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Kochschule und Ratgeber für Familie & Haus

Autorenkollektiv, Verlag von Th. Schröter, 1903-1905

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werden 100 Maschen angeschlagen, dann 20 Nadeln, 2 rechts, 2 links gestrickt. Nun folgen 80 Nadeln, immer rechts gestrickt (wie bei einem Strumpfband.) Nun wird die Hälfte der Maschen auf einen Faden genommen und mit den andern 50 Maschen werden für das eine Beinchen 24 Ndln. r. weiter gestrickt, dann wird auf der innern Seite 8 Mal abgestochen mit je 2 Nadeln dazwischen. Zum Schluß macht man ein r. und l. gestricktes Bördchen wie am Anfang 20 N. hoch und kettet ab. Dann nimmt man die abgehobenen 50 M. auf und strickt das andere Beinchen gleich wie das erste. Die zweite Hälfte wird ganz gleich gestrickt wie die erste; dann werden die beiden Außenseiten bis etwas über die Hälfte zusammengenäht. Der offen gelassene Seitenschluß wird mit einigen festen Häkeltouren solid gemacht. Bevor man die Innenseiten zusammennäht, strickt man ein viereckiges Räutchen: 20 M. und 24 Nadeln und näht dasselbe in den Schritt. Oben kommen 2 Gürtchen mit Knopflöchern. Fr. Dr. K. B.

An Th. Sch. in St. G. Gestrickte Kinderhöschen. Sende Ihnen hiemit gewünschte Beschreibung. Die Höschen sind für das Alter von nicht unter 1½ Jahren. Freundlichen Abonnentengruß. Fr. F. H.

Anschlag 60 Maschen. Dann strickt man 24 Randzöpfli hoch, 2 links, 2 rechts, dann immer rechts gestrickt und alle 2 Gänge je am Rand 1 aufgenommen, bis man auf der Nadel 95 Maschen hat. Alsdann werden die Maschen geteilt, auf eine Nadel kommen 50 M., auf die andere 45 M. Die 50 M. werden für hinten gerechnet, nun schlägt man zu den 45 M. noch 10 M. an und strickt fort, bis man ungefähr 28 Randmaschen zählt; dann strickt man hinten gegen die Mitte zuerst nur 5 M. und kehrt um, dann 8 M. und kehrt wieder um, 6 mal und so fort, man muß in der Hintermitte gerechnet, 38 Randzöpfchen haben, und auf der andern 33 Zöpfchen hoch sein. Dann kommt die vordere Hälfte, da strickt man immer fort, bis man auch 34 Randmaschen zählt, dann wird abgekettet und nun strickt man noch den Spickel. Hiezu schlägt man 22 M. an und strickt 22 M. hoch, es muß so lang wie breit sein. Dann wird alles zusammen gehäckelt ^[richtig: gehäkelt]. Das Einknöpfbändchen mache ich immer von Stoff, das hintere wird 3 cm. länger gemacht, als das vordere. Diese Höschen sitzen sehr gut, und wenn der Spickel im Gebrauche filzig wird, kann er gut ersetzt werden.

NB. Falls Sie noch ein Hosenmuster für Ihren Herrn Gemahl wünschen, kann ich Ihnen auch damit dienen.

An Ab. in Lausanne. St. Galler Nidelfladen. Zutaten: 1½ Liter süßen Rahm, ein Pfd. Mehl, Zucker, Zimmet, Coriander (Böpperli), nach Belieben, und das nötige Salz. Das Mehl wird mit dem Rahm zart angerührt, dann 3-4 Eier nach und nach gut eingerührt und zuletzt die übrigen Zutaten. Das Blech wird mit Butterteig belegt oder gut mit Butter geschmiert und dick mit Brösmeli bestreut, die Masse darüber gegossen und in nicht zu heißem Ofen gebacken. Abonnentin im Appenzellerland.

An A. T. Tessin. Lassen Sie sich den Schulplan vom Institut Bertschy in Lugano geben. Diese Privatschule würde Ihrem Zwecke dienen. M. A. in T.

An N. N. Pensionat für Töchter. Auf Ihre Anfrage teilen wir Ihnen folgendes mit: Man schreibt uns: "Die Pension Peter in Neuveville am Bielersee wird Eltern, die ihre Töchter zur Ausbildung in die franz. Schweiz schicken wollen, bestens empfohlen. Die Töchter sind dort in jeder Beziehung gut aufgehoben. Nähere Auskunft erteilt gerne eine Mutter, die ihre Tochter dort hatte." H. B.

An G. Flanelle des Pyrenées erhalten Sie bei J. Wirthlin u. Cie., zum Brunnenturm, Ob. Zäune 26, Zürich.

An W. K. in N. Meermuscheln werden gereinigt, wenn man sie mit einem Lappen, der in gewöhnliche Chlorwasserstoffsäure getaucht ist, so lange reibt, bis die äußere haut entfernt ist, worauf sie in warmem Wasser gewaschen, in Sägemehl getrocknet und mit Leder poliert werden. M. E.

Zur gefl. Notiz.

Einsendungen (Fragen und Antworten) die nicht von allgemeinem, sondern nur von persönlichem Interesse sind, als Pensionsgesuche, Dienstgesuche oder -Anerbieten, Kauf- und Verkaufsofferten und ähnliches unterliegen der Inseratentaxe von 25 Cts. pro Zeile.

Bei Magenbrennen (Herzwasser), unregelmäßiger Verdauung und den damit in Zusammenhang stehenden Beschwerden nehme man "St. Urs-Elixir". Erhältlich in Apotheken à Fr. 2.75 das Fläschchen oder direkt von der "St. Urs-Apotheke, Solothurn", franko gegen Nachnahme.