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Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

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Glaube.
W7
Teufeln. Iac. 2,19. findet. Der hält keme Probe,
und macht nicht selig, Matth. 7, 26. 27.
Was hilft es, lieben Brüder, so Jemand saget, er habe den
Glauben, und hat doch die Werke nicht? Kann auch der(-sllbe)
Glaube (der solcher lieblosen Art) ihn selig machen? Iac.
2, 14. Also auch der Glaube, wenn er nicht Werke hat, ist er todt an
ihm selber, v. 17 ff. Willst du aber wissen, du eitler Mensch, daß der Glaube ohne
Werke todt sei, v 20.
z. 2. b) Der rechte und seligmachende Glaube. Eine gewisse Zuversicht auf GOttes Wahchcit, Barmherzigkeit, Treue, Allmacht?c., kraft desftn ein bußfertiger Sünder gewiß dafür hals, aus Wirkung des heiligen Geistes, daß ihm seine Sünde durch Christum vergeben, und Gerechtigkeit, Heil und Seligkeit versprochen worden, c) Der Wunderglaube ist 1) thätig. Ein Gnadengeschenk GOttes, wodurch man im steten Vertrauen auf GOttes Allmacht dasjenige verrichten kann, was den ordentlichen Lauf der Natur und endliche Macht übersteigt; 2) leidend, da der Mensch gewiß dafür hält, daß er aller Wohlthatet: GOttes, welche durch die Wunderwerke zu ihm kommen, könne theilhaftig werden.
^. 3. Sonst pflegen die Gottesgelehrten den Glauben zu uutcrscheioeu in a) den Glauben, da man glaubet ihuae orsäitni-), welchen uus GOtt in seinem heiligen Wort zu glauben geoffenbart; b) womit man glaubet (yua «rOHitur), welcher GOttes Wort für wahr hält, Christum ergreift, und sein Vertrauen auf dessen Verdienst fest setzt.
n) Thuet die Thore auf, daß herein gehe das gerechte Volk, das den (aller! heuer Nen) Glauben bewahret. Esa. 26, 2.
Es wurden auch viele Priester dem Glauben (der Kehre JEsu Christi) gehorsam, A.G. 6, 7.
Und habe bezeuget beide, den Juden und Griechen, die Buße zu GOtt, und den Glauben an unfern HErrn IEsum, A.G.
20, 21.
Durch welchen wir haben empfangen Gnade, unter allen Heiden
den Gehorsam des Glaubens aufzurichten unter (iu) seinem
Namen, Rom. 1, 5. c. 16, 26. Wo bleibt nun euer Ruhm? Er ist aus ? durch des Glaubens
Gesetz, Röm. 3, 27.
Heben wir denn das Gesetz auf durch den Glauben? ib. v. 31. Hat Jemand Weissagung, so sei sie dem Glauben ähnlich, Röm.
12, 7. (S. iilmlich ß. 4.) Der uus weiland verfolgete, der predigt jetzt den Glauben:c.,
Gal. i. 23. Das will ich alleine von euch lernen: Habt ihr den Geist
empfangen durch des Gesetzes Werke, oder durch die Predigt
vom Glauben? Gal. 3, 2. Ein HErr, Ein Glaube, Eine Taufe, Eph. 4, 5. Es sind Menschen von zerrütteten Sinnen, untüchtig zum Glauben, 2 Tim. 3, 8. Um der Sache willen strafe sie scharf, auf daß sie gesund scin
im Glauben, Tit. 1, 13.
Den Alten ? daß sie nüchtern sein im Glauben, Tit. 2, 2. l») Wahrlich ich sage euch, solchen Glauben (der Zuversicht nach)
habe ich in Israel nicht gefunden, Matth. 8, 10. Welches (Qlieu) GOtt geben wird denen, so im Glauben stark
und feste bleiben vor ihm. Tob. 2, 16. Sei getrost, meine Tochter, dein Glaube hat dir geholfen,
Matth. 9, 22. Marc. 5, 34. Euch geschehe nach eurem Glauben, Matth. 9, 29. O Weib! dein Glaube ist groß, dir geschehe, wie du willst,
Matth. 15, 28. So ihr Glauben habt als ein Senfkorn, so möget ihr sagen
zu diesem Berge 2c., Matth. 17, 20. Luc. i?,'6. (S. Mrg
3. L)
Habet Glauben an GOtt, Marc. 11, 22. Wo ist euer Glaube? Luc. 8, 25. Stärke uns den Glauben, Luc. 17, 5. ^Ich habe für dich gebeten, daß dein Glaube nicht aufhöre,
Luc. 22, 32. Diese aber sind geschrieben, daß ihr glaubet, IEsuZ sei Christ,
der Sohn GOttes, und daß ihr durch den Glauben (eben
damit, wenn ihr glaubet) das Leben habt in seinem Namen,
Joh. 20, 31. Und durch den Glauben an seinen Namen hat er an diesem,
den ihr sehet und kennet, bestätiget seinen Namen; und der
Glaube durch ihn hat diesem gegeben diese Gesundheit vor
euren Augen, A.G. 3, 16.
Vüchner's Hand-Concord.
Aufzuthun ihre Augen ? zu empfangen Vergebimg der Sünde, und das Erbe, samt denen, die geheiligt werden durch den Glauben an mich, A.G. 26, 18.
Sintemal darinnen offenbaret wird die Gerechtigkeit, die vor GOtt gilt, welche kommt aus Glauben in Glauben (Mm. 3, 22. 26.), wie denn geschrieben stehet: Der Gerechte wird seines Glaubens leben, Röm. 1, 17. Hab. 2, 4. Edr. 10, 38.
