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Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

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Mter ? Psianze.
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11nd hat barauf gelegt lobMches Geschoß; seine Pfeile hat er
zugerichtet, zu verderben, Pf. 7, 14. Deine Pfeile stecken in mir, und deine Hand brücket mich (ist
ans mich gefallen), Pf. 39, 3.
z. 5. b) Die Kraft und Wirkung des Evangeliums, vergl. Rom. 1, 16. c) Christus selbst, welcher mit seiner Predigt in die Herzen der Menschen drang, Matth. 7. 28. 29. und seine Wunderwerke mit einem durchdringenden Kraftwort verrichtete, Esa. 49, 2.
Scharf sind deine Pfeile, daß die Völker vor dir niederfallen, Pf. 45, 6.
8. 6. Daher, wenn Zacharias die geistliche Ritterschaft N. T. auf eine leibliche Art beschreibt, so heißt es uuter Anderm: Seine Pfeile werden ausfahren, wie der Blitz, c. 9, ?4.
Pfeiler
§. 1. I) Eine Sänle, welche das Haus und dessen Theile unterstützt, 1 Kön. 10, 12. Ezech. 40, 49. c. 41, 6. Sir. 50, 1. II) Der feste Grund, Hiob 9, 6. III) Der Fels der Kirche, 1 Tim. 3, 15. (S. Geheimniß z. 2.)
z. 2. Die da überwinden durch des Lammes Blut, will Christus I) als unbewegliche Säulen in unveränderlicher ewiger Seligkeit in seine Herrlichkeit setzen; II) ihnen eine ewigdauernde Macht und Gewalt, sein Reich zn fördern, verleihen. Wer überwindet, den will ich machen zum Pfeiler in dem Tempel meines GOttes und soll nicht mehr hinaus gehen, Offb.
3, 12.
Pfenning
1) Ein silberner Pfenning, i Sam. 2, 36. entspricht 1) dem Gera ? V,« Seckel ? 4?5 Pf. 2) dem römifchen Aff ? 3?4 Pf. 3) dem Denar --- 20 Kreuzern ? 5 gGr. 4 Pf.
2) Kauft man nicht zween Sperlinge um einen Pfenning? Matth.
10, 29.
3) Sollen wir denn hingehen und 200 Pfenning werth Brod laufen? Marc. 6, 37. Joh. 6, 7. ^
Pferd, s. Roß
Weiße Pferde waren ein Zeichen des Sieges im Triumph, Offb. 19, 11. Es ist also a) das weiße Pferd, Ofsb. 6, 2. ein Zeichen der schnellen Gerichte, welche Christus, der überwunden, über seine Feinde werde ergehen lassen, Matth. 24, 6 f.; b) das rothe, v. 4. oder blulfarbige, ein Zeichen der innerlichen Unrnhe und des Kriegs im jüdischeu Lande; c) das schwarze, v. 5. der Hnngersnoth; d) das fahle, blasse oder bleiche, v. 8. der Pestilenz.
Waren in Egypten gemein, i Mos. 47, 17. i Kön. 10, 26.
Zum Drefchen gebraucht, Esa. 29, 28.
Im Kriege, Ezech. 26, 10.
Ein Mann saß auf einem rothen Pferde, Zach. 1, 8.
Ein verwöhntes Kind wird muthwillig, wie ein wildes Pferd, Sir. 30, 8.
Siehe, die Pferde halten wir in Zäumen, daß sie uns gehorchen und lenken den ganzen Leib, Iac. 3, 3. vergl. Pf. 33, 9.
Pfttzen
Einritzen, stechen, 3 Mos. 19, 28. c. 21, 5.
Pfingsten
8- 1. Im A 6. war es das andere jährliche Fest im dritten Monat Sivan, und der fünfzigste Taq nach dem andern Ostertag, daher es auch Pcntecoste heißt. Es währte nicht sieben Tage, wie das Osterfest, sondern nur der 50. Tag, welchem man nachher noch Einen beifügte, nach Ostern wurde feierlich begangen, 4 Mos. 28,26. Darauf mußten alle Mannsbilder zu Jerusalem erscheinen, 2Mos. 23,17.
