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100% Brockhaus → 17. Band: Supplement → Hauptstück: Seite 0409, von Ferienkurse bis Fermente Öffnen
407 Ferienkurse - Fermente Seehospiz "Kaiserin Friedrich" <796), Nordcrncy, evang. Diakonissenanstalt <212), Travemünde <120), Wangeroog (95), Westerland Sylt (78), Wyk auf Föhr Ml), Zoppot l105). Auch in außerdeutschen Staaten haben
99% Brockhaus → 6. Band: Elektrodynamik - Forum → Hauptstück: Seite 0681, von Fermat bis Fermente Öffnen
679 Fermat - Fermente bedeckt. Im S. erheben sich die Berge im Cuilcagh bis 667 in. Die Mitte nimmt der Erne (s. d.) mit seinen Seen ein. Der Voden ist ziemlich frucktbar und im nördl. Teile besser, in den kleinen Pachtun- gen des Südens
99% Meyers → 6. Band: Faidit - Gehilfe → Hauptstück: Seite 0146, von Ferme bis Fermente Öffnen
146 Ferme - Fermente. über dem Taktstrich, es wird dann eine kleine Pause eingeschaltet. Über einer ganzen Taktpause hat die F. nicht die Bedeutung der Verlängerung, sondern nur die unbestimmte Dauer, d. h. solche Pausen sind sogar meist
70% Drogisten → Erster Theil → Abriss der allgemeinen Chemie: Seite 0417, Abriss der allgemeinen Chemie Öffnen
. Muskelfibrin) vor. Die löslichen Modifikationen gehen von selbst, durch Erhitzen, durch Einwirkung von Säuren oder Fermenten in den unlöslichen Zustand über, sie gerinnen oder koaguliren. Durch Gerbsäure, Metaphosphorsäure und die meisten Metallsalze werden
25% Brockhaus → 2. Band: Astrachan - Bilk → Hauptstück: Seite 0314, Bakteriologie (Geschichtliches) Öffnen
und zerlegen, sog. Fermente , Enzyme . Peptonisierende B. sind solche, die bei ihrem Wachstum auf eiweiß- oder leimhaltigen Nährböden Peptone bilden. Starre Nährböden (Nährgelatine, geronnenes Eiweiß, erstarrtes Blutserum u. dgl.) werden
0% Meyers → 1. Band: A - Atlantiden → Hauptstück: Seite 0649, von Antiquieren bis Antiseptische Mittel Öffnen
in Rußland. Vgl. Lehnhardt, Die antisemitische Bewegung in Deutschland (Zür. 1884). Antiseptische Mittel (Antiseptica, fäulniswidrige Mittel), chemische oder physikal. Mittel, durch welche die von Fermenten ausgehenden Zersetzungen organischer
0% Brockhaus → 17. Band: Supplement → Hauptstück: Seite 0410, von Fermersleben bis Fernandez-Guerra Öffnen
408 Fermersleben - Fernandez-Guerra terer Unterschied zwischen Ferment- und Gärprozeß ist das Verhalten beider gegen äußere Momente zu nennen. Die günstigste Temperatur sür die Fermentwirkungen liegt meist viel hoher als sür Gärungen
0% Drogisten → Erster Theil → Chemikalien organischen Ursprung[...]: Seite 0598, Chemikalien organischen Ursprungs Öffnen
derselbe unter dem Einfluss des Sauerstoffs der Luft bei Gegenwart von sog. Fermenten und etwas erhöhter Temperatur zuerst in Aldehyd, dann in Essigsäure; hierauf beruht jede Essigfabrikation. Im Bier, Wein, Cider sind die nöthigen Fermente schon
0% Meyers → 6. Band: Faidit - Gehilfe → Hauptstück: Seite 0926, von Gärtnerei bis Gärung Öffnen
.), berühmte Fischsauce der Alten. Garumna, Fluß in Gallien, die jetzige Garonne. Gärung (Fermentation), durch organisierte Fermente hervorgerufene Spaltungen organischer, besonders zuckerartiger, Substanzen. Ausgehend
0% Drogisten → Erster Theil → Chemikalien unorganischen Urspru[...]: Seite 0418, Chemikalien unorganischen Ursprungs Öffnen
405 Chemikalien unorganischen Ursprungs. setzungen hervorrufen, Fermente. Organisirte Fermente sind z. B. gewisse mikroskopisch kleine Pilze (Alkoholgährung, Essiggährung) oder Bakterien (Milchsäure- und Buttersäuregährung). Nichtorganisirte
0% Brockhaus → 7. Band: Foscari - Gilboa → Hauptstück: Seite 0565, von Gärungsamylalkohol bis Garve Öffnen
und treten fofort in Wirksamkeit, sobald sie in geeignete Lebensbediw gungen, die sie im Moste u. dgl. vorfinden, versetzt werden. Da, wo es aus praktischen Zwecken er- wünscht ist, die G. rasch und intensiv, ohne Mit- wirkung anderer Fermente, sich
0% Meyers → 2. Band: Atlantis - Blatthornkäf[...] → Hauptstück: Seite 0459, von Bauchring bis Bauchwassersucht Öffnen
. auf. Die wesentlichsten Bestandteile des Bauchspeichels sind drei Fermente, nämlich: ein Eiweißferment, ein diastatisches Ferment, ein Fettferment. Das Eiweißferment (Trypsin) kommt in der lebendigen Drüse nicht fertig gebildet vor; hier findet sich nur
0% Meyers → 16. Band: Uralsk - Zz → Hauptstück: Seite 0101, Verdauung Öffnen
