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Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

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Klag-Gche ? Kleben.
Niemand will sich ein neues Herz und einen neuen Geist machen, Ezech. 18, 31. Siehe 1 Petr.
1, 22 :c.
z. 4. II) Sein Mitleiden gegen einen bezengen.
Denn sie (Hiobs Frennde) wurden eins, daß sie kämen, ihn zu
klagen, und zu trösten, Hiob 2, 11. Der Feind giebt wohl gute Worte und klaget dich sehr, und
stellet sich freundlich, Sir. 12, 15. Wir haben euch geklaget, und ihr wolltet nicht weinen, Matth.
11, 17.
§. 5. Wegen erlittenen Unrechts (Lästerung, Ver-läumdung) oder anderer Ursache willen Beschwerde führen, Col. 3, 13.
Wende deine Augen nicht von dem Dürftigen, auf daß er nicht
über dich klage (dir Wses wUnsche), Sir. 4, 5. Die Kinder müssen klagen über den gottlosen Vater: denn um
seinet willen sind sie verachtet, Sir. 41, 10. Was bringet ihr für Klage wider diesen Menschen? Joh.
18. 29.
Klage war über Petrus gekommen, Gal. 2, 11. Wider einen Aeltesten nimm keine Klage auf, außer zween oder
dreien Zeugen, i Tim. 5, 19.
Klag-Eiche, -Haus :c.
Klageiche, 1 Mos. 35, 8. Klaghaus, der Ort, wo man Klaglieder, 2 Chr. 35, 25. (dergleichen Amos c. 5, 1 f. singt, um die Inden znr Buße zn locken) führt über den Tod eines Verstorbenen. EZ ist besser in das Klaghaus gehen, denn in das TrinkhauZ,
Pred. 7, 3. Das Herz der Weisen ist im Klaghause, Pred. 7, 5. vergleiche
Ps. 119, 71. Esa. 28, 19.
Kläger
a) Einer, der den Andern verklagt, A.G. 23, 30. c. 25, 16. b) Einer, der Klage führt, Jammer stiftet, b) Die Kläger gehen umher auf den Gassen, Pred. 12, 5,
Klagweib
Welche nm Geld sich kläglich stellen, um Andere zum Mitleiden zu bewegen, Ier. 9, 17. S. Ezech. 8, 14.
Klappen
Das Zusammenschlagen der offnen Hände geschah, wenn man sich über eines Andern Unglück freute und dabei seinen Spott hatte, Hiob 27, 23. Klagel.
2, 15. Nah. 3, 19. Zeph. 2, 15. Wenn es aber Esa. 55, 12. die Väume thun, so zeigt es eine recht große Freude an, da alle Creatnren, als die auch mit vom Fluch frei werden, zum evangelischen Segen Glück wünschen werden.
Klar
Strom des Lebens, klar wie Krystall, Offb. 22, 1. Luft, Hiob 37, 21. Deutlich für die Augeu, 5 Mos. 27,8. Verständlich, 3 Mos. 24,12. 4 Mos. 15,34. Der Geist der Weisheit, Weish. 7, 22. GOttes Wort, Sir. 33, 3. Fleckenlos, von den Nasiräern, Klagel. Ier. 4, 7.
Uxter seinen (GOttes) Füßen war es wie die Gestalt des Himmels, wenn cs klar ist, 2 Mos. 24, 10. Der Tag wird es klar machen (assentmr,n), 1 Cor. 3, 13.
Klarheit
I) Ein hellstrahlender, II) ein ungemciuer, ja in der That göttlicher Glanz. III) GOttes rühm-, preis-, ehrenvolle Majestät und Vollkommenheiten, 2 Cor. 4, 4. 6. vergleiche Ebr. 1, 3. Von Christo gebraucht, bedeutet 'es die gauze göttliche Herrlichkeit, zu deren Besitz und Geuuß er auch uach seiner
Menschheit gelangen, und er auch in solcher von den Menschen anerkannt werden sollte.
1) Eine andere Klarheit hat die Sonne, eine andere Klarheit hat der Mond, eine andere Klarheit haben die Sterne; denn ein Stern übertrifft den andern nach der Klarheit, 1 Cor.
15, 41.
