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Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

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Glaubet an das Licht, dieweil ihr es habet, auf daß ihr des
Lichtes Kinder seid, Joh. 12, 36. Welche der Geist GOtte5 treibt, die sind GOtteZ Kinder, Röm.
8, 14. 16. Sind wir denn Kinder, so sind wir auch Erben, nämlich GOttes
Erben und Miterben Christi, Röm. 8, 17. Das ist, nicht sind das GOttes Kinder, die nach dcm Fleische
Kinder sind; sondern die Kinder der Verheißung werden für
Samen gerechnet. Röm. 9, 8. Wandelt wie die Kinder des Lichts, Eph. 5, 9. Ihr seid alle GOttes Kinder durch den Glauben an Christo
IEsu, Gal. 3, 26. Weil ihr Kinder seid, hat OOtt gesandt den Geist seines
Sohnes in eure Herzen, der schreiet: Abba, lieber Vater!
Gal. 4, 6.
Sind es aber Kinder, so find es auch Erben GOtteZ durch Christum, ib. v. 7. Auf daß ihr seid ohne Tadel, und lauter, und GOttes Kinder,
Phil. 2, 15. Ihr seid allzumal Kinder des Lichts und Kinder des Tages,
1 Thess. 5, 5. Sehet, welch eine Liebe hat uns der Vater erzeiget, daß wir
GOtteZ Kinder heißen sollen, i Joh. 3, 1. Meine Lieben, wir find nun GOttes Kinder, und ist noch nicht
erschienen, was wir sein werden, ib. u. 2. Daran erkennen wir, daß wir GOtteZ Kinder lieben, wenn wir
GOtt lieben, und seine Gebote halten, 1 Joh. 5, 2.
§. 12. Wer diese trefflichen Vortheile (§. 11.) davon tragen will, muß von dem Geiste GOttes getrieben, Röm. 8, 14. im heiligen Schmuck des Glaubens an Christum, den himmlischen Vater in kindlicher Liebe, 5 Mos. 6, 5. und Gehorsam, 1 Petr. 1, 22. ehren, Joh. 15, 8. Ebr. 11, 7. anch GDttes Nachfolger sein, Eph. 5, 1. zum Beispiel:
In der Liebe, Matth. 22, 37. c. 5, 45. i Joh. 3, 10
Heiligkeit, 3 Mos. 19, 2. i Petr. 1, 16.
Vollkommenheit, Matth. 5, 48.
Barmherzigkeit, Luc. 6, 36. Col. 3, 12.
Willigkeit zu vergeben, Eph. 4, 32. Col. 3, 13.
Gehorsam seinen Willen zu vollbringen, Rom. s, 4. c. 12, 2.
1 Joh. 3, 7. 9. Absonderung von der Rotte der Gottlosen, Ps. i, i. 2 Cor.
6, 17. 16.
8. 13. Eph. 3, 15. Das ganze göttliche Geschlecht, alle Gnadenkinder GOttes, die durch Christum zur Kindschaft bereits im A. T. gekommen und schon zu GOtt hingegangen in den Himmel, oder noch auf der Welt leben und gesammelt werden und noch werdeu sollen, haben von GOtt den Namen, daß sie durch die Wiedergeburt, und wenn sie Christum gläubig ergreifen, GOttes Kinder heißen. Alle Frommen machen mit den Engeln Eine Familie GOttes aus.
Der der rechte Vater ist über Alles, was da Kinder heißt im Himmel und auf Erden.
§. 14. Luc. 20, 36. Hier müssen freilich immerfort audere Meuscheukinder an der verstorbenen Eltern Stelle treten, darum ist der Ehestand von GOtt eingesetzt; dort aber ist cs nicht nöthig, leibliche Kinder zu zeuge», weil die, welche zum Leben anf-erweckt, als GMtes Kinder ewig bleiben und nicht mehr sterben.
Denn sie können hinfort nicht sterben; denn sie sind den Engeln gleich, und GOttes Kinder, dieweil sie Kinder sind der Auferstehung (zum Leben).
§. 15. Die Engel sind zwar anch GOttes Kinder in Ansehung der Schöpfung, der Bestätigung im Guten und daß sie seinen Willen thnn;* allein 1 Mos. 6, 2. 4. können sie darum nicht verstanden werden (wie die i^XX., die Juden und einige ältere ?atrs8, doch mit Widerspruch des Augusti-nus und Chrnjoftomus glanbten, f. 0<H6 (?0inui6nt. äß ^i,S6Ü8 p. 322?330.), weil es wider ihre Natur, Matth. 22, 30. und ihre Bestätigung im Guten, vermöge deren sie in fleischliche Lüste nicht entbrennen können, sondern die Nachkommen Seth3, welche nach und nach vom göttlichen Leben, 1 Mos. Büchner's Hand-Eoncord.
