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Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

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Fortbringen ? Fragen.
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So du sie (die Weisheit) suchest wie Silber, und forschest sie
wie Schätze, Sprw. 2, 4. Sir. 6, 29. Wer schwere Dinge forschet, dem wird es zu schwer, Sprw.
25, 27. Forschet doch und sehet, ob ein Mannsbild gebären tonne, Ier.
30, 6.
Und lasset uns forschen und suchen unser Wesen, und uns zum
HErrn bekehren. Klaget. 3, 40. Welcher wird fragen, wie ihr (Obrigkeit) handelt, und forschen,
was ihr ordnet, Weish. s, 4. (enrt Anschläge wohl durch-
suchen.)
Forschet fleißig nach dem Kindlein, Matth. 2, 8. Da forschte er von ihnen die Stunde, in welcher es besser mit
ihm geworden wäre, Joh. 4, 52. Forsche und siehe, aus Galiläa stehet lein Prophet auf, Joh.
7, 52. vergl. Esa. 9, 1.
Die Beroenser nahmen das Wort auf ganz willig, und forschten täglich in der Schrift, ob sich's als« verhielte, A.G.
17, 11. Nach welcher Seligkeit haben gesucht und geforscht (ihre Unter-
suchung angestellt) die Propheten, i Petr. i, 10.
8.2. II) Urtheilen und scrnpuliren.* III) Von GOtt. (S. erforschen z. 2.)**
» Forschet nichts, auf daß ihr des Gewissens verschonet, i Cor.
10, 25. *" Der aber die Herzen forschet, der weiß, was des Geistes
Sinn sei, Rom. 8, 27.
Fortdringen
Zum Tode, das Lebensende durch harte Züchtigung befördern, Hiob 9, 23.
Fortziehen
Fortfahren
z. 1. I) Zeigt es einen Zusatz, Fortsetzung und Vermehrung eines Dinges an:* Von GOtt.**
Heva fuhr fort, und gebar Habel, 1 Mos. 4, 2.
Ionathan fuhr fort, und schwur, 1 Sam. 20, 17.
Hiob fuhr fort, und hob an seine Sprüche, Hiob 27, 1.
Er (oer Gottlose) fährt fort mit seinem Thun immerdar, Ps.
10, 5.
In Sünden fortfahren, Ps. 68, 22. Unter den Weisen magst du fortfahren, Sir. 27, 13. (A. zn
den Weisen halte dich immerfort.) Herodes fuhr fort mit Gefangennehmung der Jünger IGsu,
A.E. 12. 3.
* Die Hand der Kinder Israel fuhr fort, und ward stärker wider Iabin, Nicht. 4, 24. (ward immer stärker und stärker.)
David fuhr fort und nahm zu, 1 Chr. 12, 9.
** Aber du, HVrr, fährest fort unter den Heiden, Esa. 26, 15.
(du wirst immer mehr und mehr hinzuthun zn der Heerde Ehristi
und seiner Jünger.)
z. 2. II) Eine Sache hinausführen bis ans Ende.
Lasset uns ? fortfahren mit der Heiligung in der Furcht GOttes, 2 Cor. 7, i.
Fortgehen
I) Von einem Ort zum andern sich begeben, weiter gehen. 1 Mos. 18, 5. Richt. 19, 13. Judith 10, 11. II) Etwas ins Werk richten.* III) Einen guten und glücklichen Fortgang haben.** Esa. 53, 10.
* Ahitophels Rath ging nicht fort, 2 Sam. 17, 23. Des Königs Wort ging fort wider Ioab, 1 Chr. 22, 4.
** Erzürne dich nicht über den, dem sein Muthwille glücklich fortgehet, Ps. 37, 7.
Befiehl dem HErrn deine Werke, so werden deine Anschläge sort-gehen, Sprw. 16, 3.
Des Menschen Herz schlägt seinen Weg an; aber der HErr allein giebt, daß er fortgehe, Sprw. 16, 9.
Wenn eines Gewaltigen Trotz wider deinen Willen fortgehet (wider dich üderhand nimmt), so laß dich nicht entrüsten, Pred. 10, 4.
Der HGrr giebt Gnade dazu, daß sein Nath und Lehre fortgehen, Sir. 39, 10.
Fortleben
Einer Sache fleißig nachhängen, Ezech. 33, 31.
Fortunatus
Glückselig. 1 Cor. 16, 17.
Vüchner'5 Hand-Eoucord.
