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Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

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Mittheilen ? Mond.
Mittheilen
Die Liebe deS Nächsten und ein aufrichtiges Mitleiden geben Andern gern von dem, was sie haben. es mag im Geistlichen Röm. 1, 11. oder Leiblichen sein (s. Almosens Tob. 1, 3. Gal. 6, 6.
Der dem Hungrigen sein Brod mittheilet und den Nackenden
kleidet, Ezech. <8, 7. 16.
Theile dein Brod den Hungrigen mit, Tob. 4, 17. Wohl zu thun und mitzutheilen vergesset nicht, denn solche
Opfer gefallen GOtt wohl, Ebr. 13, 16.
Mittler
z. 1. Ist eine solche Person, die sich zwischen zwei uneinigen Parteien dazwischen legt, dieselben versöhnt und ausgleicht. Moses heißt ein Mittler aj in Ansehung' seiner Gesandtschaft; er war der Bevollmächtigte, der die Verträge und Bedingungen hin und her brachte, 5 Mos. 5, 5. 28. b) und in Ansehung seiner Fürbitte, 2 Mos. 32, 11. 30.
§. 2. Christus ist es in Ansehung der Genug-thuuug und Versöhuunq für unsere Sünde, 1 Joh. 2, 2. Er hat von Ewigkeit her für uns gebeten, Eph. 1,4. ja er vertritt nns noch immerdar, Rom. 8, 34. Er mußte ein Mensch sein, damit er leiden konnte, und wahrer GOtt, damit sein Leiden eine ewige Oiltigkeit erhielte. (Siehe Erlöser F. 3.)
Die Verheißung ist gestellt von den Engeln durch die Hand des
Mittlers, Gal. 3, 19. Ein Mittler ist nicht eines Einigen Mittler, GOtt aber ist einig,
ib. v. 20. Es ist Ein GOtt und Ein Mittler zwischen GOtt und den
Menschen, nämlich der Mensch Christus IEsus, 1 Tim.
3, 5. Darum ist er auch ein Mittler des neuen Testaments, Ebr. 9,
15. c. 12, 24.
Mitylene
Die Hauptstadt in der Insel Lesbos, A.G. 20, 14.
Mizpa, Mizpe
Schauthurm. I) Eine Stadt im Stamm Iuda, Ios. 15, 38. 2 Chr. 20, 24. II) im Stamm Mauasse zwischcu Hermou und Thabor, Ios. 11, 3. 8. Hos. 5, 1. III) im Stamm Benjamin, Ios. 18, 26. 1 Sam. 10, 17. IV) im Stamm Gad, Richt. 11, 34. V) im Lande der Moabiter, 1 Sam. 22, 3.
1. Mizraim; 2. Mnason
1) Widerspenstig. Der andere Sohn Hams, 1 Mos. 10^ 6. 13. 2) Ein alter Jünger ans Cypern, A-G. 21, 16.
Moab
Vom Vater. Der Sohn Lots, welchen er mit seiner Tochter zeugte, 1 Mos. 19, 37. von dem die Moabiter, Israels abgesagte Feinde, 2 Kön. 1, 1.
Sollen ewig nicht in die Gemeine GOttes kommen (zu einem öffentlichen Ehrenamt aufgenommen werden), 5 Mos. 23, 3.
Möglich
Was geschehen kann, Matth. 24, 24. Gal. 4, 15. Wenn es nichts Widersprechendes in sich hält, und also darin kein Grund anzutreffen, daß Eins das Andere werde aufheben.
Bei den Menschen ist es unmöglich, aber bei GOtt (durch seine Gnnde, sollte es auch sehr hart hergehen) sind alle Dinge möglich, Matth. 19, 26.
Mein Vater, ist eZ möglich, so gehe dieser Kelch von mir, Matth. 26, 39. 4». (S. Kelch ß. 4.)
lle Dinge sind möqlich dem, der da glaubet, Marc. 9, 23. (S.
Oerg §. 2.) Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei GOtt möglich,
Luc. 18, 27. Ist es m Lich, so viel an euch ist, so habet mit allen Menschen
Fll>.^" Rom. 1Z, 18.