gelöst, und das in den Speisen enthaltene Stärkemehl wird durch das eigentümliche Ferment des Speichels, das Ptyalin, in Zucker und Dextrin verwandelt. Neben dem Ptyalin kommt auch ein peptonbildendes Ferment im Speichel vor, und der Schafspeichel übt
0% Brockhaus → 3. Band: Bill - Catulus → Hauptstück: Seite 0585, Brot und Brotbäckerei Öffnen
Gärung, die man durch Zusatz von Fermenten (Sauerteig, Hefe) einleitet; ein kleiner Teil der Stärke verwandelt sich in Zucker, der dann in Alkohol und Kohlensäure zerfällt. Letztere sucht gasförmig zu entweichen, wird aber daran durch die Zähigkeit
0% Meyers → 10. Band: Königshofen - Luzon → Hauptstück: Seite 0300, von Kuna bis Kündigung Öffnen
. Als Ferment dienen Klümpchen oder Körner, in Farbe und Aussehen dem Blumenkohl nicht unähnlich, welche Hefepilze (Saccharomyces cerevisiae Meyen) und Bakterien (Dispora caucasica Kern) enthalten. Das Ferment behält seine Wirksamkeit ein Jahr. Zur
0% Brockhaus → 8. Band: Gilde - Held → Hauptstück: Seite 0099, von Glykogen bis Glykoside Öffnen
die Polarisationsebene des Lichts nach rechts dreht. Durch tierische Fermente, Speichel, Pankreas, Lebergewebe,wird es leicht gespalten, zunächst in ein dextrinähnliches Kohlehydrat und einen maltoseartigcn Zucker. Bei weiterer Spaltung und beim Kochen
0% Meyers → 5. Band: Distanzgeschäft - Faidh[...] → Hauptstück: Seite 0800, Ernährung (der Pflanzen) Öffnen
Samen der Kruciferen, Palmen, Kukurbitaceen, Euphorbiaceen u. a. Während diese Stoffe in den Reservemagazinen in ruhendem, passivem Zustand sich befinden, treten Verbindungen eigentümlicher Art, die sogen. Fermente, auf, sobald mit beginnendem
0% Meyers → 19. Band: Jahres-Supplement 1891[...] → Hauptstück: Seite 0208, von Diabetes bis Dienstauszeichnung Öffnen
rätselhaften Ferments endgültig aufzuklären, sind neuerdings von botanischer Seite Untersuchungen gemacht, welche wenigstens die Wirkung und das Auftreten der D. in der Pflanze näher kennen lehren. Die am meisten charakteristische Eigenschaft der z. B
0% Brockhaus → 12. Band: Morea - Perücke → Hauptstück: Seite 1009, von Peposaka-Ente bis Perambulator Öffnen
). Pepsin (vom griech. pépsis, Verdauung), das eigentümliche Ferment, das von der Magenschleimhaut abgesondert wird und bei Anwesenheit von Salzsäure die eiweißartigen Körper auflöst und in Peptone (s. d.) umwandelt. (S. Magen, Verdauung
0% Drogisten → Erster Theil → Droguen: Seite 0213, Semina. Samen Öffnen
Fermente gehört. Nach Mittheilungen von Prof. Kobert in Dorpat ist die tödtliche Dosis für das Kilogramm Körpergewicht bei unmittelbarer Einführung in die Blutbahnen 0,00001 g. Die ausserordentliche Giftigkeit dieses Körpers bedingt die grösste
0% Drogisten → Erster Theil → Abriss der allgemeinen Chemie: Seite 0410, Abriss der allgemeinen Chemie Öffnen
und Kohlensäure. Bedingungen zum Eintritt der Gährung sind: Vorhandensein eines gährungsfähigen Stoffes, eines Ferments (Hefe) und einer hinreichenden Menge Wassers, mittlere Temperatur und Abwesenheit von gährungshemmenden Stoffen, z. B. schweflige
0% Drogisten → Erster Theil → Chemikalien organischen Ursprung[...]: Seite 0669, Chemikalien organischen Ursprungs Öffnen
, die im Ueberschuss in der Kälte nicht, wohl aber beim Kochen löslich ist. Durch Gerbsäure werden dagegen beide Leimsorten ausgefällt. Nicht organisirte Fermente. Pepsinum. Pepsin. Feines, fast weisses, nicht hygroskopisches Pulver, fast ohne Geruch
0% Meyers → 8. Band: Hainleite - Iriartea → Hauptstück: Seite 0276, Hefe Öffnen
276 Hefe. Hefe (Bärme, Germ), die bei der Alkoholgärung auftretende schmutzig weiße bis bräunliche, breiige Masse, welche als Ferment der Gärung wirkt und dieselbe hervorruft. Bei der etwa zwischen +4 u. 10° C. langsam verlaufenden sogen
0% Meyers → 15. Band: Sodbrennen - Uralit → Hauptstück: Seite 0236, Stärke (natürliches Vorkommen, Chemisches; Gewinnung) Öffnen
der Pflanzenzelle kommt vorzugsweise durch Einwirkung von Fermenten zu stande, welche der Diastase des keimenden Getreidekorns ähnlich sind. Im Leben der Pflanze liefert die S. das Material für den Aufbau der Zellwand. - Auch in chemischer Beziehung steht
0% Brockhaus → 16. Band: Turkestan - Zz → Hauptstück: Seite 0227, von Verdämmung bis Verdauung Öffnen
, ihre Gesamtheit als Verdauungsapparat bezeichnet. Der Mundspeichel, der sich den Speisen bereits beim Kauen beimischt, durchfeuchtet den Bissen und bewirkt zugleich durch sein eigentümliches Ferment, das Ptyalin, die Umwandlung des
