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Illustrierte Kunstgeschichte

Johannes Emmer, Deutsche Volksbibliothek A.-G., Berlin, ohne Jahr [1901]

Schlagworte auf dieser Seite: Islamitische Kunst

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Islamitische Kunst.

Saal schließt sich ein mit einer Kuppel überwölbter Raum an, der das Grabmal des Stifters enthält. Der Grundriß der Haupträume hat somit die Gestalt eines Kreuzes, deren Mitte der Hof mit dem Reinigungsbrunnen einnimmt. Die Abbildung zeigt die Moschee von rückwärts gesehen, so daß der Kuppelraum deutlich sichtbar ist. Die Türme an den Seiten sind die Minarets; sie verjüngen sich in mehreren Stockwerken, die durch Umgänge abgeschlossen sind. Die Form der Kuppel und der Minarets sind für die ägyptische Art bezeichnend.

Tadsch-Mahal bei Agra. Die indische Abart zeigt Tadsch Mahal bei Agra, ein Grabmal, das der Kaiser (Schah) Dschehan (1605-28) für sich und seine Gemahlin errichtete, und das den indisch-islamitischen Stil in vollendeter Ausbildung zeigt. Das Grabmal erhebt sich auf einer Terrasse inmitten einer herrlichen Gartenanlage. Der Grundriß ist ein Viereck mit abgestumpften Ecken; in der Mitte steigt über einem gewölbten Raume,

^[Fig. 229. Säulenhalle im Löwenhof der Alhambra.

(Nach einer Photographie von J. Laurent und Co. in Madrid.)]