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Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

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M Hofgesinde ? Hohe.
Alles verloren, Hiob c. 13, 15. hoffet, wenn ihn Hoffnung gebracht hat. Ob auch die Heiden eine
der HErr auch todten würde (wie es Andere besser Göttin der Hoffnung gedichtet hatten, fehlte ihnen
übersetzen). doch die heilige und gewisse Hoffnung. Diese ver-
Welcher ist Christus (der) m (unter) euch (gepredigt ist), der da danken wir dem Christenthum. Dieses hat die
ist die Hoffnung der Herrlichkeit, Col. i, 27. Hoffnung geheiliqt; indem es die edelsten, höchsten
/Pet^'A"^ Gegenstände der'Hoffnung: GOttes Gnade und
Und wird eingeführt eine bessere Hoffnung, durch welche wir zu Vereinigung mit GOtt, Vollendnng unserer BestiM-
GOtt nahen, Ebr. ?, 19. mung im Reiche GOttes, und ewige Seligkeit auf-
§. 4. Wenn man eine Sache hofft, die nicht stellte; hat dieser Hoffmmg aber auch die feste Gewirklich qut, so ist die Hoffnung unvernünftig, Esa. wißhett gegeben, m der Thatsache der Erlösung, in 31, 1. 'A.G. 16, 19. Welche den Grnnd ihrer Christo selbst, m welchem alle unsere Hoffnung schon Hoffnung auf zeitliche Güter lcqen, banen ihre Wohl- verwirklicht ist, und in der Stiftung seines Reiches fahrt auf Sand; und leben in steter Furcht und "uf Erden; Bürgschaften, welche alle dem Heiden-Angst, z. V. Reichthum ist ungewiß, I Tim. 6, 17. thum fehlten. Die Bedingungen, um zu dieser hilft nicht am Tage des Zorns, Zeph. 1, 13. Hoffnung zu gelange», und immer völliger :n der-Menschenhülfe ist kcin nütze, Ps. 60, 13. Ier. 17, selben zu werden, ftnd 1) fleißige Betrachtung deS 5. alle Menschen sind Lügner, Ps. 116, 11. kurz: göttlichen Wortes. 2) Begründung emes lautern es ist Alles eitel, Pred. 1, 2. Dort ist die ewige Glaubens und Verwahrung desselben wider alle Ruhe, welche man in einem stillen Sabbath erlan- Zweifel. 3) Fleißiges, inbrünstiges Gebet; vor gen mnß Efa 30 15 Allem aber 4) ein reines, GOtt geheiligtes Herz. Die Hoffnung der Heuchler wirb verloren sein, Hiob 8, 13. gutes Gewissen, ohne welches die Hoffnung nicht
feine Hoffnung ist ein Spmmuebe, ib. v. 14. wurzelt; so wte auch wiederum die christliche Hoff-
Denn ihre Hoffnung (der Kuttlosen) wird ihrer Seele fehlen nung die stärkste Kraft und Anreizunq znr HM-
(wird ,erstinlbet werden), Hiob 21, 20. " wprkpn n,,»k 1 ^nk ^ ^
Aber (soll denn) des Menschen Hoffnung ist (auch) verloren (sein gUNg weiden MUß, I ^0l). 6, 6.
im Tode), Hiob 14, 19. <" 5 /"> <
Seine (des Gottlosen) Hoffnung wird aus seiner Hütte gerottet H0saMt!de
werden, tziob 16, 14. _ .^ .. ". ^ ^« ^ -
Denn was ist (wird sein) die Hoffnung des Heuchlers, daß er Leibwache, oder HofbedmNMg, Luc. 23, 11.
so geizig ist, und (wenn) GOtt doch seine Seele hinreißet, ^, ^
Hiob 27, 8. vergl. Luc. 13, 20. ^WNUeN
Der Gottlofen Hoffnung wird verloren sein, Sprw. 10, 28. «v,»",»
c. 11..?. . Lieb haben, dienen, wie cm Liebhaber der Liebsten
wue?N Sprw"^i? ^ ^" ^" ^ '" ^ "" h'öftich aufwartet, da man eS doch nicht ernstlich
Ler Gottlofen'Hoffnung ist wie ein Staub, vom Winde zer- Meint, heucheln, schmeicheln, Ier. 4, 30. Weisl).
streuet, WeiZH. 5, 15. c. 16, 29. 14 21.
Umveife Leute betrügen sich selbst mit thörichter Hoffnung, ^ 5^5«^. :«. «
Sir. 34,1. yosmmter
Wir wollen euch aber, lieben Brüder, nicht verhalten, von de- ^. ... « e»., »^ ^? v.
nen, die da schlafen, auf daß ihr nicht traurig seid, wie die Einer, der die Aufsicht über Andere hat.
