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Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

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Kürbis ? Laban.
Kürbis, Kürbisgarten
Dcr ^ik.^011, Ion. 4, 6. 7. 9. 10. ist nach A. nicht Kürbis, sondern der Wuuderbamn, Ricinus, eine sehr schnell und hoch wachsende, großblätterige, Schatten gebende Stande, anch ?a1ma ölii-isti genannt, v. 10. ist entweder ein wunderbares Wachsen in Einer Nacht gemeint, oder der Sinn ist: der die Eine Nacht da war, nud in Einer verdarb. An die Kürbis (Gurken) in Eaypten gedachte Israel, 4 Mos. 11, 15.
Fürbisgarten, Gsa. i, S.
Kurz, Kürze
§. 1. Des Menschen Leben ist nur einer Hand breit, Ps. 39, 6. Denn er muß alle Tage seines Endes gewärtig seiu. In Kurzem heißt bald, Ezech. )6, 8.'* Die Kürze Offb. 1, 1. ist nach GOttes Valender zu rechnen, Ps. 90, 4. Es hat auch schon seinen Anfang genommen. Die Decke ist zn kurz, Fsa. 28, 20. (S. Decke §. 8.) Will denn nicht ein Ende haben mein kurzes Leben? Hiob
10, 20. Der Mensch, vom Weibe geboren, lebt kurze Zeit, und ist voll
Unruhe, Hiob 14, 1.
Zedenke, wie kurz mein Leben ist! Pf. 89, 48. Vs ist ein kurzes und mühseliges Ding um unser Leben tc.,
Weish. 2, 1. "Aber der GOtt des Friedens zertrete den Satan unter eure
Füße in Kurzem, Röm. 16, 20. Ich sage euch: er wird sie «retten in einer Kürze, Luc.
18, 8. Das sage ich aber, lieben Brüder, die Zeit ist kurz (bis zur
herannahenden Verfolgung), 1 Cor. 7, 29.
z. 2. Bhnnmchtig, GOttes Hand bleibt allmächtig.
Tiehe, des HErrn Hand ist nicht zu kurz, baß er nicht helfen könne, Esa. 59, i. c. 50, 2.
* Eine richtige Antwort ist, wie ein lieblicher Kuß, Sprw.
24, 2S.
**Ioab den Amasa, 2 Sam. 20, 9. Das Küssen des Hassers ist ein Gewäsch, Sprw. 27, 6. Er küsset einem die Hand, dieweil man ihm leihet, Sir.
29, 5.
d) "** Jacob die Nahel, 1 Mos. 29, 11. Er (der Sohn GOttes) küsse mich mit dem Kusse seines Mundes,
Hohel. 1, 2. **^Und erwischte ihn, und küffete ihn unverschämt, Sprw.
7. 13.
5) Esau den Jacob, 1 Mos. 33, 4. David den Adsalom, 2 Sam. 14, 33.
6) Abfalom, die zu ihm kamen, 2 Sam. 15, 5. Judas den Heiland, Matth. 26, 48. 49. Marc. 14, 45. Luc. 22, 47. 48.
7) 8) Laban den Jacob, 1 Mos. 29, 13. Aaron den Moses, 2 Mos. 4, 27. Moses den Iethro, 2 Mos. 18, 7. Raguel den Tobias, Tob. 7, 7.
Du hast mir keinen Kuß geqeben, Luc. 7, 45.
») Naemi die Ruth, c. 1, 9. und Arpa, v. 14. David und
Ionathan, i Sam. 20, 41. die zu Miletus den Paulus,
A.G. 20, 37. Uno hast mich nicht lassen meine Kinder und Tochter küssen,
1 Mos. 31, 28. Laß mich meinen Vater und meine Mutter küssen, so will ich
dir nachfolgen, 1 Kon. 19, 20.
§. 2. Der heilige Kuß in der erstell christlichen Gemeine, der in den gottesdienstlichen Versammlungen, besonders bei dem heiligen Abendmahle geschahe, und zwar so, daß Mann und Mann, Weib und Weib sich küßten, (^nFtitutt. ^post. II. o. 57. war ein Symbol der innigen Lebens- und Liebesgemeinschaft, die sie alle vereinigen sollte: in späterer Zeit, wo diese Herzensverbrüoeruug erschlaffte, die Glieder sich ferner standen, mnßte dieses Zeichen seine Bedeutung verlieren und abkommen. Leider hat sich anch nnter Christen der Knß, der etwas Heiliges sein soll, in etwas Nnheiliges, oder in einen Iudasknß verwandelt.
