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Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

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Israelit ? Judas.
ret, Pf. 72, 5.; denn des Messias Name wird auf die Nachkommen reichen, d. i. der Messias wird Kinder zeugen, Ps. 72,17. Esa. 53,10.
Israelit
1) Einer von der Nachkommenschaft Jacobs, 2 Mos. 9, 4. 3 Mos. 22, 18. Röm. 11, 1. 3 Cor. 11, 22. 2) Aufrichtig und rechtschaffen vor GOtt, der treu und standhaft im Glauben, wie Jacob, ist, und der Abrahams Werke thut, Joh. 8, 39. Nicht der am Fleisch, sondern der geistlich und durch den heiligen Geist beschnitten, Röm. 2, 29.
Siehe, ein rechter Israeliter, in welchem kein Falsch ist, Job.
1, 47. Denn es sind nicht alle Israeliter, die (leidlich) von Israel sind,
Rom. 9, 6.
1. Istob; 2. Iswi
1) Ein guter Manu. Ein Fürst in Syrien, 2 Sam. 10, 6. 8. 2) Schlecht, eben. Ein Sohn Sauls, 1 Sam. 14, 49.
Italien
Die Brüder aus Italien grüßen euch, Ebr. 13, 24.
t. Itha; 2. Ithai
1) Zeit. Eine Stadt im Stamm Zabulon, Ios. 19, 13. 2) Stark, a) Ein Gethiter und Juden-genoß, 2 Sam. 15, 19. b) ein Sohn Nibais, ib. c. 23, 29.
Ithamar
Palmen- oder Dattei-Insel. Der jüngste Sohn Aarons, 2 Mos. 6, 23. 2 Mos. 38, 21. 4 Mos. 4,28.
Ituräa
Des HErrn Ordnung. Eine Landschaft an den Gränzen Canaans, im Nordosten von Palästina, gehörte mit zu dem Gebiete des Tetrarchen Philip-pus, Luc. 3, 1.
l. Iubal; 2. Iuchal
1) Posaunendläser. Gin Sohn Lamechs, von dem die Geiger und Pfeifer, 1 Mos. 4, 21. 2) Der HErr ist vollkommen, Ier. 37, 3. c. 38,1.
Jucken
Die Ohren, 2 Tim. 4, 3. Nach solcher Predigt begierig sein, die ergötzt, nnterhält, der Eigenliebe schmeichelt; und dagegen vor der ernsten, Buße verlangenden, evangelischen Predigt Neberdrnß und Widerwillen haben; falschen Lehren Gehör geben, 1 Tim. 4, 7. c. 6, 20.
Iuda
z. 1. GOttes Lob. Der vierte Sohn Jacobs, den ihm die Lea gebar, 1 Mos. 29, 35. Match. 1, 2.
Errettet Joseph aus seiner Brüder Händen, i Mos. 37, 26. Befchläft unwissend seine Schnur, die Thamar, i Mos. 38, 18. Wird bei seinem Vater Bürge für Benjamin, 1 Mos. 43, 9. Bekommt die herrlichsten Verheißungen, c. 49, 9. 10. f. s Mos.
33, 7. Richt. 1, 2.
§. 2. Seine Nachkommen sind der größte und mächtigste Stamm Iuda (S. 4 Mos. 1, 27. c. 26, ^2.), welcher anfänglich allein, da er sich David zum Könige wählte, und hernach nebst dem Stamm Benjamin das Königreich Iuda genannt wurde.
Nach der babylonischen Gefangenschaft wnrdcn alle Uebriggebliebenen so genannt. Alle Könige, deren von David an bis auf Zeoekia zwanzig über Inda regierten, worunter acht fromme waren, ja der Löwe, Christus, Offb. 5, 5. der König aller Könige, sind aus diesem Stamm entsprossen.
EZ wird das Scepter von Iuda nicht entwendet werden ?c.,
1 Mos. 49, 10. (S. Meister.) GOtt ist in Iuba bekannt, Ps. 76, 2. Hast du denn Iuda verworfen? oder hat deine Seele einen Ekcl
an Zion? Ier. 14, 19. Zu derselbigen Zeit soll Inda geholfen werden, und Jerusalem
sicher wohnen, Ier. 33, 16. Iuda soll ewiglich bewohnet werden, Joel 3, 25. Und du Bethlehem «., Matth. 2, S. (S. Setlilrhem.) Von dem Geschlecht Iuda 12000 versiegelt, Offb. 7, 5.
Iudäa
I) Sonst das jüdische Land, Matth. 2, 1. 5. 6. Südpalästina, diesseits des Jordans, welches zwischen Idumäa und Samaria lag, und den Namen von Iuda hatte. II) Das ganze Land Canaan, oder ganz Palästina. Matth. 2, 22. c. 3, 1. 5. Marc. 13, 14. III) Nach der babylonischen Gefangenschaft, vornehmlich der Stamm Iuda, Benjamin, Simeon und etwas von Dan, weil die Ebräer nach der babylonischen Gefangenschaft meist Juden genannt wurden, Esr. 5, 1. Neh. 5, 14.
Judas
z. 1. I) Barsabas, des Paulus Gefährte, A.G. 15, 22. II) Ein Mann von Damascus, A.G. 9, 11. III) Galilausi ein aufrührerischer Jude, A.G. 5, 37.
z. 2. IV) Ischarioth, von seiner Gebnrtsstaot Carioth also genannt. David weissagt von ihm, Ps. 109. Ps. 41, 10. Die Wahl des' Judas zum Apostel einen Mißgriff zu nennen, ist höchst übereilt und unbesonnen. Als ob IEsns ihn nach eignem Willen gewählt, und nicht GOtt es ihm befohlen hätte, auch diesen zu wählen! Die tiefen und weisen Absichten GOttes lassen sich wohl entdecken. Judas steht da, das Bild der Falschheit, welche vor dem Heiligen keine Ehrfurcht hat und das Heilige zum Mittel ihrer Selbstsucht herabwürdigt; im Contrast der reinen arglosen Treue und Wahrheit; ein Kreuz, das IEsus während seines ganzen öffentlichen Lebens tragen, eine falsche, für die innigsten Mit-theilungeu unempfängliche Seele, die er immer um sich haben, und mit Geduld und zarter Schonung tragen mnßte. ? Zugleich ein vorbildliches Zeichen aller derer, die sich für Jünger Christi ausgeben, während sie Verräther der Wahrheit sind, dergleichen zu allen Zeiten die Kirche in ihrem Schooße, zu ihrer schweren Prüfung, hat onlden müssen. Anstoß an seiner Wahl nahm schon <7s?su5 s. O^iwss, aäv. (?6i8. II. 2. 4. Opp. sä. äs Ia lins I. 395 8y. Gnostische Parteien, die bei Z^^aw., Nayr. 38. ^.«iMsii/z, äs Naorss. o. 18. Cajaner heißen, s. Nößler, Biblioth. der KKVV. VI. 128 ff. Kleu-ker, über Apokryphen des N. T. S. 59 ff. wollten im Verrath des Judas ein Geheimniß höherer Weisheit erblicken, und die mennonitische Partei der Uckewallisten (s. Jehring's Historie der Taufgesinnten. Jen. 1720. Vorbericht S. 11 und Zugabc S. 237 ff.) wollte den Judas freisprechen, weil er nur Gottes Willen ausgeführt, worauf schon «/«s^??. M^., Diai. o. ^i^K. p. 323. Ooi. gut geantwortet. Ob auch nicht absolute teuflische Bosheit ihm zugeschrieben werden kann, so war doch, außer der Falschheit, völlige Verachtung des Heiligen in ihm,