Mobr, Mohrenland, Mohrin
Siehe Aethiopia, Csa. 11,11. Ezcch.3,9. Zeph. 2, 12. sind es nicht afrikanische, sondern arabische, wovon Moses Weib eine Mohrin, 4 Mos. 12, 1. heißt.
Kann ein Mohr seine Haut verwandeln, oder ein Parder seine
Flecken? Ier. 13, 23.
Gihon fließt nm ganz Mohrcnlano, I Mos. 2, 13. Daraus kommt Tovasius, Hiob 28, 19. Mohrenland wird seine Hände ausstrecken zu GOtt, Ps.
66, 32.
Der Kämmerer war aus Mohrenland, A.G. 8, 27. vergl. Zeph. 3, 10.
Molch
Oder eine große Eidere. Den Juden unrein, 3 Mos. 11, Zo.
Molech, Moloch
Siehe Malcom, 3 Mos. 18, 21. c. 20, 2. 3. 1 Kön. 11, 7. 2 Kön. 23, 10. Es wird A.G. 7, 43. fnr einen gemeinen Götzcnnamen gebrancht. Dem wurden die Kinder verbrannt, Ier. 32, 35.
Monarch
Ist ein Regent, der allein zn befehlen hat in einem Lande, 1 Macc. 1, 1.
Monat
Deren zählen die Inden, welche sich in ihrer Iahresberechnung nicht nach der Sonne, sondern nach des Mondes Lanf richten, zwölf.
i) Nifan oder Abib, der den halben März und halben April ausmacht, der Anfang des Kirchenjahrs, vcrgl. c^Vsov, ^pp. ^.ntiy. p. 358. IM. Bibl. Archäol. 1. i, 492?49«. Wmer II. 120?122. 2) IM, oder Sio, 3) Sivan, 4) Ta-mutz, 5) Ab, 6) Elul, 7) Tischn, mit welchem die weltliche Iahresrechnung angefangen wird, 8) Marchesvan, 9) Kisleu, io) Tebeth, ii) Schebat, 12) Adar, 13) Veadar, der zwifchen Schebat und Adar, wenn ein Schaltjahr, eingeschoben wurde.
Er (der Mond) machet den Monat, Sir. 43, ö. (S. Mond s. 1.)
Mond
z. 1. I) Der Monat, dessen erster Tag allezeit feierlich begangen wnrde.
Moses war drei Monden verborgen, 2 Mos. 2, 2. Ebr.
11, 23. Alles, was eines Monden alt, wurde unter den Leviten gezählet,
4 Mos. 3, 15. Also habe ich wohl ganze Monden vergeblich gearbeitet, Hiob
Er hat seine bestimmte Zeit, die Zahl seiner Monden steht bei
dir, Hiob 14, 5. Die Zahl seiner Monden wird kaum halb bleiben, Hiob
ZI, Si.
O daß ich wäre, wie in den vorigen Monden, Hiob 29, 2. Elisabeth verbarg sich 5 Monden, Luc. 1, 24. Ihr haltet Tage und Monden 2c., Gal. 4, 10. (Siehe
Hatten.)
z. 2. II) Das kleine Licht, welches GOtt geschaffen, daß es die Nacht regiere, 1 Mos. 1, 16. Ps. 136, 9. Ier. 31, 35.
Dem Joseph träumte, die Sonne und der Mond ^Unter nnd
Mutter) und elf Sterne neigten sich vor ihm, 1 Mos.
37, 9.
Soll nicht angebetet werden, 5 Mos. 4, 19. c. 17, Z. Da stand die Sonne und der Mond stille, bis sich das Volk an
seinen Feinden rächete, Ios. 10, 13. 12. Hab. 4, 11. Habe ich daZ Licht (abgöttisch) angesehen ? und den Mond,
wenn er voll ging? Hiob 31, 26. Denn ich werde sehen die Himmel, deiner Finger Werk, den
Mond und die Sterne, die du bereitest, Ps. 8, 4.