Andern, die keine Hoffnung haben, 1 Thefs. 4. 13. Potiphar bei Pharao, 1 Mos. 37, 36. Ahisar bei Salomo,
H. 5. Das ist die schwerste Probe der Hoff" 1 Kon. 4, 6. Obadja bei Ahab» c. 18, 3. Eliakim bei His-
«..'..«. ^.«..« ^:. «f..c^^s^..«^^« ^,.e« c-.'^^.n« n«:^/,. km, 2 Kon. 16, 13. Nebusaradan bei Nebucadnezar, c. 2b, 8.
nung, wenn die Anfechtungen aufs Höchste steigen Ionathan bei David, 1 Chr. 28, 32. Sebua, Esa. 22,15.
denn da wird offenbar, worauf man hoffet. Will Nergalfarezer, Ier. 39, 3.
auch ein Frommer, bei Entziehung der Gnade Wer Gewalt übet im Gericht, d^r ist eben wie ein Hofmeister,
GOttes, zu murren anfangen, so ists nicht allezeit d« Me Jungfrau schändet, die er bewahren soll, S,r.
eine Verzweisluug, indem dieser das unaussprech- (>>s>l>
liche Seufzen, Röm. 8, 26. 27. widerspricht. Laßt ^"^
uns kämpfen wider die Versuchuug, auf eigne Ga- §. 1. I) Was hoch in Ansehung deS Messens,
ben, Verdienst, Frömmigkeit, Glück und Ehre zu 1 Mos. 6, 15. 16. erhaben a) hohe Hügel und Ge-
vertrauen, das sind Teufelslarven und lauter Nauch, birge, 2 Sam. 1, 19. 25. b) Spitzen der Berge,
und schaffen, daß unsere Hoffnnng allein in GOtt 5 Mos. 3, 27. des Baums, Dan. 4, 8. c) das
ruhe, wie ein Anker im Grunde, damit wir nicht Land, das auf Bergen liegt, 2 Kon. 19, 23. Esa.
in ewiger Unruhe bleiben müssen. 37, 24. c. 24, 21.
§. 6. Sollen denn a) GOttes Befehl, Ps. 4, 6. Daß er (der Adler) sein Nest in der Höhe machet, Hiob
N/ f5 2.^13'^'^' A». 50, 10, b) Wohl- 5//^ >? ^ s.?, ,^ ,?«. P,, «5. ,.
gefallen, Ps. 147, 11. Ps. 31, 20. c) seme Macht Daß sich auch die Höhen fürchten, und scheuen auf dem Wege,
zu helfen, Sprw. 20, 22. Ps. 9, 11. Esa. 40, 31. Pred. 12, 5. (Wenn man sich vor nllt« Mien und Hiigelu
Ier. 14, 22. d) Barmherzigkeit, Ps. 130, 7. Ps. "^ "" '"""a«" O«rtern hu.ab u»
13, 6. e) Treue und Wahrheit, 4 Mos. 23, 19. Man höret ? ein bitteres Weinen auf der Höhe (zn Uama),
Ebr. 10. 23. 1 Cor. 1, 9. f) und der Nntzen, ^I« 21,15 ^ «-. «,,
uämliH die gnädige Erh'öriiug des Gebets, Ps. 40, ^ ^" (machtlg) emher auf den Hohen der Erde, AmoZ
2. wM da sie nicht ?u Schanden werden lässet, ^. ^ 11^ (5in si^eror ^it s^e^ ^ 2^
Röm. S, 4. 5. nicht vermögend sein. alle betrüq- ^ ^ "' /^^" ' ^ ^ . ^ ^ ^ ^
licki^ nnt^ fasste' ^^ssnnn^ iiiis nnsl'i «'n f>erit»n Nt ^"^ ^^ '"^ ""^ """^ H"b^ M 12, 34.
ucye uno sai,cye Hoffnung aus uujercn herzen zu ^ wird in der Höhe wohnen, und Felsen werden seine Feste
verbannen, und unser Vertrauen allein auf GOtt «nd Schutz sein, Esa. 33, ie.
m. setzen mit Wehe dem, der da geizet zum Unglück seines Hauses; aul daß
MN«. » K«n. 18, °. D»°id, » S»m. ««, «, den Vätern, Ps. ZaN "9" '" "° ^° l«°°. "°ß «r dem Unf«ll «nttlnne,
22, 5. dem Hause Aaron, Ps. 11s, 10. Tobias, c. 2, 15. ^, '«^ '^^, ^. , , ^^ ^,
Hiob, c. 13,15. (8. 3.) Ieremia, c. 17,17. Paulus, A.G. 8> ^' Hl) Der Himmel, der Thron der Maje-
24,15. sta't GOttes, 1 Chr. 18, 17. Pf. 93, 4. Vs. 148,
8- 7. Das Christenthum ist es, das erst mit dem 1. Esa. 24, 18. c. 33, 5. Ier. 25, 30. Sir.
reinen Glaubenslichte dem Menschen auch die wahre 24, 6.