0% Drogisten → Erster Theil → Abriss der allgemeinen Chemie: Seite 0415, Abriss der allgemeinen Chemie Öffnen
weisses Krystallpulver, das durch Säuren, Alkalien oder Fermente gespalten wird in Traubenzucker, Benzaldehyd (s. Oleum amygdálarum amarárum) und Blausäure: C20H27NO11^[C_{20}H_{27}NO_{11}] + 2 H2O^[H_{2}O] = 2 C6H12O6^[C_{6}H_{12}O_{6}] + C6H5COH^[C
0% Drogisten → Erster Theil → Chemikalien organischen Ursprung[...]: Seite 0584, Chemikalien organischen Ursprungs Öffnen
Wasser zu einem Brei angerührt und mit einem Zusatz von Malzauszug versetzt. Die Diastase (ein Ferment) des Malzes wandelt das Stärkemehl in Zucker um. Nach vollendeter Umwandlung, die mittelst der Jodprobe konstatirt wird, setzt man Hefe zu
0% Meyers → 11. Band: Luzula - Nathanael → Hauptstück: Seite 0609, Milch (Behandlung, Prüfung etc.) Öffnen
entwickeln sich erst längere oder kürzere Zeit nach dem Ausmelken der M. In diese Kategorie ist zu rechnen die blaue, rote, gelbe, schleimige, fadenziehende, bittere (infolge der Wirkung eines spezifischen Ferments) M., und die M., deren Rahm käsig wird. Alle
0% Meyers → 12. Band: Nathusius - Phlegmone → Hauptstück: Seite 0837, von Pepsin bis Perambulator Öffnen
; daher Peptika, die Verdauung befördernde Mittel (s. Digestivmittel). Peptōne, stickstoffhaltige Umwandlungsprodukte der eiweißartigen Stoffe, welche sich im Magen unter dem Einfluß des Pepsins (s. d.), im Darm durch das Ferment der Bauchspeicheldrüse
0% Brockhaus → 5. Band: Deutsche Legion - Elekt[...] → Hauptstück: Seite 0257, von Diaspora bis Diät (Lebensweise) Öffnen
systal tisch, sich zusammenziehend. Diastäse (vom grch. äi^tHLiä, "Trennung", "Spaltung"), ein sog. ungeformtes Ferment, das die Fähigkeit besitzt, schon in kleinsten Mengen bei Gegenwart von Wasser große Mengen von Stärke in Dextrin
0% Brockhaus → 6. Band: Elektrodynamik - Forum → Hauptstück: Seite 0682, von Fermentintoxikation bis Fermor Öffnen
in Glycerin und Fettsäure zersetzen, wie z. B. ein Ferment der Pankreasflüssigleit u. a. m. Die Wirkung der F. hängt meist von besondern Umständen ab. Zu diesen gehören außer der Anwesenheit von Wasser (genügende Verdünnung) und Nährstoffen
0% Brockhaus → 7. Band: Foscari - Gilboa → Hauptstück: Seite 0564, von Gärtnerei bis Gärung Öffnen
am Niger, s. Sinder. t5a.ruin, eine altröm. pikante Fifchbrühe. Garumna, der 180. Planetoid. Va.rnniNÄ., der lat. Name der Garonne. Gärung, die durch Mitro-Organismen, d. h. organisierte Fermente (s. d.), bewirkten Stoffum- wandlungen
0% Brockhaus → 16. Band: Turkestan - Zz → Hauptstück: Seite 0595, Wein Öffnen
- als Rotweinen auf und beruhen großenteils auf abnormen, durch besondere Fermente hervorgerufenen Gärungsvorgängen. In vielen Fällen ist bei rechtzeitigem Eingreifen noch Heilung, d. h. eine annähernde Wiederherstellung der normalen Eigenschaften des W
0% Meyers → 18. Band: Jahres-Supplement 1890[...] → Hauptstück: Seite 0296, von Fettpflanzen bis Feuerluftmaschine Öffnen
Fermente getötet werden, im geschlossenen Gefäß unter Einwirkung von Licht und Luft ranzig wird. Feuchtigkeit ist kein notwendiger Faktor beim Ranzigwerden, denn ganz trocknes Fett wurde unter Lichtwirkung noch intensiver ranzig als mit Feuchtigkeit
0% Brockhaus → 1. Band: A - Astrabad → Hauptstück: Seite 0977, von Ascosporen bis As-dur Öffnen
der Roßkastanie teils in freiem Zustande, zum Teil mit Zucker verbunden als Glykosid, Äsculin, C15H16O9, aus welchem es durch Spaltung mittels Säuren oder Fermenten erhalten wird. Das Ä. krystallisiert in farblosen Nadeln, schmeckt bitter und reagiert
0% Meyers → 5. Band: Distanzgeschäft - Faidh[...] → Hauptstück: Seite 0686, von Envoûter bis Eon de Beaumont Öffnen
zeitweise häufiger oder seltener vorkommen. Enzyme, Fermente; Enzymologie, Lehre von den Fermenten. Eoban Hesse, s. Hessus. Eocän (Eocen), s. Tertiärformation. Eodem (lat., zu ergänzen: die, mense, anno), an ebendemselben (Tag, Monat, Jahr). Eo ipso
0% Meyers → 6. Band: Faidit - Gehilfe → Hauptstück: Seite 0927, von Gärungsgewerbe bis Garwhal Öffnen
sind, und von denen teils nachgewiesen, teils nach Analogie mit Sicherheit zu vermuten ist, daß sie die Erreger, also die Fermente, der Gärungen sind. Jede Art Gärung (s. d.) hat ihre eignen Fermentorganismen, welche bei ihr ganz konstant auftreten
0% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0453, von Glykokoll bis Gmelin Öffnen
