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Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

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Suchoth ? Sünbe.
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l. Suchoth; 2. Suchoth-Venoth
1) Hütten, a) Eine Stadt im gelobten Lande,
1 Mos. 33, 17. b) Ein Ort in Ggypten, 2 Mos. 12, 37. c) Ein Thal, Ps. 60, 8. 2) der Töchter Hütten. Ein Abgott, worunter Einige eine Henne mit ihren Inngen, Gluckhenne, Plejaden verstehen,
2 K'ön. 17, 30. Vielleicht sind es die Häuser. 2 Kon. 23, 7. gewesen, bestimmt zur unzüchtigen Abgötterei des Priapus oder der Venus. S. auch A.G. 19, 24.
Südwind
Der Wind, welcher von Mittag weht. Und erregte durch seine Stärke den Südwind, Ps. 76, 2S. Durch seinen Willen wehet der Südwind, Sic. 43, 18. Wenn ihr sehet den Südwind wehen, so sprecht ihr: es wird
heiß wcrden, Luc. 12, 05.
Sulamith
Vollkommen, Friedlami Hohel. 6, 12. Der Name der Kirche und Vrant Christi, welche ohne Flecken und nicht zum leiblichen Krieg, sondern zum geistlichen und ewigen Frieden berufen, und damit gesegnet ist.
Summa
Nimm die Summa der ganzen Gemeine der Kinder Israel,
4 Mos. LS, 2. der Leviten, v. 57. Ei, eine treffliche Summa, der ich werth geachtet bin von
ihnen (daß sie mich los tvürdm), Zach. II, 13. Summa: fürchte den HErrn, und ehre den Priester, Sir.
7, 32.
Summa: GOttes Werke kann man nicht alle zählen, Sir.
33, 8.
Summa: durch sein Wort bestehet Alles, Sir. 43, 28. Das ist nun die Summa (der Hauptzweck), davon wir reden,
<Ibr. 8, 1. -
Sünde
8. I. Tue Sünde ist.nach dem A. T. eine Abweichung von dem Gebote, Wege oder vorgesteckten Ziel, nach dem N. T. ist sie das Unrecht, 1 Joh. 3, 4. oder eine Abweichung von dem Gebote GOttes. Eine Nebertretung des Gesetzes, eine Ungesetzlichkeit; ihr Wesen ist also der Widerstreit unsers Willens mit dem göttlichen Willen, Abfall von GOtt; und darin besteht eben das Furchtbare und Entsetzliche der Sünde, daß der endliche geschaffene Geist dem allein heiligen und guten Willen des Unendlichen, des Schöpfers, daß das Kind dem Vater sich widerseht. Dieses innere tiefe Wesen der Sünde hat erst die Offenbarung aufgedeckt, und konnte es auch allein, weil sie den wahren GOtt geoffenbart. Es widerstreitet demnach der Schrift, ihrem Geiste wie dem Buchstaben schnurstracks, die Sünde nur als einen nothwendigen Durchgangspunkt, in der geistigen Bildung des Menschen anzusehen. Die Sünde, als Moment der Entwickelung gefaßt, wird zum Gegeutheil ihrer selbst, hört auf, eine That der Freiheit und damit strafbar zu sein; was eroterisch geworden in unreinen Gemüthern die gräßlichsten Verderbnisse anrichten würde. Auch gäbe es bei dieser Ansicht nur eine Schcinbuße, und eine Scheinerlösnng. Die sittliche Bildung aber konnte gar wohl, ohne Sündcnfall, durch Prüfungen und Bewährungen möglich sein, wie die Schrift nicht nur in dem unsünblichen Christus, sondern auch in den nicht gefallenen guten Engeln Beispiele nns vorstellt.
Bist du aber nicht fromm, so ruhet die Sünde vor der Thür,
1 Mos. 4, 7. (S. Kühen ß. 4.)
Meine Sünde ist größer, denn baß sie mir vergeben werden
möge, ib. v. 13. (S. Grsß ß. 1.)
Ihre (der Sooomiten) Sünden find fast schwer, ib. c. 16, 20. Was habe ich an dir gesündiget, daß du so eine große Sünde
wolltest auf mich und mein Reich bringen, 1 Mos. 20, 9. Ich gedenke heute an meine Sünde, 1 Mos. 41, 9. Lieber, vergieb deinen Brüdern die Missethat und ihre Sünde,
daß sie so übel an dir gethan haben, i Mos. 50, 17. Vergebet mir meine Sünde diesmal auch, 2 Mos. 10, 17. WaZ hat dir das Volk gethan, daß du eine so große Sünde
über sie gebracht hast? 2 Mos. 32, 21. Ihr habt eine große Sünde gethan, ib. v. 30. 21. Nun vergieb ihnen ihre Sünde, wo nicht, so tilge mich aus
deinem Buch, das du geschrieben hast, ib. v. 32. Der du beweisest Gnade in eintausend Glied, und vergiebst
Missethat, Uebertretung und Sünde, 2 Mos. 3 t, 7. Das soll euch ein ewiges Necht sein; daß ihr die Kinder Israel
versöhnet von allen ihren Sünden, im Jahr Ein Mal,
3 Mos. 16, 34. Ach mein HErr, laß die Sünde nicht auf uns bleiben, damit
wir närrisch gethan, und uns versündigt haben, 4 Mos."
