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Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

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Säemann ? Salbe.
sonders von dem Fleiß der Lehrer des göttlichen Worts, welche den Samen desselben ausstreuen,* Matth. 13, 19 ff. Esaias c. 32, 20. redet von der geistlichen Fruchtbarkeit des Evangeliums im N. T. durch alle Welt.
Wer Gerechtigkeit säet, das ist gewiß gut, Sprw. II, 18. Frühe (hurtig und frWich) säe deinen Samen, Pred. 11, 0.
vergl. 2 Cor. 9, 6. Pflüget ein Neues und säet nicht unter die Hecken, Ier. 4, 3.
Hof. 10, 12. Wer kärglich säet (Almosen giebt), der wird auch kärglich ernten,
2 Cor. 9, 6. Die Frucht der Gerechtigkeit wird gesäet im Frieden, Iac.
3, 19.
* Dieser säet, der Andere schneidet, Joh. 4, 37. 36. So wir euch das Geistliche säen, ist es ein großes Ding, ob
wir euer Leibliches ernten, 1 Cor. 9, n. vergl. Röm.
15, 27.
z. 3. Auf das Fleisch säen, sein Vermögen nach dem Willen und der Lust des Fleisches anwenden.
Wer auf sein Fleisch säet, der wird von dem Fleisch das Verderben ernten, Gal. 6, 6. (S. Geist z. 16.) ^
8. 4. III) Vom Begrä'bniß des menschlichen Leibes, welcher wie ein ^>ame zur Auferstehung, in die Erde gelegt wird. Es wird gefäet verweslich, und wird auferstehen unverweslich,
1 Cor. 15, 42. 43. 44.
§. 5. IV) GOttes Segen und Vermehrung auszudrücken, Zach. 10, 9.
Säemann
1) Einer, der säet, Ier. 50, 16. 2) der Almosen austheilt, 2 Cor. 9, 10. vergleiche Sprw. 11, 34. 3) der GOttes Wort, Gesetz und Evangelium in die Herzen der Menschen streut, Matth. 13, 3. 8. Marc. 4, 14.
Safran
Eines der besten Gewürze, das Herz, Lunge :c. stärkt, Hohel. 4, 14.
Saft
I) Nahrungsfeuchtigkeit, Luc. 8, 6. II) die gött-licheu Wohlthaten, Rom. 11, 17.
Deine Hand war Tag und Nacht schwer auf mir, daß mein Saft vertrocknete (meii:e geistige und lewliche Lebenskraft dahin schwnuo), wie es im Sommer dürre wird, Pf. 32, 4.
Daß die Bäume des HErrn (die höchsten) voll Saft stehen, Pf. 104, 16.
Säge
Ein Werkzeug 1 Chr. 21, 3. s. Keil. Mag eine Säge trotzen wider den, so sie ziehet? Esa.
10, 15.
Sage
I) Verwirrt. Der Vater Ionathans, 1 Chr. 12, 34. II) Eine gemeine Nede, Sprichwort, Hab. 3, 6. Gerücht, Luc. 5, 15.
Sagen
§. 1. GDttes Sprechen sind seine Befehle, Verheißungen und Gingebungen. Seine Diener reden in seinem Namen.
Alles, was ich euch gesagt habe, das haltet, 2 Mos. 23, 13. Nicht anders, denn was ich zu dir sagen werde, sollst du reden,
4 Mos. 22, 35. Sollte er etwas sagen und nicht thun? sollte er etwas reden
und nicht halten? 4 Mos. 23, 19. Man prediget wohl viel, aber sie halten es nicht; man fagt
ihnen genug, aber sie wollen es nicht hören, Esa. 42, 30. Saget dem Könige und der Königin: setzet euch herunter, Ier.
13, 18.
Du sollst ihnen mein Wort sagen, sie gehorchen oder lassen es, Hzech. 2, 7.
EZ ist dir gesagt, Mensch, was gut ist, und was der HVrr, dein GOtt, von dir fordert. Mich. 6, 6.
Ihr habt gehört, daß zu den Alten gesagt ist: (Eurer vc>r-fahren Meinung nnch soll dies der Sinn des Gesetzes sein), Matth. 5, 21. Ich aber sage euch (nicht zwar als ein neurZ Gebot, sondern al« den rechten Sinn der alten Gebote GGttc5), ib. v. 22 ic.
