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Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

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Schminken ? Schnecke.
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Schminken
Ier.4, 30. Ezech. 23, 40. Diejenigen, die mit Isebel, 2Köu. 9, 30. die Gestalt ihres Angesichts schöner und annehmlicher machen wollen, sind Vernünftigen mit ihrem Tünch ein Grenel, und indem sie ans eine unverantwortliche Art ihren allweisen Schöpfer, vor welchem dergleichen Schmnck nicht köstlich ist, 1 Petr. 3, 2. 4. 5. meistern, so wird er ihren Scheitel grindig machen, und ihr Geschmeide wegnehmen, Esa. 3, 16.17. Der verborgene Mensch ist der beste Schmnck.
Schmnck
8.1. H.) Der äußerliche und leibliche ist dasjenige, was ein schönes Ansehn und Zierde an einer Sache macht, auch wohl prächtig in die Augen fällt, daß man solchen Pich mit Lust und Verwunderung ansieht. Der Schmuck Aarons, Sir. 45, 9. c. 50, 12. vergl. 2 Mos.
28, 4 ff. des Tempels, 1 Macc. 1, 23. Mußte Israel ablegen, 2 Mos. 33, 4. 5. s. Legte Judith an, Jud. 10, 4. 5. Schmuck an den köstlichen Schuhen (Fußbänder) will der HVrr
wegnehmen, Esa. 3, 18.
Du sollst deinen (Haupt-) Schmuck anlegen, Ezech. 24, 17. 23. Leinener Schmuck (Haube), Ezech. 44, 13.
z. 2. L) Der innerliche und geistliche. (S. Kleid z. 8.) Glaube, Liebe, Hoffnung, Demnth, ein sanfter und stiller Geist, sind die wahre Zierde der Seele, Esa. 61, 3. 10.
Betet den HErrn an im heiligen Schmuck, 1 Chr. 17, 23. Ps. 96, 9. 2 Chr. 20, 21. Ps. 29, 2.
Nach deinem Sieg wird dir dein Voll willig opfern im heiligen Schmuck (wahren Glnnben und heiligen Leben), Ps. 110, 3.
Welcher Schmuck soll nicht auswendig sein mit Haarflechten und Goldumhängen, oder Kleidsranlegen; sondern der verborgene Mensch, i Petr. 3, 3 f.
z. 3. Wie nicht alle Bäume, die wohl aussehen und schöne Blätter haben, gute Früchte tragen; also steht die Sache auch mit uns Menschen. Ob-schon ein zierliches Kleid, 1 Tim. 2, 9. an sich nicht verwerflich, 2 Sam. 1, 24.* so bleibt doch der Staat, welcher über gehöriges Maaß und Stand gemacht wird, ein Zeichen eines hoffärtigen, anch eines lieblosen Herzens, indem viel Aufwand besser für Arme verwendet würde, und ein Zunder unreiner Begierden. Auch die schönste Decke des Leibes kann den Schmutz der mit Sünden behafteten Seele nicht schön machen. Die Demnth weiß nichts von Pracht. Christen bekleiden den Leib zur Nothdurft, und sind beflissen, der Seele die weißen Kleider anzuziehen. (S. Kleid z. 2.) * GOtt selbst hat sein Volk mit Kleinodien geziert, Ezech. 16,
16. 14.
Vergißt doch eine Jungfrau ihres Schmuckes nicht, noch eine Braut ihres Schleiers ?c., Ier. 2, 32.
z. 4. 0) Das, was Lob, Nnhm, Ehre verdient, und einen guten Namen macht, Sprw. 1, 9. c. 31, 25.
Graues Haar ist der Alten Schmuck, Sprw. 20, 29.
Es ist von der Tochter Zion aller Schmuck dahin. Klaget. 1, 6.
Und nehmet stets von ihren jungen Kindern meinen Schmuck (daß fte ihre Mütter und Güter, ja nlle Wohlthaten in ihrem Waisenstlmde nicht genießen können), Mich. 2, 9.
z. 5. v) Von Christo 1) die höchste Ehre der Anbetung und Majestät; 2) die Ehre des Evangeliums, welche Christus durch göttliche Wunder bestätigt, Zach. 6, 13. vergl. Joh. 15, 24.'