. Glykoside, eine namentlich in den Pflanzen sehr verbreitete, aber auch in tierischen Organismen vertretene Gruppe sehr verschiedenartiger Körper, welche beim Kochen mit verdünnten Säuren, auch bei Einwirkung von Alkalien oder Fermenten unter Aufnahme
0% Meyers → 8. Band: Hainleite - Iriartea → Hauptstück: Seite 0982, Insektenfresser Öffnen
teilweise, auf Kosten fertig gebildeter organischer Substanz, deren Eiweißstoffe von ihnen wie im Magen der Tiere durch ein peptonisierendes Ferment der Verdauungsdrüsen gelöst und dann von sonst dazu ganz ungeeignet erscheinenden Organen, nämlich
0% Meyers → 10. Band: Königshofen - Luzon → Hauptstück: Seite 0299, von Kümmerling bis Kumys Öffnen
des Sommers fast ausschließlich als Nahrung dient. Zur Darstellung des K. versetzt man die frische Milch zunächst mit altem K., welcher als Ferment dient; weniger gut mit einem Gemisch aus Mehl, Honig und Bierhefe. Durch die Einwirkung des Ferments
0% Meyers → 10. Band: Königshofen - Luzon → Hauptstück: Seite 0372, von Laasan bis Laband Öffnen
) junger saugender Kälber, die noch nichts als Milch genossen haben, besitzt die Fähigkeit, frische Milch zum Gerinnen zu bringen, auch wenn dieselbe nicht sauer reagiert, und dient daher zur Bereitung des Süßmilchkäses. Das im L. enthaltene Ferment bringt
0% Meyers → 11. Band: Luzula - Nathanael → Hauptstück: Seite 0949, von Muzaia bis Mycorhiza Öffnen
0,006-0,007 mm lang, 0,002-0,003 mm breit. Sie wirken nicht als Fermente, sondern als Verwesungspilze, indem sie Sauerstoff auf Wein und Bier übertragen und das Verderben dieser Flüssigkeiten bedingen. Bei schlechter Ernährung (Verdünnung mit Wasser) bilden
0% Meyers → 14. Band: Rüböl - Sodawasser → Hauptstück: Seite 0225, von Salpeter, flammender bis Salpetersäure Öffnen
Stoffen, Urin oder Exkrementen geschwängerten, Kalk und Alkalien enthaltenden Boden und an Stallmauern. Dieser Prozeß ist einer Gärung vergleichbar und verläuft, wie es scheint, unter dem Einfluß eines Ferments, welches, wie bei der alkoholischen Gärung
0% Meyers → 16. Band: Uralsk - Zz → Hauptstück: Seite 0975, Zucker (Arten, allgemeine Eigenschaften, Gewinnung) Öffnen
Gruppe leicht erzeugen lassen. Durch ihr Verhalten gegen Fermente unterscheiden sich von diesen Zuckerarten die Saccharoide (Inosit, Scyllit, Sorbin, Eukalin), welche auch die prozentische Zusammensetzung des Traubenzuckers besitzen. Von allen
0% Meyers → 18. Band: Jahres-Supplement 1890[...] → Hauptstück: Seite 0295, Fette (Ranzigwerden) Öffnen
ebenfalls von einer Fermentation, welche Gegenwart von Wasser und Luft voraussetze. In neuester Zeit ist die Fermenttheorie weiter ausgebildet worden. Im Pankreassekret fand man ein Ferment, welches F. spaltet, und man glaubte ein solches Ferment auch
0% Meyers → 18. Band: Jahres-Supplement 1890[...] → Hauptstück: Seite 0423, von Hegel bis Heilsarmee Öffnen
- und Invertzuckerlösungen mehr oder weniger kräftige Gärungen hervor. Einige (Torula-Formen) invertieren Rohrzucker, viele besitzen kein invertierendes Ferment. Nur eine Art vergärt Rohr-, Traubenzucker und Maltose, besitzt aber kein invertierendes Ferment. Nach
0% Brockhaus → 10. Band: K - Lebensversicherung → Hauptstück: Seite 0580, von Konserven bis Konservierungsmittel Öffnen
der Fermente zu verhindern oder in dem betreffenden Körper selbst die Lebensbedingungen dieser Fermente zu zerstören. Dies erreicht man durch folgende Maßregeln: Abhaltung der Luft, Austrocknung, Kaltlegung, Erhitzung, Anwendung antiseptischer
0% Brockhaus → 11. Band: Leber - More → Hauptstück: Seite 0884, von Milde bis Milford Öffnen
. künstlichen Molkenpulvern verwendet, indem man ihn mit arab. Gummi zusammenreibt und in Wasser auflöst. Durch Kochen mit verdünnten Säuren oder durch Fermente spaltet sich der M. in Galaktose und Traubenzucker. Infolgedessen geht er, obgleich selbst nicht
0% Brockhaus → 17. Band: Supplement → Hauptstück: Seite 0328, von Diaz bis Dienstpflicht Öffnen
326 Diaz - Dienstpflicht Verzuckerungsprozesses unter und über 60° crgiebt, zwei verschiedene Fermente, die von Cuisinier und Wijsman als Maltase und Dertriuase bezeich- net worden sind. Eine weitere wesentliche Stütze er- hielt diese
0% Brockhaus → 17. Band: Supplement → Hauptstück: Seite 0452, von Galvanotropismus bis Gärung Öffnen
Stiftungsfeier des hun- dertjährigen Bestehens des mediz.-chirurg. Friedrich- Wilhelms-Instituts, Verl. 1895) u. s. w. ^Gärung. Die G. ist eine physiol. Thätigkeit des lebenden Organismus im Gegensatz zu der rein chem. Fermentwirkung (s. Fermente). Ein
