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Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

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Hrrten-Haus ? Hitze.
ren und beschützen, nämlich die a) Obrigkeit, Gsa. 44, 28. c. 63, 11. Ier. 6, 3. Ier. 23, 2. Mich. 5, 4. und b) Lehrer und Prediger. Jene sollen ihre Unterthanen wohl regieren, vertheidigen und beschützen. Diese sotten nach dem Erempcl Aarons, Ebr. 5, 4. und der Apostel, Matth. 10, 1. rechtmäßig bernfen sein, ihre Schäftein kennen, Joh. 10,14. sich, soviel möglich, anch der Einzelnen in treuer Liebe, besonders gegen die geistlichen Feinde annehmen, sie auf der gesunden Aue des göttlichen Worts weiden, ein Vorbild der Hceroe sein, 1 Tim. 4, 12. und die Heerde zu Christo, dein Oberhirten führen. sS. Lehrer.)
Aus Joseph sollen kommen Hirten und Steine, 1 Mos. 49, 24.
(propüetrn und Könige. Ä.: von GGtt Kam Joseph, der Hirte
nnd Grnndflew, d. i. Erretter seines Hnuses wurde.) Sie, die Hirten, wissen keinen Verstand, Efa. 56, 11. Die Gelehrten achteten meiner nicht, und die Hirten führeten
die Leute von mir, Ier. L, 8. Und ich will ench Hirten geben nach meinem Herzen, die euch
weiden sollen mit Lehre und Weisheit, Ier. 3, 15. Die Hirten sind zu Narren geworben, und fragten nach dem
HErrn nicht, Icr. 10, 21. Wehe euch Hirten, die ihr die Heerde meiner Weiden umbringet,
Ier. 23, 1.
nicht mehr sollen fürchten, Icr. 23, 4.
Heulet nur, ihr Hirten, und schreiet, Ier. 25, 34.
Und die Hirten (Könige selbst) werden nicht fliehen können, ib. v. 35.
Ich will deine Hirten und Heerde zerschmeißen, Ier. 51, 23.
Du Menschenkind, weifsage wider die Hirten Israels (ordent-liche und nnßerardentliche Lehrer und Propheten), Ezech. 34, 2.
Und meine Schafe sind zerstreuet, als die keinen Hirten haben, ib. v. 5.
Darum gehen sie in der Irre, wie eine Heerde, und find verschmachtet, weil kein Hirte da ist, Zach. 10, L.
Man hört die Hirten (Priester und Schriftaelehrten) heulen, Zach.
11, 3.
Denn siehe, ich werde Hirten im Lande aufwecken, die das Verschmachtete nicht besuchen, Zach. 11, is.
Und da er das Volk sahe, jammerte ihn desfelbigen, denn sie waren verschmachtet und zerstreuet, wie die Schafe, die keinen (treuen, obwohl Gijtzenlnrten. Zach. 11, 5 f. Ezech. 34, 2 f.) Hirten haben, Matth. 9, 36.
Und er hat Etliche zu Aposteln gefetzt, Etliche zu Hirten und Lehrern, Eph. 4, 11.
z. 3. Zach. 11, 8. Ich vertilgete drei Hirten in Einem Monat. Also will ich hüten die Schafe, v. 7. darauf will ich vertilgen ihre, nämlich der Inden, bösen Lehrer und Vorsteher insgesammt, ja alle verführerischen Setteu, Ezech. 22, 26 f. m Ei» nem Monat; nämlich in eben dem, in welchem die Stadt weiland im August überging. (A.: schnell hinter einander.)
z. 4. III) GDtt und Christus der Bberhirt. Der Bischof uuserer Seeleu 1) kenut die Seilleu, Joh. 10, 27.; 2) er zeichuet sie mit dem Siegel des heiligeu Geistes, Eph. 1, 13. und drückt ihnen das Zeichen des Kreuzes auf, Matth. 16, 24. z. B. dem Paulus, Gal. 6, 17.; 3) er weidet sie auf einer grünen Aue und speist und tränkt sie mit seinem Leib und Blut, Joh. 6, 53 f. 35.; 4) er hat in der^Lehre Worte des Lebens, Joh. 5, 24. und sein 5^ n, und Waudel ist heilig, wodurch er ein Vorbild iHt, seinen Fußtapfen nachzufolgen, 1 Petr. 2, 21. (s. Matth. 11, 29. Joh. 13, 1. 34.); 5) alle von Natnr irrende Schafe, 1 Petr. 2, 25. (s. Ps. 119, 176.) zu suchen, ist er in die Wett gekommen, Luc. 19, 10.; 6) läht sein Leben für die Schafe; 7) er schläft noch schlummert nicht, Pf. 121, 4. und belMet sie wider alle listige Anläufe des höllischeu Wolfs und seiuer Notte von nun an bis in Ewigkeit, ib. v. 8.; 8) er trägt, wartet sie, Esa. 40, 11. Ezech. 34, 16. Wenn nun 9) der Abend kommt,
führt er seine Schafe zur ewigeu Ruhe und in die Häuser des Friedens. Lasset uns seine Stimme hören.
