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Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

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Krlegen ? Krone.
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Barak, c. 4, 14. Gibeon., e. 7, ?. Iephtha, c. ii, 32. Simson, c. 14, 19. der Kinder Dan, c. 18, 11. Ionathan, i Sam, 14, 10. David, c. 17, 49. Ioab, 2 Sam. 20, 9. Histia, 2 Kim. 18, 18 ,c.
z. 3. Zank und Streit. Prozesse.* Ihr Mund ist glätter denn Butter, und haben doch Krieg im
Sinn, Pf. 55, 22. Ps. '40, 3. Wenn ich rede, so fangen sie Krieg an, Ps. 120, 7. «Woher kommt Streit und Krieg unter euch? Iac. 4, 1.
Kriegen
I) Krieg führen, Ps. 144,1. Sir. 37, 12. Iac. 4, 2. II) erhalten, erlangen, empfangen, * Ps. 119, 162. Sprw. 20, 4.
Er zerstreuet die Völker, die da gerne kriegen, Ps. «8, 31. Und werden fort nicht mehr kriegen lernen < sondern vielmehr eins
dem nndern nlle Gefälligkeit erzeigen). Efa. 2, 4. Und mit ihnen kriegen durch das Schwert meines Mundes
(mein Wort), Offb. 2, 16. vergl. c. 19, 15. 21. * Sie sammeln, und wissen nicht, wer es kriegen wirb, Ps.
39, 7.
Die auf den HErrn harren, kriegen neue Kraft, Esa. 40, 31. Der Faule begehrt und kriegt es doch nicht, Sprw. 13, 4. Ihr bittet und krieget nicht, darum, daß ihr übel bittet, Iac.
4, 3.
Krieger, Kriegerin
a) Ein streitbarer Mann, 2 Sam. 17,10. Esa. 3, 25. b) Meister, Helden im Saufen. Kriegerin, die Kirche N. T., Mich. 5, 1.
a) Alle Krieger müssen die Häüde sinken lassen, Ps. 7S, 6.
b) Wehe denen, so Helden find Wein zu saufen, und Krieger in Völlerei, Esa. 5, 22.
Kriegsknechte
Eine Schaar Soldaten führten IEsum ins Richthaus, Matth. 27, 27. flochten eine Dornenkrone, Joh. 19, 2. theilten Christi Kleider, ib. v. 23. Einer öffnete Christi Seite, ib. v. 34. erhielten Geldes genug, daß sie mußten bei der Auferstehung Christi geschlafen haben, Matth. 28, 12.
Ich bin ein Mensch, dazu der Obrigkeit Unterthan, und habe unter mjr Kriegsknechte, Matth. 8, 9.
Kriegs-Leute, -Mann
I) Hiob 25, 3. GDttes Kriegsleute sind z. B. des Himmels Heer, Nicht. 5, 20. die Engel, Ps. 34, 8. Esa. 37, 16. andere Creaturen, WeiSh. 12, 8. c. 16, 24. S. a. Hohel. 6, 9. II) GOtt ist der rechte Helfer.
Da fragten ihn auch die Kriegsleute: was sollen denn wir thun?
Luc. 3, 14. Ein Kriegsmann flicht sich nicht in Händel der Nahrung,
2 Tim. 2, 4. Der HErr ist der rechte Kriegsmann; HErr ist sein Name,
2 Mos. 15, 3.
Kriegs-Volk, -Waffen
Mit dir kann ich Kriegsvolk zerschmeißen, Ps. 13, 30. 2 Sam.
22, 30. Du bist mein Hammer, meine Kriegswaffen, Ier. 51, 20.
(S. Hammer.)
Krippe
Hat den Namen vom Essen, weil man darin dent Vieh das Futter vorschüttet, Hiob 39, 9. Wo nicht Ochsen sind, da ist die Krippe (Zchenre) rein, Sprw.
14, 4.
Ein Ochse kennet seinen Herrn, und ein Esel die Krippe seines Herrn; aber Israel kennet «3 nicht, Esa. 1, 3.
Maria legte IEsum in die Krippe, Luc. 2, 7. (Wirkliche Krippe, wegen c. 13, IS. und der I^XX. Auch die Krippe Christi ist kein tändelnder, sondern erhebender Gedanke, der die Selbsterniedrigung des Sohnes GOttes und die Nichtigkeit aller weltlichen Hoheit lehrt. EM. Spanlieim hielt als Prof. Nloq. in Genf ebenso darüber, wie über das Kreuz Christi Reben, Vi8<:0ur8 sur la, Orßolis 6t 8ur la, Oroix 6o notro 8oiFn. ^. 0., Stückelberger Predigten Nr. 6S.)
Löset nicht ein Jeglicher unter euch seinen Ochsen oder Esel von der Krippe am Sabbath? Luc. 13, 15.
Kröchzen
Wie Kreischende vor Schmerz winseln, jammern, Mich. 4, 10.