0% Brockhaus → 17. Band: Supplement → Hauptstück: Seite 0453, Gasanstalten Öffnen
Struktur der lebendigen Substanz, nber die von E. Fischer gegebene Erklärung dieser merkwürdigen elektiven Verhältnisse s. Fermente. - Was die systematische Einteilung der Gä- rungsprozesse anbelangt, so lassen sich dieselben in drei große Gruppen
0% Meyers → 6. Band: Faidit - Gehilfe → Hauptstück: Seite 0231, von Fibel bis Fibroid Öffnen
, der fibrinoplastischen und der fibrinogenen Substanz. Beide vereinigen sich zu F. unter der Einwirkung eines an der Luft sich bildenden Ferments. Die fibrinoplastische Substanz, auch Paraglobulin (Serumkasein) genannt, findet sich im Blutserum
0% Meyers → 18. Band: Jahres-Supplement 1890[...] → Hauptstück: Seite 0017, A. Öffnen
Methoden der Eiweißfällung isolierbar; es ist kein Ferment wie Pepsin, Ptyalin oder das Schmidtsche Blutferment. Als Eiweißkörper wird es durch natürliche und künstliche Verdauung zerstört, durch Hitze, organische und Mineralsäuren verändert; Alkalien
0% Meyers → Schlüssel → Schlüssel: Seite 0225, Chemie: Klassifikation, Analyse, ätherische Oele Öffnen
, s. Farbstoffe Doppelsalze, s. Salze Eiweißkörper Eläoptene Erdalkalimetalle Erdmetalle Explosivstoffe Extraktivstoffe Farbstoffe Fermente Fermentöle Fette Fette Säuren Flüchtige Oele, s. Oele, ätherische Fuselöle Gallertkörper, s
0% Brockhaus → 8. Band: Gilde - Held → Hauptstück: Seite 0832, von Harnstoffchlorid bis Haro Öffnen
bei 132° und zersetzt sich bei noch höherer Temperatur unter Bildung von Ammoniak, Melanurensäure, Biuret und Cyanursäure. Beim Erhitzen mit Wasser über 100°, beim Kochen mit Alkalien oder Säuren oder durch Fermente spaltet er sich wie alle Säureamide
0% Brockhaus → 9. Band: Heldburg - Juxta → Hauptstück: Seite 0472, von Hydroidquallen bis Hydromotor Öffnen
erleiden die höhern Kohlenhydrate, Glykoside, Eiweißkörper und viele andern Substanzen durch die Einwirkung verdünnter Säuren oder Alkalien in der Wärme oder durch gewisse (hydrolytische) Fermente. Hydrolyte (grch.), Bezeichnung für die in Wasser
0% Brockhaus → 9. Band: Heldburg - Juxta → Hauptstück: Seite 0508, von Ichthyosis bis I. C. N. Öffnen
Eiweißkörper, und zwar als ein Albumin, anzusehen; es gehört nicht zu den sog. Enzymen (s. Fermente), da es weder auf Stärke noch auf Eiweißkörper eine Fermentwirkung ausübt und das Blut ungerinnbar macht. Während die Gebrüder Mosso hauptsächlich mit dem Blute
0% Brockhaus → 15. Band: Social - Türken → Hauptstück: Seite 0960, von Traubenascidie bis Traubenzucker Öffnen
vorkommende Zuckerart, findet sich, meist von Fruchtzucker begleitet, in allen süßen Früchten, auch im Honig, entsteht durch eine Spaltung von Rohrzucker durch Wirkung von Säuren oder unter dem Einfluß von Fermenten, wird außerdem durch Einwirkung
0% Mercks → Hauptstück → Warenbeschreibung: Seite 0292, Krapp Öffnen
aus einem in gelblichen Kristallen isolierbaren Stoffe, der Ruberythrinsäure; diese ist ein Glukosid und geht durch Einwirkung von Fermenten, Alkalien oder Säuren erst in Alizarin und Purpurin über, wobei auch Zucker (Glucose) abgespalten
0% Kochschule → 13. Juni 1903 - 22. Okt. 1905 → 6. Februar 1904: Seite 0386, von Unknown bis Unknown Öffnen
, wußte man schon lange, und es ist unzweifelhaft nachgewiesen, daß durch dasselbe der Säuregehalt des Magensaftes herabgesetzt wird. Es wird aber auch die Saftabsonderung selbst gehemmt und namentlich das verdauende Ferment des Magens, das Pepsin
0% Kochschule → 13. Juni 1903 - 22. Okt. 1905 → 6. Februar 1904: Seite 0513, von Unknown bis Unknown Öffnen
und nicht zu niedrig, am zweckmäßigsten betrage sie 30-35 Grad C. 3. Es muß der Zutritt des Sauerstoffes der Luft zum Gärgefäß möglichst begünstigt fein. 4. Es ist die Gegenwart eines essigbildenden Fermentes (Mycoderma aceti) notwendig. Wir beschränken
0% Meyers → 1. Band: A - Atlantiden → Hauptstück: Seite 0363, von Alizarin bis Alk Öffnen
enthaltenen Ruberythrinsäure durch einen Zersetzungsprozeß hervorgeht. Die Ruberythrinsäure wird durch Fermente oder Säuren in A. und Zucker gespalten. Zur Darstellung von A. extrahiert man Krapp mit schweflige Säure enthaltendem Wasser, fällt aus dem
0% Meyers → 1. Band: A - Atlantiden → Hauptstück: Seite 0370, von Alkoholate bis Alkohole Öffnen
der Luft unter Einwirkung eines Ferments Essigsäure C2H4O2^[C2H4O2]. Chlor wirkt energisch auf A. ein, bildet eine große Reihe von Substitutionsprodukten u. als Endglied derselben Chloralhydrat C2Cl3HO.H2O^[C2
