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Kochschule und Ratgeber für Familie & Haus

Autorenkollektiv, Verlag von Th. Schröter, 1903-1905

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Die Sektion Zürich des Schweiz. Gemeinnützigen Frauenvereins gelangt an die opferwillige Bevölkerung Zürichs mit der herzlichen Bitte um Unterstützung seiner Bestrebungen im Interesse der Krippenkinder. Die treffliche Führung der drei bestehenden Krippen erntet das größte Lob und ist von reichem Segen begleitet. Möge die Bitte um Zuwendung von Gaben nicht ungehört verhallen. Gütige Beträge sind zu senden an folgende Adressen: Frau E. Coradi-Stahl, Bäckerstraße 58; Frau L. Eberhard, Forchstraße 30; Frau M. Treichler, Splügengasse 2; Frl. Idda Jäggi, Rieterstraße 59, Frau Dr. Bisseger, Göttestraße 10; Frau Schoch-Hoigné, Mittelstraße 22; Frau Bodmer-Weber, Gartenstraße 25; Frau Brupbacher-Bircher, Unionstraße 7. Frau Grob, Gemeindestraße 40. (Zürich).

Es mag angesichts der immer noch vorkommenden Unfälle beim Anfeuern nicht überflüssig sein, wieder einmal auf die unbedingte Sicherheit der Glüh-Ignis hinzuweisen, das von Herrn I. Wiedmer Ackermann, Zürich IV in den Handel gebracht wird. Die Inserate besagen näheres über die wetteren trefflichen Eigenschaften dieses Anfeuerungsmittels, dem die allgemeine Verbreitung Zu wünschen ist.

Zur gefl. Notiz.

Gestrickte Handschuhe. Der Originalentwurf zu der in letzter Nummer der Kochfshule gegebenen Handschuh-Strickregel ist von Susanna Müller. Siehe fleißiges Hausmütterchen, Aufl. 1-16.

Kleine Rundschau.

Diesen Sommer wurde in Zürich von Frauen eine kunstgewerbliche Vereinigung gegründet. Ihr Zweck ist, zu zeigen, was geschickte Frauenhände zu leisten vermögen, und dabei den Geschmack an wirklich guten Handarbeiten zu fördern. Das in Nr. 24 Dufourstraße gelegene Atelier befaßt sich mit dem Verkauf der Gegenstände und ladet sowohl zur Besichtigung als Erwerbung freundlichst ein.

Der Bazar für den Kinderspital hat ein Ergebnis zu Tage gefördert, das die kühnsten Erwartungen übertrifft. Die zielbewußten Damen haben durch die verschiedenen Veranstaltungen und Darbietungen ca. Fr. 50.000 eingenommen. Wie viel Kummer und Leid kann dadurch gemildert, wie manchem kranken Kind kann da geholfen werden! "Zürich, deine Wohltaten erhalten dich!" Tiefes prophetische Lavater-Wort hat auch heute noch seine Gültigkeit und gewiß werden diejenigen, welche die Menschenfreundlichkeit lieber im Stillen und ohne Aufdringlichkeit geübt wissen möchten, angesichts des großartigen Resultats mit ihrer Kritik verstummen.

Gern machen wir aufmerksam auf den 3. Jahresbericht der Diakonenstation" Zürich, Grüngasse 8. Dieses verhältnismäßig neue Institut für männliche Krankenpflege bildet eine Abteilung der heilsamen Tätigkeit unserer Evangelischen Gesellschaft. Der interessante, wenn auch ziemlich summarisch verfaßte Bericht ist zu haben im Berichthaus Zürich.

Litteratur.

Im Verlag von J. Meier-Mehrhart in Zürich ist die 2. Auflage eines Kinderbuches erschienen, das zum Besten gehört was unserer Jugend auf den Weihnachtstisch gelegt werden kann. Es ist der mit vielen gelungenen Bildern geschmückte Schweizerische Jugendschatz, unter Mitwirkung einer Reihe von Jugendschriftstellern herausgegeben von Konrad Gachnang. Für unsere Kleinen ist das "Beste gerade gut genug" haben sich die Herren wohl gedacht, und ihren Intentionen ist der Verleger in vollem Maße gerecht geworden durch eine wirklich festmäßige Ausstattung. Der schweiz. Jugendschatz bietet in Poesie und Prosa nur Gutes; dabei ist der schweizerische Erdgeruch gewahrt durch eine Fülle mundartlicher Gedichte und Geschichten verschiedener Altmeister der schweizerischen Dialekte, so daß mit gutem Gewissen gesagt werden darf: "Ihr Mütter gehet hin und kaufet das Buch." (Preis Fr. 4.50 eleg).

Die neue Frauentracht. Mittellungen der Freien Vereinigung für Verbesserung der Frauenkleidung, redigiert und herausgegeben von Ella Law in Dresden. Verlag von Georg D. W. Callwey in München. Monatlich 1 Heft. Preis für das Halbjahr Fr. 2.-.

Gegen Appetitlosigkeit, Magenschwäche, Blutarmut (Bleichsucht, Anämie) und die daraus entstehenden Erkrankungen der Nerven, wie Nervenschwäche, Migräne ist "St. Urs-Wein" das beste.

St. Urs-Wein ist erhältlich in Apotheken a Fr. 3.50 die Flasche. Wo nicht, so wende man sich direkt an die "St. Urs-Apotheke" Solothurn. - Versandt franko gegen Nachnahme. - Man achte genau auf den Namen "St. Urs-Wein." (Die genaue Gebrauchsanweisung sowie Bestandteile sind auf jeder Flasche angegeben).