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Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

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KaufmannZschiss ? KeU.
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H)aZ Himmelreich ist gleich einem Kaufmann, der gute Perlen suchte, Matth. 13. 45.
"Denn von dem Wein des Zorns ihrer Hurerei (dem gifti-gen Liebestrank der VerfNhrnng zum falschen Gottesdienst) haben alle Heiden getrunken; und die Könige auf Erden haben mit ihr Hurerei getrieben, und ihre Kausieute (der Erde, d. i. irdisch Gesinnte) sind reich geworden von ihrer Wollust, Offb, 18, 3. (Van ihren Gaukeleien, und Blendwerken des falsche« Gottesdienstes.)
Kaufmannsschiff
Sie (ein tuyendsames Weib) ist wie ein KaufmannZschiss, das seme Nahrung von ferne bringt, Sprw. 31, 14.
Käuzlein
Mit dem Geheul einer solchen Nachtenle vergleicht David sein klägliches Geschrei und Heulen.
War unrein, 3 Mos. 11' 7.
Ich bin gleich wie ein Käuzlein in den verstörten Städten, Pf. 102, 7.
Kebsweib
8. 1. Dergleichen I) Concubiuen, welche die Juden neben ihren eigentlichen und vornehmsten Gattinnen heiratheten, aber diesen sowohl sie, als ihre Kinder nicht gleich hielten, hat GOtt seinem Volke aus heiligen Ursachen, besonders den Königen, nachgesehen; aber als eine wider seine erste Ordnung laufende, und vielleicht auf Vorbilder zielende Un-form nie gebilligt und gut geheißen, und daher nach langer Geduld im N. T. völlig abgestellt. (S. Ehe.) Solche haben gehabt:
Nahor, 1 Mos. 22, 24. Abraham, c. LS, 6. Jacob, c. 35, 22. Eliphas, c. 36, 12. Gideon, Nicht. 8, 31. Ein levitischer Mann, Richt. 19, i. Saul, 2 Sam. 3, 7. David , 3 Sam. b, 13. die Absalom beschlief, 2 Sam. 15, 16. c. 16, 21. Salomo 300 und 700 Weiber, 1 Kön. 11, 3. Caleb, 1 Chr. 2, 46. Manafse, 1 Chr. 8, 14. Rehabeam, 2 Chr. 11, 21. Abia, 2 Chr. 13, 21. Belsazer, Dan. 5, 2. 3. 23.
§. 2. II) Unreine Kirchen, die sich doch zu Christo bekennen, Hohel. 6, 7. 8.
Vermessen.
Du hast dich erzeiget an denen, die sich keck wußten, WeiZH. 12, 17.
Kedar
Verfinstert. Gin Sohn Ismaels, 1 Mos. 25, 13. Hohel. 1,5. Esa. 21,16. 17. Ier. 2,10.
Wehe mir, baß ich ein Fremdling bin unter Mesech; ich muß wohnen unter den Hütten Kedars, Pf. 120, 5. (Drückt dm Schmerz des Frommen ans, der sich nnter ungüttlichen Menscheu liienieoen so fremd fühlt.)
t. Kedemoth; 2. Kedes
1) Altstadt. Eine Stadt im Stamm Rüben, Ios. 13, 18. c. 21, 37. 2) Heiligkeit. Eine priesterliche Freistadt im Stamm Naphthali, Ios. 12, 22.
Kedorlaomor
Eisenfresser, der ein ganzes Heer verschlingen will. König in Elam, 1 Mos. 14, 1.
Zertheilt. Eine Stadt im Stamm Iuda, 1 Sam. 23, 1 ff. Ios. 15, 44.
Wie die Kehle oder Gaumen nebst Zunge und Lippen die Werkzeuge des Reoeus sind, so wird es für die Rede selbst gebraucht, Hohel. 7, 9. geht auf die Süßigkeit des Evangeliums. Büchner'3 Hand-Concord.
Ihre Kehle (der Hure) ist glätter denn Butter, Sprw. 5, 3. Und setze ein Messer an deine Kehle, willst du das Leben behalten, Sprw. 23, 2. vergl. Sir. 9, 19. Seine Kehle (Mund) ist ganz lieblich, Hohel. 5, 16.
