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Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

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Phlegon ? Plage.
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was sie enthalten dürfe, überschreitet ihre Gränzen, fällt selbst und führt Andere in Irrthum und Seelengefahr. Denn die Philosophie muß der Offenbarung dienen (anoMali), nicht gebieten, sondern sich belehren lassen, was sie weder weiß, noch wissen kann. Die wahre Philosophie wird mit der Offen-barnng in Harmonie bleiben. ?06rti88imum 68t athus ßxp6ri6utia comprodatum, Isvss Fugtus in
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l. Phlegon; 2. Phoebe
1) Brennend. Ein Christ zu Rom, Röm. 16,
14. 2) Lebenslicht, ein frommes Weib, Rom. 16,1.
Phönicien
Castanienbraun. a) Ein Land längs der Seeküste von Syrien, nach Verschiedenheit der Zeit von verschiedener Ausdehnnng; wo es am größesten war, von Orthosia, oder genauer vom Fluß Eleutherus bis Pelusium, also bis EgYPten; wo es am kleinsten war, nur bis Tyrus. Die ursprünglichen Einwohner waren die alten Cananitcr, die von den Israclitcn bis an die Küste zurückgedrängt wurden, A.G. N, 19. c. 15, 3. b) Eine Anfurt in der Insel Crew, A.G. 27, 12.
Phrath, s. Euphrath Phrygien
Dürre, trocken. Eine Landschaft in Kleinasien, A.G. 16, 6. c. 18, 23. c. 2, 10. Bei den Alten Großphrygien; worin Colossä, Laodicea lagen. Die Gränzen, waren in Osten Galatien und Kappado-cien, in Süden Pifidien, in Westen Mysien, Lydia und Karten, in Norden Galatien und Klein-phrygien.
l. Phua; 2. Phul
1) Mund. Ein Sohn Isaschars, 1 Mos. 46, 13. 2) Austreter. a) Ein König in Assyicn, 2 Kön.
15, 19. b) Land in Afrika, Esa. 66,19.
t. Phunon; 1. Phygellus
1) Perlenstadt. Das 36. Lager Israels, 4 Mos. 33, M. 2) Flüchtig. Panlus untreuer Freund, 2 Tim. 1, 15.
Pilatus'
Flüchtling. Dieser Landpfleger in Indäa, mit dem Zunamen Pontius, und ungerechte Richter soll sich im Gefängniß, worein ihn Tiberins zu Rom legen lassen, endlich selbst erstochen haben. (OsT-ma»' Nßletsmata Norrm. Nai. 1822. x. 1?23. bestreitet die Sagen von seinem Selbstmorde.) Er ist ein trauriges Beispiel von Charakterschwäche, die, der eignen Schnld bewußt, dem Bösen nicht entschieden entgegen zu treten vermag und zwischen Wollen und Nichtwollen schwankt. Sein Weib, Olanäia ?rooii1g. nach der Tradition, edler und zarter als cr, hätte können sein Schutzengel werden.
Vermischt der Galiläer Blut mit ihrem Opfer (richtete, während
fie opferten, ein Blutbad unter ihnen an), Luc. 13, 1. Erkläret IEsum wiederholt für unschuldig, Matth. 2?. Marc.
15. Joh. 18. schickt IEfum zu Herodes, Luc. 23, 7. und wird
mit diesem Freund, ib. v. 1Z. Läht doch den unschuldigen IEsum, ohngeachtet der Warnung
von seiner Frau, Matth. 27, 19. geißeln, v. »6. und ver-
dammt ihn zum Tode, Marc. 15, 15. schreibt eine Ueder-schrift über das Kreuz, Matth. 27, 37. überläßt dem Joseph von Arimathia den Leichnam IGsu, v. 57 f. und läßt das Grab mit Hütern besetzen, v. 65. c. 28, 2.