Grüßet euch unter einander mit dem Kuß der Liebe, Rom. 16, 16. 1 Cor. 16, 20. 2 Cor. 13, 12. 1 Thesf. 5, 26. i Petr. 5, 14.
z. 3. Küssen heißt anch: an-einander rühren, Ezech. 3, 13. zusammen verbunden sein, einander die Hand bieten. Daß ? Gerechtigkeit und Friede sich küssen, Ps. 65, n.
Kuß, Küssen
§.1. I) Ein religiöser Knß, Handkuß, den man ssönigen als Zeichen der Huldigung gab, bedeutet in Bezug auf den Messias die herzliche Ehrfurcht,
Liebe und Folgsamkeit, die man ihm erweiset, Hohel. ^- ^ «^ ^
3 1. II) Ein abgöttischer, 1 Kon. 19,18. III) Der 8- 4. Hwb c. 31, 27. redet nicht von einem ab-Vhrerbietung und des Gehorsams. IV) Der Liebe, göttischcu Küssen, sondern er will sagen, er habe und zwar einer a) anfrichtigen* oder falschen,** niemals seine eigenen Werke gepriesen.
zwar
0) einer keuschen*** oder unzüchtigen.**** V) der Ver-söhnung. VI) der Schmeichelei, VII) des Grußes, bei VIII) der Auf- und Annahme in der Herberge und IX) des Abschieds.
1) Küsset den Sohn, daß er nicht zürne und ihr umkommet auf dem Wege, Ps. 2, 12.
2) Wer die Kälber küssen will, der soll Menschen opfern, Hof. 13, 2. (V. i. wrr unter den Menschen opfern wolle, Aud.: wcr higher Menschen geopfert hat, der möge unr Mll,er küssen, om Götzenbildern dienen; fngtcn die Giltzmuienrr in Ephraim, um ihren Götzendienst erträglicher;n machen.)
3) Jacob den Isanc, 1 Mos. 2?, 26. 2?. Joseph seinen Vater, 1 Mos. 50, 1. Samuel den Saul, 1 Sam. 10, 1. Tobias seinen Vater, Tob. 11, ?. die Sünderin ITfu Füße, Luc. 7, 38.
4) Laban seine Kinder, 1 Mos. 31, 55. Joseph seine Brüder, 1 Mos. 45, 15. Jacob Josephs Kinder, 1 Mos. 46, 10. der Vater den verlorneu Sohn, Luc. 15, 20.
Küssen (pulvinar)
Wie eigennützige Prediger, stumme Hunde, die
den Sünder nicht anfwecken, Eph. 5, 14. durch ihr
Stillschweigen die Gottlosen in ihrer Bosheit nnd
fleischlichen Sicherheit bestärken, davon heißt es:
Wehe euch, die ihr Küssen machet (sich wie fanle, sichere Leute
darauf zu lehnen) den Leuten unter die Arme und Pfühle
(Decken) zu den Häuptern, beides Jungen und Alten, die
Seelen zu fangen, Ezech. 13, 18. (Vaß sie nicht il,re Sünden
und bevorstehendes Unglück sehen kiwnen, wodurch die Feelen
verstrickt werden.)
IEsus schlief auf einem (Kopf-) Küssen im Schiff, Marc. 4, 38.
Kyrene, s. Cyrene
L.
Weiß.
Laban
I) Rebeccas Bruder,
28 5. II) Ein Ort in der arabischen Wüste, 5 Mos. 1, 1.
Giebt Jacob seine beiden Töchter zu Weibern, 1 Mos. 23, 24. 1 Mos 24 29 c ^' ^'^ "-'" ^""^ willen^von GOtt gesegnet, c. 30, 27.
begeht an Jacob Untreue, 1 Mos. 31, 7. vermißt seine Götzen 1 Mos. 31, 19. setzt Jacob nach und macht ein Bündniß mit ihm, c. 31, 44.