Schnellsuche:
Info: Zur Zeit wird der Volltextindex aktualisiert. Sie erhalten daher bei Suchen nicht die volle Anzahl an Treffern. Die Aktualisierung dauert typischerweise wenige Minuten.

Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

Diese Seite ist noch nicht korrigiert worden und enthält Fehler.

Teuflisch - That.
963
betrüben könne; denn das ist ihnen hier nöthig und heilsam, Tob. 12, 13. Nein! solche völlige Befreiung haben die Gläubigen erst in jener Welt zu erwarten, 1 Petr. 5, 8. 9. Luc. 22, 31. 2 Eor. 12. 7. b) sondern diese Befreiung besteht darin, a) daß er sie nicht ohne GOttes Zulassung, viel weniger wider GOttes und ihren Willen überwinden und beherrschen kann, Luc. 22, 32. Hiob 1. Oon86n-tisutss tonst, non invitoL coZit ^uFusikin 8srm. 32. Opp. V. 114. I'srgug.äsi'V pot68t, praeoipi-tare nou potsät. ^isf-o^m. in Nattii. 4, 6. Opp. IX. 15. I'k. b) daß sie sich vor diesem ihrem Feinde bewahren, Ps. 46, 4. 1 Joh. 4, 4. sie bewahren ihr Herz, Sprw. 4, 23. ihre Augen, Ohren, Zunge und alle Glieder, Hiob 31, 1. sie bewahren sich durch steißige Betrachtung des göttlichen Worts, Ps. 119, 11. durch einen heiligen Vorsatz, Ps. 33, 2. durch Erinnerung und Erneuerung ihres Taufbundes durchs Gebet, durch Betrachtung der Häßlichkeit, List und Bosheit des Teufels, wie auch durch Betrachtung der Eigenschaften GOttes und seiner Strafgerichte, durch die Betrachtung des Leidens Christi und der nnermüoeten Arbeit des heiligen Geistes an ihren Seelen, durch Strafen, Lehren, Ermähnen, Treiben und Warnen; o) daß der Arge sie gar nicht antasten kann, ob er gleich um sie, wieder Wolf um den Schafstall, herumgeht, 1 Petr. 5, 8. Zach. 3, 1. Er kann ihnen nicht Schaden oder Leid thun, Ps. 105, 15. scheint es auch, als schadete er ihnen, so wendet es doch GOtt anders, Röm. 8, 28. 37. 2 Cor. 12, 7. O Seele! stehst du auch in der Wiedergeburt und genießt darin diese Seligkeit? und dankst du auch GOtt dafür? O sei nur stark in dem HErrn, und bewahre dich sorgfältig, so wird der Teufel dir nichts anhaben können, Joh. 14, 30. sondern du wirst seiner spotten und lachen, Esa. 8, 9. 10. c. 37, 22.
z. 8. Des Teufels Herrschaft und Reich über die Menschen in der Welt hat seinen Anfang im Paradiese genommen, ist durch Christum gestört worden und wird sein Ende mit dessen Verstoßung zur Hölle nehmen. Noch dauert es in den Kindern des Unglaubens, Eph. 2, 2. S. Reich.
8. 9. Das Wichtigste in dieser Lehre ist: ihren rechten praktischen Gehalt zeigen. Wer da meinte, die Schrift wollte damit nur ein specnlatives Bedürfniß befriedigen, und den Ursprung des Bösen erklären, verkennt ganz und gar ihren Zweck. Dieser geht nur auf das Praktische; indem diese Lehre dient:
1) den rechten Begriff des Bösen viel heller ms Licht zu sehen; daß dasselbe nicht in der Sinnlichkeit, sondern in dem Willen seinen Sitz habe, daß es nicht Werk der Natur, sondern der Freiheit sei; ? daß es nicht bloße Thorheit, Unklugheit, sondern Falschheit und Verworfenheit, nicht etwas bloß Schädliches, sondern etwas absolut Schändliches sei; ? und daß zwischen Böse und Gut nicht ein gradu-eUer, sondern ein specifischer Unterschied Statt finde.
