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Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

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Kömgsgruud ? Korah.
66?
Er reckt seine Hand über das Meer, und erschreckt die Königreiche, Esa. 23, 11.
Denn welche Heiden oder Königreiche dir nicht dienen wollen, die sollen umkommen, Esa. 60, ?2. .
Plötzlich rede ich wider «in Volt und Königreich, daß ich es ausrotten, zerbrechen und verderben wolle, Ier. 18, 7.
Auf daß die Lebendigen erkennen, daß der Höchste Gewalt hat über der Menschen Königreiche und giebt sie, wem er will, und erhöhet die Niedrigen zu denseldigen, Dan. 4, 14.
Siehe, die Augen des HGvrn HErrn sehen auf ein sündiges Königreich, daß ich es vom Erdboden ganz vertilge, Amos 9, 8.
Um Gewalt, Unrecht und Geizes willen kommt ein Königreich von einem Volt auf das andere, Sir. 10, 6. vergl. Dan. 4, 22. Sir. 4», 7.
Denn es wird sich empören ein Volk über das andere und ein Königreich über das andere, Matth. 24, 7.
Was du wirst von mir bitten, will ich dir geben, bis au die Hälfte meines Königreichs, Marc. s, 23.
Welche durch den Glauben Königreiche bezwungen, Ebr.
11, 23.
* Aber zur Zeit solcher Königreiche wird GOtt vom Himmel ein Königreich (Christi geistliche« Reich) ausrichten, das nimmermehr zerstöret wird, Dan. 2, 44.
Seine (Christi) Gewalt ist ewig, die nicht vergehet, und sein
Königreich hat kein Ende, Dan. 7, 14. Und er wird ein König sein über das Haus Jacob ewiglich,
und seines Königreichs wird kein Ende sein, Luc. 1, 33.
Königsgrund
Königsgrundi 2 Sam. 18, 18. Thal, 1 Mos. 14, 17. Königsthar, Esth. 5, 13.
Können
Das Können drückt eine Macht aus, etwas zu verrichten. GOtt ist allmächtig und kann Alles, was seinen Vollkommenheiten nicht zuwider;* da hingegen Menschen, besonders im Geistlichen, uuver-mogend und ohnmächtig sind.** (Geist §. 6.)
* Z. B. Die rechte Hand des Höchsten kann Alles ändern, Ps. 77, 11.
Und ist Niemand, der thun kann wie du, Pf. 8s, 6.
Ich der HErr kann das Herz ergründen, Ier. 17, 10.
Er kann verborgene Dinge offenbaren, Dan. 2, 28. aus dem
glühenden Ofen erretten, c. 3, 17. die Stolzen demüthigen,
c. 4, 34. helfen, Weish. 1, 1. c. 14, 4. Christus kann helfen denen, die versucht werden, Ebr. 2, 18. GOtt kann auch wohl von den Todten erwecken, Ebr. 11,
19 ic. ** Z. B. kann em Mensch den Staub auf Erden zählen?
i Mos. 13, 16. die Sterne, c. 15, 5. GOtt auf 1000 nicht Eins antworten, Hiob 9, 3. GOttes Zorn kann Niemand stillen, ib. v. 13. Wenn GOtt verschließt, kann Niemand aufmachen, Hiob
12, 14.
Em Mensch kann nicht mit GOtt rechten, Hiob 16, 21. ihn nicht meistern, Hiob 36, 33. die Blitze nicht auslassen, v. 25. nicht donnern wie Gott, c. 40, 4.
Was können mir die Menschen thun? Ps. 56, 12.
Wer kann die großen Thaten des HEirn ausreden? Ps. 106, 2.
Wie lann ein Mensch Götter machen, die nicht Götter sind? Ier. 16, 20.
Wer kann es (das Herz) ergründen? Ier. 17, 9. vor seinem Zorn stehen? Nah. 1, 6. Röm. 9, 19. denken, was GOtt will? Weish. 9, 13. seine Wunder begreifen? Sir. 18, 2
Niemand kann zweien Heroen dienen, Matth. 6, 24. zc.
z. 1. I) (S. Haupt.) II) Der ganze Mensch, Ezech.2, 4. vergl. Esa. 48, 4.
Ein Weib warf dem Abimelech einen Stein auf den Kopf,
Richt. 9, 53. Wurde abgehauen dem Goliath, 1 Sam. 17, 51. dem IZbo-
seth, 2 Sam. 4, 7. dem Seba, 2 Sam. 20, 22. tzolofernes,
Jud. 13, 9.
Will Abifai dem Simei abreißen, 2 Sam. 16, 9. Derfelbe soll dir den Kopf zertreten; und du wirst ihu in die
Ferse stechen, 1 Mos. 3, 15. (Ferse §. 2.) Ein Jeglicher ergriff den Andern beim Kopf, 2 Sam. 2, 16.
