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Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

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Stater ? Stecken.
Vertrauen auf GOtt einen Muth fassen; e) Macht und Heer zusammen bringen, 1 Kön. 20, 22. f) sich mit Befestigung verwahren, Esa. 10, 31. g) mit Gewalt widersetzen, Gsa. 47, 12.
n) Moses den Iofua, b Mos. 1, 38.
* Abner das HauS Saul, 2 Sam. 3, 6.
d) David stärkte sich im HErrn, seinem GOtt, 1 Sam. 30, 6.
F. 5. Vom Brod, welches einem Abgematteten wieder Kräfte giebt, Ps. 104, 15. A.G. 9, 19.
Stater
Eine griechische Münze. Ein Loth schwer, so viel als ein Seckel, oder vier Drachmen, also 25 Sgr. Siehe Iahn's Archäol. I. 2, 53 f. Andere halten es für eine goldene Münze, zwei Seckel am Werth, Matth. 17, 27.
Stätte
Und schloß die Stätte zu mit Fleisch, 1 Mos. 2, 21.
Wie heilig ist diese Stätte, 1 Mos. 28, 17.
Die Stätte, darauf du stehest, ist heilig, Ios. 5, 15.
Dies ist die Stätte deß, der GOtt nicht achtet, Hiob 19, 21.
Wer wird auf des HErrn Berg gehen? und wer wird stehen
an seiner heiligen Stätte? Pf. 24, 3. (als ein wahres Glied
der Lirche hier im Glauben, dort im Hchanen.) HErr, ich habe lieb die Stätte deines Hauses, Pf. 26, 8.
vergl. Ps. 27, 4. Weiter sahe ich unter her Sonne Stätte des Gerichts, da war
ein gottloses Wesen, Pred. 3, 16. Ich gehe hin euch die Stätte zu bereiten, Joh. 14, 2. 2. (D. i.
die Wohnung im Himmel.) Welches ist die Stätte meiner Ruhe? A.G. 7, 49. Bis auf diese Stunde ? haben wir keine gewisse Stätte,
i Cor. 4, 11. Auch ward ihre Stätte (Ehre und Gewalt) nicht mehr gefunden
im Himmel, Offb. 12, 9.
Staub, Stäublein"
z. 1. I) Der Staub, 4 Mos. 5, 17. 5 Mos. 9, 21. Abschütteln von Füßen, Lnc. 10, 11. (S.
Lecken.) Aufs Haupt werfen. (S. Erde z. 3.) Ios. 7, 6. Klagel. 2, 10. Ezech. 27, 30. Offb. 18, 19.
Aus dem Staub wurden Läuse in Sgypten, 2 Mos. 8, 16. 17.
* Siehe, die Inseln sind (hebt er ron ihrer stelle weg) wie ein Stäublein, Esa. 40, IS.
§. 2. II) Der menschliche Leib, welcher aus Erde
gemacht und wieder zur Erde werden muß.
Wird dir auch der Staub danken, und deine Treue verkündigen? Ps. 30, 10.
Du nimmst weg ihren Odem, so vergehen sie, und werden wieder zu Staub, Pf. 104, 29.
Es ist Alles von Staub gemacht, und wird wieder zu Staub, Pred. 3, 20. (S. Fahren §. 3.) c. 12. 7.
Alle Menschen sind Erde und Staub, Sir. 17, 31. c. 33, 10.
z. 3. III) Das Grab, in welchem der Leib zur Erde wird.
Du legest mich in des Todes Staub, Ps. 22, 16.
Vor ihm werden Knie beugen Alle. die im Staube liegen, und die, so kümmerlich leben, Pf. 22, 30. (Ho, daß auch Keiner derselben sein Leben zn erhalten sich wird bemühen, Match. 16, 2S.)
z. 4. IV) Große Dürre.
Der HErr wird deinem Lande Staub und Asche für Regen geben tc., 5 Mos. 29, 2t.
§. 5. V) Menge und Vielheit, 2 Chr. 1, 9. Ps.
78, 27.
Ich will deinen Samen machen wie den Staub auf Erden,
i Mos. 13, 16. c. 28, 14. Sir. 44, 22. Wer kann zählen den Staub Jacobs? 4 Mos. 23, 10.
§. 6. VI) Einen geringen und verächtlichen Zustand, 1 Kön. 16, 2. Er hebet auf den Dürftigen aus dem Staube, 1 Sam. 2, 9.
Ps. 113, 7.
So verfolge mein Feind meine Seele ? und lege meine Ehre in den Staub (ein« elenden TodeR), Ps. 7, s.
Meine Seele liegt im Staube (traurig und bttrilbt), Ps.
