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Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

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Uhu ? Umgchen.
Pharao sahe im Traum sieben fette und sieben dürre Kühe am Ufer stehen, i Mos. 41, 3. 17. Moses ward in das Schilf am Ufer des Wassers gelegt, 2 Mos. 3, 3. der Jordan war voll am Ufer, da Israel durchging, Ios. 3, 15. c. 4, 18. alles Volk stand am Ufer, Matth. 13, 2 2c.
Uhu ,
Eine Art Nachteulen, der in finstern Gemäuer hausende, als Unglücksvoacl aefürchtete Vnbo, 3 Mos. 11, 17. 5 Mos. 14, 16
1. Mai; 2. Ulam
1) Starke. Ein Vrnnnen, Dan. 8, 2. 2) Halle. Ein Sohn Sares, 1 Chr. 8, 16.
Umbringen
§. 1. a) S. Todten, Verderben.
Willst du den Gerechten mit bem Gottlosen umbringen? 1 Mos.
18, 23.
Sr bringet um (in Milchen Züchtigungen) beide den Frommen
und Gottlosen, Hiob 9, 23. Er macht Etliche zum großen Volk; und bringet sie wieder um,
Hiob 12, 23. Du schreibest mir an Betrübniß, und willst mich umbringen
um der Sünde willen meiner Jugend, Hiob 13, 20.. Du bringest die Lügner, Pf. 5, ?. die Gottlosen, Pf. 9, 6. die
wider dich huren, um, Ps. 73, 27. Sie haben mich schier umgebracht auf Erden, Ps. 119, 67. Die Gottlosen warten auf mich, daß sie mich umbringen, ib.
v. 95.
Bringe um alle, die meine Seele ängstigen, Pf. 143, 12. Der Ruchlosen Glück bringet sie um, Sprw. 1, 32. Wo sie aber nicht hären wollen, so will ich solches Volk ausreißen, und umbringen, spricht der HTrr, Ier. 12, 17. Der Wein bringet viele Leute um, Sir. 31, 30. Es ist vorhanden, daß Herodes das Kindlein suchet, dasselbe
umzubringen, Matth. 2, 13. Hielten einen Rath über ihn, wie sie ihn umbrächten, Matth.
12, 14. Luc. 19, 47.
Ein Dieb kommt nicht, denn daß er stehle, würge und umbringe,
Joh. 10, 10. EZ wäre gut, daß ein Mensch würde umgebracht für das Volk,
Joh. 18, 14. Welchen der HErr umbringen (nnch und nach aufreiben) wird
durch den Geist seines Mundes, Z Thefs. Z, 8.
§'. 2. b) Verschwenden und nnnütz verthun, Lnc. 16, 1.
Wer laß ist in seiner Arbeit, der ist ein Bruder deß, der das
Seine umbringet, Sprw. 18, 9. Ihre Priester aber bringen das um, das ihnen gegeben wird,
Bar. S, 27. Und daselbst brachte er sein Gut um mit Prassen, Luc. 15, 13.
Umsahen, Umfangen
a) Von allen Seiten mit Beweisen der göttlichen Güte umringt sein. b) In Nöthen und Todesgefahren, denen man nicht entfliehen kann, schweben.
a) Wer aber auf den ZErrn hoffet, den wird die Güte umfangen, Pf. 22, 10.
b) Der Hollen Bande umsiengen mich, Pf. 18, 6. Stricke des Todes hatten mich umfangen, Pf. 116, 3.
Umgeben
Umringen, umfangen. Eine Größe und Vielheit anzuzeigen, Ebr. 5, 2.
Die Leute zu Sodom Lots Haus, 1 Mos. 19, 4. die Gasiter
Simfon, Richt. 16, 2. Er hat mich umgeben mit seinen Schützen, Hiob 16, 13. c.
13, 6.
Und werde darnach mit diefer meiner Haut umgeben werden 2c.,
Hiob 19, 26. Darum bist du mit (Trübsal als mit) Stricken umgeben, Hiob
22, 10.
Wo wir gehen, fo umgeben sie uns, Ps. 17, 11. Pf. iig, 10. 11. Große Farren (Hunde, Ps. ZZ, 1?.) haben mich umgeben, Pf.
22, 13.
Es haben mich umgeben Leiden ohne Zahl, Ps. 40, 13. Warum sollte ich mich fürchten in dösen Tagen, wenn mich
die Missethat meiner Uebertreter umgiebt? Ps. 49, 6. Sie umgeben mich wie Bienen, Ps. 118, 12. Das Weib wird den Mann umgeben, Ier. 31, ZZ. (S. Mann
s. s.)
Er hat mich verbauet, und mich mit Galle und Mühe umgeben. Klaget. 3, 5.
