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Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

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Iojachm ? Iona.
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Läuft mit Petrus zum Grabe, Joh. 20, 2.
Ihm und Andern erscheint Christus am Meer Tiberias. c.
21, 1.
Macht mit Petrus einen Lahmen gesund. A.G. 3, 7. Heißt nebst Iacobus und Petrus eine Säule der Kirche, Gal. 2, 9.
* Bei Auferweckung der Tochter des IcnruZ, Marc. b, 37. Vei der Verklärung Christi, Matth. 17, 1.
Bei dem Todeskampf Christi am Oelberge, Matth. 26, 37.
** Will denen wehren, die im Namen IEfu Teufel austrei-
ben, Luc. », 49. Will, Christus soll die Samariter mit Feuer vertilgen, Luc.
9, 54.
Meint, Christus werde ein weltliches Reich aufrichten, Matth. 20, 21.
§. 2. Sein Evangelium, welches neben den äußern gewichtigen Zeugnissen seiner Echtheit, in sich selbst den Charakter einer, von keinem Verfälscher erreichbaren Einfalt und Wahrheit trägt, unterscheidet sich von den drei ersten Evangelien dadurch, daß es vorzüglich die Selbstbekenntnisse JEsu Christi mittheilt, in welchen er über sein Verhältniß zu GOtt sich ausspricht, und daß es mithin das Herz JEsu uus aufschließt, und den tiefen Quell seines inneren göttlichen Lebens in seiner Würde als Sohn GOt-tes, oder in seiner Gottheit aufdeckt, und so die dog-malische Grundlage des Christenthums bildet; während die übrigen Evangelien, obgleich anch in ihnen Anklänge und Andeutuugeu genug vou der höhern Natur Christi vorkommen, mehr die äußere gött-liche Erscheinung, sein Leben und Wirkeu als Prophet und Wuuderthäter beschreiben; und so die historische Grundlage des Christenthums bilden, woraus vou selbst die Harmonie beider Evangelien folgt, indem sie beide denselben Christus vou verschiedenen Seiten darstellen; und die ersten den Uebergang zum johanneischen Evangelio bereiten; zugleich aber auch den Christen, der in den ersten Evangelien das ihm vorgesteckte Ziel eines JEsu ähnlichen Lebeus siudet, auweisen, wie er in dem Glauben an den Sohn GOttes die Kraft dazu er-laugeu solle. Der Hauptinhalt des Evangelium Johannes ist:
1) Des HErrn Christi Person und Amt, c. 1, 1?18.
2) Johannes, des Täufers, Predigtamt, c. 1, 19?37.
3) Christi Leben und Wunderthaten, c. 1, 38. bis c. 12. inoi.
4) ^ Leiden, c. 13?19.
5) ? Auferstehung, c. 20. 21.
z. 3. Er hat auch drei Briefe, den ersten an alle Christen^ (der, seinem Eingänge nach, ganz das Ansehen hat, daß er als Begleitungsschreiben dem Evangelium beigegeben ist), den andern an eine gottselige Matrone, den dritten an Gajus und die Offenbarung auf benannter Insel A. C. 97 geschrieben. In dieser trägt er 7 prophetische Gesichter vor, und will der streitenden Kirche zeigen, wie es ihr ergehen soll, bis auf die Zukuuft Christi zum Gericht, und wessen sie sich bei dieser erfreuen und getrösteu könne. Diese drei johanneischen Schriften bilden gewissermaßen ein zusammenhängendes Ganzes, indem das Evangelium den Glauben, die Vricfe die Liebe, und die Offenbarung die Hoffnung des Christen darstellen.
* Trägt in 5 Capiteln vor: i) Nothwendigkeit der Heiligung, c. i bis c. 2, 18.
2) Warnung vor dem Widerchrist, c. 2, 19?29.
3) Beweggründe zur Heiligung und Liebe, c. 3 und 4.
