Schnellsuche:
Info: Zur Zeit wird der Volltextindex aktualisiert. Sie erhalten daher bei Suchen nicht die volle Anzahl an Treffern. Die Aktualisierung dauert typischerweise wenige Minuten.

Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

Diese Seite ist noch nicht korrigiert worden und enthält Fehler.

492
Gewand - Gewinnen.
Und will des Hochmuths der Stolzen ein Ende machen, und die Hoffart der Gewaltigen (die Andere st heftig angreifen) demüthigen, Esa. 13, ii.
Wie geht es zu, daß deine Gewaltigen zu Boden fallen, Ier.
46, 15.
Die Gewaltigen thun nach ihrem Muthwillen, Mich. 7, 3. Böses Leben stürzet die Stühle der Gewaltigen, Wcish. 6, 1. Die Ge>valtigen werden gewaltig gestraft werden, ib. v. 7. Zanke nicht mit einem Gewaltigen, daß du ihm nicht in die
Hände fallest, Sir. 8, 1.
Leihe nicht einem Gewaltigern, denn du bist, ib. v. 15. Wenn die Gewaltigen klug sind, so gedeihet die Stadt, Sir.
10, 3. Geselle dich nicht zum Gewaltigen und Reichen, Sir. 13,
2. 12. So Jemand unter euch will gewaltig (1 Mr. 5, 3.) sein, der
sei euer Diener, Matth. 20, 26. Er stößet die Gewaltigen vom Stuhl, und erhebet die Elenden,
Luc. 1, 52. Wenn sie euch aber führen werden in ihre Schulen, und vor
die Obrigkeit, und vor die Gewaltigen, so sorget nicht, Luc.
12, 11. Die weltlichen Könige herrschen, und die Gewaltigen heißet man
gnädige Herren, Luc. 22, 25. Denn die Gewaltigen (Herrschaften) sind nicht den guten Werken,
sondern den dösen zu fürchten, Rom. 13, 3. Nicht viel Weise nach dein Fleisch, nicht viel Gewaltige, nicht
viel Edle sind berufen, i Cor. 1, LS.
8. 3. c) Vom Teufel.
Wir haben nicht zu kämpfen mit Fleisch und Blut, sondern mit
Fürsten und Gewaltigen, Eph. 6, 12. Und hat ausgezogen die Fürstenthümer und die Gewaltigen
(teuftische Macht), Col. 2, 15.
^. 4. Gewaltiglich. Christus predigte gewal-tig< Matth. 7, 29. Luc. 4^ 32. (S. Gelehrt 8. 2.)
Seine rechte Hand hilft gewaltiglich, Pf. 20, 7. c. 77, 16. Eiehe, der HTrr kommt gewaltiglich, Esa. 40, 10. (Mit ftar-
ker Wunderwnd wider den Fürsten der Welt, Luc. 11, 21.
1 Joh. 3, 8.)
Gewand
Kleid, den Leib zu dcckeu, zu bewahren und zn zieren. Nicht. 14, 19. 1 Tim. 2, 9. Christi roth-farbiges ist ein Zeichen des durch sein blutiges Leiden und Sterben völlig erhaltenen Sieges über seine und unsere Feinde. Sie theilen meine Kleider unter sich; und wersen das Loos um
mein Gewand, Ps. 22, 19. Matth. 27, 35. Sie werden alle veralten wie ein Gewand, Ps. 102, 27. Warum ist denn dein Gewand so rothfarv? Esa. 63, 2. Nnd wie ein Gewand wirst du sie wandeln (wie einen Mnntel
mirst du sie zusnmmeu wickeln, Esn. 34, 4. Ojfd. 6, 14.) uno
sie werden sich verwandeln, Ebr. i, 12.
Gewapneter
Der mit Waffen versehen. Hiob 5, 5. So wird dich die Armuth übereilen, wie ein Fußgänger; und der Mangel, wie ein gewapneter Mann, Sprw. s, 11. c.
24, 34.
Wenu ein starker Gewapneter seinen Pallast bewahret, so bleibt das Seine mit Frieden, Luc. 11, 21.
Gewarten
Hoffen, 2 Kon. 6, 33. Ier. 31, 17. Sir. 41, 4.
Gewäsch
Viel Worte ohne Kraft. Das Küssen des Hassers ist ein Gewäsch, Sprw. 27, 5
Gewässer
Der Sündfiuth, 1 Mos. 7, 7. 10. nahm ü'bcrhand, v. 1». ging 15 Ellen über die Berge, v. 20. stand 120 Tage, v. 24. verlief sich, c. S, 3. vertrocknete, v. 13.
Gewicht