5, 24. abwichen und in fleischlicher Sicherheit ohn gewissenhafte Wahl, bloß nach dem Reize der sinn lichen Lust, heiratheten, Matth. 24, 38. Die Nach kommen Seths führten ihr Geschlecht auf GOtt zurück, nannten sich GOttes Kinder; die Andern führten ihr Geschlecht nur auf Menschen, auf Cain zurück. (S. Menken Homilien über Hedr. XI. S. 26 ff.) Diese Erzählung ist ein warnender Beweis, wie durch Vermischung der Besseren mit Schlechteren eine Entartnng der Geschlechter erfolge, und die Bösen noch frecher und übermächtiger werdeu, und wie nöthig bei Schließung der Ehen fromme Wahl. (S. ^^a?'o5 äs rn6^. Näuo. ^. VI. 1-3. äs Sera N. V. ?. VIII. 215. 221. 228. und 65. M^iw äs8 srrkurs 6t äo 1a vöritö II. 62 8^.
* Es begab sich aber auf einen Tag, da die Kinder GOttes kamen, und vor den HGrrn traten, kam der Satan (Geist ß. 26) auch unter ihnen, Hiob 1, 6. c. 2, i.
Es jauchzeten alle Kinder GOttes, Hiob 36, ?.
§. 16. Welche die Liebesseile GOttes zerrissen, fallen in die Stricke des Satans und indem sie das Handwerk ihres ewig verworfenen Vaters treiben, leben sie mit der argen Welt in Sünde und Schande. Das stnd Bastarte, Ebr. 12, 8.
Velials Kinder, 5 Mos. 13, 13.
Kinder der Uebertretung, Esa, 57, 4.
Die Kinder dieser Welt sind klüger (nicht so fern sie bös, ps. 5, 6. sondern Klüger im Irdischen, oder in der seuutznng und Oewinnnng ihrer Zeitgenossen), denn die Kinder des Lichts, in ihrem Geschlecht, Luc. 16, 6.
Das Unkraut sind die Kinder der Bosheit, Matth. 13, 38.
Die du mir gegeben hast, die habe ich bewahret, ohne das verlorene Kind, daß die Schrift erfüllet werde, Joh. 17, lii.
O du Kind des Teufels, voll aller List lc., A.G. 13, 10.
Der zu dieser Zeit sein Werk hat in den Kindern des Unglaubens, Eph. Z, 2.
Denn um dieser willen kommt der Zorn GOttes über die Kinder des Unglaubens, Eph. 5, 6.
Daran wird es offenbar, welche die Kinder GOtteZ und die Kinder des Teufels sind, i Joh. 3, 10.
§. 17. VII) Ein Einwohner, Lnc. 19, 43 3c.
Rahel beweinet ihre Kinder, Matth. Z, 18. (S. Geweinen.) Jerusalem, Jerusalem ? wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen 2c., Matth. 23, 3?.
z. 18. VIII) Der, welcher einer Sache fähig, 6 und wenn es bei einem andern Wort,** das einc Strafe bedentet, steht, IX) der der Strafe würdig zn sein erachtet wird.***
*Und so daselbst wird ein Kind des Friedens (dessen Würdig nnd
fähig in göttlicher Grdnnng) sein, so wird euer Friede auf
ihm'beruhen, Luc. 10, 6. ** So wahr der HGrr lebet, der Mann ist ein Kind des Todes,
der das gethan hat, 2 Sam. 12, 5. Und wenn er es geworden ist (ein Indengenoß), machet ihr aus
ihm ein Kind der Hölle, Matth. 23, 15. Das Kind des Verderbens, 2 Thess. 2, 3. (S. Hlmddon
3. 6.) """Laß vor dich kommen das Seufzen der Gefangenen; nach
deinem großen Arm be- (er-)halte die Kinder des Todes, Pf.
79, 11. (üie man zum Tode verdammt hat, 1 Klacc. 3, 2.
2 Macc. 9, 15.) Daß er das Seufzen des (der) Gefangenen höre, und losmache
die Kinder des Todes, Ps. 102, 21. (Die zum Tode ver-
dämmt, daß sie ungehindert nach den blutigen Verfolgungen
deinen Namen Predigen.)
8. 19. Hiob 38, 32. Der Wagen am Himmel mit seinen Kindern ist der große Bär in der nördlichen Hemisphäre des Himmels mit seinen Neben^ gcstirnen, welche man Trabanten nennt.
Kind-Betterin, -Mutter
Kindbetten«, Ier. 31, 8.
Der die Unfruchtbare im Haufe wohnen macht, daß sie eine fröhliche Kindermutter wird, Ps. 113, 9.
Kindeskind
Ein Neffe. Die nachkommenden Geschlechter.
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