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Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

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Mann.
Zeitlang niedriger geworden, als die Engel, Phil. 2, 7. Gin Engel stärkte ihn, Lnc. 22, 43. und hätte ihn anch, wenn in GOttes heiligem Rath nicht ein Anderes beschlossen gewesen, ans seinem Leiden retten können, Matth.'26, 53.
Und ist 40 Jahre der HTrr, dein GOtt, gewesen, daß dir nichts
gemangelt hat, 5 Mos. 2, 7. Netz. 9, 21. Sondern sollst ihm (deinem Müder) aufthun, und ihm leihen,
nachdem er mangelt, 5 Mos. 15, 9. Friede sei mit dir. Alles, was dir mangelt, findest du bei mir,
Nicht. 19, 20. Der HErr ist mein Hirt, mir wird nichts mangeln, Pf. 23, i.
vergl. Pf. 34, ii. Ps. 64, 12. Wer gering ist, und wartet des Seinen, der ist besser, denn der
groß sein will, dem das Brod mangelt, Spnv. 12, 9. Wer allzu jach ist, wird mangeln, Sprw. 21, 5. Wer gerne in Wollust lebet, wird mangeln, Sprw. 21, 17. Wer dem Armen Unrecht thut, daß seines Guts viel werde,
der wird auch einem Reichen geben, und mangeln, Sprw.
22, 16. Wer den Armen giebt, dem wird es nicht mangeln, Sprw.
29, 27.
Wer dem HErrn vertrauet, dem wird es nicht mangeln, Sir. 32, 28.
Der Furcht des HErrn mangelt nichts, Sir. 40, 27.
Es ist hier kein Unterschied: sie sind allzumal Sünder und mangeln des Rnhms, Rom. 3, 33.
Daß ich ? erstatte an meinem Fleisch, was noch manaelt, Col. i, 24. (S. Erstatten.)
So etwas mangelt an eurem Glauben, i Thess. 3, 10. (S. Glaube z. 13.)
So aber Jemand unter euch Weisheit mangelt, der bitte von GOtt, Iac. i, 5.
Mann
8- 1. I) Ein Ehemann. (S. Ehemann.)
Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und an seinem Weibe hangen, und sie werden sein Ein Fleisch, 1 Mos. L, 24.
Und dein Wille soll deinem Manne unterworfen sein, und er soll dein Herr sein, 1 Mos. 3, 16.
Der HErr hat angesehen mein Elend, nun wird mich mein Mann lieb haben, i Mos. 29, 32. 34. c. 30, 20.
Der Mann ist nicht daheim; er ist einen fernen Weg gezogen, Sprw. 7, 19.
Drei Dinge sind mir zu wunderlich; eines Mannes Weg zu einer Magd, Sprw. 30, 19.
Wenn sich ein Mann von seinem Weibe scheiden läßt, und sie zieht von ihm und nimmt einen andern Mann, darf er sie auch wieder annehmen? Ier. 3, 1.
Ein Mann, der seine Ehe bricht, und denket bei sich selbst, wer siehet mich? Sir. 23, 25.
Drei schöne Dinge sind ? wenn Brüder Eins sind, die Nachbarn sich lieb haben, und Mann und Weib sich mit einander wohl begehen, Sir. 25, 2.
Ein Mann, der Frende an seinen Kmbern hat, Sir. 25, 1F.
Ein Freund kommt zum andern in dn° Noth; aber Mann und Weib viel mehr, Sir. 40, 23.
Ist es auch recht, daß sich ein Mann scheide von seinem Weibe, um irgend einer Urfache? Matth. 19, 3. 4. Marc. 10, 2.
Steht die Sache eines Mannes mit seinem Weibe also, so ist es nicht gut, ehelich werden, Matth. 19, 10.
Denn der Mann ist des Weibes Haupt, Eph. 5, 23.
Ihr Männer, liebet eure Weiber, gleich wie Christus auch geliebet hat die Gemeine und hat sich selbst für sie gegeben, ib. v. 25. 28. 33. Col. 3, 19.
Desfelbigen gleichen, ihr Männer, wohnet bei ihnen mit Vernunft, i Petr. 3, 7.
§. 2. Das samaritische Weib sprach: Ich habe keinen (Ehe-) Mann, Joh. 4, 17. weil der, den sie hatte, sich entweder nicht ehelich zn ihr hielt, oder nur ein unehelicher Anhang war.
§. 3. GOtt heißt der Mann der Kirche, als welcher sie mit nnendlicher Liebe nmfaßt, ihr geistliche Lebenskraft und Frnchtbarkeit giebt, sie beschützt, herrlich und seliq macht; so daß sie ohne ihn gleichsam in der Wittwenschaft (s. Jungfrauschaft §. 4.) verlassen wäre. Es steht Esa. 54, 5. das Wort in der Zahl der Vielheit, wie Pred. 12, 1. nm anzuzeigen, daß sie durch den Vräntigam, Christum,* mit dem Vater und heiligen Geiste so ausgesöhnt sei, daß die Dreieinigkeit eine geistliche Ehe mit ihr, d. i. den Vnnd der Gnade, stiften
wolle. (Nach Andern dem Plural O'N'^K nachgebildet; und Bezeichnung der Größe und Herrlichkeit.) Die Einsame hat mehr Kinder, weder die den Mann hat, Esa.
