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Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

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Frager ? Frei.
er sehe, ob Jemand klug sei, und nach GOtt frage, Pf.
14, 8.
Die nach dem HErrn fragen, werden ihn preisen, Pf. 22, 27. Es müssen sich freuen und fröhlich sein Alle, die nach dir fragen,
Ps. 40, 17. Ps. 70, 5. Mache ihre Angcsichter voll Schande, daß sie nach deinem Namen
fragen müssen, Pf. 83, 17.
Fraget nach dem HErrn und nach seiner Macht, Pf. 105. 4. Die nach dem HErrn fragen, merken auf Alles, Sprw. 28, 5. So kehret sich das Volk nicht zu dem, der es schlägt, und fraget
nichts nach dem HErrn Zebaoth, Esa. 9, 13. Die Hirten sind zu Narren geworden, und fragten nach dem
HErrn nicht, Ier. 10, 21. Der HErr ist freundlich dem, der auf ihn harret, und der Seele,
die nach ihm fraget, Klagel. 3, 25. Da ist nicht, der verständig sei; da ist nicht, der nach GOtt
frage, Röm. 3, n.
§. 4. Wenn dort die Juden nach Christi Ge-bnrt in der andern Zerstörnng der Stadt und des Tempels eine jammervolle Klage führen, Esa. 64, 11. und GOtt ihnen weisen will, was die eigentliche Nrsache sei ihres Leidens, nämlich ihr Ungehorsam gegen das Evangelium Christi, welches hingegen die Heiden angenommen und dadurch gesegnete Kinder GOttes geworden, so heißt es:
Ich werde gesucht von denen, die (znuor) nicht nach mir fragten; ich werde gefunden von denen, die mich nicht suchten, Esa. 65, 1. Röm. 10, 20.
z. 5. III) Sich Etwas zn Gemüthe führen, Sorge für Etwas tragen. Sich nm Etwas bekümmern. IV) Rächen, Ps. 9, 13. GOtt müsse nicht nach ihm (Hiobs Geburtstag) fragen, Hiob
3, 4. Daß du nach meiner Missethat fragest, und fuchest meine Sünde,
Hiob 10, 6. Der Gottlose ist so stolz und zornig, daß er nach Niemand
fraget, Ps. 10, 4. Was sollte GOtt nach jenen fragen? Was sollte der Höchste
ihrer achten? Ps. 73, 11. Wenn ich nur dich habe, so frage ich nichts nach Himmel und
Erde, Ps. 73, 25. (Hebr. wen hak ich im Himmel ohne oich,
der allein mich erfreut; und neben dir habe ich an nicht« Lust
ans der Erde.)
Frager
Der bei falschen Propheten Rath flicht, Ezech. 14, 10.
Fraß
I) Ein unersättlicher Fresser, welcher auf nichts denkt, als wie er seinen Bauch mit übermäßiger Speise und Trank füllen will. II) Unersättlicher Geiz; denn die Pharisäer haben Alles an sich gerissen und sich dabei gütlich gethan, Matth. 23, 25.
Sei nicht ein unsättiger Fraß, Sir. 31, 20.
Dieser schläft unruhig, v. 24. kriegt das Grimmen, c. 37, 33.
Frau
z. 1. Ein Weib. Eine Hausfrau, welche von ihren Untergebenen alle Ehrerbietung empfängt, 2 Kön. 5, 3. Esa. 24, 2. Daher Esa. 47, 5. eine Beherrscherin und c. 32, 9. 11. werden vielleicht mächtige Städte darnnter verstanden. Hagar achtete ihre Frau gering, 1 Mos. 16, 4. Eine weise Frau zu Abel, 2 Sam. 20, 16. Salomo hatte 700 Weiber zu Frauen, i Kön. 11, 8. Eine reiche Frau zu Sunem, 2 Kön. 4, 8. 17. Wie die Augen der Magd auf die Hände ihrer Frauen: also
sehen unfere Augen auf den HErrn, Ps. 123, 2. Drei Dinge sind nicht zu sättigen ? der Frauen verschloßne
Mutter, Sprw. 30, 15. 16. Ein Land wird durch dreierlei unruhig ? eine Magd, wenn sie
ihrer Frauen Erbe wird, Sprw. 30, 21. 23. Das Herz der Helden in Moab wird zu derselben Zeit (verzagt)
sein, wie einer Frauen Herz in Kindesnöthen, Ier. 48, 41.
c. 49, 22. 24. c. 50, 43. Und nicht lieget bei der Frauen in ihrer Krankheit, Ezech.