4) Von dem Sieg des Glaubens, c. 5.
z. 4. II) Der Täufer. Er heißt der andere Elias, Mal. 4, 5. Vorläufer Christi, Esa. 40, 3. Mal. 3, 1. c. 4, 1. ein scheinendes Licht, Joh. 5, 35. S. auch Jünger §. 3. Johannes bleibt auch den Christen ein ehrwürdiges Vorbild; ausgezeichnet durch seinen persönlichen Charakter, in wel-Nüchue r's Hand-Concord.
chem wahre Geistesgröße, Reinheit des Herzens, NeltcutsagunZ, tiefe Gottesfurcht, strenger Ernst und kühner Muth vereinigt waren, und ihn ganz geeignet machten, ein gewaltiger Bußprediger zu sein; ? sowie durch sein Verdienst um Christi Sache, welcher er durch Predigen und unmittelbares Hinweisen auf Christum die Bahn brach; und dabei eine seltene Demuth und Selbstverleugnung bewies. Sein Zeugniß, in welchem sich gleichsam die Stimme der Besten seiner Zeit aussprach, ist ein wichtiger Beweis für die Wahrhaftigkeit Christi. Daß er auch nach JEsu öffentlichem Auftreten in seiner Separatwirksamkeit verblieb, uuo zu taufen fortfuhr, war gauz recht und seinem Berufe gemäß; auch dem Sinne JEsu gar nicht zuwider, vergl. Marc. 9, 39. Luc. 9, 50. Hätte Iohanues mit JEsu umherziehen wollen, so hätte er nicht mehr als ein beson-derer Prophet gelten können, der eigenst von GOtt ausersehen war, für IEsum zu zeugcu; er hätte da das Eigentliche seiues Berufs aufgegeben. Mußte er aber für fich bleiben, so war es auch natürlich, daß er einen Kreis näherer Jünger um sich behielt, die er für JEsu Schule biloete. Daß dennoch aus dieser später eine Secte hervorging, die ihn und IEsum verkannte, hat man schlechterdings keinen Grund, ihm zur Last zu legen.
War ein Sohn von Zacharias und der Elisabeth aus priesterlichem Stamm, 2uc. 1, ö ff. Fängt an zu predigen und zu taufen in der Wüste, Matth.
3, 1. Luc. 3, 2. Tauft Christum, Matth. 3, 13.
Ist (bis anf Christi Zeit) der Größeste, so von Weibern geboren, Matth. II, 11. Luc. 7, 28. Sagt, er sei nicht Christus, Joh. 3, 23. Matth. 3, 11. Verweist dem Herodes Antipas seine Blutschande, Matth. 14,
4 f. Luc. 3, 9.
Wird enthauptet, Matth. 14, 10. 6. Von seinen Jüngern begraben, Matth. 14, 12.
§. 5. III) Der Vater des MathathiÄS, der
Großvater der Maccabäer, 1 Macc. 2, 1. IV) Vater des Eupolemus, 1 Macc. 8, 17. V) Gaddis, eiu Sohn des Mathathias, 1 Macc. 2, 2. VI) Hyr-canus, der älteste Sohn Simons, 1 Macc. 13, 51. VII) Marcus, A.G- 12, 12. 25. c. 13, 5. Petrus treuer Freund, 1 Petr. 5, 13 3c.
Iojachin
Der gottlose Kbuig in Iuda, 2 Kon. 24, 8. 9. 16. hieß sonst Iechanja, Ier. 24, 1.
Iojada
Des HCrrn Erkenntniß, a) Der Vater Vena-jas, 2 Sam. 8, 18. c. 20, 23. b) Ein Sohn des Hohenpriesters Asarias.
Sonst Iohannan, 1 Chr. ?, 10. und Barachias genannt,
Matth. 23, 35. Wurde Hoherpriester und versteckte den Ioas vor der Atha-
lia, 2 Kön. ii, L. Stirbt und wird unter die Könige begraben, 8 Chr. 24, 16.
Iojakim
Des HErrn Auferstehung, a) Ein Sohn des Hohenpriesters Iesua, Neh. 12, 10. Jud. 4, 5. b) Der Maun der Susanna, Sns. 1. c) König in Iuda, sonst Eliakim, 2 Kön. 23, 34?38.
Iona
Eine Taube, a) Der Vater des Apostels Petrus, Joh. 1, 42. Joh. 21, 15. soust Iohanues. b) Einer von den 12 kleinen Propheten, welcher sein Amt besonders nnter den Heiden führte und Ninive znr Vußc ermunterte. Ein schönes Vorbild Ehristi, Match. 12, 39. 40. c. 16, 4. Luc. 11, 29. Er hat
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