0% Meyers → 1. Band: A - Atlantiden → Hauptstück: Seite 0519, von Amygdalin bis Amyntas Öffnen
van Tieghem und Prazmowski mit dem Buttersäurepilz (Clostridium butyricum Prazm.) identisch ist. Er erregt in Zucker- oder Dextrinlösungen, in Käse, sauren Gurken u. dgl. Buttersäuregärung, scheidet ein Ferment ab, das Cellulose und Stärke löst
0% Meyers → 1. Band: A - Atlantiden → Hauptstück: Seite 0945, von Aspalathus bis Aspekten Öffnen
Sirupsdicke eindampft und kristallisieren läßt. A. bildet farb- und geruchlose Kristalle, schmeckt schwach ekelerregend, löst sich leicht in heißem Wasser, schwer in Alkohol, verbindet sich mit Basen, Säuren und Salzen, wird durch Fermente
0% Meyers → 3. Band: Blattkäfer - Chimbote → Hauptstück: Seite 0468, von Broschüre bis Brot Öffnen
herrührender, in starker Gärung begriffener Teig), für feineres Gebäck Hefe. Beim Anrühren des Mehls mit Wasser geht ein Teil des Stärkemehls in Dextrin und Zucker über, und letzterer wird durch das Ferment in Alkohol und Kohlensäure zersetzt. Dieser
0% Meyers → 3. Band: Blattkäfer - Chimbote → Hauptstück: Seite 0469, Brot (Teigbereitung, Knetmaschinen) Öffnen
nächsten Backen aufgehoben. Die Gärung schreitet in dem Teig weiter fort, und namentlich entwickelt sich neben der alkoholischen noch Milchsäuregärung, und ein solcher Teig ruft dann, wenn man ihn als Ferment benutzt, auch in frischem Teig sofort beide
0% Meyers → 3. Band: Blattkäfer - Chimbote → Hauptstück: Seite 0472, Brot (Kleienbrot etc.; chem. Zusammensetzung; Brotschneidemaschinen; Nährwert der Brotsorten) Öffnen
und Süddeutschland gegessen. Winterweizen liefert besseres als Sommerweizen. Als Ferment dient gewöhnlich Hefe. Roggenbrot wird in Süddeutschland stark,
0% Meyers → 3. Band: Blattkäfer - Chimbote → Hauptstück: Seite 0808, von Carga bis Carico Öffnen
oder eine kleine Quantität Saft dem Wasser, in welchem das Fleisch gekocht werden soll, zusetzt. Er bringt auch Milch zum Gerinnen und verdankt diese Eigenschaft dem Gehalt an einem Ferment, welches Ähnlichkeit mit dem Pepsin des Magensaftes besitzt, aber auch
0% Meyers → 3. Band: Blattkäfer - Chimbote → Hauptstück: Seite 1008, von Chicane bis Chichester Öffnen
Menge gekochten Reisbreies als Ferment. Chichas (spr. tschitschas), Distrikt im Departement Potosi des südamerikan. Staats Bolivia, mit den ergiebigen Silberminen von Portugalete, 4285 m ü. M. Chichen (spr. tschitschen), s. Valladolid (Yucatan
0% Meyers → 4. Band: China - Distanz → Hauptstück: Seite 0556, von Darmgicht bis Darmschwindsucht Öffnen
Flüssigkeit von alkalischer Reaktion dar, die neben unbedeutenden Mengen von Eiweiß mineralische Bestandteile und wahrscheinlich auch ein diastatisches Ferment enthält. Eine eiweißverdauende Kraft kommt dem D. nicht zu, allem Anschein nach wirkt
0% Meyers → 5. Band: Distanzgeschäft - Faidh[...] → Hauptstück: Seite 0859, von Essex bis Essig Öffnen
gewonnen. Reiner Alkohol verdunstet an der Luft unverändert, wenn aber eine Flüssigkeit neben 5-10 Proz. Alkohol etwas Essigsäure und ein gewisses Ferment (einen Pilz, Mycoderma aceti) enthält und bei einer Temperatur von 25-35° der Luft ausgesetzt
0% Meyers → 5. Band: Distanzgeschäft - Faidh[...] → Hauptstück: Seite 0862, von Essiggeist bis Essigsäure Öffnen
. Der Platinmohr enthält verdichteten Sauerstoff, und dieser wird auf den Alkohol übertragen. Verdünnter Alkohol geht bei Gegenwart eines Ferments an der Luft gleichfalls in E. über, und darauf beruht die Essiggewinnung. Konzentrierte E. wird meist aus Holzessig
0% Meyers → 6. Band: Faidit - Gehilfe → Hauptstück: Seite 0147, von Fermentöle bis Fernandez de los Rios Öffnen
vermehrt wird, während Ähnliches bei nicht organisierten Fermenten nicht vorkommt. Ferméntöle, eigentümliche aromatisch oder widerlich riechende, flüchtige, sauerstoffhaltige Flüssigkeiten, die durch Maceration von Pflanzenteilen mit Wasser gebildet
0% Meyers → 6. Band: Faidit - Gehilfe → Hauptstück: Seite 0196, von F. et M. bis Fette Öffnen
vollständiger Schleim und Eiweißstoffe abgeschieden worden waren, während die nicht trocknenden F. bei Gegenwart von eiweißartigen Körpern, welche vielleicht als Fermente wirken, sich an der Luft schnell zersetzen, Sauerstoff aufnehmen und unter
0% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0044, von Gelbbeeren bis Gelbes Fieber Öffnen