54, 1. Denn der dich gemacht hat (Hos. 2, 19.), ist dein Mann, Esa.
54, 5. (3ie um dich freien, sind die, welche dich aemncht
hllbeu.) Ich will wiederum zu meinem vorigen Mann (dem wahren
GOtt Israels) gehen, da mir besser war, denn mir jetzt ist,
Hos. 2, 7. Alsdann, spricht der HErr, wirst du mich heißen mein Mann,
(wirst du mir mit treuem Ljedesherzen anhnngen und dienen),
Hof. 2, 16. " Denn ich habe euch vertrauet einem Manne, daß ich eine reine
Jungfrau Christo zubrächte, 2 Cor. 11, 3.
z. 4. II) Eine Mannsperson. III) Männlichen Alters.*
Wenn ein Mann theurer (wegen der Menge der umgebrachten,
rarer) sein soll, denn seines Gold, Efa. 13, 12. EZ sollen beide Mann und Weib ? gefangen werden, Ier.
6, 11.
IEsus speisete 5000 Mann, Matth. 14, 21.
Sintemal ich von keinem Manne weiß, Luc. 1, 34.
Und haben Mann mit Mann (auf suoomitische Hrt) Schande getrieben, Röm. 1, 27. vergl. 1 Cor. 6, 9.
Ein jeglicher Mann, der da betet oder weissaget, und hat etwas auf dem Haupte, der schändet sein Haupt, 1 Cor. 11, 4. (S. Haupt z. 2.)
Der Mann soll das Haupt nicht bedecken, ib. v. ?. (S. Ehre s. 3.)
Der Mann ist nicht geschaffen um des Weibes willen, sondern das Weib um des Mannes willen, ib. v. 9. (Dieses muß fich also «ach seinem Willen richten, s. Engel ß. 27.)
Hier ist kein Jude noch Grieche ? hier ist kein Mann noch Weib, Gal. 3, 28.
Desselbigeu gleichen, die jungen Männer ermähne, datz sie züchtig sein, Tit. 2, 6.
* Da ich aber ein Mann ward, that ich ab, was kindisch war, 1 Cor. 13, 11.
z. 5. IV) Der, welcher männlichen Mnth, Kraft, Klngheit und Tngenden hat.
Darnach der Mann ist, ist auch seine Kraft, Nicht. 8, 21. Bist du (Ätmer) nicht ein (tapferer) Mann? 1 Sam. 26, 15. Ich gehe hin den Weg aller Welt; so sei getrost, und sei ein
Mnnn, 1 Kön. 2, 2.
Gürte deine Lenden, wie ein Mann, Hiob 39, 3. An der Nede kennet man den Mann, Sir. 27, 8. Bis daß wir Alle hinan kommen ? und ein vollkommener Mann
werden :c., Eph. 4, 13. (S. Älter ß. 3.)
§.6. Christus heißt anch I8ok. Er ist der Held von nnendlicher Kraft und Stärke, A.G. 2, 22.
Der HErr wird ein Neues im Lande erschaffen, das Weib wird den Mann umgeben, Ier. 31, 22. (Alte christliche Ausleger erklären: GOtt wird das Wunder oline aleichen wirken: die Jungfrnu Esa. 7, 14. wird den Mann, den starken Helden, den Mesftas, c. 9, 6. in ihrem Mutterleilie eingeschlossen und umfangen tragen. 2l.: Vie twtion wird wieder ihren GOtt, dem sie Vermählt ist. mit neucr Liebe umfassen; vergl. Äer. 31, 31?34. A.: Das Weib wird nm den Mann werben, vergl. Esa. 4, 1. wegen Mangel au Mim-nern liei der Unenlschlosscnhtit uieler Äsraeliten, in ihre Heimat!) zurückzukehren.)
Ich habe den Mann, den HErrn, i Mos. 4, i. (S. Habe» 8. i.)
Siehe, es ist (es wird) ein Mann (kommen), der heißt Zemah (Messias), Zach. 6, 12.
Was ist das für ein Mann, dem Wind und Meer gehorsam find ? Matth. 6, 27.
Nach mir kommt ein Mann, welcher vor mir gewesen ist, denn er war eher denn ich, Joh. 1, 30. vergl. v. 15.
Darum, daß er einen Tag gefetzt hat, auf welchen er richten will den Kreis des Erdbodens mit Gerechtigkeit, durch einen Mann, in welchem ers beschlossen hat, A.G. 17, 31. uergl. Rom. 14, 10.
8. 7. Die Schrift schreibt auch, was beiderlei Geschlecht zukommt, dem männlichen, als dem vornehmsten zn, und heißt also V) derjenige, ein solcher, jedweder Mensch; VI) drückt es eine gewisse Beschaffenheit bei einem ans. * Du (David) bist der Mann (der das gethan hllt), 2 Sam. 12, ?. Haut. für Haut, und Alles, was ein Mann hat, läßt er für sein
Leben, Hiod Z, 4.