Krone
z. 1. I) Dergleichen Hauplschmuck trug:
Der Hohepriester, 2 Mos. 39, s. 3 Mos. 8, 9. c. 21, 12.
Zach. 6, ii.
Könige, 2 Sam. 1, 10. 2 Chr. 23, ii. Sir. 47, 7. Königinnen, Esth. 1, 11. c. 2, 17. Vornehme und geehrte Personen, Esth. 6, 6. c. 8, 15. Und ist dem die Krone aufgesetzt, auf den man nicht gedacht
hätte, Sir. 11, 6. So wohl bei dem, der Seide und Krone trägt, als bei dem,
der einen groben Kittel an hat, Sir. 40, 4. (Die Krone,
^?^l, welche auch sonst das Stirnblatt, V^, heißt, 2 Mos.
26, 36. zeichnet den Hohenpriester aufs Bestimmteste vor allen andern Priestern aus; sie war ein königliches Diadem von Gold, dem Symbol der königlichen Majestät, und besonders hervorgehoben durch die Aufschrift: die Heiligkeit des HErrn, richtiger: Heiligkeit dem HErrn, ober für den HErrn, in dem Sinne, daß im Verhältniß zu Iehova Heiligkeit erfordert wird, und diese eben der vermittelt, dem dies an die Stirn geschrieben ist. Mhr, Symbolik II. 112.
142.)
§. 2. II) Regiment, Gewalt und Königreich. III) Christi geistliches Reich und majestätische Herrlichkeit, * Offb. 6, 2. c. 14, 14. Wurde gleich diesem eine Dornenkrone, Matth. 27, 29. aufgesetzt (§. 2.), so bleibt er doch ein König, Joh. 19, 2. 5. aller Könige, Offb. 19, 12. und hat uns mit dieser Spottkrone die Krone des Lebens erworben. Krone währet nicht für und für, Sprw. 27, 24. TyruZ eine Krone, d. i. eine um und um verwahrte Hauptfestung, Esa. 23, 6. Denn die Krone der Herrlichkeit ist von eurem Haupt gefallen
(alle Ehre und Herrlichkeit), Ier. 13, 18. Klagel. S, 16. Thue weg den Hut, hebe ab die Krone; denn e3 wird weder
der Hut noch die Krone bleiben, Ezech. 21, 26. 27. (Sie
gehört dem Messias.) Der rothe Drache hatte 7 Kronen (große Gewalt), Offb. 12, 3.
S. c. 13, 1. *Und du (Kirche des N. T.) wirst sein eine schöne Krone in
der Hand des HErrn, Esa. 62, 3. Du setzest eine goldene Krone auf sein Haupt, Ps. 21, 4. Das ist die Krone, damit tc., Hohel. 3, ii. (S. Hochzeit
8- 3)
§. 3. IV) Eine vortreffliche Zierde, 1 Chr. 2, 54. Esa. 28, 5. die einem Ehre brinat, Phil. 4, 1. 1 Theff. 2, 19. Sie wird ? dich zieren mit einer hübschen Krone, Sprw.
4, 9.
Ein fleißiges Weib ist eine Krone ihres Mannes, Sprw.
12, 4.
Es ist der Witzigen Krone, vorsichtiglich handeln, Sprw.
14, 18.
Den Weisen ist der Reichthum eine Krone, ib. v. 24.
Graue Haare sind eine Krone der Ehren, Sprw. 16, 31.
Der Alten Krone sind Kindeslinder, Sprw. !7, s.
Judith, die Krone von Jerusalem, Jud. 15, 12.
Die Furcht des HErrn ist Ehre und Ruhm, Freude und eine schöne Krone, Sir. 1, 11. eine Krone der Weisheit, v. 22.
Sie (die Weisheit) hat eine goldene Krone mit einer Purpurhaube, Sir. s, 31. 32. (Sie dringt Ehre und Liede bei GOtt und den Menschen.) .Das ist der Alten Krone, wenn sie viel erfahren haben, Sir.
25, 8.
Halte, was du haft, daß Niemand deine Krone nehme, Offb. 3, 11. vergl. c. 2, 10.
z. 4. V) Die himmlische Belohnung im Allgemeinen, welche den rechten Kämpfern, die den Sieg wider den Teufel, die Welt und ihr eignes Fleisch unter Christi Blut- und Siegesfahne ritterlich erfechten, aus Gnaden gegeben wird.
Darum werden sie empfangen ein herrliches Reich und eine schöne
Krone von der Hand des HErrn, Weish. 5, 17. Jene also, daß sie eine vergängliche Krone empfangen, wir aber
eine unvergängliche, 1 Cor. 9, 25. Hinfort ist mir beigelegt die Krone der Gerechtigkeit (vollkommene
Seligkeit), welche mir der HErr an jenem Tage, der gerechte
Richter, geben wird, 2 Tim. 4, 8.
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