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Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

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ChrWch - Christus.
ihm, und geht zeitlich und ewig verloren, A.G.
4, 12. Allein die meisten gehen mit jenem ^üng-lini Match. 19, 21. 22. betrübt davon. Wenn die Welt mit ihrer Lust und Wesen ihnen schmeichelt, 2 Tim. 4, 10. und schwere Kreuzesproben sich ein-smoen, Luc. 8,13. da werden viele leider! rückfällig.
§. 5. Rechtschaffene Christen hingegen liegen uuter der Kreuz- und Blut-Fahne ihres Heilands wider den Teufel, Eph. 6, 12. wider das Fleisch, Gal.
5, 16. und wider die Welt, Joh. 15, 18. 19. immer zu Felde, und kämpfen recht, damit sie mögen gefrönet werden, 2 Tim. 2, 5. wie Paulus, 2 Tim. 4, 7. 8. wie die guten Streiter, Offb. 12, 11. Ti-motheus, 1 Tim. 6, 12 :c.
8. 6. Ob sie die MK schon hasset und mitSchimpf-und Spott-Namen belegt, 1 Joh. 3, 13. (Christo gmg es eben so, Joh. 15, 18. 19.) so sind sie doch ihrem Heiland angenehm, Joh. 14, 13. Gph. 1, 6. und werden Erben des ewigen Lebens, Gal. 3, 26. Röm. 8,17. 1 Petr. 1, 3. 4.
z. 7. Schein- und Maul-Christen ^o?r haben kein im Glauben und Liebe anfrichtiges Herz mit Geduld im Leiden, 2 Tim. 3, 5. Tit! 1, 16. sind Christo ein Gräuel, Heiden unter dem christlichen Namen, Kinder des Unglaubens, Eph. 2, 2. Diese wird Christus dereinst nicht kennen, Matth. 7, 21. weil' sie ihn mit ihren Werken verläuguct, Luc. 12, 9.
§. 8. Das wahre Christenthum besteht also nicht im Munde, ja auch nicht im guten Willen allein, soudern in aufrichtigem Glaubens- und Liebes-Ge-horsam, mit Verlä'ugnung alles Zeitlichen und Eigenwillens, unter großer Geduld. Anders taugt es vor GOtt nicht. Es ist ein äußeres und ein wnc-res Christenthum: vorgestellt unter dem Bilde der Lampe und des Oels, Matth. 25,1 ff. wovon zwar .jenes ebenfalls nöthig, wie die Form, das Gefäß fürs Oel, zur Bewahrung und Erhaltung des Geistes: dieses aber das eigentliche Wesen und die Hauptsache ist. Das Christenthum mutz aber in stetem Wachsthum sein, sonst geht es rückwärts, und man verliert zuletzt die Gnade, Eph. 4, 15. Col. 1, 10. 2 Petr. 3, 18. Da ist die Uebung nöthig, 1 Tim. 4, 7. welche bis ans Ende muß fortgesetzt werden, Matth. 24, 13. 2 Tim. 4, 7. 8. wodurch das Schwere darin zuletzt erleichtert wird. Lasset uns nicht sehen auf das, was Andere thun, sondern was GOttes Wort sagt, daß wir thun sollen, und solches zu tlnm, gieb, o du ewige Liebe, Kraft und Stärke! Wem es mit seinem Christenthum ein rechter Ernst ist, der lese doch, nebst der heiligen Schrift, mit einem folgsamen Herzen, Arnbts wahres Christenthum, welches unter menschlichen Büchern gewiß als eins der geistreichsten, erbaulichsten und nützlichsten kann angesehen werden.
Christisch, Christlich
Ich bin christisch (Christo angehärig) 1 Cor. 1, '2. nicht überhaupt an Christum gläubig, ihm anhangend, denn das sollen alle Christen, und wäre kein besonderer Parteiname: sondern es bezeichnet die Partei in Corinth, die sich insbesondere an den Iacobus, als Verwandten IEsu, hielt, und nur solche Apostel gelten lassen wollte, die ITfum leiblich gekannt hatten.
Christliche Gemeinde in Iudäa, Gal. i, 22.
Christliches Leben, Gbr. s, i.
Christus
8. 1. Dieses ist der Amtsname unsers Heilands, und heißt so viel als Messias, ein Gesalbter, weil er nach seiner menschlichen Natur mit dem Freudenöl des heil. Geistes im unbegrenzten Maße ist gesalbt
worden, und die höchste Königswürde hat, Ps. 45, 8. Ebr. 1, 9. Esa. 61, 1.
Von der Zeit an bis auf Christum, den Fürsten, sind 7 Wochen,
Dan. 9, 25. Nach den 62 Wochen wird Christus ausgerottet werden, und
nichts mehr sein, Dan. 9, 26. (er wird gelobtet werden, od»
wichl nicht für stch, sondern für der ganzen Welt Sünde.) Ihr sollt euch nicht sel,rsüchtig s. i Car. 12, 29.) Rabbi nennen lassen, denn Vmer ist euer Meister, Christus, ihr aber
seid alle Brüder, Matth. 23, 8. 10. Ich beschwöre dich bei dem lebendigen GOtt, daß du mir
sagest, ob du seist Christus, der Sohn GOttes? Matth.