Kehren
z. 1. I) Die Menschen kehren sich a) von GOtt, 4 Mos. 14, 43. Hos. 3,1. b) vom Wege der Wahrheit und Tugend, Ezech. 18, 24. 2 Petr. 2, 21. wenn sie Sünde thun, und sich der Lüge und einem lasterhaften Leben ergeben, Ier. 11,10.
Hüte dich und kehre dich nicht zum Unrecht, Hiob 36, 21. Und werden die Ohren von der Wahrheit wenden, und sich zu den Fabeln kehren, 2 Tim. 4, 4.
§. 2. c) Von Sünden zu GOtt, wenn sie GOt-tes Angesicht suchen und wahre Vuße thun, Ezech. 18, 27' Icrobeam kehrte sich nicht von seinem bösen Wesen, 1 Kön.
13, 33.
Wenn er sie erwürgte, suchten sie GOtt und kehrten sich früh zu
ihm, Pf. 78, 34. So kehret sich das Volk nicht zu dem, der sie schlägt, Esa.
9, 13.
Kehre dich zu mir, denn ich erlöse dich, Esa. 44, 22. Darum kehre sich ein Jeglicher von seinen bösen Wegen, Ier.
18, 11.
Kehret und wendet euch von eurer Abgötterei, Ezech. 14, 6. Sie denken nicht darauf, daß sie sich kehreten zu ihrem GOtt,
Hos. 3, 4.
Mein Volk ist müde sich zu mir zu kehren, Hos. n, 7. Kehret euch zu mir ? so will ich mich zu euch kehren, Zach.
i, 3. Und will nicht, daß Jemand verloren werde, sondern daß sich
Jedermann zur Buße kehre, 2 Petr. 3, 9.
§. 3. II) Von GOtt, dessen Gnade oder Zorn anzuzeigen. Kehret er fich uon oder wider uns, so ist eS ein Zeichen seiner Ungnade, Ezech. 7, 22. Esa. 1, 25. Zu uns, wenn er uns Wohlthaten, Proben seiner gnadenreichen Gegenwart, augedeihen läßt, Ios. 7, 26. 2 Chr. 30, 6.' Zach. 1, 3. Kehre dich von dem Grimm deines Zorns, 2 Mos. 32, 12. Schlage den Hirten, so wird die Heerde sich zerstreuen, so will
ich meine Hand kehren zu den Kleinen, Zach. 13, 7. So bekehret euch nun zu mir, so will ich mich zu euch bekehren,
Mal. 3, 7. Zach. i, 3.
z. 4. Es heißt auch zurück gehen, Nicht. 20, 8. 1 Sam. 23, 28. den Rücken kehren, die Flucht nehmen, Ios. 7, 12. auf Etwas Acht habe« und dergl. m.
Man drücke die Leute mit Arbeit, daß sie zu schassen haben, und sich nicht kehren (gaffen) an salsche Nede, 2 Mos. 5, 9.
Er kehret (und wendet) die Wolken, wo er hin will (nach seinem weifen Vnth), Hiob 37, 13.
Kehret euch zu meiner Strafe, Sprw. 1, 23.
z. 5. Mit Besen etwas ausfegen, Luc. 15, 8.
Der Satan sucht sein voriges Haus und findet es gereinigt, gleich als wenn er eingeladen und begierig erwartet würde, daß er da ohne Hinderniß Herberge nehmen und nach seinem Gefallen den Menschen, als einen elenden Sklaven, regieren könne. Die Seele des in die Sünde Zurückgefallenen ist nach einer längeren Entbehrung desto vorbereiteter und begieriger nach dem neuen sündlichen Genusse, Matth.'i2, 44. (S. Dürre §. 7.) Und will sie mit einem Besen des Verderbens kehren, Esa.
14, 23.
Keichen
Schwer Odem holen.
Ein sittiger Mensch läßt sich am Geringsten genügen; darum darf er nicht in seinem Bette so leichen, Sir. 31, 22.
Keil
David ließ das Volk bringen auf Sägmühlcn, in Eisenwerke, Steinbrüche, an Stemm mit Eisen zu arbeiten. 2 Sam. 12, 31. 1 Chr. 21, 3. (S. Eifcn^ z. 8.)
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