Schnellsuche:
Info: Zur Zeit wird der Volltextindex aktualisiert. Sie erhalten daher bei Suchen nicht die volle Anzahl an Treffern. Die Aktualisierung dauert typischerweise wenige Minuten.

Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

Diese Seite ist noch nicht korrigiert worden und enthält Fehler.

Sparta ? Speisen.
915
§. 2. Zwei Abwege, nämlich Geiz, Filzigkeit,
Kargheit, Sir. 14, 3. und Verschwendung, Sprw.
13, 11. Sir. 18, 32. sind hiebei zu vermeiden. z. 3. Sonst finden wir das Wort:
Breite aus die Teppiche deiner Wohnung, spar« seiner nicht
(ziehe sie nicht euaer zusammen), Esa. 54, 2. Und sparest sie (heiligest sie. zu offenbaren deine Gerechtigkeit),
daß sie gewürget werden, Iev. 12, 3. Spare deine Buße nicht, bis du krank werdest, Sir. 19, 88.
vergl. c. b, 8.
Sparta
Säende. Lacedämon, 1 Macc. 12, 2.
Spätling
Sind die Schafe, die langsam kommen, und also schwächer als die frühzeitigen, 1 Mos. 30, 42.
Spatregen, s. Frühregen
Fiel im gelobten Lande, wenn es auf die Zeitigung znging gegen den Hornung, denn die Ernte nahm ihren Anfang gleich nach Ostern, 5 Mos. 11,
14. Ier. 3, 3. c. 5, 24. Hos. 6, 3. Joel 2, 23. Zach. 10, 1.
Specerei
Allerhand wohlriechende Sachen, als Myrrhen, Aloe «., Esa. 39, 2. Ezech. 27, 22.
Zum heiligen Salböl gebraucht, 2 Mos. 30, 23. 34. c. 31, 11.
Kauften Maria «., Marc. 16, 1.
Damit wurde IEsus begraben, Joh. 19, 40.
Speer
Eine Art von langen Spießen, Partisan, 2 Sam. 21, 16. Der Hagel, Habac. 4, 11. ist gleichsam
GOttes Kriegsgewehr.
Ein Kriegslnecht durchstach IGsu Seite mit einem Speer, Joh.
Speichel
In das heilige Angesicht Christi, das auf dem Berge wie die Sonne glänzte, warfen die Werkzeuge des Teufels ihren Speichel, Matth. 26, 67. c. 27, 30.
Mein Angesicht verbarg ich nicht vor Schmach und Speichel,
Gfa. 50, e. IEsus machte einen Koth aus dem Speichel und schmierte des
Blinden Augen, Joh. 9, 6.
Speien, s. Herausköken
Ins Angesicht, 4 Mos. 12, 14. Hiob 30, 10.
Von Trunkenen, Esa. 19, 14. c. 23, s. Ier. 25, 27. c. 43, LS. Hab. 2, 16.
Der Narren Mund speiet eitel Narrheit, Sprw. 15, 2.
Der Hund frifset wieder, was er gespeiet hat, 2 Petr. 2, 22.
Speise
z. 1. «) Von Menschen. I) Was dem Leibe zur Nahrung und zur Erhaltung dient, besonders Essen. II) Woraus ein Essen zubereitet wird, 1 Mos. 41, 35. c. 42, 7. Hiob 28, 5. Ohne Speisen sind einige Zeit gewesen: Moses 4tt Tage und Nächte, 2 Mos. 34, 23. Ein Eaypter
8 Tage. i Sam. 30, 12. EliaS 4V Tage,c., 1 Kon. 19, S.
Christus, Matth. 4, 2. Ich habe euch gegeben allerlei Kraut ? zu eurer Speise, 1 Mos.
Du sollst allerlei Speise zu dir nehmen, 1 Mos. 6, 21. WaS sich reget und lebet, das sei eure Speise, i Mos. 9, 3. Unsere Seele elelt über dieser losen Speise. 4 Mos. 21. 5. Wenn du mich gleich hie hältst, so esse ich doch deiner Speise
nicht, Richt. 13, 16. Speise ging von dem Fresser, und Süßigkeit von dem Starken,
Richt. 14, 14.
Was Salomo täglich zur Speise haben müssen, i Kon. 4, 22. Der Mund schmecket die Speise, Hiob 12, 11.
Damit schrecket er die Leute und giebt doch Speise die Fülle,
Hiob 3s, 31.
Laß sie hin und her laufen um Speise, Ps. 59, 1s. Es wartet Alles auf dich, daß du ihnen Speise giebest zu seiner
Zeit, Pf. 104, 27.
Er giebt Speise denen, so ihn fürchten, Ps. m, 5. Ich will ihre Speise segnen, und ihren Armen Brods genug geben, Ps. 132, 15.
