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Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

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Stemhock ? Stellen.
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z. 5. VI) Christus, der Eckstein der Kirche. Er heißt der lebendige, 1 Petr. 2, 4. weil er das Leben in sich hat, und die Steine, welche anf ihn erbaut, d. i. ihm im Glauben anhangen, lebendig macht, mithin der Gemeinde Grund und Haltung wider alle Angriffe giebt. (S. Eckstein und Anlaufen.) Solches sahest du, bis daß ein Stein herab gerissen ward, ohne
Hände, Dan. 2, 34.
Denn siehe, auf den einigen Stein, den ich vor Iosua gelegt habe (den Zemnch, Messias, Eckstein, Ep>». 2, 20.), sollen sieben Augen (unzählig vieler Menschen, Juden und Heiden gerichtet) sein (daß sie sich im Leben und Sterben im Glauben an ihn halten, Joh. 6, 40.). Aber siehe ich will ihn aus-hauen (mit Geißeln und am Kreuz mit Nägeln) ? und will die Sünde defselbigen Landes (der ynmen Welt, i Joh. 2, 2.) wegnehmen auf Einen Tag (nämlich den Charfreitag), Zach. 3, 9.
z. 6. VII) Die Frommen, welche durch die Kraft Christi mit geistlichem Leben begnadigt, 1 Petr. 2, 5. Feurige Steine, Ezech. 28, 14. 16. sind das er-lenchtete Iudenvolk.
z. 7. Ps. 102, 15. Man freuet sich fchon, daß die Steine zn dem neuen Zionsbau an den Aposteln und ersten Jüngern Christi zusammen gebracht werden sollen.
§. 8. Das nnbnßfertige Herz des Sünders, Ezech. 36, 26. wird mit einem Stein verglichen wegen der Nnempfiudlichkeit, Ier. 5, 3. wegen seiner Härte und Kälte, da alle Wärme der göttlichen Liebe mangelt.
Steinbock
Soll eine Art wilder Böcke gewesen sein. Den Juden zu essen verboten, 5 Mos. 14, 5.
Steinern
a) Was aus Steinen gemacht, b) ein durch die Sünde hartes, unbändiges Herz, das ganz fühllos.*
Steinernes Maal, 1 Mos. 35, 14. Gefäß, 2 Mos. 7, 19. Ta-seln, 2 Mos. 24, 12. c. 31, 18. c. 34, i. 4. Messer, Iof. S, 2. 3. Götter, Dan. 5, 4. 23. Wafserkrüge, Joh. 2, 6.
Und verkündigte euch seinen Bund, den er euch gebot zu thun, nämlich die zehn Worte; und schrieb sie auf zwo steinerne Tafeln, 5 Mos. 4, 13.
* Und will das steinerne Herz wegnehmen aus eurem Leibe, und ein fleischernes Herz geben, Ezech. 11, 19. c. 36, 26.
Steinhaufen
Ein Hänfen Steine. Iof. 7, 26. c. 8, 29. Eine Stadt zum Steinhaufen machen, zeigt deren gänzliche Verwüstung an, 2 Kon. 19, 25. Damascus, Esa. 17, i. feste Städte, c. 37, 26. Jerusalem, Ier. 9, 11. c. 26, 18. Mich. 3, 12. Babel, Ier. 51, 37. Sämann, Mich. 1, 6.
Die haben den heiligen Tempel verunreiniget, und aus Jerusalem einen Steinhaufen gemacht, Pf. 79, 1. Er hat ihn verzäunet, und mit Steinhaufen verwahret (A.: die
Steine herausgeworfen), Esa. 5, 2.
Du machest die Stadt (die das Evangelium fahren lassen) zum Steinhaufen, Efa. 25, 2.
Steinicht
Ein felsichter Boden, der oben eine Erdschicht, aber tiefer hinein Felsen hat; Bild von leichtsinnigen, ungründlichen Herzen, die oberflächliche Rührungen, flüchtige Vorsätze haben, aber keine ernste Buße und keinen Bestand, Matth. 13, 5. Marc. 4, 16. Wenn solche Herzen in der Reue nicht zerknirscht werden, so kann das Evangelium nicht Wurzel schlagen.
Steinigen
Das Steimgen war bei den Juden eine gewöhnliche Strafe, und wurden die Nebelthäter auch so lange geworfen, bis sie todt.* Es ist bei Einigen gemißbraucht worden."*
* Die falschen Lehrer und Propheten, 5 Mos. 13, 10. die ihre Kinder dem Moloch opferten, 3 Mos. 20, 2. Wahrsager und
Zeichendeuter, ib. v. 27. der Flucher, 3 Mos. 24. 14. 23.