26, 63.
Weissage uns, Christe, wer ist, der dich schlug? ib. v. 68. Euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der
HTrr, in der Stadt Davids, Luc. 2, 11. Mußte nicht Christus solches leiden, und zu seiner Herrlichkeit
eingehen? Luc. 24, 26. vgl. Esa. 50, 6. Das Gesetz ist durch Moses gegeben, die Gnade und Wahrheit
ist durch I. C. geworden, Iah. 1, 17. Sr bekannte und leugnete nicht, er bekannte: Ich bin nicht
Christus, ib. v. 20. Ich weiß, daß der Messias kommt, der da Christus heißet.
Wenn derselbige kommen wird, so wird ers uns Alles verkündigen, Ioh, 4, 25. Kommt her, sehet einen Menschen, der mir gesagt hat Alles,
was ich gethan habe, ob er nicht Christus sei? ib. v. 29. Wir haben selber gehört und erkannt, daß dieser ist Christus,
der Welt Heiland, ib. v. 42.
Bist du Christus, so sage es uns frei heraus, Joh. 10, 24. So wisse nun das Haus Israel gewiß, daß GOtt diesen IEsum,
den ihr gekreuziget habt, zu einem HErrn und Christ gemacht
hat, A.G. 2, 36. Ugl. Ioh 18, 37. Nun wir sind gerecht worden durch den Glauben, so haben
wir Frieden mit GOtt durch unsern HErrn I. C., Röm. 5, 1. Durch welchen l3.C.) wir auch einen Zugang haben im Glauben zu dieser Gnade, darin wir stehen, Rom. 5, 2. Denn auch Christus, da wir noch schwach waren, nach der Zeit,
ist er für uns Gottlose gestorben, ib. v. 6. Darum preiset GOtt seine Liebe gegen uns, daß Christus für
mis gestorben ist, da wir noch Sünder waren, ib. v. 8. Wisset ihr nicht, daß Alle, die wir in IVsum Christ getauft
sind, die sind in seinen Tod getauft? Auf daß gleich wie
Christus ist auferweckt von den Todten, durch die Herrlichkeit
des Vaters, also sollen wir auch in einem neuen Leben wandeln, Röm. 6, 3. 4. Sind wir aber mit Christo gestorben, so glauben wir, daß wir
auch mit ihm leben, ib. v. 8. Und wissen, daß Christus, von den Todten auferweckt, hinfort
nicht stirbt, der Tod wird forthin nicht über ihn herrschen,
ib. u. 9. Wer Christus Geist (Iah. 15, 26.) nicht hat, der ist nicht sein,
Röm. 6, 9. Christus ist des Gesetzes Ende (er l,ats erfüllt), wer an ihn
glaubet, der ist gerecht, Röm. 10, 4. Ziehet an den HErrn IEsum Christ, und wartet des Leibes,
doch also, daß er nicht geil werde, Rom. 13, 14. Darzu ist Christus auch gestorben und auferstanden, und wieder
lebendig geworden, daß er über Todte und Lebendige ein
HTrr sei, Röm. 14, 9.
Denn auch Christus an ihm nicht selber Gefallen hatte; fondern ic. (auf Anderer Heil gesellen, ob sie es wohl nicht
angensmmcn), Röm. 15, 3. Ich sage aber, daß IEsus Christus sei ein Diener der Veschnei-
dung, ib. v. 8. Einen andern Grund kann zwar Niemand legen, außer dem, der
gelegt ist, welcher ist I. C., 1 Cor. 3, 11. Ihr aber seid Christi, Christus aber ist GOttes, ib. v. 23.
(der Mittler zwischen VVtt und den Menschen, auf den
ihr alsc», als auf das Haupt der Kirche, uw durch ihn zu
VVtt zu kommen, zu sehen, und dürst euch nicht an die
Diener hängen.) Dafür halte uns Jedermann, nämlich für Christus Diener lc.,
i Cor. 4, i. Denn wir haben auch ein Osterlamm, das ist Christus, für uns
geopfert, i Cor. 5, 7. So haben wir doch nur Einen HErrn I. C., durch welchen alle
Dinge sind, und wir durch ihn, 1 Cor. 8, 6. Sie tranken aber von dem geistlichen Fels, der mit folgete,
welcher war Christus, 1 Cor. 10, 4. (dessen Vsrbild, an wcl»
cheg stch Israel im Glauben nalten sollte.) Ich lasse euch aber wissen, daß Christus ist eines jeglichen
Mannes Haupt (in Ansehung seiner Menschheit), 1 Cor.
11, 3.
Daß Christus gestorben sei für unsere Sünde nach der Schrift, i Cor. 15. 3.
Ist aber die Auferstehung der Todten nicht, so ist auch Christus nicht auferstanden, 1 Cor. 15, 13.
Ist aber Christus nicht auferstanden, so ist unsere Predigt vergeblich, so ist auch unser Glaube vergeblich, ib. v. 14.