Abraham zog fort, i Mos. 13, 3. Laß uns fortziehen und reifen, 1 Mos. 33, 12. Die Ifraeliten, Ios. 9, 17.
IEsus zog fort, und reisete hinauf gen Jerusalem, Luc. 19, 28.
Frage
Ein Argument zu disputiren, A.G. 15, 2. c. 18, 15. c. 23, 29. c. 25, 19. 20. c. 26, 3. 1 Tim.
1, 4. welche öfters sehr unnütz, 1 Tim. 6, 4. wie auch in unsern Tagen die Erfahrnng lehrt.
Die Pharisäer wollten mit mancherlei Fragen JEsu den Mund
stopfen, Luc. 11, 53. Aber der thörichten und unnützen Fragen entfchlage dich,
2 Tim. 2, 23. Tit. 3, 9.
Fragen
Joh.
z. 1. I) Es hat öfters einen Nachdruck, wie forschen, Ioh^ 16, 5. 5 Mos. 13, 14. Pharao fragt Jacob: wie alt bist du? 1 Mos. 47, 9. IEfus fragte die Lehrer, Luc. 2, 46. An demselben Tage werdet ihr mich nichts fragen,
16, 23. Ob IEsus sei Christus? Matth. 22, 41. Luc. 22, 67. 70.
Joh. 10, 24.
Warum einer blind geboren worden? Joh. 9, 2. 3. Ob man Gutes oder Böses thun solle am Sabbath? Luc. 6,
9. 10 :c. lc.
Frage doch das Vieh, das wird dichs lehren 2c., Hiob 12, 7. Wenn ihr schon fraget, so werdet ihr doch wieder kommen und
wieder fragen, Esa. 21, 12. <Es wird nicht besser werden, das
lllngliick wird mit euch den Garaus machen.) Welcher wird fragen, wie ihr handelt, und forschen, was ihr
ordnet, Weish. 6, 4.
Wer nach GOtteZ Wort fraget, der wird es reichlich überkommen, Sir. 3Z, 19. Und durfte auch Niemaud von dem Tage an hinfort ihn fragen,
Matth. 22, 46.
§. 2. II) Am Rath fragen; wie das den HErrn fragen, was in wichtigen Sachen, welche die gemeine Wohlfahrt des Volks angingen, durch den Hohenpriester im Heiligen geschehen mutzte. Hm andern Tempel war dieses Fragen und Antworten nicht mehr. (S. Licht und Recht.) GOtt wollte dadurch sein Volk von Götzen, Wahrsagern :c. zurück halten. Den HErrn haben gefragt:
Nebecca. 1 Mos. 25, 22.
Moses für das Volk, 2 Mos. 18, 15.
Israel wegen der Gibeoniter, Ios. 9, 14.
Nach Iosuas Tode, wer den Krieg wider die Cananiter sollte
anfangen, Richt. 1, 1. Wegen der Benjamiten, Richt. 20, 18. 23. Saul, ob er den Philistern solle nachziehen, 1 Sam. 14, 37. Abimelech für David, 1 Sam. 22, 10. 13. David wegen der Philister, 1 Sam. 23, 2. c. 30, 8. 2 Sam.
2, 1.
Iosia, 2 Kon. 22, 13. 18. Wer fragen will, der frage zu Abel, und so gings wohl aus,
2 Sam. 20, 18. Frage doch heute um das Wort des HErrn, 1 Kon. 22, 5.
7. 6. Der die Todten frage, soll nicht unter Israel sein, 5 Mos.
18, 11. Saul das Weib zu Endor, 1 Sam. 28, 7. Was willst du mich
fragen, weil der HErr von dir gewichen und dein Feind
geworden ist, ib. v. 16.
Ahasja den Vaalsebub, 2 Kon. 1, 2. 3. 5. 6. ie5 Soll nicht ein Volk seinen Gott fragen? oder soll man den
Todten für die Lebendigen fragen? Esa. 8, 19. Mein Volk fraget sein Holz (Götzen), Hos. 4, 12.
z. 3. Nach GOtt fragen, heißt: ihn von ganzem Herzen suchen, aus seinem Wort erkennen, verehren, lieben und fürchten und bei Allem, was man thut und unternimmt, gewissenhaft prüfen, was das mit GOttes Willen zusammenstimmende Verhalten sein möchte, um ihm wohlzugefallen, Esa. 31, 1. A.G. 15, 17.
Die Söhne Elis waren böse Buben, die fragten nicht nach dem
HErrn, 1 Sam. 2, 12. Der HErr schauet vom Himmel auf die Menschenkinder, daß
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