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Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

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Urtheilen ? Vater.
Sie koken die Urtheile heraus, Esa. 28, 7. Sitze nicht bei unrechtem Urtheil, Sir. 11, 9. Und haben ihr Urtheil (uon Jedermann gefällt), daß sie den ersten Glauben verbrochen, i Tim. 5, 12.
§. 2. b) Verdammung zur Strafe, Strafurtheil, und dessen Vollziehung. Darum gehen verkehrte Urtheile vor. Hab. 1, 4. (S. Recht
s- 4.) Denn das Urtheil (auf und durch Adams «fall) ist gekommen
aus Einer Sünde zur Verdammniß, Röm. 5, 16. Die aber widerstreben, werden über sich ein Urtheil empfangen
(gerechte Ztrnfe sich zuziehen), Rom. 13, 2. Wer euch irre macht, der wird sein Urtheil tragen, er sei, wer
er wolle, Gal. 5, 10. Von welchen das Urtheil von lange her nicht säumig ist, und
ihre Vcrdammniß schläft nicht, 2 Petr. 2, 3. Unterwinde sich nicht Jedermann Lehrer zu sein, und wisset,
daß wir desto mehr Urtheil empfangen werden, Iac. 3, 1.
8. 3. c) GOttes gerechte Strafe, Gerichte, Ezech. 39, 21. Zeph. 2, 2. Besonders nimmt er sich der Seiuigen an, schafft ihnen Rccht, und zeigt durch seine Nache, daß sie recht, und Babel unrecht haben.*
c) Wcnn du das Urtheil läßt hören vom Himmel, so erschrickt
das Erdreich, Ps. 76, 9. Denn wir wissen, daß GOttes Urtheil ist recht über die, so
solches thun, Röm. 2, 2. Alle Heiden werden kommen, und anbeten vor dir: denn deine
Urtheile sind offenbar geworden, Offb. 15, 4. Komm, ich will dir zeigen das Urtheil der großen Hure, die da
auf vielen Waffern sitzt, Offb. 17, 1. * Freue dich über sie, Himmel, und ihr heiligen Apostel und
Propheten, denn GOtt hat euer Urtheil an ihr gerichtet,
Offb. IS, 20.
Urtheilen
1) Ein Urtheil fällen, 2) rächen. 3) einem etwas zuerkennen. Ezech. 13, 19. 4) beschließen, sich vorsetzen, A.G. 3, 13. 5) auf eine uuerlaubte Art richten.
Der HErr urtheilet nicht recht; so sie doch unrecht haben, Gzech. 33, 17. 20.
Sei unerschrocken, wenn du urtheilen sollst, Sir. 4, 3.
Du sollst nicht urtheilen, ehe du die Sache hörest, Sir. 11, 8.
Ihr Heuchler, des Himmels Gestalt könnet ihr (be-)urtheilen.
könnet ihr denn nicht auch die Zeichen dieser Zeit urtheilen?
Matth. 16, 3. 3) HErr, du bist gerecht, ? daß du solches geurtheilet hast,
Offb. 16, 5. 5) Strafe dich zuvor selbst, ehe du Andere (be-)urtheilest, Sir.
18, 21.
Wer seinen Bruder urtheilet, der ? urtheilet das Gesetz, Iac.
4, 11. <S. Mchter Z. 4.) Wer bist du, baß du einen Andern urtheilest? Iac. 4, 12.
1. Usa; 2. Usal
1) Stark. Ein Sohn Abinadabs, der, weil er die Bundeslade angriff, vom HErrn gelobtet wurde, 2 Sam. 6, 3. it. Ein Israelit, 2 Kon. 21, 18. 2) Wandler. Ein Sohn Iaketans, 1 Mos. 10, 27.
t. Usi; 2. Usia
1) Meine Starke. Ein Sohn Vnkis, 1 Chr.
7, 5. und Andere mehr, 1 Chr. 8, 2 :c. 2) Des
HErrn Stärke. König in Inda, 2 Kon. 15, 30. Siehe von ihm 2 Chr. 26, 3 ff.
l. Usiel; 2. Uthai
1) GOttes Stärke, a) Ein Sohn Kabaths, 2 Mos. 6, 18. b) der Sohn Ieseis, 1 Chr. 5, 42. u. A. m. 2) Zeitlich. Ein Sohn AmmihudS, 1 Chr. 10, 4.