Du wirst ihn lassen eine kleine Zeit von GOtt verlassen sein';
aber mit Ehren und Schmuck wirst du ihn krönen, Ps. 8, 6. Du legest Lob und Schmuck auf ihn, Ps. 21, e. Pf. 45, 10. Sie sehen die Herrlichkeit des HErrn, den Schmuck unsers GOt-
tes, Esa. 35, 2.
Büchner's Hand-Concord.
* Es müsse dir gelingen in deinem Schmuck, Ps. 45, 5. In deinem Schmuck gehen der Könige Töchter, Ps. 45, 19.
Schmücken
§. 1. I) Dem Leibe, Ier. 4, 30. Ezech. 23, 40. Hof. 2, 13. der Seele, auch andern Sachen, Luc. 21, 5. Match. 23, 29. eine Zierde anlegen. Schmücke dich herrlich, du heilige Stadt Jerusalem, Esa.
52, 1.
(Glieder), die uns übel anstehen, die schmücket man am meisten,
i Cov. 12, 23.
Schmücket das Fest mit Maien, Ps. 113, 27. (S. Hurn 8. S.) Sie (die Weisheit) wird dein Haupt schön schmücken, Sprw.
4, 9.
Ich habe mein Bette schön geschmücket, ib. c. 7, 16. Weiber sollen sich im zierlichen Kleide mit Scham und Zucht
schmücken, 1 Tim. 2, 9.
§. 2. Das Schmücken der Judith, c. 10, 5. sollte zum Lobe GOttes sein; allein es war eben kein lobenswürdiges Unternehmen, weil sie bei dem Holoferncs, wie Isebel bei Iehu, 2 Kön. 9, 30. böse Begierden erwecken wollte wider Rom. 3, 8.
F. 3. Das geschmückte Haus (per catacIn-Osiii), Matth. 12, 44. Luc. 11, 25. ist die eine Zeit lang bekehrte, aber wieder sicher, sorglos gewordene Seele, und dadurch nach der Entbehrung der sündlicheu Lust für diese ein desto offeneres und bequemeres Haus.
§.4. Von Christo, dessen Schmuck und Ehre das Evangelium ist, Ps. 45, 4. und von seinem majestätischen Sitzen zur Rechten GOttes wird, als schon geschehen, nm die Gewißheit anzndeuteu, gesagt: Der HErr ist König und herrlich geschmückt; der HErr ist geschmückt und hat ein Reich angefangen, so weit die Welt ist; und zugerichtet, daß es bleiben soll, Ps. 93, I.
§.5. Von GOtt - welcher seinen reichen Segen ausschüttet, Ps. 84, 7. (S. Jammerthal.)
z. 6. II) Zubereiten, die Lampen, Matth. 25, 7.
§. 7. III) Einem etwas zu gefallen thun; etwas beschönigen, entschnldigen und wohl gar vertuschen und verborgen halten wollen, 2 Kön. 17, 9. Ps. 36, 3.
Du sollst den Geringen nicht schmücken in seiner Sache, 2 Mos.
23, 3. vergl. 3 Mos. 19, 15. Was schmückest du viel dein Thun, daß ich dir gnädig sein soll?
Ier. 2, 33.
Schnauben
I) Stark Odem holen, auch von Thieren, Ier. 8, 16. Von GOtt, um seinen gerechten Zorn und Grimm auszudrücken. II) Pochen, drohen, im Zorn und Grimm anfahren, wie ein wildes Pferd. * Da schnaubete (A.: nieset«) der Knabe siebenmal, 2 Kön.
4, 35.
So lange ? das Schnauben von GOtt in meiner Nase ist,
Hiob 27, 3. Das Schnauben in unserer Nase ist wie ein Rauch, Weish.
2, 2. Des Erdbodens Grund wird aufgedeckt von dem Schnauben
seiner Nase, 2 Sam. 22, is. Pf. is, 16.
* SauluZ aber schnaubete noch mit Drohen und Morden wider die Jünger des HErrn, A.G. 9, i.
Schnäuze
Lichtputze, 4Mos. 4, 9. I K'ön. 7, 49. Zach. 4, 12.
Schnäuzen
Wer die Nase hart schnauzet, zwingt Blut heraus, Sprw. 30, 33.
Schnecke
I) Das Thier. II) Ein übrig gelassener, freier Platz, Ezech. 41, 11.
Sie vergehen, wie eine Schnecke verschmachtet, Ps. 68, V.
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