2) Die ernstesten Warnungen vor der Sünde zu geben; indem, wer am Bösen Lust hat, und es. fördert, dem Satan ähnlich, sein Werkzeug wird; jetzt schon, ohne es zu ahnen, in seine Gemeinschaft tritt; und je tiefer er fällt, desto mehr in seine Gewalt geräth; ja endlich wenn er in der Sünde bleibt, in die wirkliche Geuos-sellschaft oer Verdammuiß mit dem Satan stürzt.
3) Die kräftigsten Erweckungen uns zu geben zur Wachsamkeit und Demuth, zum anhaltenden Gebet, zum Eifer in der eignen Heiligung und in der Bekämpfung besonders des öffentlichen Bösen; vor allen zur Dankbarkeit gegen Christum, dessen Verdienst es ist, uns aus der schimpflichsten Knechtschaft zu erlösen; und an den wir uns desto fester anschließen müssen, einen je gefährlicheren Feind wir zu bekämpfen haben, mit dem wir aber auch einen gewissen Sieg hoffen können.
Teuflisch
Iac. 3, 15. Sind, die keinen Geist haben, Vr. Jud. v. 19., sondern eine natürliche Erkenntniß, die von der Veroerbniß der Sünde zeugt, und von dem lügenhaften Verlaumber herkommt.
Thabor
Gold. a) Ein schöner hoher Berg in Galiläa, Ios. 19, 12. 22. an den Grenzen Sebulons. Nicht auf diesem ist Christus verklärt worden, Matth. 17, 1., sondern auf einem Berge bei Cäsarea Phi-lippi, c. 16, 13. b) Eine Stadt gleiches Namens, 1 Chr. 7, 77. Thabor und Hermon jauchzen in deinem Namen, Pf. 63, 13.
t. Thachpanhes; 2. Thachpenes
1) Eine egyptifche Stadt, Ier. 2, 16. c. 43, 7. vapknas ?6iu8ias am westlichen Ufer des pelusi-schen Nilarms. 2) Gemahlin des Königs in Egyp-ten, 1 Kon. 11, 19.
Thaddäus, s. Judas t. Thaenach; 2. Thaerea
1) Eine Stadt im Lande Canaan, Ios. 12, 21. 2) Ein Sohn Michas, 1 Ehr. 9, 35.
t. Thahas; 2. Thahat
1) Dachs. Ein Sohn Nahors, 1 Mos. 22, 24, 2) Niederwärts, a) Ein Lager der Israeliteu, 4 Mos. 33, 26. b) Ein Sohn Assirs, 1 Chr. 7, 24.
Thal
z. 1. I) Ein niedriger und tiefer Ort zwischen zwei Bergen, Ios. 8, 11. 13. Esa. 22, 7. c. 28, 1. Das Thal der Leichen, Ier. 31, 40., welches vielleicht Tophet, wo Sanheribs Armee getödret wurde, soll dem HErrn heilig sein. Der Sinn ist, die Kirche Christi werde sich ausbreiten, und bis an der Welt Ende bestehen. Z. B. Siddim, i Mos. 14, 3. Hebron, c. 37, 14. Hiroth,
2 Mos. 14, 2. Ajalon, Ios. 10, 12. Hinnom, c. 15, 6.
Zeboim, 1 Sam. 13, 18. Kidron, 2 Kön. 23, 4. Suchot,
Pf. eo, 8. Iosaphat, Joel 3, 7. Berg und Thal zittern, wenn er heimsuchet, Sir. 16, 19.
z. 2. Ich will geben das Thal Achor, die Hoffnung auffuthuni Hos. 2, 15. Ebr.: als die Pforte der Hoffnung. Dieses Thal, welches den Namen Achor, d. i. Vestürznng, Betrübniß von Achans Frevel, Ios. 7, 26. erhielt, lag gleich am Eingang Canaans, und gewährte also den lange in der Wüste Herumgezogenen die baldige Aussicht auf Nuhe. So wird auch dem Volke uach den Leiden des Erils Rückkehr verheißen und glücklichere Zeiten. Mit Beziehung auf die Zeit oeS ^N. T. ward die Kirche auch beim Beginn eröffnet durch das Gericht über die Nutreue Jerusalems und der Juden, vergl. Esa. 65, 10.
121*