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Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

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Griechenland ? Groschen.
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Col. 3, 11. HI) Die der griechischen Sprache sich Wache auf ? Jerusalem, bie du von der Hand des HErrn den
bedienenden Juden, A.G. 6,1. c. 9, 29. c. 11, 20.
Kelch seines Grimmes (schreckliche Verfolgungen) getrunken hast, Esa. 5i, 17. und diese heißen Hellenisten. IV) Ein Illde. der Wer kann vor seinem Zorn stehen, wer kann vor seinem Grimm
in Griechenland lebt, Joh. 7, 35. V) Im Gegen- .bleiben? Nah. i, s. satz der Barbaren, ein gebildeter und Mensch, Röm. 1,14.
aesitteter ^^^e den Grimm und schütte Zorn aus, Sir. 36, 8
Grimmen
Griechenland
Eine herrliche Landschaft in Europa, wo Paulus das Evangelium predigte, A.G. 20, 2.
Griffel
Grabstichel. Menschengriffel. Gsaias c. 8,1. soll mit gemeinen Buchstaben, wie sie üblich sind, schreiben, daß es von Allen könne gelesen werden.
Aaron entwarf es mit einem Griffel, und (nach d»m Riß)
machte (er im folgenden Guß) ein gegossenes Kalb, 2 Mos.
32, 4. Meine Zunge ist (soll sein) ein Griffel eines guten Schreibers
(schnellen, geschickten Lehrers), Ps. 45, 2. Die Sünde Iuda ist geschrieben mit eisernen Griffeln, Ier.
17, i. (S. Vtnmnt.)
Grimm
§. 1. Ein heftiger Zorn, wo einer so entbrennt, daß ihm die Augen funkeln, und ein feuriger Dampf aus der Nase geht.
Von Efau, I Mos. 27, 44. Nebucadnezar, Dan. 3, 19. HErr ? erhebe dich über den Grimm meiner Feinde, P,.
7, 7. Stehe ab vom Zorn, und laß den Grimm; erzürne dich nicht,
daß du auch übel thust, Pf. 37, 8. Ein hartes Wort richtet Grimm an, Spnv. 15, I. Des Königs Grimm ist ein Bote des Todes, Sprw. 16, 14.
vcrgl. c. 20, 2.
Großer Grimm bringet Schaden, Sprw. 19, 19. Ein Geschenk im Schooß (stillet) den heftigen Grimm, Sprw..
21, 14. Zorn ist ein wüthiges Ding. und Grimm ist ein Ungestüm,
Sprw. 27, 4. Alle Bitterkeit und Grimm ? sei fern von euch 3c., Eph. 4,
31. Col. 3, 8.
z. 2. Von GOtt. Wenn dieser den Menschen seine Gnade entzieht, entweder zur Strafe, Prüfung oder Züchtigung, Ps. 118, 18. so wird ihm ein Grimm zugeschrieben, welchen er über die Gottlosen ausschüttet, wie Wasser, Feuer, Ier. 4, 4. c. 21,12. (geschmolzenes Erz, Ier. 7, 20.), daß sie die Wirkungen seines Zorns merklich empfinden. Daher ist der Tag des Grimmes, Zeph. 1, 15. Hiob 21, 30. an welchem GOtt die Bösen, zum Zeugniß seines Mißfallens an der Bosheit, mit seiner Sttaf-gerechligkeit heimsucht, daß sie erfahren, daß er der HErr sei. Empfinden alle Ungehorsame, 3 Mos. 26, 23. 2 Kön. 22, 13.
17. Esa. 42, 25. wie Sodom und Gomorra, 5 Mos. 29, 23. Da du deinen Grimm ausließest, verzehrete er sie wie Stoppeln,
2 Mos. 15, 7.
Kehre dich von dem Grimm deines Zorns, 2 Mos. 32, 12. Die Pfeile des Allmächtigen stecken in mir, derselben Grimm
säuft aus meinem Geist, Hiob 6, 4. (Vtr Gottlose) wird von dem Grimm des Allmächtigen trinken,
Hiob 31, 20. Streue aus den Zorn deines Grimmes, schaue an die Hoch-
müthigen, wo sie sind, und demüthige sie. Hiob 40. s. Und mit seinem Grimm wird er sie erschrecken, Ps. 2, 5. Ach HErr, strafe mich nicht in deinem Zorn, und züchtige mich
nicht in deinem Grimm, Pf. 6, 2. Schütte deinen Grimm (nus aercchtem Gericht, sofern fte sich
nicht bekehren wollen) auf die Heiden, die dich nicht kennen,
Pf. 79, S. Ier. 10, 25.