VüHuer'K Hand-Concord.
z. 2. Es heißt auch «) das Fest der Wochen, 5 Mcs. 16, 9. 10. weil es nach Verlauf sieben völliger Wochen vom andern Ostertag an begangen wnrde. Es war ein Freudenfest, zur Danksagung für die eingebrachten Feldfrüchte, oder gesegnete Getreideernte; daher es denn auch b) das Fest der Erstlinge, 4 Mos. 28, 26. weil man die Erstlinge der Webebrode dem HErrn bringen mußte, 3 Mos. 23, 15 ff. und c) das Fest der Ernte, 2 Mos. 23, 16. weil die um Osteru angefangene Ernte zu Ende war, genannt wird.
z. 3. Die Nabbinen nennen es den Tag der Gesetzgebung. Nnn ist es zwar wahr, daß die Offenbarung des Gesetzes von Sinai nm diese Zeit des Jahres'geschah; allein in der Schrift steht von dem feierlichen Gedächtniß des Gesetzes, welches vielmehr Furcht und Trauern, mit Vorstellung der Sünden im Gewissen erweckt, nichts. Heut zu Tage feiern es die Inden in Häusern und Synagogen, bestreuen die Gassen mit Gras, die Fenster mit Rosen, Vlnmen und Mayen, tragen grüne Kränze anf dem Kopf, weil Alles um Sinai gegrünt, und lesen nach dem Gesetz die Geschichte Ruth.
z. 4. Im N. T. heißt es Pfingsten (Pentecoste), weil am ersten Tage der ungesäuerten Brode unser Heiland im Grabe geruht, am andern auferstanden und am 50. der heilige Geist sichtbarer Weife über die Apostel ausgegossen wurde, welches die ersten Pfingsten waren, A.G. 2, 1. c. 20, 16. Esaias, c. 44, 3. Joel, c. 2, 28. 29. vergl. A.G. 2, 16. und Zacharias c. 12, 10. haben dieses im prophetischen Geiste erblickt.
z. 5. Wollen die Inden lz. 3.) über die Gebnng des Gesetzes, welches nur Zorn anrichtet, Rom. 4, 15. und unter schrecklichem Donner und Blitz gegeben wurde, 2 Mos. 19, 16 f. ein Freudenfest halten, so haben ja Christen, welche sich nicht mehr fürchten dürfen, 2 Mos. 20, 19. vielmehr Ursach, da sie einen kindlichen Geist empfangen, Rom. 8, 15. Gal. 4, 5. Eph. 1, 14. dieses Fest mit Frenden Zu halten, die herrlichen Gaben mit dankbarem Herzen zu erkennen, und eifrigst dahin bedacht zu sein, daß sie mit einem unheiligen Leben den heiligen Geist, womit sie versiegelt sind, bis auf den Tag der Erlösung, Eph. 4, 32. nicht betrüben mögen. Sie dürfen sich daher nicht begnügen, das äußere kirchliche Pfingstfcst zn begehen, sondern müssen darnach trachten, daß sie das innerliche Pfingsten, durch Erlangung des heiligen Geistes, an ihrem Herzen erfahren und erleben und dieses Fest täglich erueuern.
Siehe Bahr, Symbolik II. 619?623. Beschreibung, und S. 645?652. Bedeutung. Daß der zweite Passatag, Darbringnng der Erstlingsgabe, Beginn der Ernte, und der Pftngsttag, Beschluß der Ernte, sich auf einander bezogen, und die dazwischen liegende Zeit durch die heilige Siebenzahl bestimmt war: das gab der ganzen Ernte eine heilige Sanction, stellte den GOtt, der Israel befreit, auch als seinen fortgehenden Erhalter dar, und machte aus dem Feste, oaS sonst nur Naturfest gewesen wäre, ein theokratischeS; sowie der Ackerbau, der ausschließliche, mit der ganzen religiösen und politischen Verfassung zusammenhängende Nahrungs- und Erwerbszweig, unter den religiösen Gesichtspunkt gestellt und geweiht wurde.
Pflanze
Mit einer Pflanze werden 1) Kinder, die glücklich erwachsen, verglichen; 2) Lehren und Satzungen,
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