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Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

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Windeln ? Wissen.
1101
Vr laßt seinen Wind wehen, so thauet es auf, Pf. 147, 18.
Wer fasset den Wind in seine Hände? Sprw. 30, 4.
Wir sind Alle verwelket, wie die Blätter, und unsere Sünden
führen uns dahin, wie ein Wind, Esa. 64, s. Er ist es, der ? den Wind schaffet, Amos 4, 73. Wer auf Träume hält, will den Wind haschen, Sir. 34, 2. Es sind auch die Winde ein Theil zur Rache geschaffen, Sir.
39, 33.
Was ist das für ein Mann, baß ihm Wind und Meer gehorsam ist? Matth. 8. 27. 26.
Der Wind bläset, wo er will, und du hörest sein Sausen wohl, aber du weißt nicht, von wannen er kommt, und wohin er fährt. Joh. 3, 9. (Ebenso ist da« Wirke» des heiligen Geistes, nno fmt Ursprung nnerkliirbar, aber doch aus den Wirkungen gewiß.)
§. 2. b) Ein Bild 1) der Eitelkeit und Vergänglichkeit, leerer Einbildung und vergeblicher Arbeit.
Gedenke, daß mein Leben ein Wind ist, Hiob 7, 7. S. Ps.
76, 39.
Ihre Götzen sind Wind und eitel, Esa. 41, 29. Wer sein eigenes Haus betrübt (Haushalt ilber den Hausen
wirft), der wird Wind (mchts) zum Erbtheil haben, Sprw.
11, 29.
Was hilft es ihm denn, baß er in den Wind gearbeitet hat?
Preb. 5, 15. Sie säen Wind und werden Ungewitter einernten (viel Mühe
ohne Nutzen halien), Hos. 8, 7. Ephraim weidet sich vom Winde, Hos. 12, 2. (Nichtet mit allen
seinen Anschlage,» nichts nns, «ergl. Esa. 41, 29.)
z. 3. 2) Der Feinde, die Alles verwüsten, Ier. 4, 11. 3) der Züchtigungen GOttes, Esa. 27, 8. 4) der Unbeständigkeit, 5) der satanischen Versuchungen, welche zur Verzweiflung antreiben, Matth. 7, 25. 27.
4) Laß dich nicht einen jeglichen Wind (Gunst oder Ungunst, Nutzen oder Schaden) führen, Sir. 5, 11.
Auf daß wir nicht mehr Kinder seien, und uns wägen und wiegen lassen von allerlei Winde der Lehre «., Eph. 4, 14.
z. 4. c) Die Gegend, wo der Wind herkommt, Matth. 24, 31. d) Ein Windhund, Sprw. 30, 31. Andere verstehen ein wohlgegnrtetes Pferd.
Windeln
Worein man neu geborene Kinder wickelt, Luc. 2, 7. 12.
Windsbraut
Ein heftiger Sturmwind, welcher erschrecklich große Wellen macht, und zwischen Morgen und Mitternacht herweht, A.G. 27,14.
Windwirbel
a) Sturmwinde, Marc. 4, 37. Luc. 8, 23. sind ein Bild der göttlichen Nache, Ezech. 13, 11. 13. und Strafe, Esa. 29, 6. b) Ein Rad oder sonst Etwas, das leicht ist, Esa. 17, 13.
Winkel
a) Ein Ort, wo es enge zugeht, b) verborgener Ort.
n) Es ist besser wohnen im Winkel auf dem Dache; denn bei einem zänkischen Weibe in Einem Haufe beisammen, Sprw.
21, 9. c. 25, 24.
Ich will sie zerstreuen in alle Winde, die in den Winkeln wohnen, Ier. 49, 32. vergl. c. 9, 11.
l>) Die Augen des HErrn schauen auch in die heimlichen Winkel, Sir. 23. 28.
Solches ist nicht im Winkel geschehen, A.G. 2S, 26. (Zeugniß von d»r pnbttcitiit und weltknnoigen Gewißheit der tvana«lischtn Geschichte.)
