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Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

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Willfertig ? Wind.
z. 2. II) Da einer thut, was ihm gelüstet, III) die Lüste des verderbten Fleisches, Eph. 2, 3. 1 Pctr. 4, 8.
Dein Wille (Gehorsam) soll deinem Manne unterworfen sein, und er soll dein HErr sein, 1 Mos. 3, IS. Sir. 25, 33.
Gieb mich nicht in den Willen meiner Feinde, Pf. 27, 12.
Siehe, wenn ihr fastet, so übet ihr euren Willen, Esa. 59, 3.
Folge nicht deinen bösen Lüsten, sondern brich deinen Willen, Sir. 18, 30.
IEsum übergab er ihrem Willen, Luc. 23, 25.
§. 3. IV) Die natürlichen Kräfte oder Veschlie-ßungen dcs freien Willens, Joh. 1, 13. Die Freiheit des Willens lst zn betrachten: 1) in dem Stande der Unschuld, da war der Wille des Menschen nicht uur zum Guten geneigt, sondern er hatte anch Kraft, dasselbe zu vollbringen; 2) in dem Stande der Sünde, da hat der Wille zwar seine Freiheit in solchen Dingen, welche die äußerlichen Sitten, seine Natur, und die äußerliche Kirche betreffen; sich aber zn geistlichen Dingen hinzuneigen, und dieselben auf eine geistliche Art zu verrichten, also GOtt zn lieben, und alles Gute ans heiligen Trieben zu thun, hat der Wille kein Vermögen, sondern er steht nnter der Herrschaft der Sünde; 3) in dem Stande der Gnade, wird der Wille des Menschen von dem Dienst der Sünde befreit, und die Verlornen Kräfte werden ihm wiedergeschenkt, daß er das Gnte wollen und vollbringen kann, doch so, daß noch immer einige Neigung zum Bösen in ihm übrig bleibt, daher ein Mensch aus dem Stand der Gnade wieder herans fallen kann; 4) und nach dem Stande der Herrlichkeit, wo die Freiheit des Willens wird wieder völlig hergestellt sein, und der Mensch nichts Anderes wollen, wünschen und verlaugen wird, als was dem göttlichen Willen gleichförmig ist, 5) der Vorsatz, 1 Cor. 16, 12.
6) Geneigtheit, Gntes zu thun, 2 Cor. 8, 19. c. 9, 2.
8. 4. t,) Von GDtt. Die göttliche Kraft, da er das Gute will und das Böse verwirft. 1) GOt-tes ewiger Rathschluß, die Menschen selig zn machen, Gal. 1, 4. Eph. 1, 5. 9. Ebr. 10, 10.
Der HGrr hatte willens sie zu todten, 1 Sam. 2, 25. (S.
Todten Z. 3.) Also auch ist es vor eurem Vater nicht der Wille, daß Jemand
von diesen Kleinen verloren werde, Matth. 18, 14. Wer kann seinem Willen widerstehen, Röm. 9, 19.
7) Er hat uns gezeuget nach seinem Willen durch das Wovt der Wahrheit, auf daß wir wären Erstlinge seiner Creaturen, Joh. i, 16.
z. 5. 2) Die göttliche Fürsorge, da er die Reisen der Frommen leitet, Röm. 1, 10. c. 15, 32.
§. 6. 3) Das, was er will gethan haben, Esa. 44, 28. A.G. 13, 22. 1 Petr. 2, 15. ' Lobet den HErrn ? seine Diener, die ihr seinen Willen thut,
Ps. 103, 21.
Was weigerst du dich wider GOttes Willen? Sir. 41, s. Dew Wille geschehe auf Erden wie im Himmel, Matth.
6, 10.
z. 7. Und zwar a) in Ansehnng seines Sohnes, alles das, was er znr Erlösung der Menschen gethan und gelitten; b) in Ansehung der Menschen; da sie 1) in Bezug auf das Thatige, das Gesetz halten, R'öm. 2, 18. und an Christnm glauben; 2) in Bezng auf das Leidentliche, Alles, was GOtt ihnen schickt, mit völliger Einstimmnng aufnehmen und tragen sollen. ") Deinen Willen, mein GOtt, thue ich gerne, Ps. 40, 9. Ebr.
10, 7.
Mein Vater, ist es nicht möglich, daß dieser Kelch von mir gehe, ich trinke ihn denn, so geschehe dein Wille, Matth. 26, 42. Luc. 22, 42.