Welchen GOtt hat vorgestellt zu einem Gnadensluhl durch den Glauben in seinem Blut ;c., Rom 3, 25.
So halten wir es nun, daß der Mensch gerecht werde durch den Glauben, Röm. 3, 26. (S. allein.)
Sintemal es ist ein einiger GOtt, der gerecht machet die Ve-schueidung aus dem Glauben, und die Vorhaut durch den Glauben, Röm. 3, 30.
Dcm aber, der nicht mit Werken umgehet, glaubet aber an den, der die Gottlosen (alier Bußfertigen) gerecht machet, dem wird sein Glaube (»ufern er Ehristmn ergreift und hält) gerechnet zur Gerechtigkeit, Rom. 4, 5.
Wir müssen je sagen, daß Abraham sei sein Glaube zur Gerechtigkeit gerechnet, Röm. 4, 9.
Wo die vom Gesetz Erben sind, so ist der Glaube nichts, und die Verheißung ist ab, Rom. 4. 14.
Derhalben muß die Gerechtigkeit durch den Glauben kommen, auf daß sie sei ans Gnaden, und die Verheißung fcst bleilie allem Samen, nicht allein dem. der unter dem Gesetz ist (Inoe«>, sondern auch dem, der des Glaubens Abrahams ist (geistlichen Kindtln, Gal. 3, 7.), welcher ist unser aller Vater, Rom. 4, 16.
Nun wir denn sind gerecht worden durch den Glauben, so haben wir Frieden mit GOtt, durch unsern HGrrn IEfum Christ, Röm. 5, 1. 2.
Ich sage aber von der Gerechtigkeit, die aus dem Glauben kommt, Röm. 9, 30. (S. Gerechtigkeit ß. 13.)
So kommt der Glaube aus der Predigt; das Predigen aber durch das Wort GOttes, Röm. 10, 17.
Du stehest aber durch den Glauben; fei nicht stolz, sondern fürchte dich, Röm. 11, 20.
Wer aber darüler zweifelt, und isset doch, der ist verdammt; denn es gehet nicht aus dem Glauben (ans gewisser Ucberzru-llnng, dnß es vor GGtt erlaubt, den christlichen Grundsätzen yemD sei). Was aber nicht aus dem Glauben gehet, das ist Sünde, Rom. 14, 23.
GOtt aber der Hoffnung erfülle euch mit aller Freude und Friede im Glauben ic., Röm. 15, 13.
Einem Andern der (Wunder») Glaube in demselbigen Geist,
1 Cor. 12, 9. (Heloenthnten uürznnehmen, Ebr. 11, 33.) Nun aber bleibet Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei, 1 Cor.
13, 13
Ist aber Christus nicht auferstanden, so ist euer Glaube vergeblich, 1 Cor. 15, 14. 17.
Wachet, stehet im Glauben, seid männlich und seid stark, i Cor.
16, 13.
Wir wandeln im Glauben (hier), und nicht im Schauen, 2 Cor.
5, 7.
Versuchet euch selbst, ob ihr im Glauben seid, prüfet euch selbst,
2 Cor. 13, 5.
Doch weil wir wissen, daß der Mensch durch des Gesetzes Werk nicht gerecht wird, sondern (nnr) durch den Glauben an IEsum Christ, Gal. 2, 16.
Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich im Glauben (gerechtfertiget vor GOtt) des Sohnes GOtteZ 2c., Gal. 2, 20.
Also ist das Gesetz unser Zuchtmeister gewesen auf Christum, daß wir durch ocn Glauben gerecht würden, Gal. 3, 24.
Ihr seid alle GOttes Kinder durch den Glauben an Christo IEsu, Gal. 3, 26.
Wir warten im Geist durch den Glauben der Gerechtigkeit, der man hoffen muß, Gal. s, 5. (Gerechtiyl'.eit ß. 15.)
In Christo JEsu gilt (vor GOtt) weder Beschneidung noch Vorhaut etwas, fondern der Glaube, der durch die Liebe thätig ist, Gal. 5, 6.
Aus Gnaden seid ihr selig geworden durch den Glauben, und dasselbe nicht aus euch, GOttes Gabe ist es, Eph. 2, 6.
Durch welchen wir haben Freudigkeit, und Zugang in aller Zuversicht, durch den Glauben an ihn, Eph. 3, 12.
Und in ihm erfunden werde, daß ich nicht habe meine Gerechtigkeit, die aus dcm Gesetz, soudern die durch den Glauben an Christum kommt, nämlich die Gerechtigkeit, die von GOtt dem Glauben zugerechnet wird, Phil. 3, 9.
Und im Glauben der Wahrheit (im wahren und festen), 2 Thesf, 2, 13.
Die das Geheimniß des Glaubens in reinem Gewissen haben, 1 Tim. 3, 9. c. 1, 19.
Sie wird aber selig durch Kinderzeugen, so sie bleibet im Glauben, 1 Tim. 2, 15.
Euch, die ihr aus GOttes Macht durch den Glauben bewahret werdet zur Seligkeit, i Petr. 1, 5.
Denn Alles, was von GOtt geboren ist, überwindet die Welt, und unser Glaube ist der (das Mittel znm) Sieg, der die Welt überwunden hat, 1 Joh. 5, 4.
Daß ihr nicht träge werdet, sondern Nachfolger derer, die durch den Glauben und Geduld ererben die Verheißungen, Ebr. S, 12.
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