(Ergreifen Z. 2.) Aber GOtt wird den Kopf seiner Feinde zerschmeißen, Ps. 68,
22. (S. Hnarschäoel.) Du zerbrichst die Köpfe der Drachen im Wasser, Ps. 74,
13. 14.
Denn siehe, deine Feinde toben; und die dich hassen, richten den Kopf auf (machen fich groß), Pf. 63, 3.
Der Gottlose fährt mit dem Kopf hindurch, Sprw. 21, 29.
(Hwdurchfahrm §. 2.) Darum wird der HErr abhauen von Israel beides Kopf und
Schwanz, Esa. 9, 14. vergl. v. 15. Die Sonne stach Ionas auf den Kopf, Ion. 4, 6. Stehe nicht auf deinem Kopf in deinem Amt, Sir. 10, 29.
(Aloe dir nicht ein, daß du es ausmachen könnest lc.) Wer GOttes Gebot hält, der folgt seinem eigenen Kopf nicht,
Sir. 21, 12. EZ ist lein Kopf so listig, als der Schlangen Kopf, Sir.
25, 21. Wer den Stein in die Höhe wirft, dem fällt er auf den Kopf,
Sir. 27, 28.
§. 2. Von: auf den Kopf kehren, kommen u. dgl. S. Bezahlen z. 4. und Mut §. 5. 1 Kon. 8. 32. Ps. 140, 10. Joel 3, 9. 12. Obad. 15.
Der HErr hat dem Nabal das Uebel auf seinen Kopf vergolten,
1 Sam. 25, 39. Es falle aber (zur Verantwortung und gLttlichen Änche) auf den
Kopf Ioabs, 2 Sam. 3, 29. Kehre ihre Schmach auf ihren Kopf, Neh. 4, 4. Sein Unglück wird auf seinen Kopf kommen, Ps. 7, 17. Ich will ihr Thun auf ihren Kopf werfen, Ezech. 9, 10. c. 11,
21. c. 10, 43. c. 22, 31. Und zuletzt wird er aufwachen und einem Jeglichen vergelten
auf seinen Kopf, wie er es verdienet hat, Sir. 17, 19.
§. 3. Den Kopf hängen, a) aus Traurigkeit, Klagel. 2, 10. b) wie die Heuchler, welche darin etwas Besonderes suchen. GOtt stehet das Herz an.
Sollte das eine Fasten sein, daß ein Mensch seinen Kopf hänge,
wie ein Schilf? Efa. 58, 5. O wie ist sie verderbt, wie heulen sie, wie schändlich hängen sie
die Köpfe! (Wie sieht Mond mit Scham und Schmach zurück!)
Ier. 48, 39. Derselbige Schalk kann den Kopf hängen, und ernst sehen, und
ist doch eitel Betrug, Sir. 19, 23.
§. 4. Den Kopf schütteln. Das geschah a) aus spöttischer Verachtung; 0) wenn man sich über eines Unglück freute, Ier. 18,16. Klagel. 2,15. Alle, die mich sehen, spotten meiner, sperren das Maul auf
und schütteln den Kopf, Ps. 22, 8. Matth. 27, 39. Ps.
109, 25.
Seinen Kopf wird er schütteln (der Feind) und in die Faust lachen ic., Sir. 12, 19. c. 13, 9.
Koppeln
Wie man schwere Sachen an Stricke zu binden und hinter sich her zu ziehen Pflegt; also ziehen Gottlose die Bosheit, als wenn dieselbe au sie angebunden, immer ohne Aufhören hinter sich her, und denken, da sie der Teufel an seinen Stricken fortschleppt, an keine Buße. (And.: Sie trotzen gleichsam GOtt, und ziehen muthwillig seiue Strafen herbei.) Wehe denen, die fich zusammen koppeln mit losen Stricken,
Unrecht zu thun, und mit Wagenfeilen, zu sündigen, Esa.
5, 18.
Korah
Kahl. 1) Ein Sohn Esaus, 1 Mos. 36, 5. 14. 2) Ein Sohn Iezears, 2 Mos. 6, 21. Dieser nebst der ganzen Rotte wurde von der Erde verschlungen,' 4 Mos. 16, 32. c. 26, 10. Sir. 45, 22. Br. Jud. v. 11. (Ein Strafgericht, das auf der damaligen Bildungsstufe des Volks zur Rettung des An-sehus der Boten GOttes und der göttlichen Ordnung nothwendig war, und das noch immer eine Warnung vor Empöruug, herrschsüchtiger Anmaßung und eifersüchtigen Eingriffen in ein uns von GOtt versagtes Amt, sowie ein Vorbild der künftigen Gerichte über Frevler und Empörer ist.) Von dem sind die Kinder Korah oder die Konther, 2 Mos. 6, 24. (indem nicht alle Nachkommen des Korah umkamen), die zum Tempeldienst verordnet wurden, 1 Chr. 10, 19. und denen schöne Pfalmen, als der 42. 44. 45. 46. 47. 48. 49. 84. 85. 87. und 88. zugeschrieben werden. <»
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