Pildas
Dreschender Nichter. Nahors Sohn, 1 Mos. 22 22
t. Pilger; 2. Pilgrim
a) Ein Fremdling, b) Ein Gast, Wanderer in der Welt, welcher auf dem Wege nach der Ewigkeit begriffen, 1 Petr. 2, 11. (S. Fremdling.) a) Zum Begräbniß der Pilger wurde der Töpfers Acker gelauft,
Matth. 27, 7.
l>) Ich bin beides dein Pilgrim und dein Bürger (ich bin ein Fremder t»ci dir, d. i. ich wohne auf der Erde, die dir ge» HUrt, unr wie ein schnell Durchreisender; und ein auf frem» dem Grund und Soden muhnender, aufgenommener Gast, habe hier kein bleibendes Eigenthums wie alle meine Väter, Ps. 39, 13.
l. Pinehas; 2. Pinon
1) Der d« fieht und hofft, a) Ein Sohn Elea-zars, 2 Mos. 6, 25. * b) Ein Sohn Elis, 1 Sam.
1, 3. 2, 34. 2) Ewiger Mund. Stadt und Fürst in Gdom, 1 Mos. 36, 41.
* Eifert um GOtt und ersticht den Hurer mit der Midianitin, 4 Mos. 25, s. 7. weßwegcn ihm GOtt das ewige Priester-thum verheißt, ib. v. 13.
1. Pisga; 2. Pisidia
1) Höhe, Hügel. Ein hoher Hügel auf dem Gebirge Nebo, 4 Mos. 21, 20. c. 23, 14. 2) Zerstä-rerin. Eine kleine Landschaft in Asien, A.G. 13, 14.
Pissen
Harnen, sein Wasser lassen, 1 Sam. 25, 22. 34.
1 Kön. 14, 10. c. 16, 11. Daß Keiner, der dies thut, übrig bleiben soll, zeigt die gänzliche Ausrot-tuug einer Familie, auch bis auf den Geringsten, an.
l. Pithom; 2. Pithou
1) Voüer Mund. Stadt im östlichen Nieder-egypten. A.: Heroopolis die äußerste Grä'nzstadt nach Nordosten, 2 Mos. 1, 11. 2) Natter. Ein Sohn Michas, 1 Chr. 9, 35.
Pitschaftring
Wie einen solchen kostbaren Ring will GOtt den Serubabel in Andenken und Liebe behalten, Hagg.
2, 24.
Plage
z. 1. Eine jede Beschwerde und Uebel, das GOtt, der gerechte Rächer der Sünden, über die Menschen kommen läßt, z. B. allgemeine Landplagen, 2 Sam. 24,21. 25. Krankheiten, Marc. 5, 29. 34. Elend und Leiden:c.
Die 10 Plagen Egyptens, i) Wasser in Blut verwandelt, 2 Mos. 7, 19. 2) Frösche, c. 8, 1 !c. 3) Läuse, c. 6, 16. 4) allerlei Ungeziefer, v. 21. 5) Pestilenz, c. 9, i lc. 6) böse Blattern, ib. v. 9. 7) Hagel, v. 22. 8) Heuschrecken, c. 10, 12. 9) Finsterniß, v. 21. 10) der Tod der Erstgeburt, c. 12, 29. Daß diese zehn Plagen eine besondere Beziehung auf die abgöttischen Greuel und Sünden der Egypter hatten, wird gezeigt in Lr^ant 0d86ivatwn8 upon tks p1aFU6s iiMlcteä upon tk» Nß,'?ptian8, in nvkiek is sdevn tb6 -peeuliarit? ol tAoss ^näFuients anä tktiir ourrEZpouäaiioo witli tlie ritss anä iäolatr^ of tkat psople. I^onä. 1794.
Mit einer großen Plage schlug GOtt das lüsterne Israel, 4 Mos. 11, 33. die aufrührerische Rotte, 4 Mos. 16, 46?49. das Volk wegen der Hurerei, 4 Mos. 2S, 9. 9. 19. wegen Abgötterei, 4 Mos. 21, 16.