Uz
Rath. a) Ein Sohn Amrams, 1 Mos. 10, 23. b) Ein Land an Edom angrenzend, gegen Arabien und Chaldäa hin, Hiob 1,1. Daß Alles wahrhaftig geschehen, ist aus Ezech. 14, 14. und Iac. 5,11. zu schließen.
1. Vaheb; 2. Vajesatha
1) 4 Mos. 21, 14. Sind Worte, ans einem Vuch angeführt, welche nicht wohl zn übersetzen. 2) Oelba'um. Ein Sohn Hamans, Esth. 9, 9.
t. Vaphsi; 2. Vasni; 3. Vasthi
1) Zerbrccher. Einer aus dem Stamm Naph-thali, 4 Mos. 13, 15. 2) Der Andere. Der erste Sohn Samuels, 1 Chr. 7, 28. 3) Säustrin. Die hofsartige Gemahlin des Ahasverus, Esth. 1, 9.
Vater
z. 1. ^) Von GM. a) Persönlich. 1) Die
erste Person in der Gottheit, und zwar in Ansehung seines eingebornen Sohnes, welchen er von Ewigkeit her aus seinem Wesen nach der göttlichen Na» tur gezeugt; und wegen der persönlichen Vereini-gnng ist er auch Vater der menschlichen Natur. GOtt ist in dieser Beziehung im höchsten Sinne Vater; und so lehrt ihn uns nnr die Offenbarung kennen, als durch welche erst die Realität des Sohnes mvs gewitz wird; und die GOtt diese Vaterschaft absprechen, leugneu gerade den höchsten Vorzug seines Wescns. S. Sohn §. 4.
Ich will sein Vater sein, und er soll mein Sohn sein, 2 Sam.
7, 14. Ebr. i, 5. (S. Same Z. 5.) Er wird mich nennen also: du bist mein Vater; mein GOtt
und Hort, der mir hilft, Pf. 89, 27.
EZ werden nicht Alle, die zu mir sagen: HErr, HErr, in da3
Himmelreich kommen, sondern die den Willen thun meines
Vaters im Himmel, Matth. 7, 21. c. 12, 50. Wer mich bekennet vor den Menschen, den will ich bekennen vor
meinem himmlischen Vater, Matth. 10, 32. 33. Ich preise dich, Vater und HErr Himmels und der Erden,
daß du solches den Weisen und Klugen verborgen hast, und
hast es den Unmündigen offenbaret, Matth. 11, 25. Alle Dinge sind mir übergeben von meinem Vater, ib. v. 27.
Luc. 10, 22. Alle Pflanzen, die mein himmlischer Vater nicht gepsianzet, die
werden ausgereutet, Matth. 15, 13. Wo Zween unter euch Gins werden ans Erden, warum es ist,
das sie bitten wollen, das soll ihnen widerfahren von meinem Vater im Himmel, Matth. 18, 19. Also wird euch mein himmlischer Vater auch thun, so ihr nicht
vergebet tc., Matth. 18, 35. Marc. 11, 25. 26. Das Sitzen zu meiner Rechten und Linken zu geben, stehet mir
nicht zu, sondern denen es bereitet ist von meinem Vater,
Matth. 20, 23. (S. Rechte ß. 4.) Von dem Tage aber und von der Stunde weiß Niemand, auch
die Engel nicht im Himmel, sondern allein mein Vater,
Matth. 24, 36. Mein Vater, ist es möglich, so gehe dieser Kelch von mir,
Matth. 26, 39. 42. Marc. 14, 36. Luc. 22, 42. Joh. 12, 27.
(S. Kelch Z. 4.) Meinest du, daß ich nicht könnte meinen Vater bitten, daß er
mir zuschickte mehr denn zwölf Legionen EngeN Matth.
26, 53.
Wisset ihr nicht, daß ich sein muß itt ösm, öcks mel'ttes Saters
ist? Luc, 2, 49. Vater, uergieb ihnen, denn sie wissen nicht, was sie thun,
Luc. 23, 34.
Machet nicht meines Vaters Haus zum Kaufhaus, Joh. 2, 16. Der Vater hat den Sohn lieb und hat ihm Alles in seine Hand
gegeben, Joh. 3, 35. Mein Vater wirket bisher, und ich wirke auch, Joh. s, 17.