Beeren enthaltenes Ferment sowie durch Säuren in Zucker und Rhamnetin (Chrysorhamnin) gespalten wird. Letzteres findet sich zum Teil schon in den Beeren, bildet kleine, goldgelbe Kristalle, ist fast geschmacklos, in kochendem Wasser sehr wenig, in Alkohol
0% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0160, von Gerbstädt bis Gerechtigkeit Öffnen
ihr das Tannin vollständig. Tannin bildet amorphe Salze, von denen die der Alkalien in Wasser löslich sind und sich unter Braunfärbung an der Luft zersetzen. Durch Fermente, verdünnte Säuren und Alkalien zerfällt Tannin in Gallussäure und Zucker
0% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0451, Glycerin Öffnen
auf seiner Unveränderlichkeit in der Kälte, seiner Beständigkeit an der Luft, dem reinen, süßen Geschmack und der Widerstandsfähigkeit gegen Fermente beruht. Man benutzt es in großer Menge als Surrogat des Braumalzes in der Bierbrauerei, zum Extrahieren des
0% Meyers → 8. Band: Hainleite - Iriartea → Hauptstück: Seite 0368, von Helmrose bis Heloten Öffnen
368 Helmrose - Heloten. ten fußend er ein neues Krankheitssystem einzuführen suchte, in welchem den chemischen Prozessen die Hauptrolle zufiel. Er führte den Begriff "Ferment" ein als ein Agens, welches wichtige Umsetzungsprozesse in den
0% Meyers → 8. Band: Hainleite - Iriartea → Hauptstück: Seite 0561, von Hippopathologie bis Hirnholz Öffnen
Einwirkung von Fermenten in Glykokoll und Benzoesäure (kann daher nicht aus faulem Harn gewonnen werden), gibt mit Wasserstoff im Entstehungsmoment Benzaldehyd (Bittermandelöl) und Benzalkohol und bildet lösliche, kristallisierbare Salze, von denen sich
0% Meyers → 8. Band: Hainleite - Iriartea → Hauptstück: Seite 0980, von Insektenbestäubung etc. bis Insektenfressende Pflanzen Öffnen
, welche Einrichtungen zum Fang von Insekten und ähnlichen Tieren besitzen und dieselben unter Ausscheidung eines Ferments teilweise auflösen. Die erste Nachricht über eine derartige Pflanze wurde 1768 von dem amerikanischen Naturforscher Ellis
0% Meyers → 8. Band: Hainleite - Iriartea → Hauptstück: Seite 1007, von Inula bis Invaliden Öffnen
, wird durch Jod nicht gebläut, gibt mit Wasser bei 100° Fruchtzucker (Levulose), wird durch Fermente wenig verändert, durch Salpetersäure zu Oxalsäure oxydiert. Vgl. Dragendorff, Materialien zu einer Monographie des Inulins (Petersb. 1870); Prantl, Das I
0% Meyers → 8. Band: Hainleite - Iriartea → Hauptstück: Seite 1011, von Invertebrata bis In vino veritas Öffnen
in lebender Hefe enthaltenes Ferment (Invertin) bewirkte Umdrehung des rechtsseitigen Polarisationsvermögens einer Rohrzuckerlösung in linksseitige Polarisation; sie wird dadurch hervorgerufen, daß der Rohrzucker unter Aufnahme der Elemente von 1 Molekül
0% Meyers → 9. Band: Irideen - Königsgrün → Hauptstück: Seite 0214, Jesus Christus (Stellung zur alttestamentlichen Messiasidee) Öffnen
auf Rebellion gegen Rom hinarbeitendes, darum auch nur verhängnisvoll wirksames Ferment des nationalen Bewußtseins erwiesen hat, ist Jesus nicht etwa erst später, als er das Wort vom Zinsgroschen sprach, gänzlich aus diesen Geleisen herausgetreten
0% Meyers → 9. Band: Irideen - Königsgrün → Hauptstück: Seite 0572, Kartoffel (Aufbewahrung, Verwendung als Nahrungsmittel und in der Technik) Öffnen
. In der lebenden Knolle wird das Stärkemehl allmählich durch die Atmung des Protoplasmas verbraucht und zwar, nachdem es zunächst durch ein diastatisches Ferment in Dextrin und Zucker verwandelt worden ist. Bei mittlerer Temperatur halten sich Bildung und Verbrauch
0% Meyers → 9. Band: Irideen - Königsgrün → Hauptstück: Seite 0661, von Keilschwänze bis Keimung Öffnen
Ernährung des Keimlings bestimmten Reservenährstoffe in den Zellen des Endosperms, bez. der Samenblätter, sich unter Auftreten eines Ferments zu lösen. Zuerst wird das Würzelchen aus dem Samen hervorgeschoben und wendet sich stets in vertikal abwärts
0% Meyers → 9. Band: Irideen - Königsgrün → Hauptstück: Seite 0663, von Kein-Breis bis Keith Öffnen
und wichtigsten in unlöslicher Form, und diese erleiden bei der K. wichtige Veränderungen. Das Stärkemehl wird durch diastatische, d. h. der Diastase bei der keimenden Gerste ähnliche, Fermente in lösliche Kohlehydrate (Dextrin, Zucker) übergeführt. In Samen
0% Meyers → 9. Band: Irideen - Königsgrün → Hauptstück: Seite 0808, von Klapperschlangenkraut bis Klären Öffnen
Schleimigkeit das Filter bald verstopfen. Diese Eigenschaften besitzen besonders solche Substanzen, welche zugleich als Fermente wirken, so daß das K. auch zur Konservierung gärungsfähiger Flüssigkeiten beiträgt. Eine einfache und bisweilen sehr wirksame