12, 11. Wenn du das Geloben unterwegen lässest, so ist dirs keine
Sünde, S Mos. 23, 23. Die Väter sollen nicht für die Kinder, noch die Kinder für die
Väter sterben, fondern ein Jeglicher soll für seine Sünde
sterben, b Mos. 24, 16. (S. Sterben §. 4.) Er ist ein heiliger GOtt, ein eifriger GOtt, der eurer Nebertretung und Sünde nicht fchonen wird, Ios. 24, 19. Nun uergieb mir die Sünde, und kehre mit mir um, baß ich
den HErrn anbete, 1 Sam. 15, 25. So hat auch der HErr deine Sünde weggenommen, du wirst
nicht sterben, 2 Sam. 12, 13. Sondern ich bin ohne Wandel vor ihm; und hüte mich vor.
Sünden, 2 Sam. 22, 24. Pf. 18, 24. Traten hin, und bekannten ihre Sünde, und ihrer Väter Missethat, Neh. 9, 2. Warum vergiebst du mir meine Missethat nicht, und nimmst
nicht weg meine Sünde? (Derselben Straft, die ich leiden soll),
Hiob 7, 21. Daß du nach meiner Missethat fragest, und suchest meine Sünde,
tziob 10, S. Wie viel ist meiner Missethat und Sünde? laß mich wissen
meine Uebertretung und Sünde, Hiob 13, 23. Du schreibest mir an Betrübniß, und willst mich umbringen
um der Sünde willen meiner Jugend, Hiob 13, 26. Du wollest ja nicht Acht haben auf meine Sünde, Hiob 14, 16.
<M giebst aus nichts Acht, als auf meine Situde.) Seine Beine werden seine heimliche Sünde wohl bezahlen,
Hiob 20, 11. ^
Ich bin rein, ohne Missethat, unschuldig, und habe keine Sünde,
Hiob 33, 9.
WaZ hilfts, ob ich mich ohne Sünde mache? Hiob 35, 3. Gedenke nicht der Sünden meiner Jugend, und meiner Uebertretung, Pf. 25, 7. Siehe an meinen Jammer und Elend, und vergieb mir alle
meine Sünde, ib. v. 18. Wohl dem, dem die Uebertretungen vergeben sind, dem die
Sünde bedecket ist, Pf. 32, 1. Pf. 85, 3. Darum bekenne ich dir meine Sünde, und verhehle meine Missethat nicht, Pf. 32, 5. 38, 19. Meine Sünden gehen über mein Haupt; wie eine schwere Last
sind sie mir zu schwer geworden, Pf. 38, 5. Errette mich von aller meiner Sünde, Ps. 39, 9. Wenn du einen züchtigest um der Sünde willen, so wird seine
Schöne verzehret, wie von Motten, Pf. 39, 12. Es haben mich meine Sünden ergriffen, daß ich nicht fehen
kann, Ps. 40, 13. Tilge alle meine Sünde nach deiner großen Barmherzigkeit,
Ps. 51, 3. Wafche mich wohl von meiner Missethat, und
reinige mich von meiner Sünde, v. 4. 11. denn ich erkenne
meine Missethat, und meine Sünde ist immer vor mir,
v. 5. Unsere Missethat drücket uns hart, du wollest unsere Sünde
vergeben, Ps. 65, 4. Laß sie in eine Sünde über die andere fallen, daß sie nicht
kommen zu deiner Gerechtigkeit, Ps. 69, 28. Errette uns, und vergieb uns unsere Sünde um deines Namens willen, Ps. 70, 9. So will ich ihre Sündf mit der Nuthe heimsuchen, und ihre
Missethat mit Plagen, Ps. 69, 33.' Unsere Missethat stellest du vor dich, unsere unerkannte Sünde
in das Licht vor dein Angesicht, Ps. 90, 6. Der dir alle deine Sünde vergiebt; und heilet alle deine Gebrechen, Ps. 103, 3. Er handelt nicht mit uns (Sußfertigen) nach unsern Sünden,
Pf. 103, 10.
Seiner Mutter Sünde müsse nicht ausgetilget werden, Ps.
109, 14.
So du wW, HErr, Sünde zurechnen; HTrr, wer wird bestehen ? Ps. 130, 3.