Moses und Elias erschienen in der Klarheit, Luc. 9, 31. 32.
2) Ul,d siehe, des HErrn Engel trat zu ihnen und die Klarheit des HErrn leuchtete um sie, Luc. 2, 9.
Vor folcher tonnte Paulus nicht sehen, A.G. 22, 11.
3) Und nun verkläre nnch du, Vater bei dir selbst, mit der Klarheit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war, Joh.
17, 5.
§. 2. Der Glanz des Angesichts Moses, 2 Cor. 3, 7. ist in rechter Betrachtung und Vergleichung mit der Vortrefflichkeit des Glanzes des Evangeliums, wie es sich schon allenthalben in den Herzen kräftig und fruchtbar bewiesen, freilich nichts, 2 Cor.
3, 10.
Wie sollte nicht vielmehr das Amt, das den Geist giebt, Klarheit haben? 2 Cor. 3, 8. 9. (Cinen hellen Glanz mit ftch führen und wirken.)
Denn so das Klarheit (einen herrlichen Glanz) hatte, das da aufhöret; wie vielmehr wird das Klarheit (die sich mich yraen Ändere zeigt) haben, das da bleibet, ib. v. 11. (Die evangelische Gnadcnverfnssuua und Predigt des N. T., Ebr.
12, 27.)
§. 3. Die Klarheit des HErrn, die sich an den Christen spiegeln soll, ist die Aehnlichkeit mit Christo, die sie durch Demuth, Lauterkeit, Heiligkeit und Liebe erlangen sollen, so daß das Vild Christi an ihnen wiederstrahlt, und welche immer mehr und mehr durch seinen Einfluß wachscu soll. Die höchste, aber auch seligste Aufgabe für den Christen.
Nun aber spiegelt sich in uns Allen des HErrn Klarheit, mit aufgedecktem Angesicht; und wir werden verklärt in dassclbige Vild von einer Klarheit zu der andern, als vom HErrn, der der Geist ist, 2 Cor. 3, 16.
z. 4. Die Klarheit der durch die Kraft Christi auferweckten Leiber der Gerechten wird in einer uu-aussprechlichen leuchtenden Schönheit bestehen, Matth. 13, 43. vergl. 1 Cor. 15, 44. wiewohl auch hierin ein Unterschied sein und ein Leib den andern an Klarheit übertreffen wird, 1 Cor. 15, 41. 42. Ist abgebildet an der Sonne, Matth. 13, 43. an der Verklärung Christi, Matth. 17, 2. Phil. 3, 21. Marc. 9, 3. an dem Glanz der erschienenen heiligen Engel, Luc. 2, 9. Matth. '22, 30. an Moses, 2 Cor. 3,7. 2Mos. 34, 29.
Klaue
Eherne werden der Kirche N. T. beigelegt, Mich.
4, 13. daß sie viel Völker in einem göttlichen Siege dmchs Wort unter sich bringen werde.
Unser Vieh soll mit uns gehen, und nicht eine Klaue dahinten bleiben, 2 Mos. 10, 26.
Alles, was die Klauen (durchaus olien und unten) spaltet, sollt ihr essen, 3 Mos. 11, 3.
Das wird dem HErrn besser gefallen, denn ein Farr, der Hörner und Klauen hat, Ps. 09, 32.
Aber das Fleisch der Fetten werden sie fressen, und ihre Klauen (mit hnrtem Verfahren) zerreißen, Zach. n, 16.
Kleben
An etwas fest, unzertrennlich hangen, Hiob 3ß, 38. a) Wenn Mund und Gaumen so ausgetrocknet, daß man nicht reden kann, Klagel. 4, 4. Und so wird ein großes Stillschweigen angedeutet, Ezech. 3, 26. Hiob 29, 10.* b) das Gebein am Fleisch, wie bei Magern und Ausgetrockneten die Haut über die Veine gezogen, Ps. 102, 6.
Unser Bauch klebet am Erdboden, Ps. 44, 26. (S. Lauch
§. 2.)
a) Meine Zunge klebet an meinem Gaumen, Ps. 23, 16. " Meine Zunge müsse an meinem Gaumen kleben, wo ich nicht
deiner gedenke, Ps. 137, 6.