Was ich euch sage in Finsterniß, das redet im Licht, Matth, 10, 27.
Alles nun, was sie (die Schriftgelehrten) euch sagen, das ihr halten sollet, das haltet und thut es, Matth. 23, 3.
Was ich euch sage, das sage ich Allen: wachet! Marc. 13, 37.
Was er euch saget, das thut, Joh. 2, 5.
Wenn ich nicht gekommen wäre, und hätte es ihnen gesagt, su hätten sie keine Sünde, Joh. 15, 22.
Ich habe ench noch viel zu sagen, Joh. 16, 12.
Wer Ohren hat zu hören, der höre, was der Geist den Gemeinen fagt, Offb. 2, 7.
z. 2. Sonst muß das Sagen, Matth. 27, 9. von dem Schreiben, wie z. V. Br. Jud. v. 14. 2 Tim. 3, 8. unterschieden werden. Ieremias hat gesagt, was der heilige Geist durch Zacharias c. 11,12. 13. hat aufschreiben lassen. Denn daß der Abschreiber ^tot) in /(>tav verwandelt, wird sich Niemand aufdringen lassen.
§. 3. Unter Anderm finden wir es noch: Wer will zu ihm sagen, was machst du? Hiob 9, 12. Ein Tag sagt es dem andern, Ps. 19, 3. Was sie (die Gottlasen) sagen, das mnft gelten auf Erden, Pf.
73, 9.
Saget unter den Heiden, daß der HErr König sei, Ps.
96, 10.
Sage es (jetzt) Niemand, Matth. 8, 4.
Du sagst's, Matth. 26, 64. (Wie du gesagt, ft ist auch beschaffen, uergl. Luc. 22, 70.)
Saite, Saitenspiel
z. 1. Ein musikalisches Instrument, das mit Saiten bezogen und geschlagen wurde. Was es fnr eins qcwesen, ist unbekannt. Einige sagen ein Pau-dor, 2 Sam. 6, 5. 1 Chr. 24, 5.
David spielte auf den Saiten, i Sam. 18, 10. c. 16, 17. 8 Saiten, Pf. 6, i. in 8 Tönen oder mit 8^Perfonen. Machet es gnt auf Saitenspielen mit Schalle, Ps. 33, 3. Ich denke des Nachts an mein Saitenspiel, Ps. 77. 7. Mache es gut auf Saitenspiel (von nnMchtigeu Liedern), Efa.
23, 16. Eine Rede, die zur Unzeit geschieht, reimet sich eben wie ein
Saitenfpiel, wenn einer traurig ist, Sir. 2Z, 6.
§. 2. Hiob 30, 9. Nun bin ich ein Saitcnfpiel geworden, sie haben ein Liedlein von mir gemacht und spielen es, meiner zu spotten.
Saitenspieler
Sänger oder Spieler, deren es in Italien und besonders in Nom viele giebt, Offb. 18, 22.
1. Salah; 2. Salamin
1) Ein Gesandter. Ein Sohn Arphachsads, 1 Mos. 10, 24. 2) Die Hauptstadt auf der Infcl Cypern, A.G. 13, 5. Jetzt Famagusta.
Salbe, s. Oel
§. 1. I) Salböl, 2 Mos. 25, 6. c. 30, 31. c. 37, 29.
Das Herz frenct sich der Salben und Näuchwerk, Sprw. 37, 9. Ein gutes Gerücht ist besser, denn gute Salbe, Pred. 7, 2. Also'verderben schädliche Fliegen gute Salben, Pred. 10, i. Dein Name ist eine ausgeschüttete Salbe, Hohel. i, 3. Eine Sünderin brachte ein Glas mit Salben, Luc. 7, 37. Sie kehretcn aber um und bereiteten Specereicn und Salben,
Luc. 23, 56. Maria salbte mit einem Pfund Salben die Füße IEfu, Joh.
12, 3.
z. 2. Wenn Salomo lehrt, daß man der Eitelkeit begegnen, und sich der Weisheit befleißigen soll, so heißt es auch: saß deinem Haupte Salbe nicht mangeln, Pred. 9, 3.