen, ib. v. 2?.
Fell
a) Hant von Thieren. Wenn Christus Ps. 72, 6. wie der Negen auf das Fell, Richt. 6, 37 ff. herabfahren wird, so wird damit seine Menschwerdung und Niedrigkeit angedeutet, b) Ein Nm-hang. * c) eine abgemähte Wiese, Ps. 72, 6. GOtt machte den ersten Eltern Röcke von Fellen, i Mos.
3, 21.
Gsau war rauh, wie ein Fell, i Mos. 25, 25. vergl. Z Kön. i, 8.
Jacob that Felle vom Böcklein um die Hände, 1 Mos. 27, 16.
Fell des Farren zum Sündopfer mußte mit zu Asche verbrannt werden, 2 Mos. 29, 14. 3 Mos. 4, II. 4 Mos. 19, 5. vom Brandopfer gehörte dem Priester, 3 Mos. 7, 8.
Fell, das auf ein todtes Aas gefallen, war unrein bis auf den Abend, 3 Mos. 11, 32.
Welches ein Aussatzmahl hatte. S. 3 Mos. 13, 49. mit Mannssamen befleckt, 3 Mos. 15, 17.
Wer ein Fell auf dem Auge hatte, kam nicht zum Priesterthum,
3 Mos. 21, 20.
Von den Fellen seiner Lämmer erwärmte (kleidete) Hiob die
Armen, c. 31, 20. * Der den Himmel ausdehnet wie ein dünnes Fell, Esa. 40, HZ.
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