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Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

Schlagworte auf dieser Seite: Baesa; Baeseja; Bagoa; Bahn; Bahnen; Bahre; Bahurim; Baith; Bakbakor; Bakbuk; Bakbukja; Bala; Balaam; Balack; Bärenfüße

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Bärenfüße  Balack.

David hat geschlagen einen Löwen und einen Bären, 1 Sam. 17, 34. 36. 37. S. Sir. 47, 3.

Zwei Bären zerrissen die Knaben, die Elisa höhneten, 2 Kön. 2, 24.

Es ist besser, einem Bär begegnen, dem seine Jungen geraubt sind, denn einem Narren in seiner Narrheit, Sprw. 17, 12.

Mir brummen Alle, wie die Bären, und ächzen wie die Tauben, Esa. 59, 11.

§. 2. Ein Bild eines zornigen und grausamen Menschen; 2 Sam. 17, 8. a) des medisch-persischen Reichs; Dan. 7, 5. ja GOtt selbst will den Gottlosen begegnen, wie ein solches Thier zu thun pflegt, Klagel. 3, 10. b) d. i.: sie nichts, als den Ernst seines heiligen Zorns und seiner Strafen fühlen lassen.

a) Ein Gottloser, der über ein armes Volk regiert, das ist ein brüllender Löwe und geiziger Bär, Sprw. 28, 15.

b) Ich will ihnen begegnen, wie ein Bär, dem seine Jungen genommen sind, Hos. 13, 8.

Bärenfüße

Solche hatte das Thier, Offb. 13,1. 2. um dadurch anzuzeigen, wie diese geistige antichristische Macht Alles, ohne Schonung der Gewissensrechte gewaltsam zertreten würde.

Baesa

Ein Verwüster. Ein Sohn Achias, welcher Nadab, Jerobeams Sohn umbrachte, statt dessen der dritte König in Israel ward, und 24 Jahr regierte. Er war

Gottlos, wie Jerobeam, 1 Kön. 15, 17.

Bauete die Stadt Rama, 2 Chr. 16, 1.

Wird nebst seinen Nachkommen durch Simri ausgerottet, 1 Kön. 16, 10. c. 81, 23.

Baeseja

In dem Werke des HErrn. Ein Sohn Malchias, und Vater Michaels, ein Levit, 1 Chr. 7, 40.

Bagoa

Speise der Mühseligkeit. Holofernes Kämmerer, welcher zuerst inne ward, daß Judith dem Holofernes den Kopf abgeschnitten, Jud. 12, 11. 13. c. 13, 2. c. 14, 13.

Bahn

§. 1. I) Ein Weg. Daher, wenn gesagt wird, Bahn zu machen, so wird uns durch solche Aufmunterung anbefohlen, nicht allein die Wege in Ordnung zu bringen, damit der, welcher zu uns kommen will, sie wohl gebahnt finde, d. i. nicht bloß den äußern Wandel von groben Anstößen, sondern auch die Herzen zu reinigen, und von allen eiteln Absichten auszuleeren, damit wir ihn im Glauben auf- und annehmen können. Bahn machen zeigt auch den glücklichen Fortgang einer Sache an.

Machet Bahn dem, der da sanft (sanftmütyig) herfähret, Ps. 68, 5.

Machet Bahn, machet Bahn, räumet den Weg, hebet die Anstöße aus dem Wege meines Volks, Esa. 57, 14. c. 63, 10.

Es ist eine Stimme eines Predigers in der Wüsten: Bereitet dem HErrn den Weg, machet auf dem Gefilde eine ebene Bahn unserm GOtt, Esa. 40, 3.

§. 2. II) Bedeutet Bahn die Gebote und den Willen Gottes, welche er uns in seinem heiligen Wort zur Richtschnur unsers Lebens und Wandels offenbaret. Und in Beziehung auf Christum, welcher Joh. 14, 6. der Weg des Lebens heißt, wird Esa. 35, 8. gesagt, daß durch ihn die rechte Bahn, der Weg zur Seligkeit Allen klar vor Augen werde gelegt werden.

Denn ich setze meinen Fuß auf seine Bahn, und halte seinen Weg, und weiche nicht ab, Hiob 33, 11.

HErr, weise mir deinen Weg, und leite mich auf richtiger Bahn, um meiner Feinde willen, Ps. 27, 11.

Lehre mich thun nach deinem Wohlgefallen   dein guter Geist führe mich auf ebener Bahn, Ps. 143, 10.

Wer den HErrn fürchtet, der geht auf rechter Bahn, Sprw. 14, 3.

Weichet vom Wege, machet euch von der Bahn, Esa. 30, 11. (sprechen die Verführer).

§. 3. III) Der Menschen Lebensart, Gedanken, Thun und Vorhaben.

Die da verlassen die rechte Bahn, und gehen finstere Wege, Sprw. 2, 13.

Auf daß du wandelst auf guten Wegen, und bleibest auf der rechten Bahn, Sprw. 2, 30.

Ich will dich den Weg der Weisheit führen, ich will dich auf rechter Bahn leiten, Sprw. 4, 11.

Laß dein Herz nicht weichen auf ihren Weg; und laß dich nicht verführen auf ihrer (der Ehebrecherin) Bahn, Sprw. 7, 85.

Wer sich nicht sagen läßt, der ist schon auf der Bahn der Gottlosen, Sir. 21, 7.

§. 4. IV) Zeigt es das Band des Friedens, und der brüderlichen Einigkeit und Gemeinschaft oder des geistlichen Verkehrs der Gläubigen an, welche sich zu einem Glauben und wahren Gottesdienst bekennen, ungeachtet sie aus verschiedenen Nationen sind, und wohl auch zuvor Krieg unter einander geführt haben, Esa. 19, 23.

Bahnen

Der Weg des Faulen ist dornicht, aber der Weg des Frommen ist wohlgebahnet, Sprw. 15, 19.

Bahre

Trage, Tragzeug, worauf man die Todten hinaus trägt, A.G. 5, 15.

Bahurim

Junge, hurtige Gesellen. Eine Stadt in: Stamm Benjamin.

Daraus war Simei gebürtig, 2 Sam. 16, 5.

Bis hieher hat Palthiel sein Weib begleitet, als er sie dem David wiedergeben mußte, c. 3, 16.

Da wurden Davids Kundschafter versteckt, c. 17, 18.

Baith

Ein Hans- nicht ein Götzentempel, sondern wegen der Zusammenstellung mit Dibon, eine sonst nicht bekannte Stadt der Moabiter, Esa. 15, 2.

Bakbakor

Dieser Zimmermann in Jerusalem hat seinen Namen von mager, leer, 1 Chr. 10, 15.

Bakbuk

Mager, ausgedorrt. Einer von den Nethinim, Esr. 2, 51. Neh. 7, 53.

Bakbukja

Ein armer Herr. Neh. 11,17.

Bala

Ein Verschlucker. Eine Stadt, welche den Kindern Simeon zu Theil wurde, Jos. 19, 3.

Balaam, s. Bileam

Balack

Zerstörer, Ausleerer. Ein Sohn Zipors, Königs in Moab, zu Zeiten Moses, und König der Moabiter, 4 Mos. 22, 2. 3.

Will haben, Bileam soll den Israeliten fluchen, 4 Mos. 22, 5. c. 23, 7. c. 24, 10.

Wird böse, als sich Bileams Fluch in Segen verwandelt, 4 Mos 23, 11, c. 24. 10. Josua. 34. 9. Offb. 2, 14.