119, 25.
Du Tochter Vabel, setze dich in den Staub, Esa. 47, l. Mache dich aus dem Staube, stehe auf, du gefangene Ieru-lem, Esa. 52, 2.
8. 7. VII) Schwachheit und Zerbrechlichkeit, Spreu, Esa. 17, 13.
Er gedenket daran, daß wir Staub sind, Ps. 103, 14. Des Gottlosen Hoffnung ist wie ein Staub, vom Wind zerstreuet, Weish. 5, is. vergl. Pf. i, 4. 6.
§. 8. VIII) Den gänzlichen Untergang einer Sache anzudeuten, 2 Chr. 34, 4. Esa. 25, 12. c. 26, 5.
Ezech. 26, 4.
Ich will sie zerstoßen wie Staub auf Erden, 2 Sam. 22, 43. Pf. 18, 43.
Staupe, Stäupen
I) Mit Ruthen hauen, Sir. 23, 10. Marc. 12,
3. 5. II) GOttes väterliche Züchtigungen, welche aus liebevollem Herzen, zur Prüfung und Bewährung* und III) seiue gerechten harten Strafen,** Weish. 16,16.
Dieser Stücke schäme dich keines ? den bösen Knecht wohl stäupen, Sir. 42, 5.
Ihr müsset gestäupet werden (man wird euch in den öffentlicheu Iuoenfchnlen peitschen), Marc. 13, 9. Wie den Paulus dreimal, 2 Cor. ii, 25. die Apostel, A.G. 5, 40. c. 16, 22.
*Sie werden ein wenig gestäupet, aber viel Gutes wird ihnen widerfahren, Weish. 3, 5.
Er stäupet aber einen jeglichen Sohn, den er aufnimmt, Ebr.
12, 6.
**Es ist deiner Bosheit Schuld, daß du so gestäupet wirst, Ier. 2, 19.
Ich habe dich geschlagen, wie ich einen Feind schlüge, mit unbarmherziger Staupe, Ier. 30, 14.
Stechen
8. 1. Es haben erstochen: Abner den Afahel mit dem Spieß, 2 Sam. 2, 23. Ioab den
Abner, c. 3, 27. den Amasa, 2 Sam. 20, 10. die Söhne
RimmonZ den Isboseth, 2 Sam. 4, 6. 7. Abifai will den Saul mit dem Spieße (durch-) stechen, 1 Sam.
26, 8.
Ihr sollt euch kein Maal stechen (ritzen), S Mos. 14, 1.
Ein Spruch in eines Narren Munde ist wie ein Dornzweig,
der in eines Trunkenen Hand sticht (den er mit der Hand
aufhebt), Sprw. 26, 9. Sie werden sehen, in welchen sie gestochen haben, Joh. 19, 37.
Offb. 1, 7. (Hlle Feinde werden einst mit Scham und Pein
seine Unschuld und Hoheit erkennen; Uelchen Trost anch ver»
kannte und gekränkte Gläubige haben.)
z. 2. Von der Sonne, Ion. 4, 8. auch von dem Monde, und dessen die Augen verletzendem, blendendem Schein, als Bild gefährlich einwirkender Kräfte, Ps. 121, 6. Esa. 49, 10. Schlangen, Amos 5, 19. c. 9, 3. Ier. 8, 17. Lästerzunge, Schmerzen, welche einen beunruhigen, Ps. 73, 21. und der Sünde, welche Gewissensbisse verursacht, Sir. 21, 2. Le-stechen, a)
Und du wirst ihn in die Ferse stechen, 1 Mos. 3, iö.
Wer unvorsichtig herausfähret, sticht wie ein Schwert, Sprw.
12, is.
Wer heimlich sticht, der verwundet sich selbst, Sir. 27, 2S. a) Viele lassen sich mit Gelbe (be-) stechen, Sir. 8, 3.
Stecken, s. Stab
F. 1. I) Unter den zwölf dürren Stäben trug Aarons grüne Blätter, Blüthen und frische Mandeln durch einauder, 4 Mos. 17, 8.
Vin ich denn ein Hund, daß du mit Stecken zu mir kommst?
1 Sam. 17, 43. Den Kümmel schlägt man aus mit einem Stecken, Esa.
29, 27.
Und die am Stecken gehen vor großem Alter, ZaH. S, 4. Auch keine Taschen ? auch keinen Stecken, Matth. 10, 10.
(S. Schuh §. 3.)
§. 2. II) Macht und Gewalt der Assyrer, wodurch GOtt die Juden züchtigte, Esa. 10, 5. Du hast den Stecken ihres Treibers zerbrochen, Csa. 9, 4.
(S. Lust Z. 6.)