Dein Grimm drücket mich, Pf 83, 8. gehet über mich, v. 17. HErr, wie lange willst du ? deinen Grimm wie Feuer brennen lassen? Ps. 89, 47. Das macht dein Zorn, daß wir so vergehen; und dein Grimm,
daß wir so plötzlich dahin müssen. Ps. 90, 7. O wehe Assur, der meines Zornes Ruthe, und ihre Hand meines
Grimmes Stecken ist, Esa. 10, 5.
Reißen im Leibe (griech. ^chu).
Ein unsä'ttiger Fraß schläft unruhig, und hat das Grimmen und Bauchweh, Sir. 31, 24. c. 37, 33.
Grimmig (er Zorn)
a) Von GOtt, Esa. 34, 2. 4 Mos. 25, 4. Ier. 4, 26. c. 12, 13. Klagel. 4,11. Ion. 3, 9. Offb. 16, 19. b) von Menschen, 2 Mos. 11, 8. * c) ein grimmiger Hengst (im vollen Lanf fortrennender), Ier. 8. 6.
GOtt, warum versto'ßest du uns so gar? und bist so grimmig
zornig über die Schafe deiner Weide? Pf. 74, i. Siehe, des HErrn Tag kommt ? grimmig :c, Efa. 13, 9. Warum hat der HErr diesem Lande also gethan? Was ist das
für so großer grimmiger Zorn? 5 Mos. 29, 24. Gieße deine Ungnade auf sie, und dein grimmiger Zorn ergreife
sie, Pf. 69, 25. Der grimmige Zorn des HErrn will nicht aufhören von uns,
Ier. 4, 6. Des HGrrn grimmiger Zorn wird nicht nachlassen, bis cr thue
und ausrichte, was er im Sinn hat, Ier. 30, 24. Der HErr hat mich voll Jammers gemacht am Tage seines
grimmigen Zorns, Klaget. 1, 12.
^ Halte dich nicht zu einem grimmigen Manne, Sprw. 22, 24. Ein grimmiger Mann richtet Hader an, Sprw. 29, 22. Daß die Leute hoffärtig und grimmig sind, das ist von GOtt
nicht geschaffen, Sir. 10, 21.
Grind
Ein Geschwür. Krätze. Eine göttliche Zornstrafe, 5 Mos. 29, 27. Wie solcher vom Aussatz zu unterscheiden, 3 Mos. 13, 6. c.
14, 54.
Kein Gnndichter kam zum Priesterthum, 3 Mos. 21, 20.
Grisim
Ausgehaucn. Gin hoher und fruchtbarer Berg in: Stamm Manasse. Grifim oder Garizim; auf diesem Berge wurde nach dem Eril der Samarita-nische Tempel erbaut, 2 Macc. 6, 2. den aber nach 200 Jahren ^ok. N^roanub wieder zerstörte; doch blieb der Berg die geweihte Stätte der Anbetunq: daher Joh. 4, 23.
Darauf wurde der Segen ausgerufen, 5 Mos. 11, 29. c. 27,
12. 13. Ios. 8, 33. Darauf fluchte Iotham seinen LandZleuten zu Sichem, Richt.
9, 7.
Der nichts Höfliches an sich hat, sondern sich mit seiner Aufführung verhaßt macht.
Scherze nicht mit einem groben Menfchen, daß er dein Geschlecht
nicht schmähe, Sir. 8, 5. Ein grober ungezogener Mensch plaudert unvorsichtiglich, Sir.
20, 21.
Groschen
Ein Denarius. In der Parabel, Matth. 20. 2. 9. 13. wird durch den Groschen der Lohn, den jeder Arbeiter empfangen soll, ganz im Allgemeinen angedeutet, unbestimmt, ob irdischer oder himmlischer; er modificirt sich nach Beschaffenheit des zu belohnenden Individuums: bei den lohnsüchtigcn Arbeitern ist es der irdische Lohn, womit sie abgefunden werden; ? bei den edlen ist es der himmlische. Ebendeshalb kann es nicht bloß das ewige Leben oder Christus selbst sein, weil ihn auch die Murrenden empfingen. (S. Erste z. 2.)
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