Der HGrr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln, Ps.
23, i. Du Hirte Israels höre, der du Israel hütest wie die Schafe,
Ps. 80, 2. Diese Worte find von einem Hirten (GOtt, dem ewigen und all-
weisen Negierer der ganzen Welt und seiner Kilche, durch Ei«-
sprechcn des heiligen Geistes) gegeben, Preb. 12, 71. Er wird seine Hecrde weiden, wie ein Hirt, Esa. 40, 11. Der Israel zerstreuet hat, der wird es auch wieder sammeln,
und wird ihrer hüten, wie ein Hirte seine Heerde, Ier.
31, 10.
Siehe, ich will mich meiner Heerde selbst annehmen, und sie
suchen. Wie ein Hirte seine Schafe suchet, wenn sie von sci-
ner Hceroe verirret sind, Ezech. 34, 11. 12. Und ich will ihnen einen einigen Hirten erwecken, der sie weiden
soll, nämlich meinen Knecht David (Christum, Vnuids Sohn);
der wird sie weiden, und soll ihr Hirte sein, Ezech. 34, 23. c.
37. 24. Er straft und züchtigt, er lehrt und pflegt, wie ein Hirte seine
Heerde, Sir. 18, 13.
Ich werde den Hirten schlagen, und die Schafe der Heerde weiden sich zerstreuen, Matth. 26, 31. vergl. Zach. 13, 7. Ich bin ein guter Hirte, ein guter Hirte läßt sein Leben für
die Schafe, Joh. 10, 12. Ich bin ein gmer Hirte, und erkenne die Meinen, und bin be»
tannt den Meinen, ib. v. 14. Und wird Eine Heerde (Eine Kirche) und Ein Hirte werden,
ib. v. ie. Ihr wäret wie die irrenden Schafe, aber ihr seid nun bekehrt
zu dem Hirten und Bischof eurer Seelen, 1 Pctr. L, 25. GOtt aber des Friedens, der von den Todten ausgeführet hat
den großen Hirten der Schafe ic., Ebr. 13, 20.
§. 5. Weil die Hirten ihr Vieh zuweilen herum treiben, so heißt ein Hirte sein hin und her wandern, keinen beständigen Sitz haben, 4 Mos. 14, 33.
Hirten-Haus, -Knabe
Hirtenhaus war I) ein solches, wo die Schafe geschoren wurden, ein Schafscheerhaus, 2 Kön. 10, 12. 14. II) ein Häuslein, welchcs die Hirten zur Nachtruhe mit herumzuführen pflegen, Hürden, Hohel. 1, 8. Ier. 33, 12. III) Höhlen, Zeph. 2, 6. Hirtenknaben, Ier. 49, 20. c. 50, 45. Bild der geringen Macht, durch welche Babel soll besiegt wer-deu. And. uupassend: junge Schafhuude. Hirten-tasche, 1 Sam. 17, 40.
Hiskia
Des HErrn Stärke. I) Ein Sohn Nearias, 1 Chr. 3, 23. II) einer von den Vorfahren Zephan-jas, Zeph. 1, 1. III) Iehiskia, oder auch Ezechia.
Ein frommer König in Iuda, regiert 49 Jahr, 2 Kon. 18, 1?3.
Zernichtet Moses eherne Schlange, ib. v. 4,
Zu seiner Zeit schlug der Engel 185000 Assyrer, ^ Kön.
19, 35.
Wird todtkrank, L Kon. 20, 1. Esa. 38, 1. GOtt fristet ihm das Leben noch 15 Jahr, 2 Kön. 20, 6. Zeigt den babylonischen Gesandten seine Schätze, v. 13. is. Stirbt, v. 21. wird gerühmt, Sir. 48, 19.
Hispania
Ein seltsames und gutes Land, 1 Macc. 6 3. Röm. 15, 24. 28.
§. 1. Eigentlich I) uon der Hitze der Sonne, welche vertrocknet und dürre macht, Esa. 4, 6. Hiob 24, 19. Ps. 19, 7. Ier. 36, 30. des Feuers, A.G. 28, 3. GOtt wird die Feinde der Kirche, wie eme Hitze in dürrer Zeit, durch schwere Gerichte oemü-thigeu, Esa. 25, 5.
So lange die Erde steht, soll nicht aufhören Frost und Hitze,
1 Mos. 8, 32. Des Tagcs verschmachtete ich vor Hitze, und des Nachts vor
Frost, 1 Mos. 31, 40. Der Thau tühlet die Hitze, Sir. 18, 16.