Du warfest mich in die Tiefe mitten im Meer, daß die Fluthen mich umgaben, Ion. 2, 4. 6.
Dich wird umgeben (nn dich wird endlich anch kommen) der Kelch in der rechten Hand des HErrn, Hab. 3, 16.
Um der Hoffnung willen Israels bin ich mit dieser Kette umgeben, A.G. LS, 20.
Umgehen
§. 1. a) Umhergehen, Zach. 14, 10, A.G. 8,4. b) Im Schwang gehen, grassiren, Ezech. 5, 17.
a) Ich will aufstehen und in der Stadt um-(her-)gehcn auf den Gassen, Hohel. 3, 2.
Gehe in der Stadt um, du vergeßne Hure, Esa. 23, 16.
b) Solches (Hader und Frevel) gehet Tag und Nacht um und um in ihren Mauern, Ps. 55, 11.
§. 2. c) Mit etwas; auf etwas mit Fleiß seine Gedanken richten.
Welche mit bösen Tücken umgehen, Ps. 26, 10.
Die mir übel wollen ? gehen mit eitel Listen um, Ps. 39, 13.
Wohl dem ? der sich nicht wendet zu den tzoffärtigen, und die
mit Lügen umgehen, Ps. 40, 5. Herz, das mit bösen Tücken umgehet (haßt der HErr), Sprw.
6, 18. 16.
Die mit bösen Ränken umgehen, werden fehlen, Sprw.
14, 22. Sie gehen mit bösen Tücken um, halten kein Recht, Ier.
5, 28. Wehe denen, die Schaden zu thun trachten, und gehen mit bösen
Tücken um auf ihrem Lager, Mich. 2, 1. Wer mit heimlichen Tücken umgehet, kann nicht Nuhe davor
haben, Sir. 13, 32. Wohl dem, der mit GOttcZ Wort umgehet, Sir. 14, 22.
z. 3. Mit Werken umgehen 1 damit die Seligkeit verdienen wosten; dahingegen die, welche nicht damit umgehen, ihre Hoffnung anf GOtteS Gnade und Christi Verdienst gründen. Dem aber, der mit Werken umgehet (dem Lohnnrlieiter), wird
der Lohn nicht au3 Gnaden zugerechnet, fondern aus Pflicht,
Röm. 4, 4. und v. 5. (So Würde, wenn der Mensch sich ge>
traute, fu gegen GOtt sich ;u stellen, er die Seligkeit als schul-
digen Lo!,u fordern.) Die mit des Gesetzes Werken umgehen, die sind unter dem Fluch,
Gal. 3, 10. Weil sie,lie dem Gesetz Geniige leisten, vielmehr
schuldig, straftnr ftud.)
§. 4. ö) Mit einem 1) Unigang und Freund-schaft pflegen; 2) einem so und so begegnen, ihn behandeln, 1 Chr. 11, 4. Ier. 18, 6.
Wer mit den Weisen umgehet, der wird weise, Sprw. 13, 20. Gehe nicht viel um mit einem Unverständigen, Sir. Z2, 14. 2) So will ich auch mit diesem Volk wunderlich umgehen, Esa.
29, 14.
Und will mit ihnen umgehen, wie mit den bösen Feigen, Ier.
29, 17.
Und will also mit. dir umgehen, als ich nie gethan, und hinfort
nicht thun werde, Ezech. 5, 9. Ich will mit ihnen umgehen, wie sie gelebet haben, Gzech.
7, 27.
§. 5. Die Gläubigen gehen mit GOtt um wie mit ihrem besten Freunde in süßer Vertraulichkeit und heiliger Einfalt, 1 Mos. 18, 3. Ps. 16, 8. Hohel. 7, 10. Ihr Wille ist GOttes Wille. Bald unterreden sie sich mit GOtt, bald führen sie ihm seine Verheißungen zu Gemüthe, bald fragen sie ihn, bald bitten sie ihn, bald klagen sie ihm ihre und Anderer Noth. Besonders eröffnen und klagen sie auch ihrem besten Freunde, Christo, ihre ihnen noch anklebenden Schwachheiten und Fehler, und suchen in seinem Blute täglich ihre Reinigung, Ps.
19, 13. sie beschuldigen und klagen sich härter au, als GOtt selbst sie anklagt, 1 Cor. 11,31. darneben eifern sie auch für GOtt und seine Ehre, und gerathen darüber in eine heilige Ungeduld, Hiob 30,
20. Esa. 63, 15. sie danken GOtt für Alles, auch selbst für das liebe Kreuz, Ps. 118, 21. 119, 71. daher würdigt sie auch GOtt seines allerseligstcn Umgangs. Er offenbart sich ihnen in Christo JEsu immer naher, reichlicher und vertraulicher, Ps.25,14.