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Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

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Horn ? Hosianna.
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14, 6. 5 Mos. 2, 22. b) Der Vater Saphats, 4 Mos. 13, 6.
Horn
z. 1. I) Eigentlich das Horn eines Thieres, welches ihm theils zur Zierde, theils zur Vertheidigung und Schutz gegen Anfälle, theils zum Angriff verliehen ist.
Ein Widder hing mit seinen Hörnern fest verwickelt in einer Hecke, 1 Mos. 32, ?3.
Das wird dem HGrrn besser gefallen, denn ein Farr, der Hörner und Klauen hat, Pf 69, 32.-
§. 2. II» Eine Trommete, welche jedoch nicht von Metall, sondern aus krummen Wiodcrhörnern verfertigt, Ios. 6, 5. Dieses erheben 1 Chr. 26, 5. heißt wohl: darauf blasen. III) Ein Gefäß von Horn, worin man das Salbungso'l hatte, 1 Sam. 16,1.
§. 3. IV) Bildet es Macht und Stärke, 1 Kön. 22, 11. Ezech. 34, 21. Mich. 4, 13. V) Königreiche und Rl'giernugen ab.*
Und seine Hörner sind wie EinhörnerZ Hörner, 6 Mos. 33, 17, vergl. 4 Mos. 23, 22.
Mein Herz ist fröhlich in dem HErrn, und mein Horn ist erhöhet, 1 Eam. 2, 1.
Und durch deine Gnade wirst du unfer Horn erhöhen, Pf. 89,
18. 85. Pf. 92, 11.
Sein Horn (Vermögen) wird erhöhet (vermehret) ewiglich, Pf. 112, 9.
Und erhöhet das Horn seines Volks, Pf. 148, 14.
Das Horn MoabZ ist abgehauen, Ier. 48, 25.
Er hat alles Horn (Macht und Ehre) Ifraels in seinem grimmigen Zorn zerbrochen (abgehauen), Klagel. 2, 3. 17.
Zur selbigen Zeit will ich das Horn (Msthn) des HaufeZ Ifrael wachsen lassen, Ezech. 29, 21.
Sind wir denn nicht stark genug mit unfern Hörnern? AmoZ
6. 13. (Haben wir um mit unsrer Macht nicht fest genug gesetzt?)
Und siehe, da waren vier Hörner (feindliche Macht), Zach. 1, 18.
19. 21.
" Dafelbst soll aufgehen das Horn 2c., Pf. 132, 17. (S. unter Aufgehen Z. 3.)
Ein kleines Horn (der römische pabft), Dan. 7, 8. Der hatte 7 Häupter und 10 Hörner, Offb. 13, i. (d. i. viele, man kiwnte auch noch wohl die Reiche zusammen zählen), c. 17,
7. 12.
Das große Horn (Hleraudir der Große), Dan. 3, 21.
§. 4. Hiob hat sein Horn in den Staub gelegt,
Hiob 16, 15. d. i. er hat mit seinem Horn gearbeitet, gebohrt, wie das Hornvieh vor Schmerzen zn thun Pflegt. (A.: mein Hanpt vor Trauern niedergesenkt.)
z. 5. GBtt ist ein Horn des Heils, Ps. 18, 3.
2 Sam. 22, 3. weil er dem Leibe und der Seele Davids Kraft und Stärke verliehen, ihn wider alle Verfolgungen der Feinde, besonders Sauls, vertheidigt und aus der Gefahr errettet. Christus ist eiu starkes, d. i. ewig giltiges und GOtt rühmliches Heil, ein mächtiger Heiland, der uns gegen alle, auch die gewaltigsten Feinde, zn beschützen vermag; der uns stark und unerschrocken macht, und Offb. 5, 6. ist er das Lamm, das 7 Hörner und 7 Au-gcn hat, d. i. mit und in großer Kraft und Weisheit, in welcher er durchs Leiden Gottes Rath vollbracht, jetzt und in Ewigkeit regiert. Und hat uns aufgerichtet ein Horn des Heils in dem Haufe seines Dieners Davids, Luc. 1, S9.
8. 6. VI) An den vier Ecken des Altars höher anfwärts gehende und hervorragende viereckigte Spitzen von Holz (die hervorragenden Enden der vier Säulen, oder andere hornähnliche Spitzen oder Griffe), die mit dem ganzen Altar in einem Smck fest aneinander hingen, nicht das Opfervieh daran zn dmocn, sondern theils zur Zierde, theils in gewissen Fällen das Vlut daran zu streichen, nm desto
nn
deutlicher das allgemeine kräftige Opfer JEsu Christi m allen vier Theilen der Welt abzubilden.