0% Meyers → 9. Band: Irideen - Königsgrün → Hauptstück: Seite 0916, von Kohlenblende bis Kohlenoxyd Öffnen
in gärungsfähigen Zucker. Alle K. unterliegen dem Einfluß von Fermenten. Die meisten zeigen charakteristisches Verhalten gegen polarisiertes Licht. Nach ihrer Zusammensetzung kann man drei Gruppen unterscheiden, die wahren Zuckerarten C12H22O11 ^[C_{12}H_{22}O
0% Meyers → 10. Band: Königshofen - Luzon → Hauptstück: Seite 0162, von Krappblumen bis Krapüle Öffnen
gebildet, sondern entstehen aus Glykosiden, welche unter dem Einfluß eigentümlicher Fermente sich langsam zersetzen. Daher gewinnt der K. beim Aufbewahren. Das wichtigste Glykosid ist die Ruberythrinsäure C26H28O14 ^[C_{26}H_{28}O_{14}], welche sich
0% Meyers → 10. Band: Königshofen - Luzon → Hauptstück: Seite 0310, von Kunstheilung bis Kunstschrank Öffnen
des zur Gärungserregung nötigen Ferments der Maische zusetzen muß. Zur Bereitung der K. behandelt man eine bestimmte Menge Malz mit oder ohne Getreidezusatz in kleinern Gefäßen derart, daß eine gärungsfähige Maische entsteht, läßt diese milchsauer
0% Meyers → 10. Band: Königshofen - Luzon → Hauptstück: Seite 0751, von Levold von Northof bis Lewald Öffnen
Pflanzenteilen, auch im Honig, entsteht neben Traubenzucker bei der Behandlung des Rohrzuckers mit Fermenten oder Säuren, auch bei anhaltendem Kochen der wässerigen Lösung desselben. Der Rohrzucker geht hierbei in ein Gemisch gleicher Moleküle
0% Meyers → 11. Band: Luzula - Nathanael → Hauptstück: Seite 0377, von Mayfair bis Mayotta Öffnen
" (das. 1873); "Untersuchungen über die alkoholische Gärung, den Stoffbedarf und Stoffwechsel der Hefepflanze"; "Die Lehre von den chemischen Fermenten oder Enzymologie" (das. 1882); "Die Kunstbutter" (das. 1884) u. a. Mayfair (spr. mähfähr), ein
0% Meyers → 11. Band: Luzula - Nathanael → Hauptstück: Seite 0608, Milch (Bestandteile, Absonderungsmenge, Perioden) Öffnen
einer der Blutwärme sich nähernden Temperatur an der Luft steht, und zwar unter Einwirkung eines Ferments, welches wahrscheinlich schon im Euter vorhanden ist. Aufkochen und Abschluß der Luft, Zusatz von saurem kohlensaurem Natron, Borax- oder Salicylsäure hemmen
0% Meyers → 11. Band: Luzula - Nathanael → Hauptstück: Seite 0613, von Milchzähne bis Miles gloriosus Öffnen
und sandig schmecken und zwischen den Zähnen knirschen. Die wässerige Lösung lenkt die Polarisationsebene nach rechts ab. Durch Einwirkung von Fermenten und verdünnten Säuren wird M. in Galaktose (Laktose) C6H12O6 ^[C_{6}H_{12}O_{6}] verwandelt
0% Meyers → 12. Band: Nathusius - Phlegmone → Hauptstück: Seite 0315, von Obstzucker bis Ocaña Öffnen
das Ferment verändert wird und dann Essigbildung veranlaßt. Vermischt man den Most mit einer Quantität von auf die Hälfte eingekochtem Most, so wird der Wein haltbarer, von schönerer Farbe und feuriger, verliert aber namentlich auch den faden Geschmack
0% Meyers → 12. Band: Nathusius - Phlegmone → Hauptstück: Seite 0653, von Panionien bis Pankreatin Öffnen
, aus der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) dargestelltes Ferment, welches Eiweißkörper in Peptone verwandelt und, da es durch die Verdauungssäfte des Magens nicht verändert wird, für gewisse medizinische Zwecke verwendbar ist. Zur Bereitung eines Pankreatinpräparats
0% Meyers → 12. Band: Nathusius - Phlegmone → Hauptstück: Seite 0654, von Pankreatitis bis Panofka Öffnen
mit 0,5 Lit. Wasser und 8-10 Tropfen verdünnter Salzsäure zu macerieren, um den größten Teil des Ferments frei zu machen. Die Speisen, denen man das Pankreaspräparat beimischt (Suppen, Saucen etc.), müssen gewürzt werden, um den Geschmack desselben
0% Meyers → 12. Band: Nathusius - Phlegmone → Hauptstück: Seite 0670, von Papat bis Pape Öffnen
wichtige Arzneipflanzen. In den Samen enthalten sie fettes Öl. Papay (Melonenbaum), s. Carica. Papayaceen, dikotyle, in den Tropen heimische Pflanzenfamilie aus der Ordnung der Passiflorinen. Papayotin (Papayacin, Papain), Ferment im Milchsaft des
0% Meyers → 12. Band: Nathusius - Phlegmone → Hauptstück: Seite 0683, von Papillargeschwulst bis Papin Öffnen
bald als Organe, welche die aus dem Boden aufgenommenen Stickstoffverbindungen mit Hilfe eines Ferments in Eiweißstoffe umzusetzen hätten, oder als Orte für die Nitrifikation des elementaren Stickstoffs. Wahrscheinlich aber sind sie Organe zur