Scheide dich nicht von einer frommen und vernünftigen Frau,
Sir. 7, 21. Wende dein Angesicht von schönen Frauen, Sir. 9, 9.
EZ ist kein Zorn so bitter, als der Frauen (des Feindes) Zorn,
Sir. 25, 21. Laß dem Sohn, der Frau ? nicht Gewalt über dich, Sir.
33, 20.
Eine schöne Frau erfreuet ihren Mann, Sir. 36, 24. Auserwählte Frau. (S. nuserwählt.)
§. 2. Frauentiede ist die zulässige und von GOtt anbefohleue zärtliche Neigung, welche Eheleute gegen einander haben. Das Vorbild des Antichrists wird Dan. 11, 37. Frauenliebc nicht achten, ohne Zweifel, weil ihn sein Frauenzimmer von seiner Bosheit abhalten wollte.
Deine (Ionathnn) Liebe ist mir sonderlicher gewesen, denn Frauen- (eheliche) Liebe ist, 2 Sum. 1, 26.
8. 3. Frauenlist. Es ist keine List über Frauen-List, Sir. Z5, 18.
z. 4. Frauenschmuck. Esth. 2, 12.
8. 5. Der Frauen Weise, 1 Mos. 31, 35. Die monatliche Regel.
§. 6. Der Frauen Zimmer. Der Ort, wo die Weiber und Kebsweiber verwahrt wurden, dergleichen im Orient gewöhnlich waren, Esth. 2. 3. 9. 11. 13. 14.
Fräulein
Von dem weiblichen Geschlecht von Menschen, 1 Mos. 1, 27. Marc. 10, 6. und Vieh, 1 Mos. 6, 19. c. 7, 2. 9. 16.
Frech
Kühn, unverschämt, trotzig, widerspenstig, Hiob 16, 3. Sprw. 23. 28.
Ein freches Volk, 5 Mos. 28, 50. Dan. 9, 23. Ier. 9, 2.
Falscher Zeuge, der frech Lügen redet, Sprw. s, 19.
Wer frech Lügen redet, wird nicht entrinnen, Sprw. 19, 5.
Wer frech ist, der ist seindselig, Pred. 8, i.
Freche Hurerei, Ier. 13, 2?.
Freche (unbändige) Schwätzer, Tit. 1, 10.
Frechheit, Frechlich
Was Sir. 1, 27. von der Frechheit oder Heftigkeit im Grimm sagt, kommt mit Iac. 1, 19 ff. überein.
Die Spötter bringen srcchlich (boshaftig) eine Stadt in Unglück, ». 29, 8.
Frei
§. 1. Wird gebrancht für eine I) Befreiung aus der a) leiblichen Knechtschaft, wenn ein Knecht freigelassen wurde, 2 Mos. 21, 2. 5. 11. 26. 5 Mos. 15,12.13.18. Ier. 34, 9.16. Sir. 7, 23. 1 Cor. 12, 13. Eph. 6, 8. Frei geboren, Gal. 4, 22. Ungebunden, einer, der sein eigner HErr ist. *
Da sind beide, klein und groß, Knecht, und der von seinem
Herrn freigelassen ist (und der Knecht wird frei von stimm
Herrn sein), Hiob 3, 19. Doch kannst du (auch) frei werden, so brauche das viel lieber,
i Cor. ?, 21. 22. Zier ist kein Jude noch Grieche, hier ist kein Knecht noch Freier,
Gal. 3, 28. Col. 3, ii. * Bin ich nicht ein Apostel? bin ich nicht frei? (an keine Ge-
meinde gebunden, fondern gesandt, in aller Welt zn predigen),
i Cor. 9, i. 19. Aber du lässest sie frei gehen (du wirst sie ans dem Stall l,eruor
ziehen) wie Schafe, daß sie geschlachtet werden, und sparest sie
(in Offenbarung deiner Gerechtigkeit), daß sie erwürget werden,
Ier. 12, 3.
z. 2. b) Von der geistlichen Knechtschaft des Ge-?, der Sünde 3c., Luc. 4, 18.
So euch mm der Sohn frei machet, so seid ihr recht frei, Joh.
8, 36. Denn nun ihr frei geworden seid von der Sünde, seid ihr
Knechte geworden der Gerechtigkeit, Röm. 6, 18. 20. 22. Das Gesetz des Geistes ? hat mich frei gemacht von dem
Gesetz der Sünde und des Todes (Moses), Röm. 9, 2,