2 Mos. 27, 2. c. 29, 12. 3 Mos. 4, 7. 13. 25. Ezech. 43, 15. Amos 3. 14.
Adonia faßt die Hörner des Altars, i Kön. i, 51. c. 2, 28.
Schmücket das Fest mit Maien, bis an die Hörner des Altars, Pf. 116, 27. (Mnoet die Festopfer und führet sie bis an die Hörner des Altnrs.)
Die Sünde Iuda ist gefchrieben ? auf die Hörner an ihren Altären, Ier. 17, 1. (Allenthalben findet man sie; oline Hoff-nung der Oejstruna.) (Der Altar ist Denkmal der Erfahrung befondern göttlichen Segens, göttlicher Hülfe, der Offenbarung göttlichen Heils, und daher Ort der Verherrlichung göttlichen Namens, Zeichen der Ehre GOttes. Alles dies symbolifirt das Horn, als Bild der Kraft. Stärke und Macht. Die Hörner waren daher etwas Wefentliches am Altar, seine eigenthümlichen Insignien. Der Gebrauch, der von ihnen gemacht ward, war ein doppelter: der wichtigere und häufigere zum Sprengen des Opferblutes an die Hörner, 3 Mos. 4, 25. 30. 8, 15. 2 Mos. 29, 12.; der zweite bestand darin, daß der unvovfätzliche Todtfchläger, um der Rache zu entgehen, die Altarhörner ergriff, und fich fo unter den Schutz der rettenden Gnade GOttes stellte. Giihr 1. o. l. S.
472?475.)
Hornisse
Große Wespen, die dem Menschen nach dem Gesicht stiegen, und mit ihrem Stachel verletzen, 2 Mos. 23, 28. 5 Mos. 7, 20. Ios. 24, 12. ' 12, 8.
Horonaim
Der Ciser ist entbrannt. Zwei Städte Lande Moab, Gsa. 16, 5. Ier. 48,3. 5. 34.
Hort
Ein Fels, Steinberg, Bergschloß, dem der Feind nicht leicht bcikommen. und worin man sicher sein kann. Wo ist ein Mensch sicherer, als unter den Flügeln seines Schöpfers? (S. Fels.) Ps. 19, 15. Ps.28, 1. Ps. 62. 3. Ps. 78, 35. Ps. 92, 16. Ps. 95, 1. Ps. 144, 1. Esa. 30, 29. Hab. 1, 12.
EZ ist Niemand heilig, wie der HErr, außer dir ist Keiner, und ist kein Hort, wie unfer GOtt ist, 1 Sam. 2, 2. 2-Sam. 22, 32. Pf. 18, 32.
GOtt ist mein Hort, auf den ich traue, 2 Sam. 22, 3. Pf.
18, 3.
Der HGrr lebet, und gelobet fei mein Hort, Pf. 18, 47. Sei mir ein starker Hort, dahin ich fliehen möge, Pf. 71, 3. Du bist mein Vater, mein GOtt, und Hort, der mir hilft, Pf.
89, 27.
Mein GOtt ist der Hort meiner Zuversicht, Pf. g4, 22.
Gelobet fei der HErr, mein Hort, Pf. 144, i.
Ist auch ein GOtt außer mir? Es ist kein Hort, ich weiß keinen, Esa. 44, 8.
Hosea
Heiland, a) Ein Fürst über den Stamm Ephraim. 1 Chr. 28, 20. b) Ein Oberster über das Volk Inda, Neh. 10, 23. c) der Sohn Nlms, welchen Moses Josua, weil er ein Vorbild Christi, nannte, 4 Mos. 13, 9. 17. d) der 19te und letzte König in Israel, welcher nach Assyrien geführt wurde, 2 Kön. 15, 30. c. 17,1. 3. 4. 6. c. 18, 1. 9. 10. e) Der Erste unter den 12 kleinen Propheten, Hos. 1, 2. Er hält scharfe Gesetzpredigten, und will das Volk von der geistlichen Hurerei ab-und zu GOtt führen; tröstet dadei, c. 2, "19. 20. die Frommen mit dem Messias.
Hosianna
Hilf doch, du Allerhöchster GOtt. Es ist aus
dem Ps. 118, 25. 26. genommen, und waren diese Formeln sonst an dem Laukerhüttenfcst üblich, wo die Priester am 8. Tage mit grünen Zweigeil um den Altar gingen. Hosianna rufend, und daher dem Volke bckannt, deswegen es dieselben auch bci audc ren Fällen gebrauchte. Der Heiland wurde zu Je-