Winken
S. Deuten z. 3.
Wer mit Augen winket, wird Mühe anrichten, Sprw. 10, 10. denket nichts Gutes, c. IS, 30. Sir. 27, 25. Zacharias, Luc. 1, 22. Petrus, Joh. 13, 24.
Winseln
Klagend Heuleu, Esa. 38,14.
Winter
Die Jahreszeit. Ein Bild der Verfolgungen. Hohel. 2,11. Zach. 14, 8.
So lange die Erde steht, soll nicht aufhören ? Sommer und
Winter ic., 1 Mos. 8, 22. Sommer und Winter machest du, Ps. 74, 17. Bittet ader, daß eure Flucht nicht geschehe im Winter oder am
Sabbath, Matth. 24, 20.
Wipfel
Der oberste Theil und Spitze der Väume, sonst Gipfel, 2 Sam. 5. 24 Esa. 17, 6.
Wirbel '
Unbeständig wie ein Nad, daß sie nicht wissen, was sie thuu sollen. GOtt, mache sie, wie einen Wirbel, und wie Stoppeln vor dem
Winde, Ps. 83, 14. Efa. 41, 16.
Wirken
z. 1. a) Wie ein Weber, 2 Mos. 35, 26. 2 Kon. 23, 7. b) von der Spinne, Sprw. 30, 28. Christi Rock war gewirket, Joh. 19, 23.
z. 2. c) Mit Händen etwas arbeiten, 1 Cor. 4, 12. 2 Thess. 3, 8. d) Sich mit Fleiß etwas zu verschafft« suchen, e) Vollbringen gerechte Thaten, Ebr. 11, 33. d) Wirket Speise, nicht die vergänglich ist, Joh. S, 27.
z. 3. f) Von GOtt, welcher im Reiche der Natur Alles erhält und regiert; und im Reiche der Gnade die geistlichen Kräfte giebt und befördert, Eph. 1, 11. Z) Christus ist allmächtig und thut Wunder, damit es offenbar werde, wer er fei, Joh. 6, 30. h) Der heilige Geist giebt ein, was wir thun und reden sollen, Matth. 10, 20. 1 Eor. 12, 11.
Ich wirke, wer will es abwenden, Esa. 43, 13.
Mein Vater wirket bis Hieher (ununterbrochen, ol)«t Unterschied der Zeit) und ich wirke auch, Joh. 5, 17.
Ich muß wirken die Werke deß, der mich gesandt hat, so lange c5 Tag ist, Joh. 9, 4.
GOtt nicht geringe Thaten durch Paulus, A.G. 19, 11.
Es sind mancherlei Kräfte, aber eB ist Ein GOtt, der da wirket Alles in Allen, 1 Cor. 12, 6. beide das Wollen und Vollbringen, Phil. 2, 13.
§. 4. i) Von anderen Dingen, verursachen.
Die Sünde den Tod, Röm. 7, 13.
Die göttliche Traurigkeit wirket zur Seligkeit eine Reue, die
Niemand gereuet; die Traurigkeit aber der Welt wirket den
Tod, 2 Cor. 7, 10. Und wisset, daß euer Glaube, so er rechtschaffen ist, Geduld
wirket, Iac. 2, 3.
' §. 5. Die Sünde als ein Handwerk treiben, Efa. 59, 5.
Wirkung
a) Göttliche Kraft, b) Des Teufels Antrieb und List.
a) Und welche da sei die überschwengliche Größe seiner Kraft
an uns, die wir glauben, nach der Wirkung seiner mächtigen
Stärke, Eph. 1, 19. Daran ich auch arbeite und ringe nach der Wirkung deß, der
in mir kräftiglich wirket, Col. 1, 29. Phil. 3, 2l. l>) Deß, welches Zukunft geschieht nach der Wirkung des Satans,
2 Thefs. S, 9.
Mispeln
Sachte und leise redeu, Esa. 29, 4.
Wissen
z. 1. a) GOtt ist allwisseud, und ein Herzens-kündiger, s. S. 41. Ich weiß ihre Gedanken, damit sie schon jetzt umgehen, ehe ich
sie ins Land bringe, das ich geschworen habe, 5 Mos.
31, 21.