Der allem Fleische Speise giebt, Ps. 136, 25. Alle Augen warten auf dich; und du giebest ihnen ihre Speise
zu seiner Zeit, Pf. 145, 15.
Es ist viele Speise in den Furchen der Armen, Sprw. 13, 23. Laß mich aber mein bescheidenes Theil Speise dahin nehmen,
Sprw. 30, 8. Sie geben ihre Kleinode um Speise, baß sie die Seele laben,
Klagel. 1, 11.
Der Bauch nimmt allerlei Speise zu sich, Sir. 36, 20. Ueberfülle dich nicht mit allerlei niedlicher Speife, Sir.
37, 32. Ist das Leben nicht mehr, denn die Speife? Matth. S, 25. Luc.
12, 23.
Ein Arbeiter ist seiner Speise werth, Matth. 10, 10. Darum ermähne ich euch, Speise zu nehmen, euch zu laben, A.G.
27, 34. 36.
Die Speife (ist verordnet) dem Bauch, und der Bauch der Speise, 1 Cor. 6, 13.
Die Speise fördert uns nicht vor GOtt, 1 Cor. S, 6.
Darum, so die Speise meinen Bruder ärgert, wollte ich nimmermehr Fleisch essen, i Cor. 8, 13. S. Rom. 14, 15. 20.
So lasset nun Niemand euch Gewissen machen über Speise oder über Trank, Col. 2, 16.
Und verbieten ehelich zu werden, und zu meiden die Speise, die GOtt geschaffen hat, 1 Tim. 4, 3.
z. 2. III) Was der Seele zur Nahrung dient.
Christus und die durch sein Verdienst erworbene Gerechtigkeit ist die wahre Seelenspeise; abgebildet durchs Manna, 1 Cor. 10, 3. Die schwereren Glaubensartikel heißen starke Speise, Ebr. 5, 12.* Wirket (thut euch fleißig um nach der Seelen.)Speise, nicht die vergänglich ist, sondern die da bleibet (bis) in das ewige Leben, Joh. 6, 27. Mein Fleisch ist die rechte Speise, und mein Blut ist der rechte
Trank, ib. v. 55. * Milch hab ich euch zu trinken gegeben, und nicht (starke)
Speife (zn essen), i Cor. 3, 2. Den Vollkommenen gehört starke Speife, Ebr. b, 14.
§. 3. Thränenbrod ist ein Bild großen Elends. Meine Thränen sind meine Speise Tag und Nacht, Ps. 42, 4.
z. 4. b) uan Christo. Die Vollbringung des göttlichen Willens. Wie ein Hungriger sich mit Speise sättigt und erquickt, so war das, was Christum innerlich stärkte, und sein Verlangen stillte, das Thun des Willens GOttes.
Meine Speise ist die, baß ich thue den Willen deß, der mich gesandt hat, und vollende sein Werk, Joh. 4, 34.
§. 5. c) Vom Vieh. Hiob 24, 5. Sprw. 6, 8. c. 30, 25.
Wer bereitet dem Raben die Speise, wenn seine Jungen zu GOtt rufen? Hiob 38, 41.
z. 6. d) Vam Feuer, 3 Mos. 3, 16. Gevögel,
5 Mos. 28, 26.
Im Zorn des HErrn ist das Land verfinstert, baß da« Volk (von göttlichen Strafgerichten wie uom Feuer, ergriffen und anf-gerieben wird) wie die Speise des Feuers, Efa. 9, 19.
Speisen, s. Speise
Speiset ihn mit Wasser und Brod der Trübsal, 1 Kön. 22, 27.
Du speisest sie mit Thränenbrod, Pf. 60, s.
Ich würde sie mit dem besten Weizen speisen, Pf. si, 17.
Der die Hungrigen fpeifet, Pf. 146, 7.
Hungert deinen Feind, so speife ihn mit Brod, Sprw. 25, 21.
Röm. 12, 29. Und will dich speisen mit (genießen lassen) dem Erbe deines
Vaters Jacob, Esa. 58, 14.
Siehe, ich will dies Voll mit Wermuth speisen, Ier. 9, 15. Die Hungrigen speiset er (Tobias), Tob. 1, 20. Ich bin hungrig gewesen und ihr habt mich gespeiset, Matth.
25, 35. (S. Vnrllig ß. 2.) GOtt speiset« Israel mit Wachteln, 2 Mos. 16, 15. mit Man,
c. 16, 32. b Mos. S, 3. die Raben, i Kon. 17, 6. ein
Engel, i Kön. 19, 6. den Elias, Glisa 100 Mann mit 30 Vro»
den, 2 Kon. 4, 42. IEsus 5000, Matth. 14, IS f. ingleichen
4000 Mann, Matth. 15, 34 f.
115*