Meine Speise ist die, daß ich den Willen thue deß, der mich gesandt hat, und vollende sein Werl, Joh. 4, 34. s, 39.
Ich suche nicht meinen Willen, fondern des Vaters Willen, der
mich gesandt hat, Joh. 5, 30. Das ist aber der Wille des Vaters ? daß ich nichts verliere
von Allem, das er mir gegeben hat, Joh. 6, 39. b) Denn das ist der Wille GOttes, eure Heiligung, baß ihr
meidet die Hurerei, 1 Thess. 4, 3. Seid dankbar in allen Dingen; denn das ist der Wille GOttes
in Christo JEsu an euch, ib. c. 5, 18. Es werden nicht Alle, die zu mir sagen: HErr, HGrr, in das
Himmelreich kommen, sondern die den Willen thun meines
Vaters im Himmel, Matth. 7, 21. Wer den Willen thut meines Vaters im Himmel, derselbige ist
mein Brüder lc., Matth. 12, 50. Marc. 3, 25. Das ist der Wille deß, der mich gesandt hat, daß, wer den
Sohn siehet und glaubet an ihn, habe das ewige Leben, Joh.
s, 40. ? auf daß ihr prüfen möget, welches da sei der gute, der
wohlgefällige und der vollkommene Gotteswille, Röm.
12, 2. Darum werdet nicht unverständig, sondern verständig, was da
sei des HErrn Wille, Eph. 5, 17. Wer den Willen GOttes thut, der bleibet in Ewigkeit, 1 Joh.
2, 17. Geduld ist euch noth, auf daß ihr den Willen GOttes thut,
Ebr. 10, 3S. Der mache euch fertig in allem guten Werke, zu thun seinen
Willen, Ebr. 13, 21.
§. 9. GOtt will sich nach seinem natürliche« Willen selbst, als das höchste Gnt; nach seinem freien und zwar unbedingten hat er die Welt schaffen wollen, Offb. 4, 11. nach seinem bedingten und zwar vorhergehenden will GOtt alle Menschen selig haben, 1 Tim. 2, 4. nach dem nachfolgenden unter der Bedingung, wenn sie an Christum glauben, Joh.
3, 16. Wer'also nicht selig wird, ist'selber Schuld, denn er glaubet nicht an Christnm. Er verhindert den Willen GOttes. Daher könnte man den Willen GOttes in diesem Fall besser in den uerhin» derten und nicht verhinderten Willen eintheilen.
8. 9. Der Sünde den Willen nicht lassen, I Mos.
4, 7. heißt, sie nicht herrschen lassen.
Willfertig
Ein gntes versöhnliches Herz, und Znneignng zu einem haben.
Sei willsertig deinem Widersacher bald, dieweil du noch bei ihm auf dem Wege bist, Matth. 5, 25.
Willig
Gutwillig, 2 Cor. 8, 12. gehorsam.
Erkenne den Willen deines Vaters, und diene ihm mit ganzem Herzen und mit williger Seele, 1 Chr. 29, 9.
Laß dir gefallen, HErr, das willige Opfer meines Mundes, Ps. 119, 103.
Wer ist der, so mit willigem Herzen zu mir nahet? Ier. 30, 21. Der Geist ist willig (fertig und bereit), aber das Fleisch ist schwach, Matth. 2S, 41.
Willigen
Hüte dich, daß du in keine Sünde willigest, und thust wider GOttes Gebot, Tob. 4, s.
Wimmeln
In großer Menge sich regen und hervor kriechen, ? Mos. 8, 3. Ps. '104, 25. Ps. 105, 30.
Wind
z. 1. a) Ist nichts Anderes, als die bewegte Luft, Pred. 1, 6. c. 11, 15. Offb. 7, 1. Auf den wind achten, Pred. 11, 4. (S. Säen.) GOtt ließ Wind auf Erden kommen, 1 Mos. S, I. Stieß an die vier Ecken des Hauses, Hiob 1, 19. Am Himmel wird es schön durch seinen Wind, Hiob 2ß, 13. Da er dem Winde sein Gewicht machte, Hiob 88, 25. Wenn der Wind wehet, so wird es klar, Hiob 37, 21. Wenn der Wind darüber gehet, so ist sie (die Mnme) nimmer da,
Ps. 103, 16.
Du machst deine Engel zu Winden, und deine Diener zu Feuer-«
flammen, Pf. 104, 4. Ebr. 1, 7. Der den Wind aus heimlichen Oertern kommen läßt, Pf. 1I5, 7.