§. 1. Ist in heiliger Schrift dreierlei: das ge-meine, das königliche, und des HeMgthums. Dieses war noch einmal so schwer, als das gemeine, und das königliche kielt zwischen beiden das Mittel. S. Wincr II, 520.
Euer Brod soll man mit Gewicht auswägen, 3 Mos. 26, 26.
Ezech. 4, iß. (S. ansmäaen.) Du sollst nicht zweierlei Gewicht in deinem Sack, groß und
klein, haben, 5 Mos. 25, 13. 15. 3 Mos. 19, 35. Szcch.
45, 10. Ein völliges Gewicht ist sein (des HErrn) Wohlgefallen, Sprw.
11, 1. S. Mich. 6, 11. Ich will das Recht zur Richtschnur, und die Gerechtigkeit zum
Gewichte (Meiwage) machen, Esa. 28, 17. Wer - wieget die Berge mit einem Gewichte? Esa. 40, 12. Fleißig sein, rechtes Maß und Gewicht halten, Sir. 42, 4.
§. 2. GOtt hat Alles mit Maß, Zahl und Gewicht geordnet, Weish. 11, 22. und also anch dem Winde, Hiob 28, 25. Maß und Ziel gesetzt, wie sehr er wüthen soll.
Gewinn
§. 1. Ist der Nutzen und Vortheil, den man von etwas hat, so, daß man es überkommt, was man zuvor nicht gehabt. Dieses Augenmerk, worauf Aller Augen zielen und alle Verrichtungen der Menschen gerichtet sind, ist zeitlich, Iac. 4, 13. und geistlich. Jener entweder ehrlich, 1 Mos. 12, 5. eine Beute, welche Jeder von seiner Arbeit verlangt; oder unehrlich, Weish. 15, 12. Dieser ist wider das siebente Gebot, und eine verdammte Tochter des schändlichen Geizes. S. 1 Thess. 4, 6. Aber was mir Gewinn (meiner ehemaligen Einbiloung nnch)
war, habe ich um Christi willen sür Schaden geachtet, Phil.
3, 7. Die da ganze Häuser verkehren, und lehren, das nicht taugt,
um schändliches Gewinns willen, Tit. 1, 11. Weidet die Hecroe Christi - williglich; nicht um schändliches
Gewinns willen:c., 1 Petr. 5, 2.
§.2. Ein geistlicher Gewinn ist es, wenn Paulus sagt: Sterben ist mein Gewinn; deun durch einen seligen Tod wird die Sünde mit der Gerechtigkeit, Rom. 6, 7. Kreuz »mit ewiger Freude, Joh. 16, 22. und das Irdische mit dem Ewigen, 2 Cor. 5, 1. vertauscht.
Christus ist mein Leben, Sterben ist mein Gewinn, Phil. 1, 31. (Christus ist mir in meinem Leben Alles in Hllem, nut> elien derMige, wenu ich sterbe, mein Gewinn. A.: Wenn ich zn leben miinsche, aeschiclits um Christi tleich zu fördern; wenn ich aber sterbe, habe ich den Gewinn, selig zu werden.) Es ist ein großer Gewinn, wer gottselig ist und läßt ihm genügen, 1 Tim. 6, s.
Gewinnen
I) Sich Vortheil machen, Güter erwerben,
Gewerbe
Handlungsgeschäft, Esa. 45, 14. Ion. 1, 8. Güter, Ier. 10,17. Die da meinen, Gottseligkeit sei ein Gewerbe, thue dich von
ihnen, 1 Tim. s, 5.
z. 1.
1 Mos. 12, 5. Matth. 25, 16. 17. 20. 22.
II) Städte einnehmen,* 4 Mos. 32, 39. 41. Ios.
10, 1. 2 Sam. 5, 7. Sprw. 16, 32.
Was sie gewinnen, kommt ihnen nicht zu Nutze, Ier. 12, 13.
Fleißig sein, rechtes Maß und Gewicht halten - du gewinnest viel oder wenig. Sir. 42, 4.
Was hilft es dem Menschen, so er die ganze Welt gewönne, und nähme Schaden an seiner Seele, Matth. 16, 26. Luc. 9, 25.
Heute oder Morgen wollen wir gehen in die oder die Stadt, und wollen ein Jahr da liegen, und Handthieren und gewinnen, Iac. 4, 13.
" Ein Weiser gewinnet die Stadt der Starken, Sprw. 21, 22.
§. 2. III) Aus dem Verderben ziehen, auf den ftandtkieruna Weq des Lebens bringen, Christo Seelen, als einen ^ großen Gewinn, zuführen, 1 Cor. 9, 19-22. 1 Petr. 3,1. IV) theilhaftig werden des Verdienstes Christi und der dadurch erworbenen Heilsgüter.*