Lästerer, v. 16. die Sabbathschänder, 4 Mos. 15, 36. Ao-
ad'tter, 5 Mos. 17, 5. die Dirne, welche nicht Jungfrau
erfunden, c. 22, 21. Diebe, Iof. 7, 25. Ehebrecher, Joh.
8, 5. der Ochse, der einen Mann oder ein Weib stieß, daß sie
starben, 2 Mos. 21, 28. ** An Aboram, 1 Kon. 12, 16. Naboth, 1 Kon. 21, 13. 14.
Sacharins, 2 Chr. 34, 21. StephanuB, A.G. 7, 59. Paulus,
A.G. 14, 19. 2 Cor. 11, 25. Wenn wir denn der Egyptcr Greuel vor ihren Augen opferten,
würden sie uns nicht steinigen? 2 Mos. 8, 26. Es fehlet nicht weit, sie werden mich noch steinigen, 2 Mos.
17, 4.
Was den Berg anrührete, sollte gesteinigt werden, 2 Mos. 19, 13. Edr. 12, 20.
Da sprach das ganze Volk, man sollte sie (Iosnn und Calcb) steinigen, 4 Mos. 14, 10.
Das Volk wollte den David steinigen, 1 Sam. 30, 6. (weil er den Hmaltkitern Ursach zu Feind stligkeitrn gegeben, c. 27, 6. 9.)
Jerusalem, Jerusalem, die du tobtest die Propheten, und steinigest, die zu dir gesandt sind, Matth. 23, 37,
Sagen wir aber: von Menschen, so wird uns alles Volk steinigen, Luc. 20, 6.
Da hoben die Juden abermal Steine auf, daß sie ihn steinigten, Joh. 10, 31. 32. 33. c 11, 8.
Sie sind gesteinigt, zerhackt 2c., Ebr. 11, 37. vergl. 1 Kon. 21, 13. 2 Chr. 24, 21. A.G. 7, 58.
Steinkluft, Steinmetz
Die Risse und Löcher, Spalten, welche in und zwischen den felstchten Gebirgen sind. Steinmetzen sind Maurer.
Simson wohnte in der Steinkluft (auf der HVHt des Felsen) Etham, Richt. 15, 6. 11.
Die Steinklüfte sind der Kaninchen Zuflucht, Ps. 104. 18.
Hiram sandte David Steinmetzen, 2 Sam. 5, 11. David bestellte dergleichen, 1 Chr. 23, 2.
Steinritze, Steinschneider :c.
F. 1. Hohel. 2, 14. sind es die Steiuritzen der Wunden IEsu; und nach Ier. 16, 16. sollen die Apostel in der gauzeu Welt Menscheu fangen. Verachtete Leute wohnen in Steinritzen, Hiob 30, 6. Die Juden sollen vor Furcht in die Steinritzen kriechen, Vsa.
2, 21. IeremiaZ mußte seinen Gürtel in einen Steinritz verstecken,
Ier. 13, 4.
§. 2. Steinschneider, 2 Mos. 28, 11. 21. c. 39, 6. Sir. 45, 13.
IEsus riß sich von seinen Jüngern bei einem Steinwurf, ' Luc. 22, 41.
Stellen
z. 1. I) Sich verstellen; anders wollen, als sagen oder thun ist zulässig und unzulässig, welches Letztere die Laurer thun, Luc. 20, 20.
Iosua brauchte eine Kriegslist, Iof. 8, 15.
Amnon stellte sich krank, 2 Sam. 13, 2.
Iosia stellte (verkleidete) sich mit ihm zu streiten, 2 Chr.
35, 22. Der Feind stellet sich freundlich, Sir. 12, 15. als wollte er dir
helfen, ib. v. IS.
z. 2. II) Eiue Lebensweise befolgen. Stellet euch nicht dieser Welt gleich, Röm. 12, 2. (Wenn es vielleicht Anspielung auf die Schauspieler ist), legt nicht die Maske, die Gestalt der Welt an. Wir sollen nicht den in der Welt herrschenden uugöttlicheu Sinn billigen und nachahmen, mit ihrem Geist in keine Verühruug kommen, nicht weder die groben Sünden noch die seineren Nutugendeu und bösen Lüste und Gewohnheiten der Welt mit machen, uns nicht in sie verlieben, und in ihren Unflath einflech-ten lassen, 1 Petr. 4, 3. 1 Joh. 2, 15. 16. Das ist die freie, heilige Absonderung des Christen von der Welt. Cs stelle sich aber ein Jeglicher unter euch also, daß er
seinem Nächsten gefalle zum Guten, zur Besserung, Röm.
15, 8. Sie (die Nebe) stellet sich nicht ungeberdig (entziehet sich iiußer«
ttch guter Ordnung nicht), 1 Cor. 13, Y.